Jahrgang 17 - Nr. 2 - September 2018

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Jahrgang 17 - Nr. 2 - September 2018
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde, Winterschäden im Jolital

Seite05 Winterschäden im Jolital, Urversammlung "Rechnung 2017"

Seite06 Urversammlung "Rechnung 2017", KWKW Chriz

Seite07 Regionales Waldbrandversorgungskonzept Südrampe

Seite08 2. Plattform Bevölkerungsschutz Oberwallis in Niedergesteln

Seite09 Geschtjier Agenda, Sperrgutmarke, Neophyten

Seite10 Neophyten, Hochzeit Pascal und Vanessa, Ritter Johann I.

Seite11 Innensanierung Prioratskirche Niedergesteln

Seite12 Innensanierung Prioratskirche Niedergesteln

Seite13 Kunst im Kindergarten

Seite14 Besuch Kunstausstellung, "Bienvenue à Geschtilou" - OS Schüleraustausch

Seite15 "Bienvenue à Geschtilou" - OS Schüleraustausch

Seite16 OS Musical, OS Abschlussball

Seite17 Schulfoto 2018/2019

Seite18 Suppentag 2018, Treff der Generationen

Seite19 Treff der Generationen, Geschtjier - Holzofubrot 2018

Seite20 Pfingstbrunch der Jugend Castellione, Ehrenkompanie

Seite21 Frauen- und Müttergemeinschaft

Seite22 Frauen- und Müttergemeinschaft, Aus dem Elternrat

Seite23 Aus dem TPV

Seite24 Aus dem TPV

Seite25 Westschweizer Jodlerfest in Yverdon, Rottenrollers

Seite26 Damenturnverein Niedergesteln

Seite27 Damenturnverein Niedergesteln

Seite28 Geschtjier Fädra

Seite29 Geschtjier Fädra, Gratulation zum runden Geburtstag

Seite30 Die Kochkelle mit dem Schraubenschlüssel getauscht

Seite31 Die Kochkelle mit dem Schraubenschlüssel getauscht

Seite32 Fight Power und P.I.I.T, Castellione Runner

Seite33 Castellione Runner, Stiftung St. Annaheim

Seite34 Die Nachfrage an Pflegeplätzen übersteigt das Angebot

Seite35 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim- weh-Geschtijer möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden

Manuela Imstepf
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
Fabienne Steiner

Geschtijer-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder- gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
Dezember 2018

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 19. Oktober 2018

Beiträge von Vereinen, Genossen- schaften und Privaten sind herzlich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtijer-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

(entnommen den Sitzungsprotokollen)

Bewilligte Baugesuche

  • Erstellen eines Metall-Garten- zaunes auf der Südseite der Parzelle Nr. 368, Hauptstrasse 26, Eigentümerin: Esther Labarile.
  • Anbau eines Wintergartens beim Wohnhaus auf Parzelle 386, „Ejiuwäg 13“, Eigentümer: Hedwig und Isidor Burkhardt.
  • Vergrössern Holzschopf auf Parzelle Nr. 3552, beim Wohnhaus im Orte Erbstrasse 1, Eigentümer: Andreas Steiner.
  • Anbringen von zwei Leucht- reklamen an der Süd- und Westfassade mit Logo auf Parzelle (K68NP, AV (1987), Hauptstrasse 120, Eigentümer: Steiner Reisen AG.
  • Anbau einer Pergola und Anpassung Fassadenfarbe beim Wohnhaus auf Parzelle 67, Moosstrasse 95, Eigentümer: Melanie und Sascha Henzen.
  • Ersetzen der Haustüre, Ersetzen Garagentor, Zumauern Garagen- tor Südost, Einbau neue Alu- Türe, Erstellen Geräteraum unter dem Balkon auf Parzelle 102, am Wohnhaus Oberdorfstrasse 6, Eigentümer: Armin Steiner.
  • Dachsanierung mit PV-Anlage, Wintergarten, Neugestaltung Parkplatz, Gartenterrasse und Garten mit Kinderspielplatz beim Restaurant Roti Wychüafa, Parzelle 558, Hauptstrasse 2, Eigentümer: Peter Tscherrig.
  • Aufstellen von Fertiggaragen auf Parzelle Nr. 22 im Weiderli, Eigentümer: Oliver Karlen.
  • Erweiterung Werkareal im Orte „Schnydrigen“, diverse Parzellen, Eigentümer: Zenjm AG.
  • Aufstellen eines Gartenhauses auf Parzelle 443, beim Wohnhaus Schnittjigassa 17, STWE, vertreten durch Corinne Bayard.
  • Erstellen von zwei Windfängen, Entfernen der Thujas sowie Ersetzen von Bodenplatten auf Parzelle 240, beim Wohnhaus Dorfstrasse 4, Eigentümer: Evelyne und Heinz Biffiger.

Solaranlagen

  • Scheune, Parzelle 412, Erb, Eigentümer: Eugen Theler
  • Stall-Scheune, Parzelle 843, Tatz, Eigentümer: Anneliese und Franz Truffer

Erneuerung Strassenbeleuchtung

Im Rahmen der kontinuierlichen Erneuerung der Strassen- beleuchtung werden am Grossimattuwäg drei neue Strassenlampen zum Preis von CHF 8'800.00 montiert. Der Auftrag wird von ecom elektro ausgeführt.

Arbeitsvergaben Geschiebesammler Chäla

  • Stahleinbau: Schütz inkl. Podest und Korbleiter für CHF 72‘374.40
  • Stahleinbau: Schütz (Antrieb Elektromechanisch mit Auma Motor & Pfaff Spindeln SHE) für CHF 27‘032.70
  • Imboden Elektromechanik AG: Steuerung zu Antrieb Schieber für CHF 12‘884.40
  • Stahleinbau: Drehtüre beim Holzfang für CHF 23‘026.25

Arbeitsvergaben Trinkwasseraufbereitungsanlagen

  • Heinrich Brenner AG: Türen, Abdeckungen und Zäune für CHF 16‘553.21.
  • Schmid Bautech AG: Bau- meisterarbeiten für den An- und Umbau Reservoir Niedergesteln für CHF 198‘507.09.
  • Gebr. Zengaffinen AG: Baumeisterarbeiten für den An- und Umbau Reservoir Tatz für CHF 211‘898.93.
  • IST Edelstahl Anlagenbau AG: Grossrohrinstallation Reservoir Niedergesteln für CHF 57‘760.75.
  • IST Edelstahl Anlagenbau AG: Grossrohrinstallation Reservoir Tatz für CHF 31‘585.95

Nach mehr als 5 Monaten gingen am 19. Juni 2018 die beiden Kantonalen Baubewilligungen für die Ultrafiltrationsanlagen auf der Gemeinde ein und Ende Juni bzw. Anfangs Juli 2018 wurde mit den Bauarbeiten begonnen.

Organisation Schuljahr 2018/2019

Ab diesem Schuljahr wurde für 1H/2H das Blockzeitenmodell ein- geführt. Die Kinder werden analog zum Unterricht in der Primarschule jeweils von 08:00 Uhr bis 11:30 Uhr und von 13:30 Uhr bis 16:00 Uhr unterrichtet. Da die Kinder im 1. Kindergarten (1H) 12 Lektionen pro Woche und die Kinder im 2. Kindergarten (2H) 24 Lektionen pro Woche den Unterricht besuchen, hat dies zur Folge, dass am Dienstag-Vormittag und Mittwoch kein Unterricht stattfindet. Zudem besuchen die Schülerinnen und Schüler des 1. Kindergartens (1H) den Unterricht am Montag-Vormittag erst nach den Herbstferien.

Stephanie Oggier wird als Lehrerin der 1H/2H angestellt, nachdem sie im letzten Schuljahr die Vertretung von Carmen Imboden Albrecht übernommen hatte.

Zudem wird Rosemarie Jeitziner für 4 Lektionen die PSH in Niedergesteln übernehmen.

Hydrantenverantwortlicher

Marco Mathieu hat die Verein- barung als Verantwortlicher für Hydranten per 31. Dezember 2018 gekündigt. Gemeindearbeiter Jvan Amacker übernimmt die Aufgabe für die Wartung der Hydranten ab nächstem Jahr.

Dank an Sponsor

Die Firma Bühmat GmbH in Raron liefert jeweils die Bühne für unser Weihnachtstheater. Dabei wird jeweils ein grosszügiger Rabatt als Sponsorenbeitrag gewährt.

Friedhofgestaltung

Die 30 neuen Urnengräber auf der untersten Ebene sind erstellt. Charly Kalbermatter wurde dabei von Gemeindearbeiter Jvan Amacker und Werner Bolliger unterstützt. Als „Arbeitsesel“ kam auch der Helikopter zum Einsatz.

Foto: Kiestransport per Helikopter.
Foto: Kiestransport per Helikopter.
Foto: Letzter Flug mit Kies.
Foto: Letzter Flug mit Kies.

Neu im Reinigungsteam

Helene Bregy-Krogh wurde ab 01. Juli 2018 im 30% Pensum in der Einwohnergemeinde angestellt. Sie ersetzt damit Erna Bregy, die bekanntlich gekündigt hat.

Foto: Helene Bregy-Krogh.
Foto: Helene Bregy-Krogh.

Kehricht Baggilla

Bei der Feuerstelle Baggilla ist der Kehrichtcontainer immer wieder überfüllt, da der Abfall von den Besuchern liegen gelassen wird. Deshalb wird ein zweiter Container aufgestellt.

Pfarreigarten

Vermehrt wird der Pfarreigarten von Kindern als Spielplatz angesehen. Die Gemeinde weist darauf hin, dass dieser Platz zwar ein Ort der Begegnung, jedoch für Kinder nicht zum Spielen mit dem Kies oder dem Springbrunnen geeignet ist.

Foto: Pfarreigarten, kein Spielplatz.
Foto: Pfarreigarten, kein Spielplatz.

Es ist nicht zu verhindern, dass der Kies von Katzen verunreinigt wird und dies für die Kleinen nicht immer ersichtlich ist. Wir bitten deshalb die Eltern, ihre Kinder darauf aufmerksam zu machen, dass sich der Spielplatz beim Schulhaus befindet.

So stimmte Niedergesteln am 10. Juni 2018

540 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 59.25%

Eidg. Abstimmung:

„Vollgeld-Initiative“:
321 eingegangene Wahlzettel, davon 7 leer und 3 ungültig. 51 Ja. 260 Nein.

„Geldspielgesetz“:
320 eingegangene Wahlzettel, davon 7 leer und 3 ungültig. 229 Ja. 81 Nein.

Kantonale Abstimmung:

„Sion 2026“:
327 eingegangene Wahlzettel, davon 1 leer und 2 ungültig. 154 Ja. 170 Nein.

Öffnungszeiten Stimmlokal

Mehr als 90% der Stimmbürger stimmen mittlerweile brieflich ab. Deshalb hat der Gemeinderat entschieden, das Stimmbüro am Samstag nicht mehr zu öffnen. Das Stimmbüro wird bei Abstimmungen nur mehr am Sonntag zwischen 09.00 Uhr und 10.00 Uhr geöffnet. Dies ist erstmals bei der Abstimmung vom 23. September 2018 der Fall.

 

Winterschäden im Jolital

Text: Jvan Amacker
Fotos: Jvan Amacker / Manuela Imstepf

Der strenge und schneereiche Winter hinterliess auch im Jolital seine Spuren. Die grossen Schneemengen und folglich auch die vielen Lawinen richteten Schaden an. Vor allem eine Lawine von den „Spissu“ hinunter hinterliess viele mitgerissene Bäume auf dem Alpstafel. Beim alljährlichen Alpwerktag wurde der Stafel von den Jolischäfern wieder sauber geräumt.

Foto: Mitgerissene Bäume auf dem Alpstafel.
Foto: Mitgerissene Bäume auf dem Alpstafel.

Auch die Brücke über den Jolibach hielt den Schneemassen nicht stand; sie brach in der Mitte entzwei. Hier leistete die

Foto: Entzweigerissene Brücke.
Foto: Entzweigerissene Brücke.
Foto: Erstellen der neuen Brücke.
Foto: Erstellen der neuen Brücke.
Foto: Neue, stabile Brücke.
Foto: Neue, stabile Brücke.
Foto: Steinschlag verschüttete Jolialpweg.
Foto: Steinschlag verschüttete Jolialpweg.
Alpenwerk der Jolischäfer 4

Foto: Die Jolischäfer: vlnr.: Kamil Kalbermatter, Sandra Gabathuler, Rinaldo Amacker, Hans Kalbermatter, Beat Imboden, Michel Amacker, Reini Imboden, Peter Imboden, Fabrice Imboden, Jvan Amacker und Walter Amacker.

Forstgruppe Südrampe gute Arbeit und erstellte eine neue, stabile Brücke. Mitte Mai ereignete sich zudem beim Seebach oberhalb der Tatzsuon noch ein grösserer Steinschlag. Die Tatzsuon und der Jolialpweg wurden verschüttet und zum Teil zerstört. Auch diese Instandsetzungsarbeiten wurden innert kurzer Zeit von der Forstgruppe ausgeführt.
Ein Dank gebührt den Jolischäfern für ihren Einsatz und dem Forstrevier Südrampe für die gute Zusammenarbeit.

 

Urversammlung "Rechnung 2017"

Text: Fridolin Imboden (Gemeindepräsident)

Gemeindepräsident Fridolin Imboden konnte an der Urversammlung vom 17. Mai 2018 49 Geschtjierinnen und Geschtjier begrüssen und willkommen heissen.

Rechnung 2017

Bei einem Ertrag von CHF 3‘543‘316.00 gegenüber einem Aufwand von CHF 2‘718‘222.00 erwirtschaftete die Gemeinde bei der Laufenden Rechnung eine Selbstfinanzierungsmarge von CHF 825‘094.00.
Die ordentlichen Abschreibungen betragen CHF 476‘581.00.
Aufgrund des guten Ergebnisses konnten zusätzliche Abschrei- bungen von CHF 297‘999.00 vorgenommen werden. Die Rechnung schliesst demnach mit einem Ertragsüberschuss von CHF 50‘514.00 ab. Bei Ausgaben von CHF 847‘967.00 gegenüber Einnahmen von CHF 417‘587.00 schliesst die Investitionsrechnung mit Nettoinvestitionen von CHF 430‘380.00 ab. Das Netto- vermögen pro Kopf beträgt CHF 2‘073.00, was als guter Wert bezeichnet werden kann. Nach den Ausführungen des Gemeindepräsidenten wurde die Rechnung 2017 einstimmig genehmigt.

Dorfladen

Der Gemeindepräsident informiert die Anwesenden dahingehend, dass die Umsätze stetig sinken und somit die Verluste steigen. Der Gemeinderat sei der Meinung, dass man dem Dorfladen trotzdem noch eine Chance einräumen sollte, d.h. auf eine Dauer von 5 Jahren. Nach 5 Jahren werde eine Neubeurteilung vorgenommen und das weitere Vorgehen bestimmt. Nach einer ausgiebigen Diskussion wird über den Antrag des Gemeinderates abgestimmt. Das Resultat fiel wie folgt aus: 46 Ja, 2 Nein, 1 Enthaltung. Der Gemeindepräsident bedankt sich und empfiehlt, den Dorfladen zu unterstützen.

HWS Geschiebesammler

Trotz der schlechten Wetter- bedingungen zu Beginn des Jahres ist man terminlich auf Kurs.
Der vorgesehene Endtermin Dezember 2018 sollte eingehalten werden können.

Neubau Feuerwehrlokal Raron

Die Urversammlung stimmt dem Bau- und Ausgabenbeschluss für das neue Feuerwehrlokal zu. Die Gemeinde beteiligt sich mit CHF 250‘000.00 an den anfallenden Kosten am neuen Feuerwehr- magazin der gemeinsamen Feuerwehr Raron-Niedergesteln.

 

KWKW Chriz

Text/Foto: Daniel Pfammatter, Fridolin Imboden

KWKW_Chriz_20180525_201603

Foto: Hintere Reihe: vlnr.: Felix Amacker (Gemeinderat), Walter Brunner (Verwaltungsrat), Daniel Pfammatter (Präsident des Verwaltungsrats), Nino Brunner (Gemeinderat), Pascal Dini (Gemeinderat), Vordere Reihe: vlnr.: Fridolin Imboden (Vizepräsident des Verwaltungsrates), Fabian Brunner (Verwaltungsrat), Michel Theler (Verwaltungsrat), Pierre-Alain Kummer (Revisor APROA AG).

Am Freitag, 25. Mai 2018 fand die 9. ordentliche Generalversamm- lung des Kleinwasserkraftwerks Chriz AG im Rittersaal in Niedergesteln statt. Die Konzessionsgemeinden wurden an der GV durch ihre Verwaltungs- und Gemeinderäte vertreten. Das KWKW mit Sitz in Eischoll wurde am 14. November 2008 mit einem Aktienkapital von CHF 733‘000 gegründet. Das Aktienkapital ist wie folgt aufgeteilt:
Anteil Gemeinde Niedergesteln 35% (257 Namenaktien),
Anteil Burgergemeinde Eischoll 65% (476 Namenaktien).

Als Verteter der Revisionsstelle APROA war Pierre-Alain Kummer anwesend. Im Geschäftsjahr 2017 erzeugte das KWKW Chriz 3‘364‘564 kWh. Die Jahres- produktion lag im Mittel 218‘000 kWh tiefer als in den vorangegangenen 5 Jahren. Die geringen Niederschlagsmengen mit entsprechend ungünstigen hydrologischen Bedingungen haben zu einem Rückgang der Energieproduktion geführt. Die Anlage lief sehr stabil und praktisch störungsfrei. Wie schon im letzten Jahr, kann erneut ein sehr erfreulicher Unternehmens- erfolg ausgewiesen werden. Der Verwaltungsrat hat der Generalversammlung den Antrag gestellt, eine Dividende auszuzahlen. Die Verwendung des Bilanzgewinns wurde einstimmig angenommen. Die KWKW Chriz AG kann ein weiteres erfolgreiches Geschäftsjahr abschliessen. Der Verwaltungsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in der Geschäftsleitung, im Betrieb und im Unterhalt tätig sind, für ihr Engagement und ihren Einsatz.

 

Regionales Waldbrandvorsorge- konzept Südrampe

Text: Isidor Burkhardt (Gemeinderat)
Grafiken: Geoplan AG

Der Kanton Wallis hat 2008 das kantonale Waldbrandbekämpf-ungskonzept verabschiedet. In diesem Konzept geht es darum, Waldbrände die durch Menschen verursacht werden, zu vermindern und die Waldbrandbekämpfung effizient angehen zu können. Als eine der trockensten Regionen wurde die Region Südrampe als prioritär eingestuft, um ein regionales Waldbrandvorsorge- konzept zu erstellen. Die Erarbeitung des Konzeptes erfolgte in enger Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Raron-Niedergesteln und Gampel-Steg, sowie Vertretern von BLS, Forstrevier Südrampe, sowie dem Kanton und Weiteren. Eine Kommission aus Gemeindevertretern und den Feuerwehrkommandanten wirkte ebenfalls mit. Der Auftrag des Projektes lautete: Verminderung der Waldbrandgefahr und somit Gewährleistung von Sicherheit für die Bevölkerung, Siedlungen, Infrastrukturen und Wälder. Fast drei Viertel der Waldfläche im Perimeter von Steg-Hohtenn, Niedergesteln und Raron sind als Schutzwälder und von diesen Schutzwäldern, ein grosser Teil davon als "Prioritäre Schutz- wälder" klassiert.

Bei Ausbruch eines Waldbrandes im Schutzwald wäre das Schadenpotential und insbeson- dere der Verlust der Schutz- funktion des Waldes hoch. Es bestehen Defizite bei den Einsatzplänen der Feuerwehren. Auch ist nicht genügend Waldbrandbekämpfungsmaterial vorhanden. Weiter gibt es nicht genügend Wasserbezugsstellen für Helikopter, vor allem auf einer Höhe von 1'000 bis 1'500 Meter über Meer.

Massnahmen

Durch Information soll die Bevölkerung, vor allem auch die Schulkinder, auf die Thematik Waldbrand sensibilisiert werden. Feuerstellen in den Schutzwäldern sollen überprüft und eventuell aufgehoben werden.
Organisatorisch wird das ganze Waldgebiet in Sektoren eingeteilt. Für jeden Sektor wird ein Einsatzplan für die Einsatzkräfte erstellt. Zudem besteht ein Massnahmenkatalog, welcher insbesondere die notwendigen Löschwasserstandorte, Erschlies- sungs- und Forstmassnahmen sowie Bedürfnisse an Lösch- material umschreibt. Nebst mobilen Löschwasserbecken sind auch Varianten von fixen Löschwasserbecken vorgeschla- gen. Diese liegen in unserer Gemeinde im Gebiet Alpe Tatz- Mattachru.

Tabelle: Flächenaufteilung nach Waldfunktionenkarte von 1998.
Tabelle: Flächenaufteilung nach Waldfunktionenkarte von 1998.
Grafik: Planausschnitt Löschwasserversorgung in der Gegend Tatz-Mattacheru mit möglichen Standorten eines fixen Löschwasserbecken (grün) und mobilen Löschwasserbecken (orange).
Grafik: Planausschnitt Löschwasserversorgung in der Gegend Tatz-Mattacheru mit möglichen Standorten eines fixen Löschwasserbecken (grün) und mobilen Löschwasserbecken (orange).

Kosten

Für Niedergesteln sind Gesamt- kosten für technische Massnah- men und Materialbeschaffungen von CHF 370'000.00 geschätzt. Vom Kanton kann eine Beteiligung von 60-65% an diesen Kosten erwartet werden. Das Thema wird an einer der kommenden Urversammlungen sicher noch behandelt werden.

 

2. Plattform Bevölkerungsschutz Oberwallis in Niedergesteln

Text/Fotos: Raphael Murmann (Verantwortlicher Bevölkerungsschutz Oberwallis)

Bereits zum zweiten Mal seit 2017 fand in Niedergesteln die Plattform Bevölkerungsschutz unter der Leitung vom Kantonalen Führungsorgan (KFO) statt. Die Gemeinde Niedergesteln stellte dafür die Räumlichkeiten zur Verfügung. In der Burgerstube empfing Raphael Murmann die 38 Vertreter aus verschiedenen Gemeinden und Sicherheitsinstitutionen des Oberwallis. Das Ziel dieser Veranstaltung war es, alle Partner im Bevölkerungsschutz an einer Plattform über Abläufe und Neuigkeiten im ganzen Kanton aus erster Hand zu informieren. Dieses Jahr galt die Aufmerksamkeit dem Kantonalen ABC-Konzept, welches durch Thierry Hofer von der Lonza AG aus Visp, präsentiert wurde.

Foto: Thierry Hofer von der Lonza AG aus Visp.
Foto: Thierry Hofer von der Lonza AG aus Visp.

In diesem Konzept geht es darum, dass der Kanton bei Atom-, Biologie- oder Chemieunfällen seine Kompetenzen den Gemeinden zur Verfügung stellen kann, falls man diese benötigt.

Im zweiten Teil der Plattform stellte sich die KWRO (Kantonale Walliser Rettungsorganisation) vor. Diesen Teil übernahm Diego Lareida, welcher seinerseits als Chef Einsatzzentrale beim KWRO arbeitet. Diego verstand es, sämtlichen Teilnehmern der Plattform eine einfache Übersicht über die Arbeiten des KWRO zu präsentieren.

Foto: Diego Lareida, Chef Einsatzzentrale beim KWRO.
Foto: Diego Lareida, Chef Einsatzzentrale beim KWRO.

Im Anschluss an die Plattform wurde den Teilnehmern noch die Möglichkeit geboten, offene Punkte oder Fragen vorzubringen. Im Anschluss an den offiziellen Teil konnte der Leiter der Plattform sämtliche Teilnehmer zum Apèro im Pfarreikeller einladen und den Abend ausklingen lassen.
Die nächste Ausgabe dieser Plattform findet im Jahr 2019 in einer anderen Oberwalliser Gemeinde statt.

Foto: 38 Vertreter aus Gemeinden und Sicherheitsinstitutionen des Oberwallis.
Foto: 38 Vertreter aus Gemeinden und Sicherheitsinstitutionen des Oberwallis.

Geschtjier Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

13. September 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

13. September 2018
Vortrag "Pflege zuhause"

15. September 2018
SN-Schau

16. September 2018
Familienausflug Samariterverein

23. September 2018
Eidg. Abstimmungen

27. September 2018        
GV Jassclub Castellione

29. September 2018
Ausflug Frauen- und
Müttergemeinschaft

06. Oktober 2018
Altkleidersammlung

11. Oktober 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

13. – 28. Oktober 2018
Schulferien

20. Oktober 2018
Herbstübung Feuerwehr

26. Oktober 2018
GV Tambouren- und Pfeiferverein

31. Oktober 2018
ganzer Tag Schule

01. November 2018
Allerheiligen

08. November 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

11. November 2018
Martinsumzug

16. November 2018
GV Kirchenchor

17. November 2018
Elisabethenbouillon

23. November 2018
GV Frauen- und
Müttergemeinschaft

24. November 2018
Jägermesse Steinbockbläser

24. November 2018
Bolschjass

30. November – 02. Dezember 2018
Weihnachtsausstellung

05. Dezember 2018
Urversammlung Budget 2019

06. Dezember 2018
Nikolaus

08. Dezember 2018
Cupjass

08. Dezember 2018
Maria Empfängnis

12. Dezember 2018
Burgerversammlung Budget 2019

13. Dezember 2018
Roratemesse

13. Dezember 2018
Mittagstisch für Junggebliebene

14. Dezember 2018
Schülertheater

16. Dezember 2018
Schülertheater

 

Sperrgutmarke

Text/Foto: Jonas Kalbermatter (Redaktion)

Günstiges Entsorgen: Für Sperrgut bis zu max. 2m Länge und 10 kg Gewicht gibt es NEU die kleine Sperrgutmarke von CHF 5. Diese ist im Dorfladen erhältlich.

Neophyten

Text: Pascal Dini (Gemeinderat)
Foto: www.infoflora.ch

Neowas? Invasive Neophyten sind nicht-einheimische Pflanzen, die sich in der Natur etablieren und auf Kosten einheimischer Arten effizient ausbreiten. Sie verur- sachen Schäden in den Bereichen Landwirtschaft, Biodiversität, Infrastrukturen und öffentliche Gesundheit. Was ist zu tun bei Neophyten?

1. Informieren Sie sich über die problematischen Arten!

2. Melden Sie so früh als möglich!

Mit Hilfe der Applikation Invasiv App oder bei der DWFL.

3. Handeln Sie so früh als möglich!

Je mehr Pflanzen vorhanden sind, desto grösser sind die schädigen- den Auswirkungen und desto schwieriger und teurer wird es, sie wieder zu entfernen. Um eine weitere Ausbreitung zu ver- hindern, ist eine Behandlung vor der Blüte unerlässlich!

4. Beseitigen Sie die Pflanzen und verhindern Sie eine weitere Ausbreitung!

Eine einzelne Pflanze produziert eine grosse Anzahl Samen und kann sich so rasch fortpflanzen. Falls die Pflanze bereits blüht, Blüten abschneiden und ent- sorgen. (Hausmüll/Kehrichtabfuhr)

5. Kontrollieren Sie die Flächen und verhindern Sie eine Wiederbesiedlung!

Während mehreren Jahren kontrollieren, dass die Pflanze nicht nachwächst (Stockaus- schläge, junge Keimlinge) und diese gegeben falls sofort entfernen.

Zusätzliche Informationen und Auskünfte:

- Staat Wallis : www.vs.ch/de/web/sfcep/plantes-envahissantes
- Info Flora: www.infoflora.ch

Kontakt:

- Gemeinde: forstrevier@vtxnet.ch / 079 628 82 67
- DWFL: DWFL-Oberwallis@ admin.vs.ch / 027 606 97 70

Foto: Einjähriges Berufskraut.
Foto: Einjähriges Berufskraut.
Foto: Riesenbärenkraut.
Foto: Riesenbärenkraut.
 

Hochzeit Pascal und Vanessa

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Foto: Geschenkübergabe des Gemeinderates.

Am Samstag, 07. Juli 2018 gaben sich Vanessa Albert und Gemeinderat Pascal Dini in der Pfarrkirche Ausserberg das Ja-Wort. Gemeindepräsident Fridolin Imboden sowie die Gemeinderäte Rinaldo Steiner und Michel Theler sprachen dem Brautpaar im Namen der Einwohnergemeinde die besten Wünsche für ihre gemeinsame Zukunft aus. Als Geschenk wurde ihnen ein Bild von Eberhardt Schlotter überreicht.

 

Johann I.

Foto: Johann I.1308 – 1323/1324; siebter Ritter auf dem Weg auf die Gestelnburg in Niedergesteln.
Foto: Johann I.1308 – 1323/1324; siebter Ritter auf dem Weg auf die Gestelnburg in Niedergesteln.

Text: Efrem Kuonen
Foto: Deborah Seiler
Quelle: Philipp Kalbermatter, lic.phil; Dr. Johann Siegen, Prior

Johann war wohl der erfolg- reichste Vertreter seiner Familie. Sein Vater Peter IV. hat Johanns Erfolge dank seiner Beziehungen zu den Adligen durch geschickte Heiratspolitik klug vorbereitet. Seine Tochter Elisabeth vermählte er mit Peter von Weißenburg und sein Sohn Johann I. heiratete die Erbtochter Elisabeth von Wädiswil. Die Weißenburg und die Wädiswil waren, offenbar wegen ihrer Besitzungen an der Nordseite des Lötschenpasses, Lehensherren des Kaisers. Genau so wie es die Herren von Turn auf der Südseite des Lötschenpasses waren. Durch die Heirat wurde Johann I. der Herr des Kandertales mit der Felsenburg bei Kandersteg, dem Tellenschloß bei Frutigen und der Herrschaft Mülenen. 1310 kämpfte Johann I. für den deutschen König Heinrich IV. von Luxemburg in Oberitalien. In Mailand ernannte ihn Heinrich 1311 zum Statthalter von Como. Der neue Statthalter mußte aber beim Bischof von Genf eine Anleihe von 1'050 Pfund machen und seine Herrschaft Gesteln als Pfand einsetzen. Die Statthalterschaft endete mit dem Tod des Königs 1313. Johann I. war zur Zeit der Schlacht bei Morgarten (1315) ein Verbündeter der Habsburger und ein Gegner der Stadt Bern. 1322 wurde er von den Mailändern, die Johann I. schon früher als Statthalter von Como als tüchtigen Führer kannten, zum Statthalter von Mailand im Kampfe gegen die Visconti ernannt. Es ist unklar, ob er schon 1323 oder im folgenden Jahr 1324 in Mailand gestorben ist.

Pfarrei

Innensanierung Prioratskirche Niedergesteln

Text/Fotos: Richard Kalbermatter

Was wurde bisher gemacht?

Zeitfenster
Am 22. April 2018 wurde die letzte Messe gefeiert. In der Folgewoche wurde mit dem Ausräumen begonnen. Bei Restaurierungen von historischen Gebäuden sind die Arbeitsaufwendungen schwer vorauszusagen. Zukünftige Ar- beitsschritte können oft erst nach einer «Freilegung» definiert werden. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass im Oktober 2018 die Einweihung der sanierten Prioratskirche durchgeführt wer- den kann.

Innengerüst
Das gesamte Schiff und der Chor wurden eingerüstet. Um die Decke zu bearbeiten, musste eine Bühne eingezogen werden. Nach Abschluss der Elektriker- und Malerarbeiten wird das Gerüst entfernt, damit anschliessend die Bodenarbeiten realisiert werden können.

Gipser/Maler
Die bisherigen mehrschichtigen Anstriche wurden bis auf den Grund entfernt. Nach Erhitzen konnten die alten Anstriche mit Spachtel und Bürsten abgetragen werden. In den untersten Bereichen wurden defekte Stellen freigespitzt und neu aufgebaut. Danach wurde begonnen, die Oberflächen in Handarbeit mit Spachtel und Kalk auszuglätten. Im Juli wurde auf den Wänden und an der Decke in mehreren Schichten ein Kalk/Wasser Gemisch aufgetragen.

Dämmung
Am Gewölbe zeichnete sich eine gräuliche Streifenbildung ab. Diese entstand durch den diffun- dierenden Dampf durch das Gewölbe. Damit die unschöne Streifenbildung nach der Restau- rierung nicht mehr entsteht, wurde in das Deckengewölbe eine ca. 30 cm dicke Deckenisolation eingeblasen. Diese Arbeiten sind abgeschlossen.

Zwischengang
Die Freifläche beim Schiffskopf wird um eine Bankreihe vergrössert. Der Schiffsgang und der Vorraum sind heute mit grünlichen Platten ausgelegt. Diese werden mit einem fugenlosen, rutschfesten Belag, farblich passend zu den Chorplatten, übergossen.

Holzarbeiten
Die Bänke wurden abgebaut und werden restauriert. Der Holzboden wurde ausgebaut und entsorgt. Unter dem Holzboden kam der alte Steinboden zum Vorschein. Man entschied sich jedoch, diesen wieder mit einem neuen Holzboden zu überdecken und darauf die restaurierten Bänke aufzubauen. Die alten Heizkörper werden wieder unter die Bänke eingebaut.

Elektrik
Alle alten Leitungen und Leuchtmittel wurden entfernt. Die neuen Leitungen wurden unterputz verlegt. Alle Leuchtmittel werden durch zeitgemässe, dämmbare LED Produkte ersetzt. Anstelle der Kronleuchter werden passende LED Glaszylinder installiert. Im Chor werden beidseitig jeweils vier LED Scheinwerfer an einer Elektroschiene fixiert.

Altäre/Gemälde/Statuen
Die Seitenaltäre, der Kreuzweg und alle beweglichen Equipments wurden für eine punktuelle Restaurierung (Ausbessern schad- hafter Stellen und Reinigung) abgebaut. Der Hochaltar wird nach Abschluss der Malerarbeiten vor Ort gereinigt und punktuell restauriert. In der Sakristei wird der deckende Anstrich entfernt, damit die alten Fresken wieder sichtbar werden.

Was ist noch zu tun?

Nach Abschluss der Malerarbeiten wird das Gerüst demontiert. Danach können der Holzboden und der fugenlose Belag eingebaut werden. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, können verschiedene kleinere Arbeiten ausgeführt und danach sukzessive sämtliche Equipments (Bänke, Heizung, Seitenaltäre, Kreuzweg und Weiteres) wieder eingebaut werden. Weiter in Abklärung sind noch die Pflästerung des Kirchenzuganges, die Restau- rierung der Kirchenuhr und die Elektrik im Kirchturm.

Wie wird die Investition finanziert?

Die gesamten Aufwendungen für die Innensanierung belaufen sich auf TCHF 532 (Stand 18.6.2018). Die Gemeinde und die Burgerschaft von Niedergesteln haben in ihren Versammlungen bereits einen Unterstützungs- beitrag zugesprochen. Da die Kirche unter Denkmalschutz steht, wurde an die kantonale Denkmalpflege und die Loterie Romande, vor der Aufnahme der Sanierungsarbeiten, ein Gesuch zur Mitfinanzierung eingereicht. Die Loterie Romande hat inzwischen einen Unterstützungs- beitrag von TCHF 110 zugesagt. Wir rechnen fest damit, dass sich die Denkmalpflege an den Kosten beteiligt. Danach verbleibt noch eine offene Restfinanzierung von ca. TCHF 130. Die Arbeitsgruppe hat verschiedene Aktionen in Arbeit damit die noch fehlenden Mittel gedeckt werden können. Mitglieder der Arbeitsgruppe werden zu gegebener Zeit auf euch zukommen. Im Namen des Kirchenrates und der Arbeits- gruppe möchten wir uns bei allen Institutionen und Personen recht herzlich für die Mitarbeit und die grosszügige Unterstützung bedan- ken. Wir freuen uns, euch nach Beendigung der Sanierung euch zur Einweihungsfeier in die Prioratskirche einzuladen.

Schule

"Kunst" im Kindergarten

Text: Anja Kämpf (Kindergartenlehrerin)
Fotos: Eltern der Schüler/innen

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Foto: Der Kindergarten bei der Vernissage.

Ab Ostern 2018 beschäftigte sich der Kindergarten zum Thema Kunst! Henri der Künstler (Osterhase) zeigte uns viele berühmte Künstler. Die Kinder malten und bastelten selber viele Kunstwerke. Dazu gab es am 18. Juni 2018 eine Vernissage. Die Kinder sangen Farbenlieder und das jüngste Kindergartenkind (Jana) durfte das rote Band durchschneiden. Somit war dann die Kunstausstellung eröffnet. An 2 Abenden nach der Schule luden die Kinder Interessierte ein, um die Kunstwerke zu betrachten. 

Danke allen Besuchern. Auch die Schulkinder durften die Kunstaus- stellung bewundern und wurden von den Kindergartenkinder geführt.

Hier einige Impressionen:

Besuch Kunstausstellung

Text/Fotos: Anja Kämpf (Kindergartenlehrerin)

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Der Kindergarten besuchte anlässlich des Themas Kunst am 26. März 2018 die Kunstausstell- ung Fondation Gianadda in Martigny.

Die Fondation Gianadda ist eine seit 1976 bestehende private Stiftung mit einer grossen Kunstausstellungsfläche in Martigny.

 

"Bienvenue à Geschtilou" - OS Schüleraustausch

Text: Madlen Poirier (Redaktion)
Fotos: Evelyne Biffiger, Madlen Poirier

Das Schuljahr 2017 war noch jung, als die Schüler der ersten OS Raron im letzten Herbst einen Infozettel für den Schüleraustausch zur Förderung der Sprachkenntnisse in Französisch mit nach Hause brachten. Das Programm "2 langues – 1 Ziel" wird vom Büro für Sprach-Austausch des Kantons Wallis im achten Jahr in Folge organisiert und entwickelt einen Klassenaustausch zwischen den Schülern der beiden Sprachgebiete des Kantons Wallis.
Ziel ist die Verbesserung der Sprachkenntnisse und Erweiterung des Horizonts durch Entdecken anderer Gewohnheiten und Kulturen. Ein erster Kontakt zwischen den teilnehmenden Schülern kam noch im Spätherbst 2017 in Sitten zustande, wo die Austauschpartner kennengelernt werden konnten. Im Januar 2018 folgte dann ein weiterer Info-Abend an der HES-SO in Siders, hier konnten die Schüler bereits mit ihren entsprechenden Gastfamilien auf "Tuchfühlung" gehen.
In der dritten Aprilwoche 2018 wurde es konkret. Unsere OS Schüler besuchten von Samstag bis Mittwoch ihre Partnerschüler im Unterwallis. Sie teilten den Alltag mit den neuen Schulkameraden der OS Vouvry und waren in das Familienleben im Unterwallis integriert. Im Gegenzug reisten in der zweiten Wochenhälfte die welschen Schüler über die Sprachgrenze ins Oberwallis und waren nun an der Reihe, in der OS Raron und den Gastfamilien in Niedergesteln ihre Deutschkenntnisse anzuwenden. Für die teilnehmenden Schülern war das Projekt sicher bereichernd, wenn sie sich auch einigen Kommunikations- und Beziehungshürden stellen muss- ten.

Ritterschlag 2 langues 1 Ziel

Foto: Ritterschlag im Namen der Zweisprachigkeit für die OS Schüler aus Raron und Vouvry.

Zum Abschluss der Woche haben die fünf Geschtjier Gastfamilien ihre welschen Partnerfamilien geschlossen am Sonntag zu einer "Diplomfeier" der besonderen Art eingeladen. Die Schüler hatten mit ihren Familien eine letzte Hürde zu bewältigen: den Spaziergang hinauf zur Burg. Der Aufstieg wurde mit einem Apero, der sich als perfekter Sprachbarrieren Überwinder erwies, und der prächtigen Aussicht über Dorf und Tal belohnt. "C'est magnifique ici! Quel beau village!" das waren nur einige der anerkennenden Worte, welche die Partnerfamilien für unser schönes Dorf fanden.

In einer kurzweiligen Zeremonie wurden dann unter der strahlenden April Sonne die "tapferen" Schüler Alyssa Zengaffinen, Julie Poirier, Maren Karlen, Petra Kalbermatter und Sven Biffiger mit ihren jeweiligen Austauschkameraden, zu Rittern der Zweisprachigkeit auf Lebzeiten geschlagen. Beim anschliessenden gemeinsamen Essen im Pfarreigarten wurde angeregt im Sprachengemisch über die vergangene Woche geplaudert. Eine wertvolle Erfahrung (sprachlich und menschlich) ist der Austausch gewesen, darin waren sich die Teilnehmer einig und die Erkenntnis, dass es Zuhause immer noch am schönsten ist, wurde hier und dort auch angedeutet…

Foto: 10 Familien in Zweisprachigkeit vereint auf der "Feschti".
Foto: 10 Familien in Zweisprachigkeit vereint auf der "Feschti".

OS Musical

Text : Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Foto: OS-Schüler Raron

Foto: Die SchauspielerInnen der 1. – 3. OS Raron vor der Premiere auf der Burg in Raron.
Foto: Die SchauspielerInnen der 1. – 3. OS Raron vor der Premiere auf der Burg in Raron.

Die Orientierungsschule Raron führte dieses Jahr in der zweitletzten Schulwoche das Musical „Elecs Geheimnis“ in der Turnhalle von Raron auf. Die beiden Aufführungen vom Mittwoch, 20. Juni 2018 und vom Donnerstag, 21. Juni 2018 waren ein toller Erfolg. Das Stück handelte von einem ausserirdischen Jungen, der auf der Erde die Eigenschaft der Zuneigung und Liebe suchte.

Foto: Die Ausserirdischen kühlen sich vor dem Auftritt auf dem Boden ab.
Foto: Die Ausserirdischen kühlen sich vor dem Auftritt auf dem Boden ab.

Er besass aussergewöhnliche Fähigkeiten. Die Ausserirdischen kamen Elec zu Hilfe, weil sie glaubten, er sei in Gefahr, als der Hausdetektiv herausfand, dass Elec nicht von diesem Planet war. Die Geschichte fand ein Happy End. Die Gesamtleitung führte der Musiklehrer René Imboden. Die Regie führte Karim Habli. Die restlichen Schüler sangen im Chor mit und wurden von einer Musical Band begleitet. Um das Lampenfieber vor dem ersten Auftritt zu lindern, spazierten die OS-SchülerInnen noch auf die Burg in Raron.

 

OS Abschlussball 2018

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Foto: OS-Schüler Raron

Abschlussball 1

Foto vlnr.: Sven Biffiger, Julie Poirier, Maren Karlen, Petra Kalbermatter und Alyssa Zengaffinen.

Am Donnerstag, 28. Juni 2018 fand der Abschlussball der Orien- tierungsschule Raron in der Aula statt. Die GeschtjierInnen der 1. OS freuten sich auf den ersten Schulball und stylten sich für diesen Abend. Nach dem Abendessen wurde getanzt und gefeiert. Es war ein tolles Erlebnis für die Schülerinnen und Schüler.

Schule

Schulfoto 2018 - 2019

Foto: Jvan Bregy (Redaktion)

Der Kindergarten und die Primarschule Niedergesteln im Schuljahr 2018 - 2019 mit ihren Lehrpersonen Anja Kämpf und Stephanie Oggier (1H und 2H), Nicole Perrig (3H und 4H), Andrea Furrer (5H und 6H) und Benjamin Theler (7H und 8H) - sowie Sabine Schaller (Technisches Gestalten).

Vereine

Suppentag 2018

Text/Foto: Thomas Kalbermatter (Geschtjier Chuchi)

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Foto: Der Suppentag in der Turnhalle.

Am 25. Februar 2018 organisierte erstmalig die Geschtjier-Chuchi den Suppentag in unserem Dorf. An die hundert Dorfbewohner folgten der Einladung. Freiwillige Helfer der Kochgruppe 1 und 2, bereiteten eine schmackhafte „Minäschtra“ zu. Der Frauen- und Mütterverein zauberte mit schön gedeckten und mit Tulpen verzierten Tischen, eine frühlingshafte Atmosphäre in die Turnhalle. Sie waren ebenfalls für die Kantine besorgt. Der Dank geht auch an alle, die einen Kuchen gebacken haben, an das Abwartsteam, an unseren Weinlieferanten der den Wein „gesponsert“ hat, an die Erbauer der schönen Spendenbox und vor allem natürlich an euch, liebe Geschtjierinnen und Geschtjier, für die grosszügigen Spenden. Wir konnten einen Reinerlös von CHF 2'200.00 erzielen. Dieser wurde hälftig der Stiftung „Sonne Wallis für Behinderte Kinder“ und dem Fastenopfer überwiesen. Es ist das Ziel der Geschtjier-Chuchi, den Suppentag nun alljährlich stattfinden zu lassen.

 

Treff der Generationen

Text/Foto: Christian Dini (Redaktion)

Bild Treff der Generationen

Foto: Jung und Alt im Pfarreigarten.

Am 14. April 2018 stand das Ritterdorf ganz im Zeichen von Jung und Alt. Auf Anregung der Gemeinde hin bildete sich die Idee, den Spalt zwischen den Generationen zu überwinden und den Kontakt innerhalb der Dorfschaft aufzufrischen. Aus diesem Vorhaben entstand der "Treff der Generationen". Zunächst fand die Messe statt, welche vom Jugendverein mitgestaltet wurde. Nach der Messe versammelten sich die Besucher im Pfarreigarten, wo sie sich an Getränken und "chalte Platte" bedienen konnten. Es fand ein reger Austausch zwischen den Leuten statt.

Ob dieser Austausch auch dem Zweck der Generationen gedient hat, kann nicht definitiv gesagt werden. Der "Treff der Generationen" steht für das Zusammenleben der Menschen aller Altersklassen und ohne Austausch kann ein solches Zusammenleben nicht funktio- nieren. Den positiven Rückmeldungen und dem guten Ablauf zu urteilen, scheint Niedergesteln aber nicht unter einem immensen Spalt zwischen den Generationen zu leiden. Das gesunde Dorfleben und Anlässe wie der Treff beweisen dies zu genüge.

 

Geschtjier - Holzofubrot 2018

Text/Fotos: Jvan Bregy (Redaktion)

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Foto: Das Team "IG Geschtjier-Holzofubrot: Vordere Reihe: vlnr.: Ernst Kämpf, Armin Steiner, Thomas Kalbermatter, Gilbert Bregy, Melanie Karlen, Daniel Kämpf, Pascal Labarile. Hintere Reihe: vlnr.: Hedi Burkhardt, Kirsten Theler, Heidi Volken, Annamarie Ruffiner.

Es riecht im Ritterdorf nach frischem Brot. Der traditionelle Backtag in Niedergesteln konnte am Samstag, 14. April 2018 in der 9. Auflage durchgeführt werden. Organisiert wurde das Backen wie anno dazumal vom Team „IG Geschtjier-Holzofubrot". Nachdem schon vor der Gründung einer Interessengemeinschaft im Wefa-Hüs Roggenbrot hergestellt wurde, kam die Idee auf, jährlich im alten Holz-Backofen Brote zu backen. Die Interessengemeinschaft Geschtjier-Holzofubrot wurde im Jahre 2010 von der Kulturkommission Niedergesteln ins Leben gerufen. Ein Team von 17 Mitgliedern pflegt seither die Tradition vom Brotbacken im Wefa-Hüs. Präsident ist Thomas Kalbermatter  (Jg. 1973).

Der bejahrte, aber immer noch funktionstüchtige Ofen wurde vom Feuermeister bereits drei Tage zuvor angeheizt und erwärmt.

Foto: In drei Backgängen wurden 180 Brote gebacken.
Foto: In drei Backgängen wurden 180 Brote gebacken.

Insgesamt wurden in drei Backgängen 180 Brote gebacken; 60 Roggenbrote und 120 Früchtebrote. Zwischendurch wurden noch zusätzlich 120 Stäckli gebacken. Die Bevölkerung von Niedergesteln hatte vor dem Backtag die Möglichkeit, die selbstgemachten Brotlaibe im Dorfladen zu bestellen. Die Nachfrage war sehr gross, so dass sämtliche Brote bereits im Vorverkauf reserviert wurden.

Foto: Die selbstgemachten Brotlaibe.
Foto: Die selbstgemachten Brotlaibe.

Das gesellige Zusammensein durfte natürlich auch nicht zu kurz kommen und so rundete ein gemütlicher Raclette-Abend den Bilderbuchtag im Wefa-Hüs ab. Die IG Geschtjier-Holzofubrot feiert im nächsten Jahr die 10. Auflage. Lassen wir uns überraschen, was sich das Team für diese Jubiläumsauflage einfallen lässt.

 

Pfingstbrunch der Jugend Castellione

Text: Christian Dini (Redaktion)

Am 20. Mai 2018 fand der alljährliche Pfingstbrunch des Jugendvereines statt. Unter der Leitung des Vorstandes haben die Jugendlichen der Bevölkerung von Niedergesteln einen angenehmen Tag bereitet. Zunächst fand die Feier vor dem Schulhaus statt. Aufgrund von schlechtem Wetter musste der Brunch leider in die Turnhalle verschoben werden. Neben Cornflakes und Konfitüre wurden auch Rühreier und Speck angeboten. Einzig der Alkohol musste bezahlt werden. Es stand den Besuchern jedoch offen, den Jugendverein mit einer kleinen Spende mittels Kollekte zu unterstützen. Der Jugendverein Castellione beendet den Tag leider mit einem Defizit. Im Vergleich zu den vorherigen Jahren sei laut Aussage des Vorstandes weniger Alkohol konsumiert worden, dies sei vermutlich dem schlechten Wetter geschuldet. Dazu muss gesagt werden, dass der Pfingstbrunch in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit verloren hat, was die roten Zahlen erklären würde. Der Jugendverein konnte mit grosser Präsenzzahl überzeugen. Die gute Arbeit wurde den Jugendlichen mit unzähligen Komplimenten seitens der Dorfbevölkerung vergütet. Zurzeit überlegt sich der Vorstand eine Strategie, um die Geschtjier noch mehr anzusprechen.
Möglicherweise wird der Pfingstbrunch durch einen neuen Anlass ersetzt werden.

 

Vereinsgründung Ehrenkompanie Niedergesteln

Text/Foto: Jvan Amacker

Gründungskomitee v.l. Amacker Jvan Steiner Silvan Mathieu Marco

Foto: Das Gründungskomitee vlnr.: Jvan Amacker, Silvan Steiner und Marco Mathieu

Am 25. Mai 2018 wurde in unserer Gemeinde mit der Ehrenkompanie Niedergesteln ein neuer Verein gegründet. Unter der Leitung des Gründungskomitees (Silvan Steiner, Marco Mathieu und Jvan Amacker) fand in der Burgerstube die Gründungsversammlung statt. Hauptziele und Motivation des Vereins sind das Sicherstellen der Tradition des „Üfziä“, das einheitliche Auftreten an Fronleichnam und die Ergänzung der Formation an der Fronleichnamsprozession.

 

Ehrenkompanie Fronleichnam

Foto: 21 stolze Wehrmänner an der Fronleichnamsprozession.

Am diesjährigen Fronleichnam durfte der Verein schon mit 21 stolzen Wehrmännern aufmar- schieren.

Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger dürfen sich gerne beim Vorstand melden und sind herzlich willkommen bei der Ehren- kompanie Niedergesteln.

Frauen und Müttergemeinschaft

Kreativer Abend

Text/Fotos: Eveline Kummer

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Foto:Hintere Reihe: vlnr.: Nadine Steiner, Eveline Kummer und Nadia Amacker. Mittlere Reihe: vlnr.: Rosalia Theler, Heidi Volken, Daniela Bregy, Slavica Liniger, Michaela Bayard, Anja Kämpf und Marlen Zumoberhaus. Vordere Reihe: vlnr.: Martha Bregy, Sandra Kuonen und Melanie Karlen.

Am Mittwoch, 18. April 2018 lud die Frauen- und Müttergemeinschaft zu einem kreativen Abend ein. Wir gestalteten mit Sandra Kuonen von Sandras Bastelzauber ein Holzschild. Um 18.30 Uhr trafen sich die 13 Teilnehmerinnen im Bastelraum des Schulhauses. Unter der fachkundigen Anleitung von Sandra zauberten wir Schritt für Schritt ein ansehnliches Holzschild. Nach getaner Arbeit bestaunten wir die vielen gelungenen Schilder und liessen den Abend mit einem kleinen Apéro ausklingen.

Foto: Die gelungenen Holzschilder.
Foto: Die gelungenen Holzschilder.
 

Mittagstisch-Ausflug vom 14. Juni 2018

Bei wunderschönem Wetter führte der diesjährige Ausflug die junggebliebenen Geschtjierinnen und Geschtjier ins Goms. Im modernen Reisecar fuhr René Steiner die rund 20 Personen zuerst nach Bitsch, wo man auf der schönen Gartenterrasse des Restaurants z'Matt eine kleine Pause mit Kaffee und Gipfeli geniessen konnte. Der nächste Stopp war Fürgangen. Fast alle Junggebliebenen wagten den Marsch über die Hängebrücke nach Mühlebach. Auf dem Weg ins Restaurant gönnte man sich ein Apéro, um schliesslich im Restaurant Moosji ein feines Mittagessen einzunehmen. Nach dem Mittagessen fuhren alle mit dem Car nach Ernen. Dort wartete bereits ein kompetenter Dorfführer, welcher einen Einblick in das damalige Dorfleben von Ernen gewährte. Mit vielen schönen Eindrücken kehrte man gegen Abend wieder nach Niedergesteln zurück.

Foto: Zwischenstopp im Restaurant z'Matt in Bitsch.
Foto: Zwischenstopp im Restaurant z'Matt in Bitsch.
Foto: Auf der Hängebrücke von Fürgangen nach Mühlebach.
Foto: Auf der Hängebrücke von Fürgangen nach Mühlebach.
Foto: Im Museum Jost-Sigristen.
Foto: Im Museum Jost-Sigristen.
Foto: Eines der vielen markanten Gebäude in Ernen: das Tellenhaus.
Foto: Eines der vielen markanten Gebäude in Ernen: das Tellenhaus.
Foto: Dorfplatz von Ernen.
Foto: Dorfplatz von Ernen.
 

Aus dem Elternrat

Text/Fotos: Roger Schaller

Im vergangenen Schuljahr 2017/18 organisierte der Elternrat unter anderem wieder den beliebten Pausekiosk, eine Wanderung und das traditionelle Schulabschluss- fest. 

Während jeweils zwei Wochen im Herbst und Frühling konnten sich die Schulkinder in der Pause mit Früchtespiessli, Zopf, Popcorn, Chnoblibrot und Tee für ihren Schulalltag stärken. Der Pausekiosk ist bei den Kindern sehr beliebt und der Andrang beim Unterstand auf dem Spielplatz ist gross!

Foto: Der beliebte Pausenkiosk.
Foto: Der beliebte Pausenkiosk.

Am 6. Juni 2018 nahmen knapp 50 Schüler und Kindergärtner an der Wanderung teil. Mit dem Bus ging es am Mittag nach St. German, wo die Kinder nach ausgiebigem Spiel und Picknick den Rückweg unter die Füsse nahmen. Zurück in Niedergesteln durfte natürlich das traditionelle Glace beim Dorfladen nicht fehlen.

Foto: Auf dem Spielplatz von St. German.
Foto: Auf dem Spielplatz von St. German.

Das Schulabschlussfest konnten wir wieder bei wunderschönem Sommerwetter geniessen. Bis in den späten Abend wurde bei Bratwurst/Raclette und einem Gläschen der Anfang der Sommerferien gefeiert. Der Elternrat bedankt sich für die zahlreiche Teilnahme und für die Unterstützung während des ganzen Jahres.

Foto: Pausenkiosk bei strahlendem Wetter.
Foto: Pausenkiosk bei strahlendem Wetter.

Aus dem TPV

Text: Celine Schmid
Fotos: TPV

Fronleichnam

Wie jedes Jahr begann das Fronleichnamsfest mit dem Umtrommeln mittwochabends. Nach dem Umtrommeln konnte der TPV Gestelnburg noch bei gemütlichem Beisammensein ein Apéro in der Burgerstube geniessen. Weiter ging es donnerstagmorgens um 04:00 Uhr mit dem Tagwachten.
Anschliessend folgten die Fahnenübergabe, die Messe und die Prozession. Am Nachmittag ging der TPV dann vereint an die Baggilla, wo man dann bei gemütlichem Beisammensein, Grilladen, Raclette und kaltem Bier den Tag ausklingen liess. Eins durfte natürlich nicht fehlen: Der Ausmarsch der noch übrig- gebliebenen Vereinsmitglieder von der Grawi zurück ins Dorf.

Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferfest in Saas-Balen

Der TPV Saas-Balen hatte am Wochenende vom 04. Juni 2018 die Ehre, das Oberwalliser Tam- bouren- und Pfeiferfest mit dem Motto „es (g)WUNDER-BARS Fäscht“ durchzuführen. Der Freitag und Samstag stand ganz im Zeichen der Wettspiele.

Rangliste: 

Jungpfeifer P3J:
11. Rang: Lena Amacker

Pfeifergruppen GN1:
25. Rang: Kei Ahnig
32. Rang: High 5

Jungtambouren T3J:
6. Rang: Julian Zumoberhaus / Kranz
14. Rang: Lukas Rieder
24. Rang: Matteo Meister
30. Rang: Michael Imboden

Jungtambouren T2J:
16. Rang: Leon Bayard

Tambouren Gruppen GT2:
17. Rang: „Gestilu 3“
19. Rang: „Gestilu 2“
22. Rang: „Gestilu 1“

Solo Duo Final:
10. Rang: „Châtillon le Bas“ (Rinaldo Steiner, Nadja Werlen)

Solo Duo Gruppe A:
26. Rang: „Schlimmer geit immer“ (Philip Seiler, Nadine Steiner, Melanie Karlen)
32. Rang: „die Kamäls“ (Svenja Roten, Vivien Weissen/TPV Raron, Alberto Lochmatter/TPV Eisten)

Solo Duo B:
30. Rang: „Wiär zwei und es Natischer Challi“
(Julian Zumoberhaus,
Heinz Zumoberhaus,
Marlen Zumoberhaus/TPV Naters) 

Allen Wettkämpfern, die sich der Jury stellten, nochmals einen speziellen Dank.

Foto: Julian Zumoberhaus mit dem gewonnenen Kranz.
Foto: Julian Zumoberhaus mit dem gewonnenen Kranz.

Am Sonntag stand für unseren Verein ein Höhepunkt auf dem Programm: Die Veteranen- ehrungen.
So konnten Marie-Madlen Amacker, Philipp Schröter und Heinz Zumoberhaus die Veteranenmedaille für 20 Jahre (STPV: Schweizerischer Tambouren- und Pfeiferverband) in Empfang nehmen.
Zur Veteranin / zum Veteran im Schweizerischen Tambouren- und Pfeiferverband wird ernannt, wer mindestens 20 Jahre in einem Verein aktiv war und mindestens 42 Jahre alt ist (STPV-Regelung).  

Ausserdem konnten Heinz Amacker, Michaela Bayard, Peter Imstepf, Philipp Schröter und Heinz Zumoberhaus die Veteranenmedaille für 30 Jahre (OWTPV: Oberwalliser Tambouren- und Pfeiferverband) und Fridolin Imboden für sage und schreibe 60 Jahre (OWTPV) in Empfang nehmen.

Foto: Fridolin Imboden mit der Veteranenmedaille für 60 Jahre OWTPV.
Foto: Fridolin Imboden mit der Veteranenmedaille für 60 Jahre OWTPV.
Foto: Die Veteranenehrung: vlnr.: Peter Imstepf, Heinz Amacker, Philipp Schröter, Marie-Madlen Amacker, Fridolin Imboden, Michaela Bayard und Heinz Zumoberhaus.
Foto: Die Veteranenehrung: vlnr.: Peter Imstepf, Heinz Amacker, Philipp Schröter, Marie-Madlen Amacker, Fridolin Imboden, Michaela Bayard und Heinz Zumoberhaus.

Eidgenössisches Tambouren- und Pfeiferfest in Bulle

Tambouren-Sektion

Foto: Tambouren Sektion.

Wie alle 4 Jahre fand auch 2018 wieder das Eidgenössische Tambouren- und Pfeiferfest statt. Dieses Jahr waren wir in Bulle. Am Freitag, 29. und Samstag, 30. Juni 2018 fanden die Wettspiele statt. Die Resultate sahen wie folgt aus:

Tambouren Sektion (S3): 12. Platz

Pfeifergruppe:
High 5 (Nadine Steiner, Philipp Schröter, Melanie Karlen, Celine Schmid): 28. Platz

SoloDuo:
Hobschla (Nadja Werlen, Rinaldo Steiner): 9. Platz Schlimmer geit immer (Melanie Karlen, Nadine Steiner, Philip Seiler): 46. Platz

Tamburen Kategorie 1 Vorrunde B: Rinaldo Steiner: 14. Platz
Wir danken den Wettspielern für die Teilnahme an den Wettspielen und gratulieren zur guten Leistung.
Am Sonntag, 01. Juli 2018 fand dann der Festakt statt. Unser TPV nahm am Sterneneinmarsch/ Umzug teil. Es war ein tolles, aber von den Temperaturen her heisses Fest und der TPV freut sich schon auf das nächste Eidgenössische Fest in 4 Jahren.

 

Westschweizer Jodlerfest in Yverdon

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)

Am gleichen Wochenende wie das Eidgenössische Tambouren- und Pfeiferfest in Bulle, trafen sich in Yverdon die Jodler zum Westschweizerischen Fest. Dabei schlossen die Geschtjier/innen sehr erfolgreich ab:

Jodlerinnen Einzel:

1. Klasse:             
Vanessa Dini-Albert

Mitsingen im Jodler-Quartett:

1. Klasse:             
Vanessa Dini-Albert

1. Klasse:             
Astrid Herren

Ebenfalls in der ersten Klasse rangiert ist der Jodlerklub Raron, wo bekanntlich auch Geschtjier mitsingen. Herzliche Gratulation allen Sängerinnen und Sängern.

 

Rottenrollers im Ritterdorf

Text: Christian Dini (Redaktion)
Fotos: Esther Labarile

möglich, an diversen Auftritten in der Kirche von Niedergesteln und an Plauschturnieren teilzu- nehmen.

Einen schweren Schlag erlitt der Club im Jahre 2006, als mit Hans-Peter Mettler ein Gründungs- mitglied verstorben ist. Es sei schwierig gewesen, dieselbe Motivation zum Weitermachen wieder aufzubringen.

Im Herbst 2007 schlossen sich dem Club nach einem neuen Anfängerkurs weitere Kinder an, um das Tanzbein zu schwingen. Auch die neuen Mitglieder konnten ihr Können an mehreren Auftritten demonstrieren. Im Mai 2008 stellten die Rottenrollers unter dem Banner von "Schweiz bewegt" in Brig eine letzte grosse Show auf die Beine. Dabei nahm man sich die Freiheit, bestehende Paare zu trennen und neue zu formieren.

Seit 2009 besteht der Club zwar noch auf Papier, allerdings wird nicht mehr regelmässig getanzt. In den 20 Jahren seit Bestehen des Clubs wurde an über 200 Auftritten getanzt. Davon gehören einige zu den Plauschturnieren, während andere als Auftritte an lizenzierten Turnieren gelten.

Esther und Johannes suchen heute spontan einen Raum, wenn Anfragen für Kurse gestellt werden. Die Daten und Uhrzeiten werden jeweils mit den Teilnehmern abgesprochen.

Foto: Natali Labarile und Nicola Lochmatter beim Tanzen.
Foto: Natali Labarile und Nicola Lochmatter beim Tanzen.
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Der Rock'N'Roll - Club Rottenrollers.

Es wird Zeit, für einen Moment in die Vergangenheit zu blicken und vergangenes Vereinsleben von Niedergesteln neu zu beleuchten. Im Jahre 1989 wurde der Rock'n'Roll Club "Rottenrollers" gegründet. Zu den Gründungs- mitgliedern zählten unter anderen auch Esther und Johannes Labarile. Ab 1993 hat der Club Kurse in Niedergesteln angeboten. Von den ersten Teilnehmern tanzten zehn aktiv im Club bis ins Jahre 1996. Ab 2002 haben Esther und Johannes wieder einen Anfängerkurs für Kinder durchgeführt. Aus diesem sind insgesamt sechs Tanzpaare entstanden. Dieser Gruppe war es

Vereine

Damenturnverein Niedergesteln

Text/Fotos: Esther Labarile (Damenturnverein)

Wieder ist ein Vereinsjahr um. Die Zeit verfliegt rasend schnell, in beiden Gruppen wurden viele Turnstunden und andere Aktivitäten durchgeführt. Zum Jahresabschluss freuen wir uns jeweils über ein gemeinsames Mittag- bzw. Nachtessen. Inzwischen gehört der Ausflug mit den "Geschtjier" Mitbewohnern des St. Annaheim Steg (Haus der Generationen) zurück in ihren alten Wohn- und Heimatort zur Tradition des Turnvereins. Wie ihr den Fotos entnehmen könnt, wurde rege diskutiert. Prior James zelebrierte eine Andacht und auch fürs leibliche Wohl war gesorgt.

 
Foto: Die "Geschtjier" Bewohner des St. Annaheim Steg wurden vom Damenturnverein abgeholt.
Foto: Die "Geschtjier" Bewohner des St. Annaheim Steg wurden vom Damenturnverein abgeholt.
Foto: Rosa Furrer, Hedi Burkhardt und Therese Bregy.
Foto: Rosa Furrer, Hedi Burkhardt und Therese Bregy.
Foto: Im Böimgartu wurde rege diskutiert. Ebenfalls das Wetter spielte mit.
Foto: Im Böimgartu wurde rege diskutiert. Ebenfalls das Wetter spielte mit.
Foto: Verena Bregy und Hermine Kalbermatter.
Foto: Verena Bregy und Hermine Kalbermatter.
Foto: Christine Willisch und Prior James Kachappilly
Foto: Christine Willisch und Prior James Kachappilly
Foto: Irene Seiler, Rosa Imboden und Flora Amacker.
Foto: Irene Seiler, Rosa Imboden und Flora Amacker.
Foto: Elsa Schröter und Leonie Bregy.
Foto: Elsa Schröter und Leonie Bregy.
Foto: Helene Kalbermatter, Beata Eberhardt und Melanie Kalbermatter.
Foto: Helene Kalbermatter, Beata Eberhardt und Melanie Kalbermatter.

Winter- und Frühlingswanderung

Foto: Frühlingsausflug. vlnr.: Frieda Bregy, Lea Imboden, Christel Imboden, Beata Eberhardt, Daniela Bregy und Esther Labarile.
Foto: Frühlingsausflug. vlnr.: Frieda Bregy, Lea Imboden, Christel Imboden, Beata Eberhardt, Daniela Bregy und Esther Labarile.

Polysport Wallis organisiert ebenfalls diverse Anlässe, an denen die Mitglieder der Turnvereine teilnehmen dürfen. Wie auch in den vergangenen Jahren waren einige unserer Turnerinnen an der Winterwanderung im Goms dabei. Die Frühlingswanderung wurde leider wegen schlechter Wetterprognosen abgesagt… Trotzdem haben sich die angemeldeten Teil- nehmerinnen aus unserem Dorf zu diesem Ausflug nach Realp und Andermatt aufgemacht und zusammen einen tollen Tag erlebt.

Foto: Trotz schlechter Witterung konnten die Teilnehmerinnen einen schönen Ausflug geniessen.
Foto: Trotz schlechter Witterung konnten die Teilnehmerinnen einen schönen Ausflug geniessen.
 

Pilates-Stunden

Seit Januar 2018 werden von unserem Turnverein auch Pilates-Stunden angeboten. Diese finden jeweils am Freitagmorgen statt, und es freut mich, dass so viele diese besuchten. Darum wird ab Herbst 2018 neu eine 2. Stunde angeboten.

 

Jugendplauschtag 2019 in Niedergesteln

Im nächsten Vereinsjahr, genau genommen am 25. Mai 2019, werden wir für Polysport Wallis den Jugendplauschtag hier im Dorf durchführen. In 3-er-Gruppen werden die Kinder der 1.-6. Klasse lustige Spiele absolvieren und die Besten werden mit Medaillen gekürt. Aber am Wichtigsten sind das Mitmachen und der Spass. Wir erwarten zwischen 250 und 300 Kindern mit ihren Betreuern. Alle Mitglieder vom Turnverein werden an diesem Anlass mithelfen und wir wären auch um jede weitere, helfende Hand und Unterstützung aus der Bevölkerung froh. Natürlich dürfen auch unsere Schulkinder an diesem Anlass und den Spielen mitmachen.

Geschtjier Fädra/Leute

Geschtjier Fädra

Text/Fotos: Madlen Poirier (Redaktion)

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die "Geschtjier Fädra" den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im "Geschtjierblatt" unter der Rubrik "Geschtjier Fädra" über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab- wechslung in die Runde der Interviewpartner zu bringen, starten wir in folgenden drei Kategorien:

  • Fliegengewicht (Kindergarten – 20jährige)
  • Federgewicht (21 – 60jährige)
  • Schwergewicht (ab 61jährige)

Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zusatzfrage ihrerseits die nächsten Interviewpartner einer fremden Kategorie per Los ziehen. Die "Geschtjier Fädra" soll eine positive Dynamik im Dorf auslösen, zum Nachdenken anregen, zum Schmunzeln bringen, Sachen in Bewegung bringen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.
Also spiel mit, wenn die "Geschtjier Fädra" Dich an der Nase kitzelt!

 

Kategorie Schwergewicht:

Name: Ricci Grand
Geburtsdatum: 31.10.1954

1. Was würde Dein "Ich" 10 Jahre in der Zukunft, Deinem jetzigen "Ich" raten?

"Ich glaube es würde mir sagen, das Leben ein wenig leichter anzugehen und mir weniger Sorgen zu machen. Ansonsten anraten? Ich glaube es würde mir eher auf die Schulter klopfen und sagen: Bravo Ricci, das mit der Frühpensionierung war eine der besten Entscheidungen, die du treffen konntest."

 

Kategorie Federgewicht:

Name: Martin Theler
Geburtsdatum: 03.02.1964

1. Was würde Dein "Ich" 10 Jahre in der Zukunft, Deinem jetzigen "Ich" raten?

"…ja pffff….. schwierige Frage. Ich bin eigentlich ganz zufrieden so, wie es im Moment läuft. Obwohl, da wäre schon etwas. Es würde mir raten, mir ein wenig mehr Zeit für die Familie zu nehmen, statt immer zu meinen Schafen zu schauen."

 

Kategorie Fliegengewicht:

Name: Joel Zumoberhaus
Geburtsdatum: 22.10.2009

1. Was würde Dein "Ich" 10 Jahre in der Zukunft, Deinem jetzigen "Ich" raten?

"Es würde mir raten, fleissig weiter beim Fussballtraining mitzu- machen, damit ich auch Profi- fussballer wie mein Idol Paolo Dybala werden kann, der spielt bei Juventus Turin. Wer weiss, vielleicht kann ich in der Zukunft dann selbst einmal in einer grossen Mannschaft spielen. Am liebsten würde ich dann für Argentinien mein erstes Kopfballtor schiessen."

Kategorie Schwergewicht:

2. Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das?

"Eine einzige Sache? Da wünsche ich mir Frieden auf der Welt und zwar für alle."

3. Wofür bist Du dankbar?

"Am meisten dankbar bin ich für die Gesundheit. Nach einer Operation im letzten Jahr schätze ich die Gesundheit noch mehr als vorher und weiss, dass sie nicht einfach selbstverständlich ist. Ich bin froh, dass alles gut verlaufen ist. Dankbar bin ich auch für meine Frau und die Familie und dass es uns allen gut geht.

Geschtjier Frage: Wo befindet sich Dein Lieblingsort in unserem Dorf?

"Die Baggilla mag ich ganz besonders im Winter, da gehe ich oft mit unserem Hund spazieren. Im Sommer bin ich nicht oft hier, da zieht es mich eher an den Genfersee."

 

Kategorie Federgewicht:

2. Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das?

"Also wenn ich so einen Zauberstab in der Hand hätte, würde ich veranlassen, dass wir alle 14 Tage einmal 12 Stunden Regen hätten, das würde vieles erleichtern und schon mehr freie Zeit für die Familie schaffen. Zudem würde der Regen sicher auch all diese Hitzköpfe auf unserer Welt ein wenig abkühlen."

3. Wofür bist Du dankbar?

"Ich bin dem Leben gegenüber allgemein dankbar. Es ist schön auf dieser Welt. Für meine Familie bin ich dankbar, sicher auch für die Gesundheit und dass ich alle Tage zur Arbeit kann (auch wenn ich mich nicht jeden Tag mit derselben Motivation auf den Arbeitsweg mache)."

Geschtjier Frage: Wo befindet sich Dein Lieblingsort in unserem Dorf?

"…ubär im Gesch, da wani wohnu."

 

Kategorie Fliegengewicht:

2. Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das?

"Da muss ich nicht lange überlegen: Ich möchte auf einen Schlag erwachsen sein, damit ich nicht mehr in die Schule muss."

3. Wofür bist Du dankbar?

"Ich bin dankbar für mein schönes Leben, für Mama und Papa und unsere ganze Familie und für all die Dinge, die wir zusammen machen können. Ich bin auch dankbar, dass ich bald mein erstes Mal Messdienen darf. Darauf freue ich mich."

Geschtjier Frage: Wo befindet sich Dein Lieblingsort in unserem Dorf?

"Also ganz klar das Feschtiloch. Ich gehe gerne auf die Burg. Mit Omi Trudy gehen wir ab und zu da hinauf, dann gehen wir durchs Feschtiloch und nehmen etwas zum Knabbern mit. Da oben gefällt es mir!"

 

Gratulation zum runden Geburtstag

Text: Jonas Kalbermatter (Redaktion)
Foto: Redaktion

20180519_Marie Bregy 80 Jahre

Foto: Der Gemeinderat mit der Jubilarin Marie Bregy.

Am 19. Mai 2018 feierte Marie Bregy ihren 80. Geburtstag. Der Gemeinderat überbrachte ihr die besten Glückwünsche und wünscht der Jubilarin alles Gute und gute Gesundheit im neuen Lebensjahr.

Leute

Die Kochkelle mit dem Schraubenschlüssel getauscht

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Fotos: Thomas und Cécile Moor

Wer vom Wannutrog Richtung Dorf unterwegs ist, kann unter Umständen Thomas Moor dabei zusehen, wie er einen alten Traktor oder eine andere landwirtschaftliche Maschine restauriert. Mich interessierte, wie Thomas als pensionierter Koch und Geschäftsführer zu seinem Hobby kam: 

Thomas, wie bist Du mit Deiner Frau Cécile in Niedergesteln „gelandet“?

Wie vieles im Leben war es Zufall. Nachdem wir mehr als 33 Jahre in Zermatt gearbeitet hatten, und meine Pensionierung langsam, aber sicher näher rückte, suchten meine Frau Cécile und ich etwas Eigenes, das zwischen „Lalden und Leuk“, also auf der Sonnenseite des Oberwallis gelegen war. So stiessen wir auf unser jetziges Wohnhaus, das damals unbewohnbar war. Der vormalige Eigentümer wollte zwar renovieren, verkaufte das Objekt dann aus persönlichen Gründen. Mit viel Elan, Schweiss und etlichen helfenden Händen aus der Familie schafften wir uns unser jetziges gemütliches Heim.  

Als Koch und auch als Küchenchef bist Du sicher viel in der Welt herumgekommen?

Oh ja, nach meiner Kochlehre führte ich während einiger Jahre ein richtiges „Wanderleben“. Meine Frau und ich lernten uns bereits in jungen Jahren kennen. Ich arbeitete als Koch im Hotel „Dolder“ oberhalb des Zürichsees, sie als Telefonistin bei der damaligen PTT, Nr. 114. Einmal im Monat gönnte man sich einen Tanzabend unten in der Stadt.

Dabei trafen wir uns; sie 18, ich 19 Jahre alt. Beim Tanzen hat es dann gefunkt. Cécile hat mich stets begleitet und unterstützt. Wir lebten unter anderem in Montreal, wo ich im Hotel „Fairmont Queen Elisabeth“ mit über 950 Zimmern gearbeitet habe. Oder in der Karibik, wo uns die grossen Strand-Diners mit mehr als 4'000 Gästen für immer im Gedächtnis bleiben werden. Ich war insgesamt 8 Jahre für Hilton International Hotels tätig und arbeitete während dieser Zeit auch für einige Monate in der Türkei. Die Arbeit in diesen verschiedenen Ländern mit ihren unterschiedlichen Kulturkreisen und Sprachen war für mich sehr lehrreich und spannend. Sei es im Umgang mit grossen Teams, vielen zu bekochenden Gästen oder auch mit „schwierigem“ Personal. Mich zog es allerdings immer in die Berge, so dass wir uns anschliessend in Zermatt niederliessen, wo ich zuerst für die Seiler Hotels „Mont Cervin Palace“ als Küchenchef tätig war. Auf Weihnachten 1988 haben wir dann dem „Berghotel Riffelalp“ neues Leben eingehaucht. 2001 haben wir das Restaurant „Stadel“ im Dorf übernommen und bis zur Pensionierung 2011 geführt.

Warum wird es Dir nach der Pensionierung nicht langweilig?

Ich wusste schon lange vor dem letzten Arbeitstag, dass ich nachher etwas ganz anderes machen möchte. Man kann es „Furzidee“ nennen; doch ich wollte alte Traktoren restaurieren und meine Scheune und der Vorplatz geben mir die Gelegenheit dazu.  

Ich habe mich quasi in einen alten Hürlimann D90 aus dem Jahr 1960 und danach in einen Bührer, Jahrgang 1958 verguckt, dessen Aussen- und Innenleben rostig, ölig und dreckig waren. Die Motoren jedoch funktionierten noch. Ohne Vorkenntnisse - ich hatte wirklich keine Ahnung von der ganzen Sache - machte ich mich ans Herumschrauben und ans Zerlegen der gesamten Carrosserie, der Kabel usw. Der Motorblock ohne sein Blech drumherum sieht aus wie ein „Poulet“ ohne Brüstli und ohne Schenkel.

Foto: Thomas Moor mit dem Poulet Hürlimann D90, Jahrgang 1960, "ohne Brüstli und ohne Schenkel".
Foto: Thomas Moor mit dem Poulet Hürlimann D90, Jahrgang 1960, "ohne Brüstli und ohne Schenkel".

Damit ich beim anschliessenden Zusammenschrauben alles wieder richtig zusammensetze, habe ich jeweils Fotos gemacht und genau aufgeschrieben, wo welches Teil hingehört. So restaurierte ich meinen ersten Hürlimann.

Foto: Thomas auf dem D90 Hürlimann, der noch nicht ganz fahrbereit ist.
Foto: Thomas auf dem D90 Hürlimann, der noch nicht ganz fahrbereit ist.

Mein Wissen habe ich mir vielmals selber beigebracht oder ich hole mir Rat zum Beispiel bei Stefan von der Rep-Garage oder bei Johann. Es gibt auch Fachbücher, die viele der alten Schweizer Traktoren dokumentieren. Ich lernte dann in Belp, dem Wohnort meiner Tochter, einen Mann kennen, der ebenfalls alte Hürlimanns restaurierte. Daraus entwickelte sich eine Freundschaft und gemeinsam restaurierten wir bis vor kurzem einen grossen, roten Hürlimann vom Typ D200 S, Jahrgang 1970. Durch meinen Belper Freund bin ich mittlerweile Mitglied im Hürlimann Club Schweiz. Das Netzwerk des Clubs macht auch die Ersatzteil- beschaffung etwas leichter. Denn der Ehrgeiz jedes Restaurators ist es, seinen alten Traktor im Original-Zustand wieder herzustellen.
Die Schweizer Firma Hürlimann existierte seit 1929 und wurde in den 70-er-Jahren von der SDF-Group übernommen.

Foto: Ein Bührer aus dem Jahr 1958, hier noch als "Rosthaufen".
Foto: Ein Bührer aus dem Jahr 1958, hier noch als "Rosthaufen".
Foto: Der Bührer aus dem Jahr 1958, restauriert, an einem Treffen in der Deutschschweiz.
Foto: Der Bührer aus dem Jahr 1958, restauriert, an einem Treffen in der Deutschschweiz.

An Treffen oder an Ausflügen werden die alten restaurierten Schweizer Traktoren der Marken Bührer, Hürlimann und viele andere ausgestellt. Voraussetzung ist, dass sie älter als 30 Jahre sind. Dabei wird gefachsimpelt, ob nun dieses Ritzel oder jener Auspuff original zum jeweiligen Modell gehört.

Auch in Bezug auf die Farben gibt es ab und an Diskussionen bei unseren Treffen. Ist nun jenes Rot wirklich „DAS“ Hürlimann Rot und entspricht dieses Grün da dem Original? Aufgrund der Geschäftstüchtigkeit des Gründers und damaligen Firmenchefs Hans Hürlimann (1901-1977), der sehr auf die Kosten bedacht war, wurde bei der Farbbeschaffung auf den Preis geachtet. So gibt es sowohl beim Rot als auch beim Grün verschiedene Farbvariationen. Bei den Pneus müssen wir allerdings mittlerweile Zugeständnisse machen. Die Original-Pallas Reifen mit ihrem typischen Zick-Zackmuster werden nicht mehr hergestellt. Die gebrauchten, im Handel erhältlichen Occasions-Pneus sind leider aufgrund ihres Alters oftmals brüchig.  

Foto: Der älteste bisher von Thomas restaurierte Traktor: ein Hürlimann D200 aus dem Jahr 1948.
Foto: Der älteste bisher von Thomas restaurierte Traktor: ein Hürlimann D200 aus dem Jahr 1948.

Mein ältester bisher restaurierter Traktor war ein Hürlimann D200 aus dem Jahr 1948 in der Farbe grau. Leider habe ich nicht den Platz, all meine restaurierten „Schätze“ zu behalten. Einzig ein D200 (1970), sowie der alte D200 (1968) sind noch bei mir eingestellt. Momentan arbeite ich an einem alten Schilter 1000 aus dem Jahr 1968, der mich ebenfalls vor Herausforderungen stellt; nicht nur in Bezug auf Motor, sondern auch auf die „Brigi“ (Ladebrücke). " 2x abgesägt und immer noch zu kurz "

Was hast Du sonst noch in Arbeit?

Ich sage immer, eine Hirnhälfte ist für den Schraubenschlüssel, die andere für die Pflasterkelle. Vor Jahren haben meine Frau und ich in den „Wasserleite“ ein kleines Häuschen ersteigert. Hier musste als erstes das Dach ersetzt werden, damit kein Wasser mehr eindringen kann. Dies habe ich noch vor meiner Pensionierung in Angriff genommen. Mittlerweile sind neue Fenster eingebaut und wir sind am Innenausbau. Diesen Sommer möchte ich den Keller in Angriff nehmen. So bin ich eigentlich immer ausgelastet und Langeweile kenne ich nicht. 

Und was ist mit der Kochkelle? Schwingst Du die noch?

Ja, vorallem zuhause, wenn die ganze Familie zu Besuch kommt. Dann macht es Freude, einen vollen Tisch zu haben, für die Kinder und Enkel zu kochen und schön anzurichten. Beim Hürlimann Club bin ich ab und zu ebenfalls damit beschäftigt, bei Treffen ein Apéro auszurichten. Wenn jemand auf mich zukommt, bin ich gerne bereit, Tipps für Kochen (nicht fürs „Mechen“) weiterzugeben. Ansonsten beschränke ich mich darauf, Kochkollegen für einen kleinen Schwatz in ihrer Küche zu besuchen.  

Vielen Dank für Deine Ausführungen. Wir wünschen Dir weiterhin viel Spass am Handwerken und am Kochen.

Fight Power und P.I.I.T

Text/Foto: Jacqueline Murmann-Seiler

Foto: Jacqueline Murmann-Seiler (Dipl. Aerobic-. Fight Power und P.I.I.T Instruktorin).
Foto: Jacqueline Murmann-Seiler (Dipl. Aerobic-. Fight Power und P.I.I.T Instruktorin).

Fight Power bietet Spass in der Gruppe und stärkt die Willenskraft!

Fight Power ist ein unkompliziertes Ganzkörpertraining aus verschie- denen Kampfsportarten wie Kickboxen, Thaiboxen, Boxen, Karate usw. und findet ohne direkten Körperkontakt statt. In einer Fight Power Stunde trainieren Sie hauptsächlich Ihr Herz-Kreislauf-System. Bei diesem Training kommen Koordination und Schnellkraft nicht zu kurz. Mit Fight Power verbessern Sie ausserdem Ausdauer, bauen Stress ab und kräftigen die Rumpfmuskulatur.
P.I.I.T Professionell Intensiv Intervall Training ist ein 30-minütiges Group Fitness Format, bei welchem Ausdauer, Kraft und Koordination trainiert werden. Das Intervalltraining, das nichts auslässt. Einfaches, schnelles, schweisstreibendes Intervalltraining für alle mit speziell abgemischter Musik, welches den Spasslevel auf eine neue Stufe bringt. Eine Übung dauert jeweils ca. 3 Minuten im maximalen Belastungsbereich. Diese Einheit wird durch vier kurze Erholungsphasen unterbrochen, damit wir ein optimales Intervalltraining erhalten. Das Format ist für ALLE gedacht, da mit unterschiedlichen Niveaustufen (Intensität) gearbeitet werden kann.

Neugierig? Schau doch mal vorbei:

Ab dem 12. September 2018 geht’s los: immer mittwochs von 18.30 bis 19.30 Uhr.
Turnhalle Niedergesteln – 10er Abo CHF 120.00.
Sofort anmelden und fit werden. Ich freue mich auf deine Teilnahme.

Jacqueline Murmann-Seiler 079 617 57 90
murmann82@hotmail.ch

 

Castellione Runner

Text: Madlen Poirier (Redaktion)
Foto: Nadia Amacker

Fight Power und P.I.T.T. das wöchentlich mittwochs in der Turnhalle stattfindende Fitnessprogramm mit Jaqueline Murmann (siehe Artikel) scheint der Ausschlaggeber für den Beginn manch einer vielversprechenden Sportlerkarriere zu sein… Im Wissen, dass sich während der Sommertrainingspause, die ach so schweisstreibend antrainierten Muskeln schon binnen zwei Wochen auf Nimmerwiedersehen verabschieden, hat sich eine Selbsthilfegruppe im Dorf organisiert, die sich auch nach dem Kursende im Mai und vor Kursstart im September wöchentlich zu einer Stunde Sport unter freiem Himmel trifft. 
Am 2. Juni 2018 erhält die Gruppe völlig überraschend die Anmeldeformalitäten (danke Nadia Amacker) für den 1. Aletsch Frauenlauf am 6. Juni 2018 in Fiesch. Keine Zeit mehr zu Überlegen und vor allem keine Zeit mehr zum Trainieren… also machte es "pängg" und die Laufgruppe Castellione Runner war über das Wochenende geboren. Für die Mehrheit der Gruppe war es die erste Teilnahme an einem Lauf überhaupt, aber alle hatten Spass bei dem Anlass auf dem schönen Naturweg von Fiesch – Fieschertal retour und liefen wohlbehalten im Ziel ein. Alice Kalbermatter (1978) krönte die Gruppe sogar mit dem zweiten Podestplatz in ihrer Kategorie.
Die Gruppe denkt, dass da noch Potenzial vorhanden ist und trainiert seitdem weiter für die nächste Ausgabe: 2. Aletsch Frauenlauf am Mittwoch, 5. Juni 2019 um 19h00.

Foto: Die Castellione Runner am Start in Fiesch: vlnr.: Anja Kämpf, Eveline Kummer, Madlen Poirier und Alice Kalbermatter, (es fehlt Nadia Amacker, Coach und Fotograf).
Foto: Die Castellione Runner am Start in Fiesch: vlnr.: Anja Kämpf, Eveline Kummer, Madlen Poirier und Alice Kalbermatter, (es fehlt Nadia Amacker, Coach und Fotograf).

Liebe Geschtjierinnen, reserviert euch das Datum und macht doch auch mit! Es wäre toll, wenn die Castellione Runner im 2019 zahlreicher vertreten wären. Mädchen (ab 10 Jahren) und Frauen können sich anmelden in den Kategorien Running oder Nordic Walking für eine Strecke von 5,5 km ohne grosse Steigung. Jede Teilnehmerin erhält einen Erinnerungspreis und zusätzlich winken Kategorienpreise wie z.B. ein Wellness Wochenende und Europapark Eintritte oder Spezialpreise für die grösste Gruppe und die älteste Teilnehmerin. "Also fa Girlie bis Omi, sii derbii!"

 

Stiftung St. Annaheim unter neuer Führung

Text/Foto: Martin Kalbermatter (St. Anna, Steg)

Foto: Stiftungsrat St. Anna: vlnr.: Alexa Salzgeber-Hasler, Maria Hildbrand-Brigger, Ruth Steiner-Schnyder und Moritz Steiner. (Es fehlen: Paul Imboden und Hans Forny).
Foto: Stiftungsrat St. Anna: vlnr.: Alexa Salzgeber-Hasler, Maria Hildbrand-Brigger, Ruth Steiner-Schnyder und Moritz Steiner. (Es fehlen: Paul Imboden und Hans Forny).

Vor 47 Jahren wurde die Realisierung des regionalen Altersheims Steg, Haus der Generationen St. Anna beschlossen. Dass ein Vorstand aus den Gründergemeinden die Aufsicht über Organisation und Betrieb innehat, ist allgemein bekannt. Dass es auch eine Stiftung St. Anna gibt, wissen die wenigsten.
Der volle Name der Stiftung lautet: „Stiftung zur Linderung von Härtefällen der Heimbewohner und für die Weiterbildung der Angestellten im St. Annaheim“. Im Namen ist also zugleich auch der Zweck der Stiftung beschrieben. Für Härtefälle der Bewohner braucht es heute wenig Unterstützung mehr, da soziale Einrichtungen dies grösstenteils übernehmen.
Die Weiterbildung des Personals im Haus der Generationen ist enorm wichtig und wird durch die Stiftung mit namhaften Beträgen gezielt gefördert. Schwerpunkte dieser Weiterbildung in den letzten Jahren waren unter anderem Kinästhetik, Alltagsgestaltung, Pflegeplanung, Palliativ Care und die Betreuung von Demenz- erkrankten. Die Stiftungsgelder werden auf diese Weise nachhaltig investiert, können doch die Bewohner des Hauses der Generationen unmittelbar von gut ausgebildetem Personal profi- tieren.
Das Stiftungsvermögen setzt sich zusammen aus den Einnahmen der Feierlichkeiten zum 20. Jubiläum der Grundsteinlegung des Hauses, einem Teil des Lohnes der Schwestern des Klosters St. Ursula, einigen Stifterbeiträgen und freiwilligen Zuwendungen Dritter. Das Vermögen der Stiftung ist im Moment immer noch im positiven Bereich. Da aber die Bankzinsen momentan sehr niedrig sind, nimmt das Vermögen stetig ab. Jede Privatperson kann für CHF 1'000.00 Stiftungsmitglied werden. Selbstverständlich ist die Stiftung auch für jede Spende dankbar.
Im vergangenen April fand die 27. GV der Stiftung St. Annaheim statt. Im Präsidium hat Moritz Steiner von Steg‐Hohtenn (langjähriger Dienstchef Staat Wallis und ehemaliger Gemeinderat von Steg) Erna Burgener von St. German abgelöst. Maria Hildbrand-Brigger aus Gampel bleibt Vizepräsidentin.
Nachfolgerin von Daniela Moser-Tamborini als Aktuarin und Kassierin wurde Alexa Salzgeber-Hasler, St.German. Weitere Mitglieder des Stiftungsrats sind Ruth Steiner-Schnyder, Paul Imboden und Hans Forny.

 

Die Nachfrage an Pflegeplätzen übersteigt das derzeitige Angebot

Text/Foto: Martin Kalbermatter (St. Anna, Steg)

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Foto: Haus der Generationen St. Anna in Steg.

An der GV des Vereins Haus der Generationen St. Anna in Steg nahmen am  Mittwoch den 26. April 2018 verschiedene Mitglieder der Behörden, der Gründer- gemeinden, Mitarbeitende, Interessenten und Vertreter des Kantonsparlaments teil. Eine gesunde finanzielle Situation, ein engagierter Stab von Mitarbeitenden, die Einführung des elektronischen Pflegedossiers BESAdoc sowie der Erhalt des Qualitätslabels Qualivista sind neben der Anerkennung neuer Betten wichtige Eckdaten, die der Präsident Walter Schnyder und Direktor Martin Kalbermatter mit sichtlichem Stolz unterstrichen. Zusätzlich erhielt das Haus der Generationen St. Anna zwei Langzeitbetten zugeteilt.

Neue Bedürfnisse in der Region

Der umfassende und interessante Jahresbericht wurde mit Anerkennung verdankt. Er ist gemeinsam mit der Rechnung und dem Budget auf der Homepage der Institution abrufbar. Heute leben in unserem Kanton über 16'000 Menschen, die 80-jährig und älter sind und Demographen gehen davon aus, dass im Jahr 2030 diese Alterskategorie auf 29'000 anwächst. Im letzten Jahr konnte das Haus der Generationen nicht mehr alle Betagten in der Region aufnehmen. In Zusammenarbeit mit externen Fachpersonen wurde eine Projektstudie durchgeführt, die abklärte inwieweit ein baulicher Ausbau möglich ist und wieviel dieser kosten würde. Ein Ausbau des Angebotes bis zu 20 Betten ist auf den bestehenden Grundriss möglich und das St. Anna ist bereit, den künftig steigenden Bedarf an stationären Betreuungsplätzen in der Region abzudecken, falls ihm der Kanton die hierzu erforderlichen Betten zugesteht.

Im Bereich der Kinderbetreuung ist vor allem eine zunehmende Nachfrage bei der Vor- und Nachschulbetreuung fest zu stellen. In Zusammenarbeit mit den Gemeinden konnte eine Lösung für den Transport der Kinder von der Kita zur Schule gefunden werden. Dieses Angebot trug wesentlich dazu bei, das Angebot attraktiver zu gestalten.

Mitarbeiter

Das Haus der Generationen hat nach wie vor eine tiefe Fluktuationsrate und die Institution kann auf eine motivierte Belegschaft zählen. Die Verantwortung für den Arbeitsmarkt nimmt das Haus der Generationen durch die Lehrlingsausbildung wahr und bietet 17 Lernenden eine Ausbildungsplatz an.

Der Präsident Walter Schnyder dankte allen Teilnehmenden an der GV, insbesondere den Mitarbeitenden für ihren Einsatz während dem vergangenen Jahr, dem Vorstand und dem Kader für die Führung der Institution, respektive die Umsetzung der strategischen Ziele und den verschiedenen Partnern für die gute Zusammenarbeit. Mit der Grussbotschaften des Gemeinde- präsidenten von Steg-Hohtenn, Herrn Philipp Schnyder, sowie den Dankesworten der Vertreterin des Gesundheitsdepartements, Frau Annette Weidmann, konnte die speditive GV geschlossen werden.

Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Freitag, 07. September bis Dienstag, 11. September 2018

(nur solange Vorrat!)

P1000606

Feldschlösschen Bier

10 x 33cl

CHF 8.95
statt CHF 12.95

P1000605

Frosch Abwaschmittel

1 l

CHF 2.90
statt CHF 4.60

P1000608

Rahmspinat

800 g

CHF 4.95
statt CHF 5.90

 

 
P1000614

Fontal Schweiz

1 kg

CHF 9.95
statt CHF 13.90

P1000610

Fendant Cave St. Pierre Chamoson

7.5 dl

CHF 6.20
statt CHF 9.20

P1000615

Ariel flüssig

2200 ml

CHF 7.95
statt CHF 14.90

 
imagesC60NERBH

P1000617

Helbrau Bier

24 x 2,5 cl

CHF 8.60
statt CHF 12.65

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder- gesteln.
Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: von 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: von 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Post

Postbüro Raron-Niedergesteln

Tel.: 058 454 26 12
Fax: 058 667 37 22
E-Mail: 394200@post.ch
Internet: www.post.ch

Montag- Freitag:
8.15 - 11.00 / 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag:
8.15 - 10.30 Uhr
Schalterschluss vor Feiertag 16.00 Uhr

Tourismus

Raron-Niedergesteln Tourismus
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
Fax: 027 934 31 01
E-Mail: info@raron-niedergesteln.ch
Internet: www.raron-niedergesteln.ch

Montag - Freitag
8.30 - 11.30 Uhr
Juli/August zusätzlich:
Montag und Dienstag von 15.00 - 17.00 Uhr