Jahrgang 17 - Nr. 3 - Dezember 2018

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Jahrgang 17 - Nr. 3 - Dezember 2018
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde

Seite05 Aus der Gemeinde, Finanzielle Unterstützung Patenschaft

Seite06 Baustellenbericht

Seite07 Zivilschutz in Niedergesteln, Persönlich

Seite08 Persönlich, Geschtjier-Agenda

Seite09 Einladung ins Bischofshaus des Bistums Sitten

Seite10 Entfernen von Wespennestern durch die Feuerwehr, Peter V.

Seite11 Innensanierung Prioratskirche Niedergesteln abgeschlossen

Seite12 Herbstspaziergang 5H-6H

Seite13 Herbstspaziergang 7H-8H

Seite14 Ein freundliches HALLO aus der SPIELGRUPPE Muggestutz...

Seite15 Fusion geglückt

Seite16 FMG-Jahresausflug vom Samstag, 29. September 2018, Bellissima Styling-Abend, TPV 54. Bezirksfest Raron

Seite17 Der Tambouren- und Pfeiferverein Gestelnburg vor 50 Jahren

Seite18 Schtächu, Scheefru

Seite19 SN-Genossenschaft, Wir gratulieren 2019

Seite20 Einladung Frauen- und Mütterabend 2019

Seite21 Geschtjier Fädra

Seite22 Geschtjier Fädra

Seite23 Ausbildungsabschlüsse 2018, Hello from USA

Seite24 Hello from USA

Seite25 Hello from USA, Wir gratulieren zum runden Geburtstag

Seite26 Ein typischer Schultag vor fünfzig Jahren

Seite27 Ein typischer Schultag vor fünfzig Jahren

Seite28 Hochzeitsjubiläen

Seite29 40 Jahre Bergführer

Seite30 40 Jahre Bergführer

Seite31 40 Jahre Bergführer

Seite32 5 Jahre Haus der Generationen 5 Jahre Kita Sunnublüämu

Seite33 Fachveranstaltungen im Haus der Generationen St. Anna

Seite34 Vereinigung Betreuende Angehörige Wallis

Seite35 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim- weh-Geschtijer möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden

Manuela Imstepf
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
Fabienne Steiner

Geschtijer-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder- gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
April 2019

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 01. Februar 2019

Beiträge von Vereinen, Genossen- schaften und Privaten sind herzlich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtijer-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

entnommen den Sitzungsprotokollen

Bewilligte Baugesuche

    • Neubau eines Einfamilienhauses (Erstwohnung) auf Parzelle 144, „obere Büechschewäg 2“, Eigen- tümer Daniel und Sabina Dellen- bach.
    • Umbau des bestehenden Einfamilienhauses auf Parzelle 579, „Utterliwäg 4“, Eigen- tümerin: Silvia Bregy.
    • Erstellen eines Metallzaunes auf Parzellen AV 809 und AV 3628 „Tatz“, Eigentümer: Karl Gsponer.
    • Sandstrahlen der Holzfassade des bestehenden Einfamilien- hauses auf Parzelle 445, „Obergeschstrasse 24, Eigen- tümer: Martin Kissling
    • Neuanstrich der Fassaden des bestehenden Mehrfamilien- hauses auf Parzelle 60, „Sandmattenstrasse 8“, Stock- werkeigentümer.
    • Unterstand für Nutztiere auf Parzelle 402, „Grossimattu“, Eigentümer: Helmut Dini.
    • Abtrag Humus, Aufstellen Bürocontainer, Anbau Vordach Süd sowie Einfriedung mit Toren auf Parzellen Nr. AV 1990, Nr. AV 1984, Nr. AV 3588 sowie Nr. AV 3585, „Hauptstrasse 110“, Eigentümer: Valfence GmbH, Zaunteam.
    • Erstellen Gartenhaus auf Parzelle 176, „obere Büechschestrasse 5“, Eigentümer: Konrad Liniger
    • Umbau des bestehenden Wohn- hauses auf Parzelle 538, „Haupt- strasse 16“, Eigentümer: Kurt Heinzmann und Wilma Heini.
    • Anbau an bestehendes Wohn- mobil auf Parzelle 1904 im Orte „Grossi Mattu“, Eigentümer: Enzo Fala.

Solaranlagen

  • Garage, Parzelle 435, Erbstrasse, Eigentümer: Emil Steiner

Neu in der Kulturkommission

Aufgrund ihres Wegzugs ist Dominique Amacker aus der Kulturkommission ausgetreten. Ihr wird herzlich für ihre Arbeit in der Kommission gedankt. Neu nehmen Corinne Bayard und Vanessa Dini Einsitz.

Foto: Vanessa Dini und Corinne Bayard.
Foto: Vanessa Dini und Corinne Bayard.

Arbeitsvergaben Steinschlagverbauungen

  • Arbeiten beim Briggerschirli zum Preis von CHF 21‘995.30 inkl. MWST an die Firma Gebr. Zengaffinen AG.
  • Erweiterung und Instandstellung oberhalb Zivilschutzanlage zum Preis von CHF 14‘270.25 inkl. MWST an die Straffler GmbH.

KWKW Chriz AG

Die KWKW Chriz AG stellt jedes Jahr CHF 5'000.00 für ein Projekt der Einwohnergemeinde Nieder- gesteln zur Verfügung. Nachdem im letzten Jahr die Stiftung Pro Castellione davon profitieren konnte, wird der Betrag in diesem Jahr der Kirchensanierung zu Gute kommen.

Dorfladen

Die alte Kasse im Dorfladen war defekt und musste ersetzt werden. Ein neues Kassasystem mit der Möglichkeit, kundenbezogene Umsätze auszuwerten, wäre mit CHF 11‘542.20 viel zu teuer geworden. Es wurde eine Kasse angeschafft, die mit CHF 1‘000.00 um einiges billiger, jedoch nicht mehr bonusfähig ist. Aus diesem Grund hat der Gemeinderat beschlossen, das Bonus-Prozent definitiv abzuschaffen.

Wespeneinsätze

Für Wespeneinsätze der Feuerwehr Raron-Niedergesteln werden künftig CHF 50.00 verlangt.

Quecksilberbelastung

Alle Parzellen im Talgrund sowie in der Bauzone Niedergesteln befinden sich im vom Kanton festgelegten Quecksilberperi- meter. Um eine ungewollte Weiterverteilung oder Überbau- ung einer allfälligen Belastung zu verhindern, verlangt die Dienst- stelle für Umwelt (DUW), dass bei sämtlichen Bauvorhaben und Erdarbeiten innerhalb des Peri- meters vorgängig auf Quecksilber untersucht wird.
Werden die Untersuchungen in Rücksprache mit der DUW aufgegleist, besteht die Möglich- keit, dass die Untersuchungs- kosten zurückerstattet werden.

Wichtig ist in erster Linie, dass ohne Untersuchungen kein Material von Parzellen abgeführt wird. Sollte sich nämlich herausstellen, dass durch einen unkontrollierten Materialtransport eine andere Parzelle mit Quecksilber verschmutzt wurde, kann dies rechtliche und finanzielle Folgen haben.

 

Zone 30

Zone 30-Messungen

Foto: Niedergesteln Zone 30 Messpunkte.

Zur Abklärung der Verkehrs- frequenz bei der Erweiterung der Zone 30 in unserer Gemeinde wurden im Verlauf des Monats August diverse Messungen durch- geführt. Der überwiegende Teil der Messungen bewegt sich im 40 - 50 km/h Bereich, Ausschläge bis zu 70 km/h sind erfreulicherweise sehr selten.

Die „Spitzengeschwindigkeit“ mit 93 km/h statt der erlaubten 50
km/h wurden in der Rottustrasse Richtung Dorf gemessen.

Abstellen Fahrzeuge ohne Kontrollschilder

Wie bereits mehrmals im Geschtjier-Blatt veröffentlicht, ist das Abstellen von Fahrzeugen ohne Kontrollschilder auf öffentlichem Grund nicht gestattet (Art. 20, Abs. 1 der VRV). Leider wird dieses Verbot vor allem auf dem Parkplatz Jolibach missachtet.

Der Gemeinderat hat nun beschlossen, dass für Eigentümer von Fahrzeugen mit Wechsel- schildern auf der Gemeinde eine Bewilligung eingeholt werden kann. Diese Bewilligung kostet CHF 360.00/Jahr und wird ab 01. Januar 2019 erhoben. Der Fahrzeuginhaber hat Kopien beider Fahrzeugausweise zu hinterlegen. Die Bewilligung gilt nur für den Jolibach-Parkplatz Niedergesteln. Jede Haftung wird ausgeschlossen. Die Einwohner- gemeinde behält sich vor, eine Bewilligung zu widerrufen oder nicht mehr zu verlängern.

Alle anderen Fahrzeuge ohne Kontrollschilder sind sofort zu entfernen. Sie werden andernfalls kostenpflichtig abgeschleppt. Gegen eine Gebühr und Bezahlung der Abschleppkosten, können diese Fahrzeuge anschliessend herausgelöst werden. Meldet sich nach dem Abschleppen der Fahrzeughalter nicht innert 30 Tagen, kann das Fahrzeug der Autoverwertung zugeführt werden. Alle entstehenden Kosten gehen zu Lasten des Fahrzeug- halters.

Erlass einer Planungszone

Das revidierte Bundesgesetz über die Raumplanung (RPG) - welches am 1. Mai 2014 in Kraft getreten ist hält in Art. 15 fest, dass Bauzonen Land umfassen, welches sich für eine Überbauung eignet und dem voraussichtlichen Bedarf für die nächsten 15 Jahre entsprechen. Der sich in Überarbeitung befindende "Kantonale Richtplan" verlangt die Abgrenzung des künftigen "Siedlungsgebietes", bzw. die Blockierung von Flächen, welche über den Bedarf der nächsten 15 Jahre hinausgehen. Die Einwohnergemeinde Nieder- gesteln besitzt keinen nach revidiertem Bundesgesetz über die Raumplanung konformen Zonen- nutzungsplan. Um einerseits den Vorgaben der Bauzonendimen- sionierung von Art. 15 RPG gerecht zu werden und andererseits die Arbeiten im Zusammenhang mit der Festlegung des künftigen "Siedlungsgebietes" nicht zusätz- lich zu erschweren, wurden innerhalb der Bauzonen für folgende Gebiete eine Planungs- zone erlassen:

  • Nicht oder nur teilweise erschlossene und unbebaute Gebiete insbesondere in Randzonen;
  • Gebiete in denen Nutzungs- änderungen, bzw. Umzonungen in Betracht gezogen werden.

Die Zweckmässigkeit, bzw. die zonennutzungsplanerische Festlegung der Gebiete innerhalb der Planungszonen soll im Rahmen der künftigen Raum- entwicklung überprüft werden.

Die Planungszone umfasst verschiedene Gebiete innerhalb des "Zonenplans vom 23. April 1997" der Einwohnergemeinde Niedergesteln. Mit der Ausschei- dung der Planungszone soll Rechtssicherheit geschaffen wer- den. Die Planungszone wurde am 31. August 2018 im Amtsblatt veröffentlicht. Die Geltungsdauer der Planungszone wurde vorerst auf zwei Jahre bestimmt. 

Innerhalb der Planungszone darf nichts unternommen werden, was eine künftige Abgrenzung des "Siedlungsgebietes", bzw. eine zweckmässige Nutzung im Sinne von Art. 15 RPG erschweren bzw. verunmöglichen könnte.
Insbesondere dürfen keine Bauten und Anlagen erstellt werden, welche zu einer zusätzlichen Zersiedlung führen und eine allfällige spätere Zuweisung zu einer andern Nutzungszone verunmöglichen. In diesem Sinne stellt diese Planungsmassnahme eine vorsorgliche Massnahme im Hinblick auf die Überarbeitung der kommunalen Zonennutzungs- planung dar. Der Gemeinderat kann auch innerhalb der Planungszonen Baubewilligungen erteilen, sofern sie dem Zweck der Planungszone nicht zuwider läuft.

 

Demission im Gemeindeführungsstab

Thomas Kalbermatter, 1973, hat aus zeitlichen Gründen per Ende 2018 seine Demission als Chef Techn. Dienste eingereicht. Ihm sei für seine Arbeit im Dienste der Allgemeinheit herzlich gedankt.

Abstimmungen / Wahlen

Der Gemeinderat hat beschlossen, dass das Stimmbüro nur mehr am Sonntag morgen während einer Stunde geöffnet ist (Art. 32 Abs. 1 kGPR). Die Öffnungszeiten sind jeweils von 09:00 Uhr – 10:00 Uhr.

So stimmte Niedergesteln am 23. September 2018

542 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 31%

Eidg. Abstimmung:

- Bundesbeschluss über die
  Velowege
167 eingegangene Stimmzettel, davon 0 leer, 99 Ja, 68 Nein.

- „Fair-Food-Initiative“
167 eingegangene Stimmzettel, davon 1 leer, 33 Ja, 133 Nein.

- Volksinitiative „Für Ernährungs-
  souveränität“
167 eingegangene Stimmzettel, davon 1 leer, 24 Ja, 142 Nein.

So stimmte Niedergesteln am 25. November 2018

544 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 56%

Eidg. Abstimmung:

- Hornkuhinitiative
302 eingegangene Stimmzettel, davon 6 leer, 0 ungültig, 141 Ja, 155 Nein.

- Selbstbestimmungsinitiative
307 eingegangene Stimmzettel, davon 2 leer, 0 ungültig, 104 Ja, 201 Nein.

- Gesetzl. Grundlage für die Überwachung von Versicherten
303 eingegangene Stimmzettel, davon 5 leer, 0 ungültig, 212 Ja, 86 Nein

So wählte Niedergesteln den Verfassungsrat

Folgende vier Kandidaten erhielten in Niedergesteln am meisten Stimmen:
- Josef Pfammatter (CVP)
  158 Stimmen
- Dominik Knubel (CVP) 
  132 Stimmen
- Hermann Brunner (CSP)
  118 Stimmen
- Damara Theler (CSP)
  116 Stimmen

Im Verfassungsrat für den Bezirk Westlich Raron nehmen Einsitz: Dominik Knubel, Hermann Brunner, Lukas Kalbermatten und Romano Amacker.

 

 

Finanzielle Unterstützung der Schweizer Patenschaft für Berggemeinden

Text: Fridolin Imboden (Gemeindepräsident)
Foto: Manuela Imstepf (Redaktion)

Obergeschstrasse nach Sanierung Mauer

Foto: Die neue Mauer bei der Zufahrtsstrasse ins Obergesch.

Heftige Niederschläge haben am 22. Januar dieses Jahres an der Zufahrtsstrasse ins Obergesch grossen Schaden angerichtet. Das beauftragte Ingenieurbüro Zumofen & Glenz hat die Instandstellungskosten auf ca. CHF 130'000.00 geschätzt. Die Patenschaft für Berggemeinden hat unsere Gemeinde schon mehrmals grosszügig unterstützt. Wir haben uns deshalb erlaubt, auch diesmal ein Gesuch um Unterstützung einzureichen.

Mit dem Schreiben vom 28. August erhielten wir die freudige Nachricht, dass uns für dieses Projekt aus dem Fonds „Unwetter 2014“ CHF 50'000.00 zuge- sprochen wurde. Dieser Betrag ist in der Zwischenzeit überwiesen worden.

Wir möchten uns bei den Verantwortlichen recht herzlich bedanken für die erneute grosszügige Unterstützung.

 

Baustellenbericht

Text/Fotos: Isidor Burkhardt (Gemeinderat)

Trinkwasseraufbereitungsanlagen Wasserreservoire Niedergesteln und Tatz, Stand: 25. Oktober 2018

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Foto: Elemente der Ultrafiltrationsanlage und deren Steuerung.

Das lange Warten auf die Baubewilligung vom Kanton hat Mitte Juni ein Ende. Mit der Realisierung der vorgesehenen Bauprojekte der Wasserver- sorgung kann begonnen werden. Es geht darum, bis zum Beginn des Winters die Trinkwasseraufberei-tungsanlagen in den beiden Reservoiren zu realisieren. Im Reservoir Niedergesteln muss durch eine räumliche Erweiterung für den Standort der Ultrafiltrationsanlage Platz erstellt werden. Ausserdem muss das bestehende Trinkwasserbecken in zwei Kammern unterteilt werden.

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Foto: Erweiterung Reservoir Tatz mit Sauberwasserbecken (bergwärts) und Raum für die Ultrafiltrationsanlage sowie die Steuerung.

Beim Reservoir Tatz muss ein neues Sauberwasserbecken mit Raum für die Ultrafiltrationsanlage sowie die Steuerung erstellt werden. Die Rohbauarbeiten sind an beiden Standorten um Mitte September beendet. Danach beginnen die Installationsarbeiten sowie das Auftragen von Spezialanstrichen und Boden- belägen. Die Grossverrohrungen müssen ebenfalls erstellt und die Anschlüsse vorbereitet werden.

Anfangs Oktober erfolgt die Lieferung der Ultrafiltrations- anlagen durch die Firma Membratec Siders. Diese Anlagen müssen nun installiert, das heisst verrohrt und die Stromversorgung für Pumpenbetrieb und Steuerung installiert werden.
Bis Redaktionsschluss dieses Geschtjierblattes werden die Umstellungsarbeiten beginnen. Wenn Sie dieses Geschtjierblatt in den Händen haben, dürfte, sofern keine Verzögerungen eintreten, aus jedem Wasserhahn in Niedergesteln, wie auch in den Weilern Tatz, Brägji, Rarnerchumme usw. absolut sauberes und klares Trinkwasser fliessen.

Zivilschutz in Niedergesteln

Text: Pascal Dini (Gemeinderat)
Fotos: Jvan Amacker/Pascal Dini

Während einer Woche im Oktober hat eine dreiköpfige Gruppe der Zivilschutzorganisation Region Visp ihren Dienst in Niedergesteln verrichtet.

Foto: Der "Schirliweg".
Foto: Der "Schirliweg".

Der alte Kirchweg, welcher von Eischoll durchs Lufu führt, wurde wieder in Stand gestellt. Sträucher und umgekippte Bäume wurden vom Weg entfernt, Steine und Geröll, welches durch die starken Niederschläge im vergangenen Winter, den Weg hinunter gespült wurde, hat man entfernt. Auch der Schirliweg, welcher vom Leenuhüs am Leigginerschiirli vorbei bis zum Läng Erb führt, wurde von Büschen und Sträuchern befreit.

Foto: Die alte Brücke, welche in einem schlechten Zustand war.
Foto: Die alte Brücke, welche in einem schlechten Zustand war.

Die alte, teils morsche Brücke welche den Vogilgsang mit dem Nässilbode verbindet und über den Zuberüüs führt, wurde entfernt und neu gebaut. Das Holz wurde mit dem Hubschrauber ins Lufu geflogen und später von den Zivilschutzleistenden zum Erstellen der neuen Brücke verwendet.

Foto: Zivilschutzleistende auf der neuen Brücke.
Foto: Zivilschutzleistende auf der neuen Brücke.
 

Persönlich

Text: Rinaldo Steiner (Gemeinderat)

Niedergesteln; vom Bauerndorf zur schmucken Gemeinde mit siebenhundert Einwohnern.

oder

Von einer lebendigen Gemeinschaft mit engstem sozialem Geflecht zu einer Schlafgemeinde?

Das Bild von Niedergesteln wurde einst vom alten Dorfkern geprägt, in welchem Arbeit und Wohnen auf engstem Raum stattfand, die Leute sich nach getaner Arbeit draussen hinsetzten und sich bei einem Gespräch oder einem Glas unter Nachbarn von den Mühen erholten. Diese Zeiten sind Geschichte. Viele wohnen in Einfamilienhäusern, teils mit hohen Hecken umgeben, die Strässlein wurden Strassen und die Anbindung an die Zentren ist relativ gut.
Das Gespräch auf der Strasse ist selten geworden, die spontanen Treffen auch, die meisten bleiben zu Hause. Wir haben viel Platz, aber praktisch keine Schnittstellen mehr für soziale Kontakte.
Die Post ist schon lange weg, mit ihr auch der Briefträger, der noch Zeit für einen Schwatz hatte und der Laden wird nur spärlich aufgesucht. Die Leute kaufen in den nächst grösseren Orten ein. Viele ziehen ein mehr oder weniger anonymes Leben dem Kontakt zum Nachbarn vor.
Die traditionellen, örtlichen Vereine und Klubs kitten die Dorfgemeinschaft noch zusammen, leiden aber teilweise an Überalterung und Mitgliederschwund. Zudem lässt sich feststellen, dass die Mitglieder oft nicht nur an einem Ort zu finden sind, sondern es oftmals dieselben sind, welche sich an vielen Fronten einsetzen, auch einsetzen lassen und damit das Leben im Dorf hochhalten. Neuzuzüger wohnen meist hier, weil sie hier ihre Wohnung oder ihr Haus haben. Es könnte aber auch genauso gut in einem unserer Nachbardörfer sein. Für einige, darunter auch Einheimische, ist das örtliche Leben hier im Dorf nicht attraktiv, viele suchen die Ruhe, die Bequemlichkeit.

Niedergesteln ist interessant, weil die Grundstückpreise noch erschwinglich sind, oft die Sonne scheint und die Pendlerstrecke zur Arbeit relativ kurz sein kann. Wir haben Glück, dass wir noch eine Schule haben. Diese bleibt für viele die einzige Anbindung ans Dorf und die einzige Möglichkeit, andere Einwohner- innen und Einwohner kennen- zulernen.
Ein genereller Trend geht leider in die Richtung, sich von Verpflichtungen zurückzuziehen, die Menschen identifizieren sich nicht mehr mit ihrem Dorf.
Aus diesem Grund danke ich all jenen, welche sich engagieren, egal wo und egal wie. Ob sie nun turnen, fischen, jassen, singen, helfen, züchten, trommeln, pfeifen, aufziehen, musizieren, Fussball oder Volleyball spielen, löschen, kochen, mit Kindern etwas unternehmen, Apéro servieren, Anlässe organisieren, messdienen, lesen, organisieren, arbeiten… - allen, die sich, wie auch immer, für unsere Gemeinschaft einsetzen – Vergelt`s Gott! Vielleicht ist die Liste nicht vollständig, aber wer etwas tut, weiss das und ihr und ihm sei hier von Herzen gedankt. Für das persönliche Engagement und die Aufrechterhaltung eines Rests von Gemeinsinn.
Denn, es ist nicht schön, an einem toten Ort zu leben, auch nicht, wenn man die absolute Ruhe schätzt.

 

Geschtjier-Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

22. Dezember -
06. Januar 2019
Weihnachtsferien

24. Dezember 2018
Kinderwortgottesdienst

25. Dezember 2018
Weihnachten

31. Dezember 2018
Silvester

01. Januar 2019
Neujahrstrüch,
Überreichung Jungbürgerbriefe

10. Januar 2019
Mittagstisch für Junggebliebene

12. Januar 2019
Vereinsabend Tambouren- und Pfeiferverein

17. Januar 2019
Info Tempo 30

18. Januar 2019
GV Samariterverein

26. Januar 2019
Frauen- und Mütterabend

09./10. Februar 2019       
SN-Ausstellung in Visp

14. Februar 2019                         
Mittagstisch für Junggebliebene

16. Februar 2019
bunter Abend Kirchenchor

22. Februar 2019
Kinderfasnacht

23. Februar 2019 –
10. März 2019
Sportferien

06. März 2019
Aschermittwoch

09. März 2019
SN-Widdermarkt in Visp

14. März 2019                         
Mittagstisch für Junggebliebene

19. März 2019
Josefstag

20. März 2019
ganzer Tag Schule

06./07. April 2019
Übungsweekend TPV

07. April 2019
Ringkuhkampf Goler

11. April 2019                         
Mittagstisch für Junggebliebene

17. April 2019
ganzer Tag Schule

21. April 2019
Ostern

22. April 2019
Ostermontag,
Ringkuhkampf Goler

24. April 2019
Burgerversammlung
Rechnung 2018

28. April 2019
Erstkommunion

04. Mai 2019 –
12. Mai 2019
Maiferien

09. Mai 2019
Mittagstisch für Junggebliebene

12. Mai 2019
Muttertag

16. Mai 2019
Urversammlung
Rechnung 2018

18. Mai 2019
Firmung und Pastoralbesuch

25. Mai 2019
Jugendplauschtag

25. Mai 2019
Bezirkswettspiele TPV

12. Juni 2019
ganzer Tag Schule

Einladung ins Bischofshaus des Bistums Sitten

Text: Fridolin Imboden (Gemeinde)
Fotos: Prior James Kachappilly

Besuch beim Bischof 2

Foto: Mit Interesse wird den Ausführungen von Generalvikar Lehner gelauscht. Vlnr.: Gemeindepräsident Fridolin Imboden, Bischof MGR. Jean-Marie Lovey, Alt-Gemeinderat Martin Kalbermatter, Generalvikar Richard Lehner.

Im Dezember 2016 durfte die Gemeinde Niedergesteln die Bischöfe der Schweizerischen Bischofskonferenz sowie die Mitglieder des Bischofsrates des Bistums Sitten in Niedergesteln empfangen. Nach einer Besichtigung des alten Dorfteils und einem Aperitif im Wefahüs folgte ein Nachtessen im Rest. Roti Wychüafa. Es war ein schönes und einmaliges Erlebnis, das uns in bester Erinnerung bleibt. Wie bereits damals besprochen, hat nun das Bischöfliche Ordinariat, im Auftrag des Bischofs, den jetzigen und den damaligen Gemeinderat sowie Prior James am 11. Oktober 2018 zu einem Treffen ins Bischofshaus eingeladen.

Besuch beim Bischof

Foto: vlnr.: Stéphane Vergère (Kanzler), Pierre-Yves Maillard (Generalvikar Unterwallis), Rinaldo Steiner, Michel Theler, Michael Lochmatter-Bringhen, Prior James Kachappilly, Martin Kalbermatter, Pascal Dini, Fridolin Imboden, Christian Kalbermatter, Bischof MGR. Jean-Marie Lovey, Richard Lehner (Generalvikar Oberwallis), Josef Pfammatter.

Nach einer herzlichen Begrüssung durch Bischof MGR. Jean-Marie Lovey und Generalvikar Richard Lehner folgte ein Aperitif im Garten des Bischofshauses. Anschliessend wurden uns schmackhafte Raclettes serviert. Es war ein interessantes Treffen, das man nicht so schnell vergessen wird. Mit einem herzlichen Dank für die Gastfreundschaft verabschiedeten wir uns von Bischof Jean-Marie, Generalvikar Lehner und Kanzler Stéphane Vergère mit dem Hinweis auf ein Wiedersehen in Niedergesteln bei der Firmung und Pastoralbesuch am 18. Mai 2019.

 

Entfernen von Wespennestern durch die Feuerwehr

Text/Foto: Isidor Burkhardt (Gemeinderat)

Im vergangenen heissen und trockenen Sommer haben es auch die Wespen so richtig genossen und uns vor allem auch beim Essen belästigt. Grosszügig haben diese Insekten auch ihre Nester gebaut. Entsprechend häufig wurde die Feuerwehr angerufen. Zum Teil musste die Feuerwehr wegen Bagatellen ausrücken. Deshalb haben die beiden Gemeinden Raron und Niedergesteln beschlossen, in Zukunft CHF 50.00 pro Einsatz zur Wespenbekämpfung zu verrech- nen.
Bei komplizierten Fällen von Wespenplagen ist das Anrufen der Feuerwehr durchaus gerecht- fertigt.
In einfachen Situationen, das heisst bei kleinen und gut zugänglichen Nestern können diese auch selber entfernt werden.

Vorgehen:

  1. Kühlere Abendstunden abwarten, die Wespen fliegen dann nicht mehr.
  2. Dicken Plastiksack und Malerspachtel bereithalten.
  3. Eventuell Handschuhe anziehen.
  4. Das Wespennest in einem Stoss mit dem Spachtel abtrennen und in den Plastiksack gleiten lassen.
  5. Plastiksack sofort gut verschliessen und im Hauskehricht entsorgen.

Weiterer Tipp: Wenn die Wespen nicht stören und nicht in den Wohnbereich eindringen, das Wespennest belassen und die Wespen, die durchaus auch einen Nutzen im Ökosystem haben, einfach weiter leben lassen. In der kühleren Jahreszeit löst sich das Problem von selbst.

Foto: Wespennest.
Foto: Wespennest.
 

Peter V.

Foto: Peter V. 1324 – 1356; achter Ritter auf dem Weg auf die Gestelnburg in Niedergesteln
Text: Efrem Kuonen
Foto: Efrem Kuonen
Quelle: Philipp Kalbermatter, lic.phil; Dr. Johann Siegen, Prior

Neben Johann I. von Turn bietet auch das Leben seines Sohnes Peter V. reichen Stoff für eine Biographie. Er war der einzige männliche Nachkomme und beim Tod seines Vaters noch nicht ganz volljährig. Darum stand er unter der Vormundschaft seines Onkels Aymon, dem Bischof von Sitten. Seine zahlreichen Herrschafts- rechte befanden sich im Mittelwallis (Conthey, Ayent, Hérens, Sitten), im Berner Oberland (Frutigen, Mülenen), im Raum Niedergesteln-Lötschen und im Vispertal (St. Niklaus und Zermatt). Er hätte es in der Hand gehabt, den Reichtum und das Ansehen der von Turns weiter auszubauen. Hochmut und die Meinung, sich alles leisten zu können, war jedoch bei den Fürsten in Europa in jener Zeit gang und gäbe und der verschwenderische Führungsstil stürzte so manch einen ins Verderben. Auch Peter V. blieb davon nicht verschont. Einen Grossteil des Vermögens und das Ansehen der Familie von Turn verschwendete Peter V. in seinen Kämpfen gegen den Bischof Tavelli von Sitten und gegen die mächtige Stadt Bern. Mit dem Bischof von Sitten und dessen Anhängern, die sich Patrioten nannten, führten die Freiherren von Turn fast ein Vierteljahrhundert lang einen blutigen Bürgerkrieg. Der Herzog von Savoyen vermittelte mehr als einmal zwischen den Parteien, doch die Friedensabkommen wurden immer wieder gebrochen. Die kriegerischen Auseinander- setzungen mit dem Bischof von Sitten und der Stadt Bern kosteten ein riesiges Vermögen und führten dazu, dass sich Peter der V. gezwungen sah, seine Lötscher Kolonien im Lauterbrunnental und auf der Planalp bei Brienz zu verkaufen (1346), andere Besitzungen zu verpfänden und seine Untertanen mit schweren Steuern zu belasten. Peter V. war mit Agnes von Grandson verheiratet. Diese Ehe führte zu einer neuen Allianz der Familie von Turn mit Nachkommen von Karl dem Großen.
Gestorben ist Peter V. um 1356.

 

Pfarrei

Innensanierung Prioratskirche Niedergesteln abgeschlossen

Text/Fotos: Richard Kalbermatter (Arbeitsgruppe "Innensanierung Prioratskirche")

In seinen ursprünglichen Teilen stammt die Prioratskirche aus dem 12. Jh. und ist somit älter als die Pfarrei. Im 16. Jh. wurde der markante Turm und der heutige Chor gebaut. 1833/35 wurde das Schiff aufgestockt und verlängert, aus dieser Zeit stammen auch die Altäre. In den Jahren 1976 und 1985 wurden im Aussenbereich grössere Renovationsarbeiten durchgeführt und verschiedene archäologische Untersuchungen dokumentiert. Aussenrum ist die Prioratskirche in einem guten Zustand. Die Innenansicht zeigte jedoch ein anderes Bild. Eine durchgehende Innensanierung wurde unumgänglich. Eine Arbeitsgruppe wurde gebildet und am 22. April 2018 ist die letzte Messe vor der Innensanierung gefeiert worden. Danach wurde die Kirche ausgeräumt und eingerüstet. In Zusammenarbeit zwischen Fachspezialisten, Auftraggebern und Auftrag- nehmern wurde schrittweise entschieden, was in welcher Form gemacht werden kann. Der morsche Holzboden wurde ausgebaut; die brusthohe Holzverkleidung im Schiff entfernt; alle Decken- und Wandbe- schichtungen bis auf den 

Belag; der Kirchenzugang wurde erneuert; die Sakristei ausgebessert; Altäre, Gemälde und Skulpturen wurden fachgerecht ausgebessert, gereinigt und wieder aufgebaut; eine zeitgemässe LED Beleuchtung eingebaut. Die Aufwendungen belaufen sich auf über ½ Mio. CHF. Auf der Einnahmenseite wird das Projekt von Gemeinde, Loterie Romande, Denkmalpflege, Burgerschaft, Stiftungen, Firmen und vielen privaten Spendern grosszügig unterstützt. Der grösste Teil der Finanzierung ist beisammen.
Dank der guten Zusammenarbeit zwischen der fachlichen Baubegleitung, den Auftraggebern und den Auftragnehmern konnten nach 6 Monaten die Arbeiten, bis auf noch ausstehende Restarbeiten, abgeschlossen werden. Die Prioratskirche strahlt nun wieder in ihrer altehrwürdigen Schlichtheit.
Am 28. Oktober 2018 konnte Prior James Kachappilly die Türe zur Prioratskirche wieder öffnen und mit einem feierlichen Gottesdienst die Einsegnung der sanierten Kirche durchführen. Umrahmt wurde die Einweihung von Kirchenchor und TPV.

Foto: Neu sanierte Kirche.
Foto: Neu sanierte Kirche.

Ein herzliches Vergältsgott von der Arbeitsgruppe „Innensanierung Prioratskirche“ Iris Bregy, Helmut Dini, Fridolin Imboden, James Kachappilly, Richard Kalbermatter, Jean-Claude Lerjen, Rinaldo Steiner und Christine Willisch an alle, welche einen Beitrag zum gelungenen Werk beigetragen haben.

Eingangstüre

Foto: Noch vor verschlossenen Türen bei der Einweihungsfeier.

Ursprung in aufwändiger Handarbeit abgetragen; die alten Elektroleitungen demontiert. Danach ging es an den Wiederaufbau, im Sockelbereich wurde ein Feuchtigkeitsschutz eingebaut; die Elektroleitungen ins Mauerwerk eingearbeitet; Mauer und Wände ausgebessert; im Kirchendach eine Isolation eingebracht; mit Kalk und Wasser wurde in mehreren Schichten die heutige Innenschicht aufgebaut; ein neuer Holzboden verlegt; der Gang erhielt einen fugenlosen

Schule

Herbstspaziergang 5H-6H

Text: Andrea Furrer (Lehrerin 5H-6H), Schüler der 5H-6H
Foto: Andrea Furrer

Am 2. Oktober 2018 fuhren wir mit dem Bus nach Ausserberg, wo wir mit Lampen ausgerüstet durch den Stollen ins Baltschiedertal liefen.

Vorbei am ‚Üssru & Innru Sänntum‘ ging es dann weiter zum ‚Adlerhorst‘. Auf dem Felsen beim ‚Hohwang‘, unter dem der Legende nach eine Kapelle liegt (am 24. Dezember um Mitternacht hört man ihre Glocken läuten), verbrachten wir unsere Mittagspause.

Auf demselben Weg ging es dann nachmittags wieder zurück nach Ausserberg.

Ich bedanke mich bei meiner Klasse für den lustigen und tollen Tag. Unser Indianerstamm ‚Mungos‘ ist spitze! Ausserdem ein grosses Merci an meine Begleiterin Monika Amacker, an die Steini’s für die unterhaltsame Fahrt und an Nadine Kalbermatter-Metry für unsere Indianer-Shirts.

Wir gingen durch den Stollen. Dann gab es da die Steinforscher und die ‚Mungos‘, ein Indianerstamm. Die Steinforscher haben Steine mit Eisen, Schiefer und auch grüne Steine gesehen. Ich habe sogar einen durchsichtigen Stein gefunden. Die anderen Steinforscher kamen nach dem Spaziergang zu mir nach Hause. Wir haben uns die Steine unter dem Mikroskop angeschaut.

Kommen wir zu den ‚Mungos‘: Sie spielten Indianer, sogar mit Häuptlingen und sie fanden es ziemlich cool. Aber wir liefen auch sehr weit. Aber keiner hat sich verletzt. Und wir liefen wieder zurück zum Bus und fuhren nach Niedergesteln.

Livio Kalbermatter, 5 H

Wir waren im Baltschiedertal am 2. Oktober. Es war sehr kalt. Zuerst ging es durch einen langen Tunnel. Dort war es dunkel, kalt und im Tunnel gab es Wasser. Auf dem Weg spielten wir Indianer. Der Weg war ein Abenteuer. Fast überall lagen Steine. In der Mittagspause kletterten wir auf einen Felsen und sassen im Kreis. Dann assen wir und spielten Ananas, Wahrheit, Risiko. Es hatte sogar Schnee.
Auf dem Weg zurück im Bus stellte uns der Busfahrer Rätsel. Beim Schulhaus angekommen waren alle müde.

Ayleen Kalbermatter, 5 H

Foto: Die 5H/6H mit der Lehrerin Andrea Furrer.
Foto: Die 5H/6H mit der Lehrerin Andrea Furrer.

Herbstspaziergang der 7H-8H

Text: Benjamin Theler (Lehrer 7H-8H), Schüler der 7H-8H
Fotos: Benjamin Theler

Die diesjährige Herbstwanderung brachte die 7H / 8H in das Gebiet oberhalb von Eggerberg. Wir besuchten die Weiler Chastler und Finnu. Der Weiler Finnu war bis 1798 ein Freigericht, dem jeweils ein Meier vorgestanden hat. Noch im Jahre 1796 wurde am Galgen die letzte Hinrichtung vorgenommen. Seit 1854 ist Finnu Teil von Eggerberg. Die Wanderung von Eggerberg nach Finnu ist sehr steil und dauert etwa 1 Stunde. Es lohnt sich allerdings! Von Finnu aus geniesst man einen wunderschönen Blick auf das Rhonetal, die beiden Vispertäler sowie die Mischabelgruppe.

Foto: Mittagspause.
Foto: Mittagspause.

Am 5.Oktober liefen wir von Eggerberg nach Finnu. Der Weg war sehr steil aber es hat sich gelohnt, denn oben auf der Alpe Finnu angekommen, haben wir ein Picknick gemacht. Anschliessend haben wir Verstecken gespielt, nachher sind wir nach Chasterl gelaufen und haben ein Werwolf gespielt, dann sind wir wieder nach Finnu gelaufen und dann haben wir wieder Pause gemacht. Mit unserem Lehrer Benjamin hat es besonders Spass gemacht. Danke an den Lehrer, denn es war voll cool.

Alix Poirier, 8H

Am Freitag, den 05.10.2018, gingen wir auf Herbstwanderung. Es war eine sehr lange Wanderung. Zuerst gingen wir mit dem Bus nach Eggerberg, von dort liefen wir dann nach Finnen. In Finnen machten wir `ne Pause und spielten Versteckis. Dann machten wir Fotos am Galgen. Danach ging es weiter nach Chasterl. Dort haben wir Mittagspause gemacht und Werwolf gespielt. Später liefen wir wieder zurück nach Finnen. Dort machten wir nochmals eine längere Pause. Wir spielten wieder Versteckis. Dann machten wir uns auf den Weg nach Eggerberg. In Eggerberg angekommen, holte uns der Bus ab und wir fuhren wieder zurück.

Lena Amacker, 7H

Foto: Beim Verstecken spielen.
Foto: Beim Verstecken spielen.
Foto: Die Schulklasse 7H - 8H
Foto: Die Schulklasse 7H - 8H
Vereine

Ein freundliches HALLO aus der SPIELGRUPPE Muggestutz und dem ATELIER Kunterbunt

Text/Fotos: Christine Imstepf

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Foto: Spiel-Raum Muggestutz.

Das Atelier Kunterbunt ist sehr gut besetzt, was mich riesig freut! Zum ersten Mal besuchen nebst den Schülern der 1H auch die Schüler der 2H das Atelier. So treffen sich jeden Dienstagmorgen 11 Kinder und das Bachhüs platzt fast aus allen Nähten. Am Dienstag- nachmittag spielen, singen, kneten, zeichnen die sechs kleinen Geschtijer im Muggestutz. Die Gruppe aus Steg kommt am Mittwochmorgen.

Kinder brauchen zum spielen:
Raum - Zeit - Ruhe - andere Kinder

Im August 2018 habe ich die Ausbildung als Spielgruppen- leiterin begonnen, welche bis Oktober 2019 geht. Spannend und lehrreich ist die Ausbildung. Die Kursleiterin bringt viel Praxis und Herzblut mit, was eine grosse Bereicherung für mich ist. Die Zeit mit den Kindern ist für mich sehr interessant. Jedes bringt einen eigenen Charakter, Willen und Ideen mit. Für die Kinder ist es der erste Ort ausserhalb der Familie. Die Kinder lernen sich kennen, mit denen sie anschliessend die Schulzeit verbringen. Weiter sind es wichtige und prägende Erfahrungen, die die kleinen Schützlinge machen dürfen. Alles was ein Kind in der Spielgruppe erlebt und erfährt, gehört zu seiner Ausbildung z.B. Auseinander- setzung mit anderen Kindern (teilen, streiten usw.), experi- mentieren mit Materialien, Lieder und Verse lernen. 

Ich „trainiere“ nicht mit den Kindern, sondern übe mich in Zurückhaltung und lasse die Kinder möglichst ihre eigenen Erfahrungen machen. Beim Basteln, Malen und Kleben ist es überhaupt nicht wichtig, was das Endprodukt ist, sondern die Freude und die Erfahrungen beim Tun sind wichtig. Das Spielgruppenkind lernt durch Experimentieren und Auspro- bieren. Es ist im so genannten „kreativen Alter“, das auch „Magisches Alter“ genannt wird, denn seine Welt ist ein Gemisch von Phantasie und Realität.

Die Welt der Eigen-Kreationen, eigene Ideen ausprobieren und umsetzen fördert und stärkt die Kreativität, die Motivation und das Selbstvertrauen der Kinder.

Selber schaffen...
schafft Selbstvertrauen!

Wenn Kinder kreativ sein dürfen, können sie ein stabiles Selbst- wertgefühl und Selbstvertrauen entwickeln, was sie später als Erwachsene dringend brauchen. Als Spielgruppen- leiterin sorge ich dafür, dass sich die Kinder in der Spielgruppe wohl fühlen, dass sie Vertrauen haben und wissen, dass ich sie ermutige, statt zu korrigieren und kritisieren.

Foto: Selber basteln und schaffen.
Foto: Selber basteln und schaffen.

Das freie Spiel
Das freie Spiel ist eine Lebensschulung für das Kind. Deshalb lasse ich dafür genügend Spiel-Raum. Die Kinder sollen so viel und so oft wie möglich mitein- ander spielen. Kinder lernen im Spiel und spielen beim Lernen.

Foto: Das Spielen kommt nicht zu kurz.
Foto: Das Spielen kommt nicht zu kurz.
 

Heute wieder nur gespielt?

Hinter dem Spielen steckt viel mehr. Spielen ist die Arbeit der Kinder. Das freie Spiel wird nicht durch mich als Spielgruppen- leiterin bestimmt. Spielen heisst lernen, sich einfühlen, sich in eine Rolle hineinversetzen, experimen- tieren, erfahren, erforschen, sich abgrenzen. Auch zuschauen gehört zum Spiel. Das Zuschauen ermöglicht dem Kind wahrzu- nehmen was es schon kennt und aufzunehmen was ihm neu ist. Das Kind kann beobachten, wie andere Kinder Ähnliches erleben und auch traurig, wütend, glücklich oder ungeduldig sind. Es lernt, wie es mit anderen Kindern umgehen muss und übt, wie es in eine Gruppe aufgenommen wird. Das freie Spiel, erleichtert mir die Zeit mit den Kindern keineswegs. Im Gegenteil, es kann immer wieder etwas Unvorhergesehenes auftreten, Streit, Wut, Unver- ständnis. Ich unterstütze die Kinder mit Möglichkeiten, wie man etwas lösen kann, wie man miteinander umgehen kann, dass man einander sagen kann, was man möchte oder was das Bedürfnis ist. So halte ich mich bzw. meine Liebe zur Bastelei zurück, damit die Kinder diese Zeit wertvoll nützten können, für das "lebenswichtige" und entwick- lungsfördernde Freispiel.

In keiner anderen Lebensphase sind Spielen und Lernen so eng miteinander verzahnt wie in der frühen Kindheit.

Herzliche Grüsse aus dem Land des Spielens,

Christine

 
 

Fusion geglückt

Text: Nadine Lory (Tourismus)

Die Fusion der beiden Tourismusvereine Sonnige Halden und Raron-Niedergesteln wurde bei einer GV in Raron einstimmig angenommen. Der neue Verein wird unter dem Namen «Lötschberg Region» wirken.

Die Ausgangslage beider Vereine glich sich sehr stark. Beide haben Mühe sich, in den nächsten Jahren zu Positionieren und durch geringe Finanzeinnahmen im Marketing stark zu sein. Man erhofft sich nun dank dieser Fusion grössere finanzielle Polster und die personellen Stärken besser einsetzen zu können. Auch geografisch macht eine Fusion sehr viel Sinn, da wir bereits durch die BLS-Südrampe und auch dem Kulturweg zwischen Ausserberg und Raron verbunden sind. Der Neue Verein wird unter dem Namen «Lötschberg Region» auftreten. Es sind nun die Perimeter von 6 Gemeinden; Ausserberg, Baltschieder, Egger- berg, Raron, Niedergesteln und Steg-Hohtenn, die gemeinsam vermarktet werden. Der Vorstand besteht aus 7 – 11 Mitgliedern, wovon jede Gemeinde Einsitz erhält. Weitere Sitze gehen ans Gewerbe, Leistungsträger und Kultur. Ein Präsident konnte ebenfalls an der GV gewählt werden; Stefan Soltermann stellt sich der Herausforderung und wird dem Verein voranstehen.

Statuten
Die Statuten wurden vorgängig ausgearbeitet und von den Gemeinden angenommen. Auch die GV hat die vorgelegten Statuten einstimmig ange- nommen.

Partnerschaften
Der neu gegründete Verein «Lötschberg Region» wird die bestehenden Kooperationen mit den UNESCO Partnern, «Region Oberwallis» und auch beim BLS Lötschberger weiterhin aktiv betreiben.

Räumlichkeiten
Der Sitz des Vereins ist dank den bestehenden Büroräumlichkeiten am Bahnhof in Raron. Der Schalterdienst, die Administrativen Arbeiten sowie die Buchhaltung werden dank motivierten Teilzeitmitarbeiterinnen an jenem Ort kompetent und professionell ausgeführt.

Marketing
Die freigewordenen Mittel werden vollumfänglich in die Werbung investiert.

  • Gemeinsames Logo
  • Erneuerung der Panoramakarte von Sonnige Halden
  • Druck gemeinsamer Broschüren (Mehrjahresbroschüren)
  • Anpassung Webauftritt
  • Anschaffung Ausstellermaterial
  • Briefpapier/Kuvert

Zukunft
Der neu gegründete Touris- musverein wird am 1. Januar 2019 seine Arbeit aufnehmen. Die sechs Trägergemeinden haben dann zwei Jahre Zeit, ein gemeinsames Tourismusreglement zu erar- beiten. Dieses muss anschliessend von den Urversammlungen der sechs Gemeinden abgesegnet werden.

 

FMG-Jahresausflug vom Samstag, 29. September 2018

Text: Eveline Kummer
Foto: Anja Kämpf, Eveline Kummer

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Foto: Frauen- Müttergemeinschaft bei der Rückkehr in Niedergesteln.

Am Samstag, 29. September 2018 war es wieder soweit. Morgens um 06.30 Uhr machten sich 30 Frauen auf den Weg zum alljährlichen Ausflug. René Steiner chauffierte uns via Goppenstein zum ersten Halt nach Reichenbach im Kandertal. Dort machten wir eine kurze Kaffeepause im Gasthaus Bären. Danach fuhren wir weiter in Richtung Trubschachen im Emmental. Nach einem kurzen „unfreiwilligen“ Stopp in Langnau trafen wir doch noch rechtzeitig in Trubschachen ein, um die Er- lebniswelt von Kambly zu entdecken.

Trotz des bevorstehenden Mittagessens fiel es schwer, der Vielfalt der feinen Leckereien zu widerstehen. Wir deckten uns somit mit einem kleinen Vorrat an Gebäck, auch für die Lieben zu Hause, ein. Schliesslich fuhren wir weiter nach Escholzmatt, wo wir im Gasthaus Löwen ein wunderbares Mittagessen einnahmen. Am Nachmittag setzten wir unsere Reise fort nach Luzern. Die schöne Stadt lud zum Flanieren und Verweilen ein, bis es Zeit war, sich wieder auf den Heimweg zu machen.

 

Bellissima Styling-Abend

Text/Foto: Eveline Kummer

Am Freitag, 12. Oktober 2018 um 19:00 Uhr versammelte sich in der Burgerstube eine stattliche Anzahl von Frauen, welche gespannt auf die Tipps von Belinda Kreuzer, Farb- und Stilberaterin, wartete. Die Teilnehmerinnen wurden nach Figurenkategorien gruppiert. Danach gab uns Belinda zahlreiche Tipps und Ratschläge, wie man sich dem Figurtyp entsprechend vorteilhaft kleidet. Auch zeigte sie uns, welche Kleidungsstücke jeder(frau)man im Kleiderschrank haben sollte und wie man diese am besten miteinander kombi- niert. Die Referentin war vom Mit- machen der Geschtjierfrauen derart begeistert, dass sie grosszügigerweise mehrere Gut- scheine unter den Anwesenden verloste.
Herzliche Gratulation den drei Gewinnerinnen! Wir hoffen aber, dass auch alle anderen von diesem Stylingabend profitieren konnten und danken für die Teilnahme.

Foto: Beim gegenseitigen "Figurenmalen".
Foto: Beim gegenseitigen "Figurenmalen".
 

TPV 54. Bezirksfest Raron

Text/Foto: Sabrina Kummer (TPV)

Das 54. Bezirks Tambouren und Pfeiferfest fand am 02. September 2018 in Raron statt. Nach dem Ausmarsch durch unser Dorf, gingen wir dieses Jahr zu Fuss weiter nach Raron. Der Einmarsch am frühen Nachmittag und der anschliessende Umzug sind die Höhepunkte des Festes. Nach einer sehr ehrlichen und interessanten Festansprache von OK-Präsident Beni Stoffel folgen die Zusammenspiele und die Bühnenauftritte der sechs Tambouren- und Pfeifervereine.

Zu Fuss ging es wieder zurück nach Niedergesteln. Die Jungtambouren trommelten von Raron bis nach Niedergesteln durch.

Traditionsgemäss klingt der Abend „iner Undru“ beim letzten Bier aus.

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Foto: Der Tambouren- und Pfeiferverein Gestelnburg beim Bühnenauftritt in Raron.

Die Bezirksjuniorenwettkämpfe fanden zur Vorbereitung aufs Oberwalliser TPV Fest bereits im Mai 2018 statt. Folgende Junioren aus Niedergesteln haben sich der Jury gestellt.

P3J Lena Amacker 8. Rang
T3J Julian Zumoberhaus 3. Rang
T3J Lukas Rieder 7. Rang
T3J Michael Imboden 8. Rang
T3J Matteo Meister 9. Rang
T2J Leon Bayard 3. Rang.

Gratulation den erfolgreichen Wettkämpfern.

 

Der Tambouren- und Pfeiferverein Gestelnburg vor 50 Jahren

Foto: Hinterste Reihe vlnr.: Werner Amacker, Klaus Kalbermatter, Paul Schröter, Moritz Kalbermatter, Peter Kalbermatter, Mittlere Reihe vlnr.: Markus Steiner, Walter Kalbermatten, Markus Bregy, Werner Kalbermatter, Leo Imboden, Leo Kalbermatter, Fridolin Imboden, Siegfried Bregy, Paul Kalbermatter, Vorderste Reihe vlnr.: Stefan Bregy, Josef Kalbermatter, Ernst Kalbermatter, Gottfried Kalbermatter, Anton Zumoberhaus, Adrian Imboden, Franz Steiner, Beat Kalbermatter, Ehrendamen vlnr.: Flora Amacker, Astrid Zumoberhaus, Elsa Schröter, Hanna Zumoberhaus. Und der stolze Schnauzträger in Kleidung ist "Petri-Josi" Imboden. Von den damaligen Mitgliedern spielt nur mehr Fridolin Imboden aktiv im Verein.
Foto: Hinterste Reihe vlnr.: Werner Amacker, Klaus Kalbermatter, Paul Schröter, Moritz Kalbermatter, Peter Kalbermatter, Mittlere Reihe vlnr.: Markus Steiner, Walter Kalbermatten, Markus Bregy, Werner Kalbermatter, Leo Imboden, Leo Kalbermatter, Fridolin Imboden, Siegfried Bregy, Paul Kalbermatter, Vorderste Reihe vlnr.: Stefan Bregy, Josef Kalbermatter, Ernst Kalbermatter, Gottfried Kalbermatter, Anton Zumoberhaus, Adrian Imboden, Franz Steiner, Beat Kalbermatter, Ehrendamen vlnr.: Flora Amacker, Astrid Zumoberhaus, Elsa Schröter, Hanna Zumoberhaus. Und der stolze Schnauzträger in Kleidung ist "Petri-Josi" Imboden. Von den damaligen Mitgliedern spielt nur mehr Fridolin Imboden aktiv im Verein.

Schtächu

Text/Fotos: Manuela Imstepf (Redaktion)

Am Sommerstechfest vom 19. August 2018 in Zermatt nahmen Peter und Manuela Imstepf mit zwei Kühen teil. Beide Kühe erkämpften sich mit viel Einsatz eine „Trichjia“. „Tina“ erreichte in der Kategorie „B leichte Kühe“ den 2. Rang; „Pinda“ in der Kategorie „A schwere Kühe“ den 6. Rang.

 
Foto: „Tina“, Hans-Rüedi Imstepf, Levin Imstepf, Manuela Imstepf, Peter Imstepf, „Pinda“.
Foto: „Tina“, Hans-Rüedi Imstepf, Levin Imstepf, Manuela Imstepf, Peter Imstepf, „Pinda“.

Am 23. September 2018 erreichte die 7-jährige „Marissa“ von Simon Karlen im Goler den 5. Rang in der 2. Kategorie. „Marissa“ ist eine Tochter  von „Moutarde“ und stammt aus der eigenen Zucht von Simon.

Foto: Anna Karlen, Saskia Karlen, Laura Karlen, „Marissa“, Simon Karlen, Sandro Hartmann.
Foto: Anna Karlen, Saskia Karlen, Laura Karlen, „Marissa“, Simon Karlen, Sandro Hartmann.

Den Züchtern herzliche Gratulation und weiterhin viel Freude an ihren Eringern.

 
 

WAS-Beständeschau in Niedergesteln

Text: Manuela Imstepf (Redaktion) 

Am 04. Oktober 2018 fand in der Wanna die „WAS NN“ Beständeschau statt. Als Experte amtete Norbert Schwery. Die kleine Genossenschaft hat Zuwachs bekommen. Seit 01. Januar 2018 sind Matthias und Kathrin Weissen aus Unterbäch Mitglieder der WAS-Genossen- schaft Niedergesteln.

Die Genossenschaft WAS NN zählt 148 Herdebuchtiere. Insgesamt wurden 66 Schafe aufgeführt. Davon erreichten 40 Tiere das Maximum.

Die ausgezeichnete Bilanz der Züchter:

Urban Bregy: 11 Schafe aufgeführt, 5 Maximum

German und Sven Kalbermatter: 31 Schafe aufgeführt, 19 Maximum

Matthias und Kathrin Weissen: 15 Schafe aufgeführt, 8 Maximum

Uli und Thomas Ruffiner: 9 Schafe aufgeführt, 8 Maximum

 

WAS NN beim Ausstellungsmarkt in Gampel

Text: Manuela Imstepf (Resultate entnommen dem WB vom 08.10.2018)
Foto: www.was-oberwallis.ch

Die Mutten der Geschtjier Züchter lieferten auch am Ausstellungs- markt in Gampel sehr gute Resultate:

German und Sven Kalbermatter:
Kat. 28: 2. und 3. Rang,
Kat. 30: 3. und 5. Rang,
Kat. 33: 2. und 4. Rang,
Kat. 36: 2. Rang,
Kat. 38: 4. Rang,
Kat. 40: 3. Rang.

Foto: Sven Kalbermatter und Thomas Ruffiner bei der Rangierung.
Foto: Sven Kalbermatter und Thomas Ruffiner bei der Rangierung.

Kathrin und Matthias Weissen:
Kat. 4: 4. Rang,
Kat. 6: 1. Rang,
Kat. 13: 5. Rang,
Kat. 14: 1. + 5. Rang,
Kat. 16: 1. Rang,
Kat. 20: 5. Rang,
Kat. 24: 5. Rang,
Kat. 25: 1. Rang und 2. Rang,
Kat. 27: 1. Rang

Uli und Thomas Ruffiner:
Kat. 4: 3. Rang,
Kat. 13: 4. Rang,
Kat. 19: 1. Rang,
Kat. 21: 1. und 2. Rang,
Kat. 22: 1. Rang,
Kat. 23, 3. Rang,
Kat. 36: 3. Rang,
Kat. 38: 3. Rang,
Kat. 39: 3. Rang

 

SN-Genossenschaft

Text: Pascal Dini
Fotos: Pascal Dini/Jvan Amacker/Nadine Steiner

An der SN- Ausstellung in Visp vom 17. und 18. Februar wurden zwei Tiere aus Niedergesteln rangiert. Beide Schafe stammen aus der Stallung Amacker/ Imboden.  

Kategorie 1
2. Rang Amacker/ Imboden

Kategorie 2
8. Rang Amacker/ Imboden

Die jährliche Herbstschau in Niedergesteln fand am 15. September 2018 statt. Bei schönem Wetter besuchten viele Schäfer aus nah und fern, sowie viele Interessierte aus der Dorfbevölkerung die Herbstschau beim Kiesfang. Ein Dankeschön an alle Besucher, welche die Kantine unter der Organisation von Hans und Michel unterstützt haben.

Total wurden 102 Muttertiere aufgeführt.

Die Experten Richard Zeiter und Beat Schnydrig haben 27 Schafe mit der maximalen Note bewertet.

Gratulation allen erfolgreichen Züchtern 

5- 8 Monate 4/4/4 :
1x Michel und Jvan Amacker
1x Helmut und Pascal Dini
1x Hans-Peter und Nadine Steiner

24 Monate+ ältere 6/6/6:
1x Amacker/ Imboden
3x Personengemeinschaft
     Kalbermatter
1x Hans-Peter und Nadine Steiner

Foto: Hans-Peter und Nadine Steiner.
Foto: Hans-Peter und Nadine Steiner.

8- 12 Monate 4/4/4 : 
1x Michel und Jvan Amacker
4x Helmut und Pascal Dini 
2x Peter und Beat Imboden 
5x Personengemeinschaft
     Kalbermatter

Foto: Ronja, Nadia, Rahel und Jvan Amacker.
Foto: Ronja, Nadia, Rahel und Jvan Amacker.

12- 18 Monate 5/5/5 :
1x Amacker/ Imboden
2x Helmut und Pascal Dini
1x Hans-Peter und Nadine Steiner

18- 24 Monater 5/5/5:
3x Personengemeinschaft
     Kalbermatter            

Foto: Vanessa, Pascal und Helmut Dini.
Foto: Vanessa, Pascal und Helmut Dini.

24 Monate + ältere 6/6/6:
1x Amacker/ Imboden
3x Personengemeinschaft 
     Kalbermatter
1x Hans-Peter und Nadine Steiner

 

Wir gratulieren 2019

zum 95. Geburtstag
Lidia Bregy 08.06.1924

zum 90. Geburtstag
Aline Imboden 22.11.1929
Maya Imboden 26.11.1929

zum 85. Geburtstag
Lukas Bregy 18.02.1934
Elsa Bergmann 22.02.1934
Trudy Roten 27.09.1934

zum 80. Geburtstag
Bernhard Bregy 15.01.1939
Robert Kalbermatter 25.07.1939
Rosa Furrer 10.12.1939

zum 75. Geburtstag
Paula Kalbermatter 09.04.1944
Paul Schröter 09.04.1944
Flora Amacker 19.04.1944
Emil Bregy 28.05.1944
Martha Bregy 28.09.1944
Madeleine Pfammatter 17.10.1944
Bruno Oggier 21.10.1944
Kurt Imboden 12.11.1944
Martha Imboden 27.11.1944

zum 70. Geburtstag
Vrena Kalbermatter 01.01.1949
Peter Imboden 06.02.1949
Darius Steiner 23.02.1949
Hildi Kalbermatter 23.03.1949
Oswald Bregy 03.04.1949
Astrid Zumoberhaus 11.04.1949
Cecile Moor 21.04.1949
Max Juon 16.05.1949
Hans Kalbermatter 12.10.1949
Lea Imboden 19.10.1949

zum 65. Geburtstag
Rosemarie Berkemeier 02.01.1954
Gilbert Steiner 09.05.1954
Marzell Ittig 27.05.1954
Regina Zumoberhaus 30.05.1954
Armin Steiner 10.08.1954
Franz Williner 16.08.1954
German Kalbermatter 03.10.1954
Erich Bregy 31.10.1954
Riccardo Grand 31.10.1954
Marzell Sarbach 28.12.1954

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

Einladung Frauen- und Mütterabend 2019

Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text/Fotos: Madlen Poirier (Redaktion)

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die "Geschtjier Fädra" den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im "Geschtjierblatt" unter der Rubrik "Geschtjier Fädra" über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab- wechslung in die Runde der Interviewpartner zu bringen, starten wir in folgenden drei Kategorien:

  • Fliegengewicht (Kindergarten – 20jährige)
  • Federgewicht (21 – 60jährige)
  • Schwergewicht (ab 61jährige)

Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zusatzfrage ihrerseits die nächsten Interviewpartner einer fremden Kategorie per Los ziehen. Die "Geschtjier Fädra" soll eine positive Dynamik im Dorf auslösen, zum Nachdenken anregen, zum Schmunzeln bringen, Sachen in Bewegung bringen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.
Also spiel mit, wenn die "Geschtjier Fädra" Dich an der Nase kitzelt!

 

Kategorie Schwergewicht

Name: Irene Zumoberhaus
Geburtsdatum: 23.10.1935

1. Gehst Du gerne auf Reisen? Wenn ja wohin?

"Ich reise gerne, aber heutzutage lieber nicht mehr allzu weit entfernt. Frühere Reisen brachten mich nach Holland, Deutschland, Ungarn und natürlich nach Italien an den Wallfahrtsort der Heiligen Rita nach Cascia. Zu meinen heutigen "Reisen" in die nähere Umgebung gehört der tägliche Spaziergang mit unserem Hund Aramis."

Kategorie Federgewicht

Name: Helmut Dini
Geburtsdatum: 09.10.1959

1. Gehst Du gerne auf Reisen? Wenn ja wohin?

"Verreisen, absolut gerne! Ein Highlight war die Australien Reise. Wir fuhren der Great Ocean Road entlang und haben wunderbare Landschaften und Tierwelten entdeckt. Auch Schottland hat mir super gefallen und wenn's mal weniger weit sein soll, geniesse ich auch die Reisen ins Chalet nach Blatten bei Naters."

Kategorie Fliegengewicht:

Name: Elena Schaller
Geburtsdatum: 19.09.2007

1. Gehst Du gerne auf Reisen? Wenn ja wohin?

"Oh ja, ich verreise sehr gerne. Am liebsten irgendwo ans Meer. Ich bin eine richtige Wasserratte. Ich war schon in Dubai in den Ferien und vier Mal in Griechenland. In Griechenland hat es mir super gefallen. In die Berge fahre ich nicht so gerne, weil mir bei der Autofahrt meistens schlecht wird."

 

Kategorie Schwergewicht

2. Welches war das schönste Weihnachtsgeschenk, das Du erhalten hast?

"Das war 1993, als mein Ehemann Fidelis am Nikolaustag einen Herzinfarkt erlitt. Es ging ihm sehr schlecht, aber für Weihnachten hatte er sich enorm gut erholt, das war ein Geschenk des Himmels. Ich erinnere mich auch noch an eine "Tocha", welche ich von einer Tante aus Zürich erhalten habe. Ich war damals vielleicht sechs Jahre alt, sehe die Puppe aber noch genau vor mir in ihrem roten Kleid. Das war in der damaligen Zeit ein wunderbares Geschenk."

3. Was wird Dein nächstes Projekt?

"In unserem Haus stehen nächstens Umbauarbeiten an. Ansonsten habe ich tägliche Projekte, welche mich aktiv halten. Ich koche gerne und überrasche die Familie mit selbstgemachter und "boduschtändigär Choscht" wie Cholera, Spätzli oder Minestrone."

Geschtjier Frage: Ein japanischer Reisebus "verirrt" sich nach Niedergesteln. Du bist Touristenführer und beschäftigst die Gruppe einen Tag lang. Wie sieht dein Programm aus?

"Also ich bringe sie zuerst in die Kirche, zeige ihnen dann die Burg und die Hängebrücke darf natürlich auch nicht fehlen. Nach dem Programm werden sie hungrig sein, deshalb bereite ich ihnen eine richtig herzhafte und "äxtra dicki Maneschtra" zu, die können die Japaner dann mit ihren Stäbchen essen."

 

Kategorie Federgewicht:

2. Welches war das schönste Weihnachtsgeschenk, das Du erhalten hast?

"Für mich ist das schönste Geschenk an Weihnachten, dass sich die ganze Familie vereint. Es ist zur Tradition geworden, dass wir uns alle im Chalet treffen. Ein lustiges Geschenk habe ich letztes Jahr erhalten. Das Schutzengelspiel hat mir eine Mistgabel von meinem Sohn Pascal beschert."

3. Was wird Dein nächstes Projekt?

"Ein Projekt, wo wir mittendrin stehen, ist das Errichten eines gedeckten Unterstandes für unsere schottischen Rinder. Die Tiere sind sich zwar auch widriges Wetter gewöhnt, aber gerade in den Wintermonaten werden sie am Unterstand sicher ihre Freude haben."

Geschtjier Frage: Ein japanischer Reisebus "verirrt" sich nach Niedergesteln. Du bist Touristenführer und beschäftigst die Gruppe einen Tag lang. Wie sieht dein Programm aus?

"Ich zeige der Gruppe zuerst "ds'Feschtiloch" und mache dann eine Suonenwanderung mit Ihnen. Danach werden sie sicher hungrig sein und ein feines Rittermahl im Wefahüs zu schätzen wissen. Einen Einblick in die hiesige Landwirtschaft möchte ich ihnen auch gewähren. Begegnungen mit einem weissen Alpenschaf, einem Schwarznasen Schaf oder einer Eringerkuh, würden sicher einen bleibenden Eindruck bei den Japanern hinterlassen."

 

Kategorie Fliegengewicht:

2. Welches war das schönste Weihnachtsgeschenk, das Du erhalten hast?

"Vor 3 Jahren habe ich an Weihnachten ein wunderschönes Schmuckkästchen erhalten. Beim Öffnen tanzt eine kleine Ballerina zur Melodie von Schwanensee. An dem Geschenk hatte und habe ich immer noch grosse Freude. Aber das Schönste ist, dass in meiner Familie alle gesund und munter zusammen Weihnachten feiern können."

3. Was wird Dein nächstes Projekt?

"Momentan habe ich Hausaufgaben zu erledigen. Ich muss noch ein Arbeitsblatt in Englisch beenden. Ich rede gerne englisch, das liegt mir besser als die französische Sprache. Als nächstes Projekt stehen natürlich auch die Weihnachtsgeschenke an. Meine Mama hat immer Tipps und gute Ideen für selbstgebastelte Geschenke."

Geschtjier Frage: Ein japanischer Reisebus "verirrt" sich nach Niedergesteln. Du bist Touristenführer und beschäftigst die Gruppe einen Tag lang. Wie sieht dein Programm aus?

"Also die Burg müssen sie unbedingt sehen. Dann bringe ich die Gruppe zur neurenovierten Kirche und zeige ihnen noch die Baggilla und die Jolischlucht. Wenn sie genügend Ausdauer haben, können wir noch hinauf nach Tatz."

Leute

Ausbildungsabschlüsse 2018

Text: Christian Dini (Redaktion)

Claude Pottier, Chef der Dienststelle für Berufsbildung, stellt in seinem Wort zu den diesjährigen Ausbildungs- abschlüssen zunächst die Wichtigkeit des Walliser Bildungssystems in den Vordergrund. Er unterstreicht dieses mit der Erwähnung einer Erfolgsquote von 89,58% an den Qualifikationsverfahren. Weiter merkt er an, dass viele der Absolventinnen und Absolventen oftmals an sich selbst gezweifelt haben und keine geeignete Arbeitsstelle für sich finden konnten. Sobald diese jedoch gefunden worden war, konnten motivierende und passionierte Ausbildner ihre Schützlinge für den harten Ausbildungsweg begeistern und weiter dazu animieren, an ihren Fähigkeiten zu feilen. Dabei dankt Pottier ganz besonders allen Ausbildungsbetrieben, den Berufsverbänden, den Berufs- schulleitern und dem Lehr-, Verwaltungs- und Technik- personal.

Recht herzlich gratulieren wir den folgenden Geschtjierinnen und Geschtjiern zu ihren erfolgreichen Ausbildungsabschlüssen im Jahr 2018.

Christian Dini
Berufsmaturität Gesundheit & Soziales

Samuel Frenzel
Elektroinstallateur EFZ und Berufsmaturität Technisch

Leon Holzer
Anlagen- und Apparatenbauer EFZ

Nils Imboden
Kaufmann EFZ

Raffael Imboden
Berufsmaturität Dienstleistungen

Luca Imstepf
Fachmann Gesundheit EFZ

Jonas Kalbermatter
Berufsmaturität Technisch  

Edon Shenari
Lackierassistent EBA 

Damian Steiner
Logistiker EFZ

Marius Urbach
Montage-Elektriker EFZ

Milena Weissen
Kauffrau EFZ und Berufsmaturität Wirtschaft & Dienstleistungen

 

Falls bei der Durchsicht der Liste jemand vergessen wurde, können die Namen an uns gesendet werden. In der Folgeausgabe des Geschtjierblatts werden wir diesen ebenfalls gratulieren. 

 

Hello from USA

Text/Fotos: Milena Weissen
Interview: Manuela Imstepf (Redaktion)

Foto: Milena Weissen bei der Golden Gate Brigde.
Foto: Milena Weissen bei der Golden Gate Brigde.

Was hat Dich bewegt, ein „Amerika-Jahr“ einzulegen? Wie lange bleibst Du?

Ich habe es mir selber eigentlich nie zugetraut, ein Auslandsjahr zu machen. Ich habe mich in meiner Familie in Niedergesteln immer sehr geborgen gefühlt. Im Verlauf des letzten Jahres habe ich eine Freundin in Chicago besucht. Sie hat dort ein Au-Pair-Jahr verbracht. Es war das erste Mal in den USA für mich. Ich habe mich extrem in das Land verliebt. Nicht nur die Umgebung, sondern auch die Offenheit der Amerikaner gefiel mir dabei sehr gut.

Im 3. Lehrjahr musste ich mich dann entscheiden, was ich nach der Schule machen will. Da ich die Matura berufsbegleitend gemacht habe, musste ich mich zwischen studieren, einem Auslandsjahr oder einer Stelle bei der Bank entscheiden. Zuerst war ich davon überzeugt, mich bei der Bank zu bewerben. Nach langem hin und her habe ich mich dann doch dagegen entschieden. Ich wollte einfach etwas anderes und spannendes erleben. Somit habe ich mich dafür entschieden, die Schweiz zu verlassen. Dafür kam nur die USA für mich in Frage. Das Au Pair Programm dauert 1 Jahr. Man kann sich aber dafür entscheiden 6,9 oder 12 Monate zu verlängern. Man kann das 2. Jahr in der gleichen Familie verbringen oder in einen anderen Ort hinziehen. Das Jahr endet für mich nächsten August. Die Chancen stehen aber gut, dass ich noch ein Jahr länger bleibe. 

Wie sah die Organisation im Vorfeld aus und wer half Dir dabei?

Die Organisation war recht kompliziert. Nach dem ich mich entschieden habe, ein Auslandsjahr zu machen, habe ich mich im Internet informiert. Ich habe mich dann entschieden - wie meine Freundin - ein Au-Pair-Jahr zu machen. Die Organisation „Cultural Care“ hat mir am meisten zugesagt. Ich habe mich dann direkt für ein Info-Treffen angemeldet. Meine Familie ist dann im Dezember mit mir nach Zürich ans Info-Treffen gefahren. Die Entscheidung war für mich direkt klar - Ich will die Schweiz verlassen und etwas in den USA aufbauen. Nach vielen Tränen meiner Mama habe ich dann meine Planung angefangen. Ich musste ein Online-Profil erstellen und auf einige Fragen antworten. Zudem musste ich mich in einem Video vorstellen und Fotos von mir und meiner Familie hochladen. Dieses Online-Profil soll den Gastfamilien einen Blick in mein Leben verschaffen. Die wichtigste Aufgabe war es, Referenzen zu sammeln. Einige Personen mussten bestätigen, dass ich mindestens 200 Stunden auf Kinder aufgepasst habe. Nachdem mein Profil fertig war, konnten mich dann Familien anfragen. Nach ungefähr 50 Familienanfragen habe ich dann „meine“ Familie in San Francisco gefunden.  Dieser ganze Prozess dauerte 4 Monate. Im April habe ich angefangen, das Visum und anderer Dokumente für die Reise zu organisieren. Zudem musste ich mich bei der Krankenkasse und der Gemeinde abmelden. Der Flug wurde gebucht und ich musste mich um das Packen kümmern. Ich habe die Organisation grösstenteils alleine gemacht. Meine Eltern waren beide noch nie in den USA, deshalb konnten sie mir nicht helfen. Meine grosse Schwester Michèle und ihr Freund Leon waren mir eine grosse Hilfe. Sie haben mir geholfen, das Video zu drehen und haben immer ein ehrliches Feedback zu den Familien gegeben. Meine Eltern haben auch versucht zu helfen, für sie war die Situation jedoch schwierig, da es ihnen schwer fiel zu wissen, dass ich die Schweiz verlasse.

Was hat Dir am meisten Schwierigkeiten bereitet, Dich einzugewöhnen? Gab es Sprach- oder Kulturbarrieren?

Ich hatte keine grossen Probleme, mich einzugewöhnen. Mein Englisch war relativ gut, deshalb hatte ich mit der Sprache nie Probleme. Ich hatte ein wenig Probleme mit dem Alltag am Anfang. Ich war einfach nicht daran gewöhnt, den ganzen Tag auf den Beinen zu sein. Ich habe mich aber dann nach einigen Tagen daran gewöhnt. Das Autofahren in der Stadt war auch nicht einfach, aber auch an das habe ich mich gewöhnt. Jeder Anfang ist schwer, aber mittlerweile fühle ich mich in den USA wie zu Hause. 

Was arbeitest Du? Oder gehst Du zur Schule?

Ich bin ein Au-Pair in den USA. Das heisst: Ich kümmere mich um 2 Jungs und um den ganzen Haushalt. Ich wasche die Kleider, koche, putze, mache Hausaufgaben mit den Kids und schaue, dass die Jungs pünktlich in der Schule sind. Ich fühle mich manchmal wie eine Mama. 

Wie sieht Deine Freizeit aus?

In meiner Freizeit gehe ich viel ins Fitness und verbringe Zeit mit meinen Freunden oder meiner Gastfamilie. An den Wochenenden gehe ich viel nach New York City, da ich 30 Minuten mit dem Zug von der Stadt entfernt lebe.

Ich versuche, so viel wie möglich zu reisen. Die nächste Reise geht nach Las Vegas im November. Eine Freundin wird 21 und das wird dann in Las Vegas gefeiert. Ende November geht es nach Washington D.C für Thanksgiving mit meiner Gastfamilie. Im Dezember fahre ich nach Chicago und über Weihnachten werde ich in Arizona sein. Von dort aus fliege ich nach Boston und zu den Niagara Fällen. Silvester verbringe ich dann auf dem Times Square in New York City.

Warum hast Du von San-Francisco nach New York gewechselt? Wie hast Du das organisiert?

Nach vielen Unstimmigkeiten mit meiner Gastfamilie in San Francisco, habe ich mich entschieden, die Familie zu wechseln. Es sind sehr viele Sachen passiert, so dass ich mich nicht mehr wohl fühlte. Die Organisation war sehr leicht.

Ich habe mich mit meiner Gastfamilie zusammengesetzt und versucht, die Probleme zu besprechen. Dies hat dann leider nicht geklappt. So ist dann jemand von der Organisation zu uns gekommen, um eine Lösung zu finden. Mein Profil wurde wieder online geschaltet, damit mich neue Familien wieder anfragen können. Ich hatte 2 Wochen Zeit, um eine neue Familie zu finden. 2 Wochen klingt nicht nach einer langen Zeit, jedoch habe ich innerhalb von 24 Stunden 30 Familienanfragen bekommen. Am 2. Tag war dann die Familie von New York in meinem Profil. Ich habe mich direkt in die Familie verliebt, habe mit den Kindern und den Gasteltern für mehrere Stunden telefoniert und mich dann für sie entschieden.

Als die Entscheidung gefallen war, musste ich einige Dokumente unterschreiben und mich für die Reise vorbereiten. Ich musste mich beim Fitness-Center abmelden und anfangen zu packen. Ich bin dann noch 10 Tage in der Familie geblieben, um mit den Kindern zu helfen. Der Flug wurde gebucht und Mitte Oktober bin ich nach New York geflogen, wo mich meine Familie am Flughafen mit Blumen und einem grossen Willkommens-Plakat abgeholt hat. 

Was vermisst Du, neben Deiner Familie, am meisten?

Am meisten vermisse ich natürlich meine Freunde. Wir sind aber dank Social Media immer in Kontakt und telefonieren viel. Natürlich vermisse ich meine Familie, aber auch mit denen bin ich im Kontakt. Meine Eltern besuchen mich im April in New York. Wir reisen dann zusammen nach Florida und die Bahamas. Ich freue mich riesig auf sie. Ehrlich gesagt, vermisse ich am meisten die Grillabende mit meiner Familie und meinem Gotti und Getti von Brigerbad. Am lustigsten ist es dann meistens, wenn Michèles Freund Leon auch da ist, aber der gehört ja schon zur Familie. Wir sitzen dann auf unserer Terrasse, trinken Wein und reden bis es dunkel wird.

Ich kann mich aber in den USA überhaupt nicht beschweren. Ausser verschiedenen Leuten vermisse ich eigentlich nichts. Ich bin sehr glücklich hier und bin froh, den Schritt gewagt zu haben. Ich würde sogar sagen, dass dies die beste Entscheidung in meinem Leben war und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. 

 

Wir gratulieren zum Geburtstag

Text: Jonas Kalbermatter (Redaktion)
Fotos: Gemeinde

85 Jahre Vinzenz Kalbermatten_12.09.2018

Foto: Isidor Burkhardt (Gemeindevizepräsident), Rinaldo Steiner (Gemeinderat), der Jubilar Vinzenz Kalbermatten, Fridolin Imboden (Gemeindepräsident) und Michel Theler (Gemeinderat).

Am 12. September 2018 feierte Vinzenz Kalbermatten seinen 85. Geburtstag.

90 Jahre Fidelis Zumoberhaus_25.09.2018

Foto: Michel Theler (Gemeinderat), Pascal Dini (Gemeinderat), der Jubilar Fidelis Zumoberhaus und Isidor Burkhardt (Gemeindevizepräsident).

Am 25. September 2018 konnte Fidelis Zumoberhaus seinen 90. Geburtstag feiern.

 

 

  

Der Gemeinderat überbrachte den Jubilaren im Namen der Gemeinde die besten Glückwünsche und weiterhin gute Gesundheit.

Ein typischer Schultag vor fünfzig Jahren

Text: Fabienne Steiner (Redaktion)
Fotos: Armin Steiner

Wie sieht ein typischer Schultag aus? Wie alles, geht auch der Schulalltag mit der Zeit und verändert sich. Mein Schulabschluss ist noch gar nicht so lange her und doch hat sich schon viel verändert. Umso interessanter ist es doch mal nachzufragen wie es früher war. Da meine Grosseltern nicht mehr leben, habe ich bei meinem Papa nachgefragt.

Foto: Armin Steiner mit ca. 5 Jahren vor dem Dorfbrunnen im Oberdorf (Dieses Foto wurde von einem Deutschschweizer Fotograf gemacht und später als Postkarte verwendet)
Foto: Armin Steiner mit ca. 5 Jahren vor dem Dorfbrunnen im Oberdorf (Dieses Foto wurde von einem Deutschschweizer Fotograf gemacht und später als Postkarte verwendet)

Armin, wie bist du in den Schultag gestartet?

Um kurz nach 7:00 Uhr in der früh wurden wir von unserer Mutter geweckt. Meistens musste sie uns mehrmals rufen, bis wir aufgestanden sind. Danach gab es nur eine warme Ovo, da man zu der Zeit vor der Heiligen Kommunion, nichts essen durfte. Dann ging es zum Schulhaus, wo heute die Gemeindekanzlei ist. Wir haben die Schultaschen vor der Schule auf ein Podest gestellt und sind in Zweier-Kolonne stillschweigend hinauf in die Kirche zur Schulmesse.

Wie lange dauerte die Schulmesse?

Ca. eine halbe Stunde von 8:00 bis 8:30 Uhr. Nach der Messe sind wir wieder stillschweigend in Zweier- Kolonne zur Schule. Da haben wir unsere Schultasche genommen und sind in die Zimmer. Wenn man beim Schwatzen erwischt wurde, gab es Strafe.

Wie wurdet ihr bestraft?

Je nach Laune des Lehrpersonals, manchmal musste man in der Schule auf die Knie oder nach dem Unterricht Strafe schreiben.

Wie viele Schüler wart ihr?

Wir waren immer erste bis dritte und vierte bis sechste Klasse zusammen. Die Anzahl Schüler kann ich dir nicht mehr genau sagen.

Wie lief der Unterricht ab?

Von der ersten bis zur dritten Klasse hatten wir in der Früh nach der Schulmesse immer erst Kopfrechnen oder 1x1. Und jeden Freitag gab es Kopfrechnen und so wurden dann auch die Plätze für die kommende Woche verteilt.

Wie muss man sich diese Platzverteilung jeden Freitag vorstellen?

Wir mussten alle aufstehen und wenn man die richtige Antwort auf die gestellte Rechenaufgabe wusste, durfte man sich hinsetzen und danach seinen Platz für die nächste Woche auswählen. Man wollte natürlich ganz hinten sitzen. Wer die richtige Antwort nicht wusste, musste sich dann mit den verbleibenden Plätzen zufrieden- geben und zuvorderst vor dem Lehrerpult sitzen.

Was hattet ihr sonst noch für Schulfächer?

Rechnen, Lesen, Schönschrift, Aufsatz, Diktat, Gedichte auswendig lernen, Zeichnen, Geografie, Geschichte, Religion, Gesang und Turnen.

Wo hattet ihr Turnen? Turnhallen, wie wir sie heute kennen, gab es noch nicht.

Wir hatten im Freien Turnen, beim alten Sportplatz westlich vom „Kiesfang“, in den „Beschenmatten“. Im Winter gab es keinen Turnunterricht.

Wie lange hattet ihr täglich Schule?

Ähnlich wie heute, Irrtum vorbehalten von 8:00 bis 11:30 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr. Donnerstagnachmittag hatten wir frei und mussten nur eine Stunde in den Religionsunterricht. Und am Samstagvormittag hatten wir auch Schule.

In der ersten und zweiten Klasse hatten wir vom 1. November bis zum 30. April Schule und in der dritten Klasse hatten wir acht Monate Schule, vom ersten Oktober bis Ende Mai und danach hat man auf das heutige System gewechselt.

Wie war der Religionsunterricht, hattet ihr auch mit dem Prior Schule?

Ja wir hatten immer mit dem Prior „Christen-Lehre“, also Religions- unterricht. In der Religion waren wir in drei Klassen eingeteilt. Anfang Nachmittag hatten immer die Älteren, fünfte und sechste Klasse, dann die Dritte und Vierte und am Schluss die Erst- und Zweit-Klässler.

Wir mussten beim Messdienen immer auf Lateinisch mitbeten. Diese Gebete haben wir im Religionsunterricht auswendig gelernt. Dann hatten wir noch ein kleines blaues Büchlein und das hiess „Katechismus“, in diesem waren Gebete und Geschichten aus der Bibel und von der Kirche, welche wir lernen mussten.

Erzähl doch mal ein Streich von früher, ihr wart bestimmt nicht nur Engel?

Während der Schule haben wir keine wirklichen Streiche gespielt, das haben wir uns nicht getraut. Aber ich kann mich erinnern, einmal nach dem Religions- unterricht sollten wir langsam die Treppe hinunterlaufen, doch wir rannten die Treppe runter und wurden vom Prior erwischt. Wir waren zu viert und mussten jeder im Schulzimmer in einer Ecke auf die Knie. Der Prior hat das Schulzimmer kurz verlassen und wir vier Knaben sind auf die Idee gekommen, durch das Fenster abzuhauen. Zwei von uns waren schon draussen, ich war der Zweitletzte, genau in dem Moment als ich schon halb aus dem Fenster war, kam der Prior zurück. Er packte mich an meinen Hosenträgern und zog mich zurück in das Schulzimmer, dabei sind meine Hosenträger kaputt gegangen. Danach mussten wir noch länger, stillschweigend auf den Knien in den Ecken nachsitzen, während die jüngeren Schüler Unterricht hatten. Der Prior sagte dann zu den jüngeren, dass sie immer gehorchen sollen und sonst sehen sie, was passiert.

Wie alt warst du in der ersten Klasse? Kindergarten gab es bei euch ja nicht.

Die erste Klasse habe ich 1961 besucht, da war ich sieben Jahre alt.

Wenn du so zurückdenkst, was hat dir damals gefehlt, was wir heute haben?

Natürlich die Technik, wie Taschenrechner, Computer, Internet usw.

Und umgekehrt? Was fehlt heute, was ihr hattet?

Wir konnten noch Kind sein, was heute leider teilweise verloren gegangen ist.

Abschlussfrage, was ist deine schönste Erinnerung aus der Schulzeit?

Keine konkrete Erinnerung, aber diese Unbeschwertheit als Kind, war das Schönste. Man hat sich keine Sorgen und Gedanken gemacht, sondern in den Tag hineingelebt und gemacht, was einem von den Erwachsenen aufgetragen wurde.

Foto: Klassenfoto aus dem Schuljahr 1963/64 mit den Jahrgängen 1952/53 und 1954.
Foto: Klassenfoto aus dem Schuljahr 1963/64 mit den Jahrgängen 1952/53 und 1954.

Hochzeitsjubiläen

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Fotos: zvg.

Markus und Irene Bregy-Bregy

55 Jahre – Juwelenhochzeit
Kirchliche Trauung am 22. November 1963.

 
 
Fotos: Hochzeit 1963 – Jubiläum 2018.
Fotos: Hochzeit 1963 – Jubiläum 2018.
 

Werner und Flora Amacker-Imboden

50 Jahre – Goldene Hochzeit (manche Paare wechseln neue Ringe).
Kirchliche Trauung am 22. Juni 1968.

Fotos: Hochzeit 1968 – Jubiläum 2018.
Fotos: Hochzeit 1968 – Jubiläum 2018.
 

Emil und Martha Bregy-Amacker

50 Jahre – Goldene Hochzeit (manche Paare wechseln neue Ringe).
Kirchliche Trauung am 27. April 1968

Fotos: Hochzeit 1968 – Jubiläum 2018.
Fotos: Hochzeit 1968 – Jubiläum 2018.
 

Paul und Hildegard Schröter-Zumoberhaus

50 Jahre – Goldene Hochzeit (manche Paare wechseln neue Ringe).
Kirchliche Trauung am 29. Juni 1968.

Fotos: Hochzeit 1968 – Jubiläum 2018
Fotos: Hochzeit 1968 – Jubiläum 2018
 

40 Jahre Bergführer

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Fotos: Willy Imstepf zvg.

Diplom

Foto: Der 23-jährige Willy und sein Diplom vom 15. Juli 1978.

Im Jahr 2011 habe ich mit Willy Imstepf fürs Geschtjier-Blatt das Interview „Bergführer ist mein Beruf – Bergsteigen mein Leben“ geführt.
Dieses Jahr sind es nun 40 Jahre, seit Willy sein Diplom als Bergführer und 2 Jahre später das als Skilehrer erlangt hat. In diesen vergangenen 40 Jahren hat er mit seinen Stammgästen viele Bergtouren durchgeführt, unzählige 4000, etliche 5000 sowie 6000 bestiegen, sich an 7000 gewagt und ist 2011 auf dem Gipfel eines 8000-ers, dem 8035 m hohen Gasherbrum II gestanden.

Er kennt nicht nur die Berge Europas, sondern hat unter auch am Kilimandscharo, in Marokko, in Neuseeland, in Südamerika oder im Himalaya Berge bestiegen und Treckings angeführt. Er ist dankbar, dass er und seine Gäste fast immer heil und gesund wieder ins Tal kamen. Einzige Ausnahme war ein weiblicher Gast, der von einem Steinschlag, der von einer Vorgruppe ausgelöst wurde, getroffen wurde. Den Gipfel erreichte die Frau noch; bergab ging es dann im Helikopter. Später kam heraus, dass sie einen Schädelbruch erlitten hat.

Viele spannende und auch lustige Geschichten hätte er zu erzählen; so z.B. die Anekdote von der Anreise zum ersten Marokko-Trecking. Dies war in den 80-Jahren und die Gruppe um Willy (sie waren 6-7 Personen) reiste via Zug/Schiff/Bus nach Marokko. Die Fähre setzte von Spanien nach Tanger über… oder besser gesagt, sie versuchte es. Aufgrund hoher Wellen musste das Schiff jedoch umdrehen. Anscheinend haben dies nicht alle mitgekriegt. Zwei Amerikaner umarmten sich, als sie wieder in Alcericias anlegte und beglückwünschten sich, dass sie nun afrikanischen Boden betreten würden. Ihre Enttäuschung war gross, als sie auf ihre Fehleinschätzung aufmerksam gemacht wurden.

Mit Omar, dem langjährigen marokkanischen Trecking-Führer steht Willy übrigens heute noch in Kontakt.

Dies ist ein Auszug aus dem Eintrag in Farsi von Sheima Shadman, der ersten iranischen Bergführerin, die 2009 das Wallis besuchte.
Dies ist ein Auszug aus dem Eintrag in Farsi von Sheima Shadman, der ersten iranischen Bergführerin, die 2009 das Wallis besuchte.

Auch in den Fotoalben wurde ich fündig:

Willy als Fotomodell auf dem Filmplakat aus dem Jahr 1987 „Der Hilfsengel“ von Robert und Till Dellers.
Willy als Fotomodell auf dem Filmplakat aus dem Jahr 1987 „Der Hilfsengel“ von Robert und Till Dellers.
 
Foto: Willy in der Uniform der Walliser Bergführer, an einem Bergführerfest in den 1980-er Jahren.
Foto: Willy in der Uniform der Walliser Bergführer, an einem Bergführerfest in den 1980-er Jahren.

Willy erzählte, dass die Uniform den neuen Bergführern damals jeweils vom Kanton offeriert wurde. Die Uniform passt übrigens heute noch; einzig die Schulterpartie musste erweitert werden. Wie Willy bereits 2011 sagte, hat er das Streben nach den ganz hohen Bergen der Welt hinter sich gelassen.

Foto: Willy in jungen Jahren.
Foto: Willy in jungen Jahren.

Er meinte:  „Ich habe das Glück, dass ich auf viele Stammgäste zählen kann, die bei mir Berg- oder Skitouren sowie Treckings buchen. Aus dem Gast wird heute vermehrt ein Konsument. Er ist zum Teil anspruchsvoller geworden. Die Hütten müssen immer komfortabler werden, Dusche und Strom wird quasi als Selbstverständlichkeit vorausge- setzt. Früher mussten wir auf einem Teil der Hütten die Esswaren noch selber mitbringen und in den kleineren Hütten auch kochen. Es gab nur ein einziges Menu, wem das nicht schmeckte, musste auf Wurst und Brot ausweichen.“

Vielen Dank für Deine Einblicke. Und wie schon 2011 gewünscht: Im Namen aller Leser weiterhin viele tolle Gipfelerfolge auf hohen und weniger hohen Bergen und gute Gesundheit.

Foto: Willy schwelgt in Erinnerungen an die Besteigung des Gasherbrum II im Jahr 2011 (Aufnahme vom Oktober 2018).
Foto: Willy schwelgt in Erinnerungen an die Besteigung des Gasherbrum II im Jahr 2011 (Aufnahme vom Oktober 2018).
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Foto: Willy mit einem Gast und André Imboden, der 1999 als Bergführer-Aspirant in Tschierv im Engadin dabei war.

Für 2019 ist ein Trecking zum Kilimandscharo geplant und Nepal ist nicht ganz von seiner „to do“-Liste gestrichen. Ebenso werden die Gipfel der Alpen seinen Pickel und die Steigeisen seiner Gäste immer noch zu spüren bekommen.

Willy restauriert und montiert alte Giltsteinöfen, erledigt Maurer- arbeiten und gibt im Winter Skischule in Jeizinen.
Zum Schluss wollte ich von Willy noch wissen, wie sich das Bergsteigen und insbesondere das Bergführerwesen im Verlauf der 40 Jahre verändert hat.

 

5 Jahre Haus der Generationen / 5 Jahre Kita Sunnublüämu

Text/Foto: Martin Kalbermatter

Am 1. April 2011 erfolgte der Spatenstich. Bis zum 25. November 2012 erfolgte der Anbau mit 16 neuen Einzelzimmern und dem Umbau der bestehenden Infrastruktur. Am 25. November 2012 erfolgten die offizielle Eröffnung und das 40-jährige Jubiläum des St. Annaheim. Der nächste Schritt war die Gründung einer Kindertagesstätte im St. Annaheim. Es ist damit das Haus der Generationen St. Anna entstanden, in dem sich Jung und Alt begegnen.

Spatenstich und Eröffnung der Kindertagesstätte

Die Kindertagesstätte Sunnu- blüämu bietet eine familienergänzende Tagesbe- treuung für Kinder von 3 Monaten - 12 Jahren an. Unser Angebot umfasst die Säuglingsgruppe, altersgemischte Kindergruppe, Vor-und Nachschul- betreuung, Mittagstisch, sowie auch eine Waldspielgruppe.
Die Kindertagesstätte Sunnublüämu bietet allen Kindern einen sicheren, kindgerechten ausserfamiliären Lebensraum. Im Mittelpunkt der Betreuung steht die individuelle und altersgerechte Begleitung und Förderung.

Im Haus der Generationen St. Anna finden ebenfalls 61 betagte Menschen mit mittlerer bis schwerer Pflegebedürftigkeit ein Zuhause. 

Nach der Eröffnung im August 2013 wuchs die Kindertagesstätte Sunnublüämu stetig an. Immer mehr und mehr Kindernamen fanden ihren Platz an den bunten Wänden in den Räumlichkeiten im Haus der Generationen St. Anna.

So konnte am 26. August 2018, im Rahmen des Festes der Generationen, erfolgreich das 5-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte Sunnublüämu gefeiert werden.

Es fanden sehr viele Besucher, darunter auch viele Kinder, den Weg ins Haus, wo sie viele spannende Aktivitäten erwarteten. Im Angebot gab es Kinderschminken, Märchenstunde, eine grosse Hüpfburg und Kinderdisco. Diese verschiedenen Attraktionen fanden grossen Anklang und so konnte ein erfolgreiches Jubiläum durch- geführt werden.

Foto: 5 Jahr Jubiläum.
Foto: 5 Jahr Jubiläum.
 

Fachveranstaltungen im Haus der Generationen St. Anna

Text/Fotos: Martin Kalbermatter

Schulzeitmodelle und Bedürf- nisse von Eltern und Kindern

Am vergangenen 4. September fand im Haus der Generationen ein Podiumsgespräch zum Thema „Schulzeitmodelle und Bedürfnisse von Eltern und Kindern“ statt. Unter der Leitung von Dr. Romaine Schnyder konnten sich Eltern, Schuldirektoren und Schul- präsidenten austauschen und auch mit dem Vorsteher des Bildungsdepartements, Staatsrat Christophe Darbellay, diskutieren. Der Kanton Wallis hat 2014 eine Studie (Elternbefragung) zur Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie in Auftrag gegeben. Deren Ergebnisse zeigen, dass insgesamt 74% der Mütter in Paarhaushalten und 88% der Alleinerziehenden erwerbstätig sind.

Damit ist eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie für den Grossteil der Eltern ein wichtiges Thema. Die Schulzeitmodelle haben eine grosse Auswirkung auf die Vereinbarkeit von Familie und Arbeit. Sie sind für die berufstätigen Eltern schwierig umzusetzen, wenn der Schul- unterricht in den verschiedenen Altersstufen zu unterschiedlichen Zeiten beginnt, an einzelnen Halbtagen für gewisse Klassen ausfällt und die Eltern die Betreuung nicht, oder nur mit grösster Mühe, sicherstellen können. Gemäss der BASS Studie können weniger als ein Viertel der Mütter die Arbeitszeiten systematisch auf die Öffnungszeiten der Kinder- tagesstätten abstimmen. In der Diskussion an der Fachveranstaltung haben Lehr- personen von H1 und H2 und solche, die auf der Unterstufe unterrichten Staatsrat Christophe Darbellay wegen der zusätzlichen 4 Stunden, die im Kindergarten wahrscheinlich ab dem Schuljahr 18/19 eingeführt werden, befragt.

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Foto: Vlnr.: Robert Lochmatter (Schuldirektor Brig-Glis), Pino Mazzone (Schuldirektor Zermatt), Christophe Darbellay (Staatsrat), Rosmarie Piperata (Schulpräsidentin Stalden), Claudia Brantschen (Eltern), Manfred Kounen (Schulpräsident Leuk-Susten), Egon Werlen (Eltern), Marcel Blumenthal (Adjunkt stv. Chef Dienststelle für Unterrichtswesen), Dr. Romaine Schnyder (Direktorin ZET) und Martin Kalbermatter (Direktor Haus der Generationen).

Diesbezüglich erklärt Herr Darbellay, dass der Kanton Wallis im gesamtschweizerischen Vergleich auf Stufe 1H-2H aktuell an 23. Stelle liegt. Mit der Aufstockung um 4 Wochenlektionen in der 1H und 2H stände das Wallis im Mittelfeld auf Platz 12. Weiter ergänzt er, dass die Lehrpersonen der 1H-2H mit mehr Lektionen auf dieser Stufe bessere Möglichkeiten erhalten, ihr Arbeitspensum zu erhöhen und ihr Einkommen zu mehren.
Damit die Schulzeitmodelle den Eltern und den Kindern gerecht werden, braucht es bessere Betreuungsangebote. Modellhaft ist diesbezüglich die Stadtgemeinde Brig-Glis. Auch andere Gemeinden gehen in die gleiche Richtung (z.B. die Region Stalden).

Medienerziehung bei Kindern unter 8 Jahren

Eltern und Fachpersonen, welche Kinder dieser Altersgruppe betreuen, wissen um den Stellenwert der elektronischen Medien. Fernseher, Smartphone und Tablet verdrängen zunehmend das Rollenspiel, Bewegungsspiele und andere spielerische Beschäftigungen bereits vor dem Kindergartenbesuch. Chantal Schnyder, Leiterin der Regionalstelle Visp des ZET, führte in die Thematik ein, die Zürcher Psychologin Isabel Willemse hielt das Fachreferat und der Jugenddelegierte des Kantons Wallis Cedric Bonnébault hielt das Schlusswort. Die sehr gut besuchte Veranstaltung fand am 3. Oktober statt und wurde gemeinsam mit dem kantonalen Projekt „Stark durch Erziehung“ durchgeführt.

Der Konsum von digitalen Medien ist bei den meisten Kindern (1H-4H), also vom Kindergarten und der Unterstufe, Teil der Alltagsbeschäftigung. Selbstverständlich konsumieren auch Kinder, die jünger als diese Altersgruppe sind und ältere, digitale Medien.

Frau Willemse war an den grossen schweizerischen Forschungsprojekten, wie den JAMES- und MIKE-Studien, beteiligt. Diese Studien erforschten die Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz

Die Ergebnisse der ADELE Studie zeigen eindrücklich auf, dass die spielerische Betätigung im Freien und in der Wohnung nach wie vor zu den Hauptbeschäftigungen der Kinder unter 8 Jahren gehört. 

Vieles ist eine Frage der täglichen Dauer, während der Kinder diese Medien benützen. Wichtig ist zudem, dass die Eltern kontrollieren was ihr Sprössling konsumiert und dass eine Zeitbegrenzung festgelegt wird. Einerseits sind das Bedürfnis und der Entwicklungsstand der jeweiligen Kinder individuell verschieden. Anderseits sind das Tagesprogramm eines Kindes und die jahreszeitliche Situation so ausgerichtet, dass der Konsum von elektronischen Medien mehr oder weniger Platz einnimmt. Frau Willemse vertritt die Meinung, dass die Eltern ihr Kind wohl am besten kennen und hernach auch am besten die Inhalte und die Zeitdauer festlegen können.

Über verschiedene Chancen und Risiken der Mediennutzung entstand eine intensive Diskussion. Die Besucher der Fachtagung konnten ihre eigenen Erfahrungen den anderen Besuchern aufzeigen. Frau Willemse betonte, dass eine gute Balance zwischen „Online und Offline“ ein wichtiger Aspekt ist. Der verantwortungsvolle Umgang mit Medien soll und kann durch gemeinsam erstellte Regeln früh gelernt werden.

Foto: Vlnr.: Chantal Schnyder (Leiterin des ZET Visp), Cédric Bonnébault (Jugenddelegierter des Kanton Wallis), Isabel Willemse (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW Departement für angewandte Psychologie), Martin Kalbermatter (Direktor des Hauses der Generationen St. Anna), Daniela Imboden (Bereichsleiterin KITA Sunnublüämu).
Foto: Vlnr.: Chantal Schnyder (Leiterin des ZET Visp), Cédric Bonnébault (Jugenddelegierter des Kanton Wallis), Isabel Willemse (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW Departement für angewandte Psychologie), Martin Kalbermatter (Direktor des Hauses der Generationen St. Anna), Daniela Imboden (Bereichsleiterin KITA Sunnublüämu).
 

Vereinigung Betreuende Angehörige Wallis

Text: Verena Müller, Betreuungsdienst SMZO

Im Wallis helfen etwa 5% der Bevölkerung tagtäglich ihren Angehörigen – dies sind mehr als 13'000 Personen. Betreuende Angehörige leisten einen wichtigen Beitrag und Einsatz. Ohne dieses enorme Engagement könnten kranke oder beeinträchtigte Personen nicht mehr zu Hause leben.

Die kantonale sozialmedizinische Politik strebt den Verbleib zu Hause an, solange es die Umstände erlauben. Dies entspricht dem Wunsch der betroffenen Personen und reduziert zudem die Kosten für die gesamte Gesellschaft. Gemäss einer Studie des Büro BASS1 , ist die monetäre Bewertung der Pflege und Hilfeleistungen die von Angehörigen geleistet werden, signifikant. Im Jahr 2010 haben in der Schweiz betreuende Angehörige 28 Millionen Arbeitsstunden geleistet, die – multipliziert mit den durchschnittlichen Arbeitskosten (CHF 55.63 pro Std) – einen Betrag von 1,56 Milliarden Franken entsprechen. 2013 sind für Pflege und Hilfe von pflegebedürftigen Personen, die im gleichen Haushalt leben, 42 Millionen unbezahlte Arbeitsstunden errechnet worden. Die Bewertung dieser Arbeit entspricht einem Betrag von 2,36 Millionen Franken. Wenn man diesen Betrag proportional auf die Bevölkerung aufteilt, ergibt dies ungefähr 95 Millionen Franken für den Kanton Wallis.

Die Verfügbarkeit betreuender Angehöriger nimmt in Zukunft voraussichtlich ab, gleichzeitig erhöht sich aber der Bedarf an Hilfe. Es ist deshalb wichtig, betreuende Angehörige zu unterstützen und zu entlasten, damit sie ihre Aufgaben nachhaltig wahrnehmen können, ebenso die Freiwilligen, die sich dafür einsetzen.

Im Jahr 2016 wurde die Arbeitsgruppe “Unterstützung für betreuende Angehörige und Freiwillige/Soutien aux proche-aidants et aux bénévoles“ von der Dienststelle für Gesundheitswesen und der Dienststelle für Sozialwesen des Kantons ins Leben gerufen. Sie setzt sich aus Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich zusammen und hatte den Auftrag, ein Konzept für den Ausbau der Unterstützung für betreuende und pflegende Angehörige und Freiwillige zu erarbeiten. Dieses wurde im Juni 2017 dem Departement für Gesundheit, Soziales und Kultur überreicht.

In Zusammenarbeit mit der „Vereinigung betreuende Angehörige Wallis/Association proches aidants Valais“ wurde eine Homepage aufgeschaltet, die betreuende Angehörige und Interessierte über Hilfs-, Entlastungs- und Unterstützungsangebote von Organisationen und Institutionen informiert. Unter dieser Adresse finden Sie vielfältige Informationen: www.betreuende-angehoerige-wallis.ch

Auch im Oberwallis hat sich eine Arbeitsgruppe „betreuende Angehörige Oberwallis“ gebildet, welche folgende Anliegen hat:

  • Fördern der Zusammenarbeit unter den verschiedenen Institutionen, Unternehmen und Organisationen im Oberwallis.
  • Hilfs- und Entlastungsangebote in der Bevölkerung bekannt machen.
  • Betreuende Angehörige in ihren Anliegen unterstützen und stärken.
  • Politik, Fachpersonen, Institutionen und die Öffentlichkeit über die Rolle und Bedürfnisse der betreuenden Angehörigen informieren und sensibilisieren.

Sie besteht aus folgenden Mitgliedern:

  • Roman Bregy, Stiftung Emera, Sozialarbeiter, Sozialberatung für Menschen mit Behinderung.
  • Marie-Therese Albrecht-Grichting, Alzheimer Valais Wallis, Beratungsstelle Oberwallis.
  • Verena Müller, Fachverant- wortung Betreuungsdienst, Sozialmedizinisches Zentrum Oberwallis.
  • Martina Berger, Benevoles Valais –Wallis, Koordinatorin für das Oberwallis.
  • Ida Häfliger, Pro Senectute Valais-Wallis, Soziokulturelle Animatorin BA.
  • Beatrice Furrer, Rotes Kreuz Wallis, Regionalstelle Oberwallis, Verantwortliche Dienstleistungen.
Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag 20. Dezember bis Samstag 22. Dezember 2018

(nur solange Vorrat!)

P1000606

Feldschlösschen Bier

10 x 33cl

CHF 9.95
statt CHF 12.95

P1000640

Weissmehl

1 kg

CHF 1.00
statt CHF 1.60

P1000643

Thomy Mayonnaise

1 Tube

CHF 1.95
statt CHF 2.95

 

 
P1000638

Lenor

1.98 l

CHF 4.95
statt CHF 9.90

P1000645

Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

P1000641

Incarom

275 g

CHF 9.95
statt CHF 13.50

 
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10% Gutschein

Wir verzichten auch dieses Jahr wieder auf den Versand des 10% Gutscheins.
Jede Haushaltung von Niedergesteln kann während den Aktionstagen einen Einkauf mit 10% Rabatt (ausgenommen gebührenpflichtige Abfallsäcke, Spirituosen, Tabakwaren und Geschenkgutscheine) bei uns tätigen.

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder- gesteln.
Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18.

 
 

Herzlichen Dank für die angenehme Zusammenarbeit.
Frohe Weihnachten und viel Glück im Neuen Jahr.

Das Team vom Dorfladen

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: von 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: von 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Post

Postbüro Raron-Niedergesteln

Tel.: 058 454 26 12
Fax: 058 667 37 22
E-Mail: 394200@post.ch
Internet: www.post.ch

Montag- Freitag:
8.15 - 11.00 / 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag:
8.15 - 10.30 Uhr
Schalterschluss vor Feiertag 16.00 Uhr

Tourismus

Raron-Niedergesteln Tourismus
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
Fax: 027 934 31 01
E-Mail: info@raron-niedergesteln.ch
Internet: www.raron-niedergesteln.ch

Montag - Freitag
8.30 - 11.30 Uhr
Juli/August zusätzlich:
Montag und Dienstag von 15.00 - 17.00 Uhr