Jahrgang 18 - Nr. 1 - April 2019

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Jahrgang 18 - Nr. 1 - April 2019
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde

Seite05 Aus der Gemeinde, Steinschlagverbauung, Revierförster

Seite06 Kiesfang, Geschtjier-Agenda, Persönlich

Seite07 Persönlich, Agatha 2019

Seite08 Wasserversorgung Niedergesteln

Seite09 Tipps zum Trinkwassersparen

Seite10 Weihnachtstheater

Seite11 In der Weihnachtsbäckerei

Seite12 Alti Zitige - alti Ziite

Seite13 Alti Zitige - alti Ziite

Seite14 Alti Ziitige - alti Ziite, Öffentlicher Vortrag "Bachblüten"

Seite15 Aus dem Kirchenchor

Seite16 Aus dem Kirchenchor, GV FMG Niedergesteln

Seite17 Ehrenkompanie, Weihnachtsmarkt, GV TPV

Seite18 Vereinsabend TPV, Schwingklub Oberwallis

Seite19 Schwingklub Oberwallis

Seite20 Jugendplauschtag

Seite21 Frauen- und Mütterabend 2019

Seite22 Neues aus dem Jugendverein

Seite23 Geschtjier Fädra

Seite24 Geschtjier Fädra

Seite25 Geschtjier Mämmini Jahrgang 2018, Gratulation zum 102. Geburtstag

Seite26 Gratulationen zum runden Geburtstag

Seite27 Zum Gedenken an unsere Verstorbenen im Jahre 2018

Seite28 Zum Gedenken an unsere Verstorbenen im Jahre 2018

Seite29 Zum Gedenken an unsere Verstorbenen im Jahre 2018, Ritter Anton I.

Seite30 Ritter Anton I., Kindertagesstätte Sunnublüämu

Seite31 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim- weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden

Manuela Imstepf
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
Fabienne Steiner

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder- gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
September 2019

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 21. Juni 2019

Beiträge von Vereinen, Genossen- schaften und Privaten sind herzlich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

(entnommen den Sitzungsprotokollen)

Bewilligte Baugesuche

  • Neubau eines Einfamilienhauses auf Parzelle Nr. 165, „unnere Büechschestrasse 4“, Eigen- tümer: Günther Horst Willisch.
  • Umbau des bestehenden Ein- familienhauses in ein Zwei- familienhaus auf Parzelle Nr. 429, „Schnittjigassa 7“, Eigentümer: Manuela und Peter Imstepf. 
  • Verkleiden des bestehenden Hochsilos mit Holz auf Parzelle Nr. 567, „Hauptstrasse 7“, Eigen- tümer: Bernhard Kalbermatter. 
  • Provisorische Absperrung mit Türe (Einfriedung) im „Turtig“ auf Parzelle Nr. AV 3243. Eigen- tümerin: Burgergemeinde Niedergesteln, Pächter Hildbrand Otto AG.
  • Überdachung der bestehenden Waage für Lastwagen in „Schnydrigen“ auf Parzelle Nr. AV 2603. Eigentümer: Zenjm AG.

Solaranlage

  • Wohnhaus, Parzelle Nr. 1923, Eigentümer: Philipp Theler. 

Arbeitsvergaben

  • Sanierung von 25 Kanali- sationsschächten zum Preis von CHF 67‘165.00 exkl. MWST an die Firma ARPE AG, Buckten. 
  • Ausbaggern Kiesfang zum Preis von CHF 77‘743.25 inkl. MWST an die Firma Theler AG, Raron. 
  • Projektierung genereller Entwässerungsplan (GEP) zum Preis von CHF 25‘155.30 exkl. MWST an SRP Ingenieure AG. 
  • Ersetzen der defekten Beton- rohre der Grossi Süe bei der Querung Obergeschstrasse zum Preis von CHF 4‘113.05 inkl. MWST an die Bado Bau GmbH.

Neuer Schuldirektor

Auf Ende des Schuljahres 2018-2019 geht Armin Zurbriggen in Pension. Zum neuen Schuldirektor der Schulregion Raron wurde Erich Pfammatter gewählt. Er wohnt in Unterbäch, ist verheiratet mit Isabelle Theler und Vater  von drei Kindern. Er ist ausgebildeter Mittelschullehrer und unterrichtet zur Zeit als Lehrer an der OS Gampel. Wir wünschen Erich Pfammatter viel Freude im neuen Amt.

Foto: Neuer Schuldirektor Erich Pfammatter.
Foto: Neuer Schuldirektor Erich Pfammatter.

Beiträge

Der Gemeinderat hat folgende Beiträge gesprochen:

  • dem Verein Ehrenkompanie CHF 5‘000.00 für eine Vereinsfahne und diversen Anschaffungen.
  • dem Damenturnverein CHF 500.00 für die Durchführung des Jugendplauschtages.

Auflage Los 2

Vom 07. Dezember 2018 bis 07. Januar 2019 erfolgte die Auflage der Vermessung der gesamten Südrampe inkl. Tatz. Die eingegangenen Einsprachen werden gemeinsam mit der Vermessungskommission unserer Gemeinde bearbeitet.

Südrampen-Gmeiwärch

Um Einheimischen und Gästen sichere und gepflegte Wander- wege bereitzustellen, haben es sich die Gemeinden Ausserberg, Eggerberg, Baltschieder, Steg-Hohtenn und der Verkehrsverein Sonnige Halden schon mehrere Male zur Aufgabe gemacht, ein Südrampen „Gmeiwärch“ zu organisieren. Ganz nach dem Motto „Zusammen sind wir stark“ haben sich die Gemeinden und der Verkehrsverein zum „Gmeiwärch“ zusammengetan. Die Teilnehmen- den nehmen Pickel, Schaufel und Motorsäge in die Hand und sind mit viel Tatendrang unterwegs. Dabei arbeiten sie hauptsächlich am Unterhalt von Suonen sowie am Ausbessern von Wander- wegen. Doch es steht nicht die Leistung im Vordergrund: Der gemeinsame Weg ist das Ziel. Es soll Freiwilligkeit, soziale Vernetzung und die Freude am gemeinschaftlichen Werken ge- fördert werden!

Da ab 01. Januar 2019 auch die Gemeinden Raron und Nieder- gesteln touristisch der Region Südrampe angehören, wird das Gmeiwärch auf diese beiden Gemeinden ausgedehnt. Für 2019 ist das Gmeiwärch am Samstag, 15. Juni 2019 vorgesehen. Das Tourismusbüro wird rechtzeitig informieren.

Neu im Gemeindeführungsstab

Als Ergänzung des GFS wurden folgende Ernennungen vorgenom- men: Jvan Amacker, Chef Techn. Dienste sowie Patrick Bayard zum Chef-Stv. Betreuung.

Abfallproduktion – Statistiken 2013 - 2017

Statistik Grafik

Grafik: Abfallproduktion von Niedergesteln in 2017.

Die Dienststelle für Umwelt sammelt jedes Jahr die Abfalldaten von Gemeinden und Unter- nehmen. Für unsere Gemeinde wurde wie folgt bilanziert: Die Gesamtabfallproduktion 2017 betrug 314 kg/je EGW (Einwohner- gleichwert). Die Verwertungsrate unserer Gemeinde beträgt 56% gegenüber 42% der Walliser Gemeinden. Somit werden gemäss Statistik über die Hälfte der Siedlungsabfälle einer Verwertung zugeführt. Die Verwertung kann
den Statistiken entnommen werden:

Statistik Grafik2

Grafik: Im Vergleich Walliser Durchschnitt.

In diesem Zusammenhang sei zudem darauf hingewiesen:
Die Sonderabfall- und Elektro- sammlung werden ab diesem Jahr neu im Spätsommer durchgeführt. Als Grund werden die besseren Koordinationszeiten mit den Betriebszeiten der Lonza sowie mit den Schulferien angegeben. Die Publikation der genauen Daten wird rechtzeitig bekanntgegeben.

Serafe AG

Seit Anfang 2019 ist die Serafe AG die neue Erhebungsstelle für die Radio- und Fernsehgebühren. Bei Unklarheiten betreffend der Rechnungstellung ist direkt mit der Serafe AG in Kontakt zu treten.

Ausscheidung Gewässerraum

Vom 14. Dezember 2018 lag die Ausscheidung des Gewässerraums während 30 Tagen zur Einsicht auf. Darin wird der Raumbedarf der oberirdischen Gewässer festge- legt, der erforderlich ist für die Gewährleistung folgender Funktionen (Gewässerraum): die natürlichen Funktionen der Gewässer, den Schutz vor Hochwasser sowie die Gewässer- nutzung. Der festgelegte Gewässerraum muss zukünftig bei der Richt- und Nutzungsplanung berücksichtigt sowie extensiv gestaltet und bewirtschaftet werden. Der Gewässerraum gilt nicht als Fruchtfolgefläche.

So stimmte Niedergesteln am 10. Februar 2019

546 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 48.90%. Damit war die Stimmbeteiligung mehr als 10% höher als im Durchschnitt.

Eidg. Abstimmung

Volksinitiative
„Zersiedelung stoppen“

267 eingegangene Stimmzettel, davon 0 leer, 21 Ja, 246 Nein.

Korrigenda Geschtjier-Blatt 2018-3

Leider sind uns in der letzten Nummer trotz mehrmaligem Korrekturlesen einige Fehler passiert:

  • So wurde Vinzenz Kalbermatten irrtümlich 5 Jahre älter „gemacht“. Er feierte am 12. September 2018 selbstver- ständlich nicht den 85. sondern den 80. Geburtstag.
  • Zudem wurde in der Fotolegende des Tambouren- und Pfeifer- vereins Gestelnburg der Fänner, Louis Schröter, nicht namentlich erwähnt.
  • Und so mancher SN-Schäfer freute sich über die doppelte Auflistung seiner Maximumtiere.

Wir entschuldigen uns bei unseren Lesern für diese Fehler und danken allen, die uns darauf aufmerksam gemacht haben.

 

Steinschlagverbauung

Text/Fotos: Pascal Dini (Gemeinderat)

Die erste Etappe beim Projekt Steinschlagverbauungen konnte im Herbst 2018 in Angriff genommen werden und wurde ohne Probleme ausgeführt. Oberhalb der Zivilschutzanlage, beim alten Steinbruch, wurde ein Damm gebaut, um das darunter liegende Quartier vor Stein- schlägen zu schützen. Der Damm ist nun 35.50 m lang, hat eine ca. 3.00 m hohe damminnenseitige Rollierung und ist insgesamt ca. 5.50 m hoch. Die Dammkrone misst 1.00 m. Die Damm- böschungen sind max. 38 Grad steil. Am Westende des Dammes wurde zudem ein PE Rohr (Durchmesser 200 mm) als Sicherheitsentwässerung verlegt. Der Damm wurde von der Firma Straffler GmbH mit einem Schreit- bagger erstellt.

Foto: Die Steinschlagverbauung oberhalb der Zivilschutzanlage.
Foto: Die Steinschlagverbauung oberhalb der Zivilschutzanlage.
Foto: Der Damm wurde mit einem Schreit- bagger erstellt.
Foto: Der Damm wurde mit einem Schreit- bagger erstellt.

Auch beim Briggerschirli wurde ein Damm aus Erdreich und Steinen gebaut. Die Firma Zengaffinen AG hat diesen erstellt. Dieser Damm schützt die angrenzende Strasse sowie das Industriegebiet. Im Frühling 2019 wird mit dem Bau der einzelnen Steinschlagnetze begonnen, welche das Wohngebiet von Niedergesteln schützen werden. Das Projekt wird bis Ende Jahr abgeschlossen sein.

 

Revierförster

Text/Foto: Pascal Dini (Gemeinderat)

Der langjährige Revierförster Charly Zenhäusern geht im Frühjahr 2019 in die verdiente Pension. Die Gemeinde dankt Charly für die gute und angenehme Zusammenarbeit während der vergangenen Jahre und wünscht ihm alles Gute für die Zukunft.
Der neue Revierförster heisst Herbert Werlen aus Ferden und wird am 01. April 2019 die Stelle des Forstreviers Südrampe von Charly Zenhäusern übernehmen. Der Kreis schliesst sich; Als 15-jähriger konnte Herbert 1984 als zweiter Lehrling im Forstrevier Südrampe die Ausbildung zum Forstwart starten. Nun kehrt er nach 35 Jahren zurück.

Foto: Herbert Werlen, neuer Revierförster.
Foto: Herbert Werlen, neuer Revierförster.
 

Kiesfang

Text: Pascal Dini (Gemeinderat)

Nach einigen starken Gewittern in den letzten drei Jahren und etlichen Murgängen im Jolital, wurde der Kiesfang bis an die Bachsohle des Jolibaches mit Kies und Geröll aufgefüllt. Im Dezember 2018 wurde durch die Firma Theler AG rund 3'500 Kubikmeter Erdreich abtranspor- tiert. Nun ist der Jolibach vor einem möglichen Rückstau gesichert. 50% der Kosten werden vom Amt für Flussbau subventioniert. Der Schutzdamm beim Kiesfang wurde vom Forstbetrieb Südrampe ausgeholzt. 

 

Geschtjier-Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

11. April 2019
Mittagstisch für Junggebliebene

12. April 2019
Bussfeier

13. April 2019 
Geschtjier Holzofubrot

17. April 2019
ganzer Tag Schule

21. April 2019
Ostern

22. April 2019
Ostermontag, Ringkuhkampf Goler

24. April 2019
Burgerversammlung
Rechnung 2018

28. April 2019
Erstkommunion

04. Mai 2019 -
12. Mai 2019
Maiferien

09. Mai 2019 
Mittagstisch für Junggebliebene

12. Mai 2019
Muttertag

14. Mai 2019
Versteigerung der Burgerparzellen

16. Mai 2019
Urversammlung Rechnung 2018

18. Mai 2019
Firmung und Pastoralbesuch

25. Mai 2019
Jugendplauschtag

25. Mai 2019
Bezirkswettspiele TPV

30. Mai 2019
Auffahrt

31. Mai 2019
Raiffeisen-Mitgliederabend

02. Juni 2019
TPV Familientag

12. Juni 2019
ganzer Tag Schule

13. Juni 2019
Mittagstisch (Ausflug) 

14. - 16. Juni 2019
Oberwalliser TPV-Fest in Erschmatt

15. Juni 2019
Übergabe "le Copain"-Hunde

15. Juni 2019
Südrampen-Gmeiwärch

20. Juni 2019
Fronleichnam

28. Juni 2019
Schulschluss

29. Juni 2019 - 
18. August 2019
Schulferien

07. Juli 2019
Messe Tatz

01. August 2019
Bundesfeiertag

04. August 2019
Messe Tatz

15. August 2019
Maria Himmelfahrt

19. August 2019
Schulbeginn

25. August 2019
Fest der Generationen St. Anna

01. September 2019
TPV Bezirkstreffen Bürchen

12. September 2019
Mittagstisch für Junggebliebene

14. September 2019
SN-Schau

26. September 2019
GV Jassclub Castellione

28. September 2019
Ausflug FMG

Persönlich

Text: Pascal Dini (Gemeinderat) 

Lebensqualität

Unser Lebensraum rund um Niedergesteln ist geprägt von einem ländlichen Gebiet in der Talsohle des Rhonetals und den steilen Hängen der Südrampe. Zahlreiche Wanderwege, ein kleiner See und Fahrradwege laden zu verschiedenen Freizeitaktivitäten ein. Viele von uns wohnen in Einfamilien- häusern mit viel Umschwung, grossen Rasenflächen und Gärten. Ideal für Familien, denn die Schule ist noch ein fester Bestandteil unserer Gemeinde. Auch der Prior ist noch bei uns wohnsässig und der kleine Dorfladen… auch ihn gibt es noch. Die drei Restaurants sind immer noch Orte der Begegnung. Leider sind uns die Post, die Bank, die Feuerwehr und etliche andere Dinge abhanden gekommen. Dies wirkt alles sehr idyllisch und schön.

"Fortsetzung auf Seite 7"

Leider wirkt es nur so…. Um all dies so beizubehalten, benötigt es ein grosses Engagement vieler Personen. Die steilen Hänge der Südrampe, sie werden von Nebenerwerbsbauern mit ihren verschiedenen Tierarten bewirt- schaftet. Sie sorgen für Sicherheit. Steinschläge, Lawinen oder Murgänge werden zum Teil auch durch ihre Arbeit verhindert. Es wird auch von einem bezahlten Hobby gesprochen. Wenn wir ihre Arbeit nicht hätten, würde dies die Allgemeinheit jedoch etliche Franken im Jahr mehr kosten. Die Wanderwege und Strassen, welche zum Spazieren und Wandern einladen, auch sie müssen jährlich unterhalten werden. Das Naherholungsgebiet Baggilla lockt zahlreiche Leute aus Nah und Fern an. Es entsteht enorm viel Abfall und Kehricht, wovon vieles einfach in den nahe gelegenen Büschen und Sträuchern entsorgt wird. Nur weil die Gemeinde das Defizit übernimmt, kann der Dorfladen überleben und die Arbeitsplätze der Verkäuferinnen gesichert werden. Das Trinkwasser, welches Jahrzehnte lang ganz normal aus dem Wasserhahn sprudelte, muss nun teuer aufbereitet werden, um den Lebensmittelkontrollen gerecht zu werden. Mancher bereits schön grüne Rasen wird stundenlang mit diesem teuren Gut bewässert… Auch hier wäre es wichtig, rücksichtsvoll zu sein und sparsamer damit umzugehen. Müssen wir uns auch in Zukunft von Bund und Kanton knechten lassen? Initiativen wie: Zweit- wohnung, Bauzonendimensionie- rung oder Zersiedelungsinitiative lassen unseren Rand- und Bergkanton Wallis als Verlierer dastehen.
Nein, müssen wir nicht!
Mit einer Stimmbeteiligung von ca. 35% unserer Bevölkerung bei den Eidg. Abstimmungen, scheint es, dass sich viele der Konsequenzen nicht bewusst sind. In vielen Regionen sind kleine Dörfer zu Grossfusionen gezwungen. Unsere Gemeinde steht auf gesunden Beinen und kann momentan noch selbständig bestehen.
Damit all dies in Zukunft noch so bleiben kann, ist es wichtig, dass jeder Einzelne seinen Teil zum Wohle der Gemeinde beiträgt. Wir leben in einem der schönsten Länder und im schönsten Kanton der Schweiz. Unsere Lebensqualität ist sehr hoch. Hoffen wir, es bleibe so…

 

Agatha 2019

Text/Foto: Isidor Burkhardt (Gemeinderat) 

Agatha2

Foto: vlnr.: Fredy Burgener (Vertreter Gemeinde Raron), Georges Jeiziner (23 Jahre), Marvin Lüthi, Wolfgang Zen-Ruffinen (32 Jahre), Aaron Imseng, Ralf Salzgeber (21 Jahre) und Isidor Burkhardt (Vertreter Gemeinde Niedergesteln). Es fehlen: Alain Weissen (13 Jahre) und Luca Zumtaugwald.

An der diesjährigen Agatha musste sich die Feuerwehr Raron-Niedergesteln von 4 Personen verabschieden. Im Namen der Bevölkerung bedanken wir (Fredy Burgener und Isidor Burkhardt) uns für die geleisteten Dienste.

Wir freuen uns, der Bevölkerung mitteilen zu können, dass sich 3 junge Leute bereiterklärt haben, in den Feuerwehrdienst einzutreten. Wir wünschen ihnen viel Freude und bestes Gelingen.

 

Tipps zum Trinkwassersparen

Text/Fotos: Isidor Burkhardt (Gemeinderat) 

Noch ruht die Vegetation, der Winter zieht jedoch bald von dannen und es geht mit dem Pflanzenwachstum wieder richtig los.

Wie die Felder richtig zu bewässern sind, ist nicht Gegenstand dieses Artikels. Nicht zuletzt deshalb, weil genügend Spritzwasser zur Verfügung steht. Anders verhält es sich mit den Grünflächen und Hausgärten im überbauten Gebiet. Hier wird zum Bewässern Trinkwasser gebraucht. Seit dem letzten Herbst wird unser Trinkwasser durch Aufbereitungs- anlagen filtriert. Dieser Reinigungsprozess kostet pro 1'000 Liter Trinkwasser 6 Rappen. Die Leistung der beiden Ultrafiltrationsanlagen in den Reservoiren Niedergesteln und Tatz ist ausserdem begrenzt. Deshalb ist es wichtig, dass mit dem Trinkwasser zum Bewässern der Rasen- und Gartenflächen sparsam umgegangen wird. Wir erlauben uns, Ihnen einige Tipps zum richtigen Einsatz von Wasser für die Bewässerung anzubieten.

Gemüsegarten richtig giessen 

Das Gemüse im Garten wird vorteilhaft mit einer Giesskanne gegossen. Es ist darauf zu achten, dass das Wasser nicht über die Pflanzen gegossen wird, sondern unmittelbar auf den Boden gebracht wird. Künstlich benetzte Pflanzen sind anfällig für Pilzkrankheiten und ziehen Ungeziefer, wie Ameisen an. Letztere wiederum verschleppen dann unter anderem Blattläuse, welche wieder bekämpft werden müssen. Kopfsalat kann in der Mittagszeit etwas gegossen werden. Ausnahmsweise über die ganze Pflanze. Dies fördert die Kopfbildung. Auch im Hoch- sommer genügt es, das Gemüse jeden zweiten Tag zu giessen. Bei normalen Temperaturen genügt 2 mal pro Woche. Zu viel Wasser im Gemüsegarten schwemmt die Nährstoffe aus, die für das Wachstum notwendig sind. Diese gelangen in das Grundwasser, welches bei uns zwar nicht genutzt wird, aber verloren ist der teure Dünger dann allemal. 

Foto: Pflanzen sparsam mit Giesskanne bewässern.
Foto: Pflanzen sparsam mit Giesskanne bewässern.

Rasenflächen

Ein Gartenrasen wurzelt bis ca. 15 cm Tiefe. Im Hochsommer genügt es, den Rasen 2 - 3 mal pro Woche zu berieseln. Es ist anzustreben, dass bei jeder Berieselung ca. 5 l Wasser pro Quadratmeter ausgebracht werden. Dies entspricht der Regenmenge von 5 mm. Dies wenn man einen Regenmesser zur Verfügung hat. Die Sprinklerleistung kann auch während einer Minute gemessen werden. Durch ein Hochrechnen der Sprinklerleistung mit der zu berieselnden Rasenfläche, kann die Berieselungszeit ermittelt werden. Wird zu viel Wasser ausgebracht, kann unser sandhaltiger Boden dieses nicht zurückhalten und es fliesst mitsamt dem ausgebrachten Dünger, wie schon beim Gemüse unterirdisch weg.

 

Hecken und Sträucher

Diese Pflanzen haben, sofern sie im Garten schon etabliert sind, ein tiefes Wurzelwerk. Ein Bewässern ist erst nach längerem Ausbleiben von Regenfällen notwendig. Bis in den Frühsommer haben Sträucher und Hecken aus der Winter- feuchtigkeit genügend Wasser. 

Foto: Berieselungsleiste sollte bekannt sein.
Foto: Berieselungsleiste sollte bekannt sein.

Berieselungszeitpunkt

Die optimale Tageszeit für das Giessen oder Berieseln ist früh am Morgen ab 3 Uhr bis etwa um 9 Uhr. In der Nacht- und Vormittagszeit können die Pflanzen am meisten Wasser und Nährstoffe aus dem Boden aufnehmen. Berieseln am Abend nach einem Hitzetag ist nutzlos, da das ausgebrachte Wasser auf dem stark erwärmten Boden zum grossen Teil wieder verdunstet. Abends wird ausserdem vom wertvollen Trinkwasser am meisten in den Haushalten verbraucht. Frühmorgens weht in Niedergesteln oft der Wind noch nicht (so stark), was beim Berieseln wiederum einen positiven Einfluss auf die Wasserverluste durch Verdunsten hat.

Weiterführende Infos und Tipps: https://www.gartenhaus.ch/magazin/rasen-bewaessern...

Schule

Weihnachtstheater

Text: Andrea Furrer (Lehrerin 5H/6H) und Schüler/innen der 5H/6H
Fotos: Andrea Furrer (Lehrerin 5H/6H)

Am 3. Adventswochenende führte die 3. und 4. Klasse das Musical "das Geheimnis von Zelle 10" auf. Der Kindergarten und die restlichen Primarschüler gestalteten das Rahmen- programm. Bereits nach den Herbstferien begannen wir mit den Vorbereitungen. Rollen wurden verteilt, Lieder geübt und das Bühnenbild geplant. Voller Enthusiasmus waren die Kinder von Anfang an dabei. Zwei Wochen vor den Aufführungen wurden die Bühnenelemente aufgestellt und die Kinder freuten sich, nun auf der Bühne proben zu können. Martin Lochmatter installierte die Scheinwerfer und die Musikanlage. Während den Wochenenden errichteten wir das Bühnenbild, es wurde gesägt, geschraubt, gemalt und gesprayt. Auch am Abend probten wir fleissig, für die Kinder war es eine anstrengende Zeit, doch bis zum Schluss waren sie voller Eifer dabei. Am Freitag, den 14. Dezember 2018 war es soweit. Zur Generalprobe am Nachmittag kamen die Primarschüler aus Raron vorbei. Bei den beiden Aufführungen am Freitag und Sonntag wurden wir von einem tollen Publikum unterstützt. An dieser Stelle bedanke ich mich bei meinen Schülern, bei der Gemeinde für die Lokalitäten und bei allen, die mich unterstützt haben, um diesen tollen Anlass durchzuführen.

Im Wiähnachtstheater hei wiär vill Zit und Geduld gebrücht. Wiär hei Stunde, Abunda und ganzi Täg giäbut, bis äntli sowit isch gsi. Nah dum Theater hent schich vili Mamini Zit gnu fär feine Zopf, warme Wii und Tee. So sind die Abunda vergangu. Aber ohni Geduld fa der Andrea und fam Michael hengi wiär das nit so güät und gschnäll glehrt. Ohni Hilf fam Martin hetti keis Liächt kha. Öi d’Hilf fa de Mamini fam Raphael und där Ayleen sind supär gsi, di hent isch kholfu di Kleidär azleggu.

Luana Ruffiner (6H) & Joel Zumoberhaus (5H)

Unsere Lehrerin hat alles schön gemacht: das Bühnenbild gebastelt, Licht und Kostüme organisiert. Die Theater waren auch schön. Die 5H und 6H führte "das Geheimnis von Zelle 10" auf. Ich war der Offizier und durfte ein Solo singen. Die 7H und 8H machte einen Weihnachtstanz und die 3H und 4H zeigte uns die Weihnachtsbäckerei. Alle fanden es toll.

Andrin Kalbermatter (6H)

Als die Lehrerin uns berichtete, dass wir ein Musical machen würden, waren wir alle geschockt. Aber dann war es doch sehr cool, dass wir singen durften und trotzdem noch Theater spielen durften. Manche Rollen mussten sogar ein Solo singen. Wir übten fast jeden Tag und es hat sehr Spass gemacht. Vor den Aufführungen waren natürlich alle aufgeregt. Nach den Aufführun- gen bekamen wir viele Komplimente.

Rahel Amacker (6H) & Chiara Wyer (5H)

Wir haben viel trainiert und für die Lieder haben wir auch sehr viel trainiert. Manche Kinder haben Solos gesungen. Die Kostüme waren sehr gut gemacht und haben gepasst. Am Montag und am Dienstag haben wir abends um 18.00 Uhr auch noch geübt. Die Requisiten waren sehr genau und schön. Andrea hat viel gebastelt für die Wände und Tore auf der Bühne. Es war echt cool. Wir haben sehr lange gebraucht um das Theater sehr gut spielen und singen zu können.

Loredana Wyer (5H), Elena Bregy (5H), Mara Volken (6H)

Das Theater war cool. Ich hoffe, euch allen hat es auch viel Spass gemacht. Ich habe die Kindergärtner süss gefunden und die Weihnachtsbäckerei. Die 5. und 6. Klässler haben einen Tanz gemacht und wir das Haupttheater. Ich war eine der 5 Christen.
Emma Kämpf (5H) 

Ich war sehr aufgeregt. Zuerst haben wir draussen gespielt, dann haben wir uns angezogen. Meine Mama war auch da. Endlich war es soweit. Erst kamen die Kindergärtner, danach die 5. und 6. Klasse, danach die 1. und 2. Klasse und dann endlich wir. Als ich spielte, sah ich mein Gotti. Ich durfte ein Solo singen. 

Ayleen Kalbermatter (6H) 

 

In der Weihnachtsbäckerei

Text: Benjamin Theler (Lehrer 7H/8H) und Schüler/innen der 7H/8H
Fotos: Benjamin Theler (Lehrer 7H/8H)

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Foto: Es wurde fleissig ausgerollt und gebacken.

In der Woche vor Weihnachten backten die Kinder der 3H / 4H zusammen mit den Kindern der 7H / 8H Weihnachtsbiskuits. Die „Grossen“ haben während eines Nachmittages die Vorarbeit geleistet und die verschiedenen Teige zubereitet. Am nächsten Tag konnten sie mit den „Kleinen“ die Teige ausrollen und die Biskuits ausstechen. Am Ende des Tages wurden die Biskuits gezählt und gerecht auf die verschiedenen Kinder aufgeteilt. So dass jedes am Ende ein Säckchen mit nach Hause nehmen konnte. Wir hoffen, die Biskuits haben gemundet.

Wir durften am 18.12.2018 in der Schule backen. Am Tag davor haben wir, die 5. & 6. Klasse den Teig für die Biskuits gemacht. Wir machten Mailänderli mit Schokolade oder Eigelb, Karamelbiskuits, Schokoladen- biskuits und Zimtsterne. Es war so lustig! Die 1. & 2. Klasse und die 5. & 6. Klasse haben sich in Gruppen aufgeteilt und zusammen wie in der Weihnachtsbäckerei gebacken. Es gab die unterschiedlichsten Aufgaben: Manche haben die Plätzchen in Schokolade getaucht, andere haben die Plätzchen ausgestochen und mit Eigelb bestrichen. Manche durften auch den Zuckerguss machen. Das gemeinsame Backen hat die Kinder in weihnachtliche Stimmung gebracht. Danke Benjamin und Nicole, dass wir das mit euch machen durften.

Alysha-Marie Kalbermatter (7H) & Sarah Amacker (8H)

 

Am 18.12.2018 haben wir zusammen mit der 1. & 2. Klasse Biskuits gebacken. Die 5. & 6. Klasse hat am 17.12.2018 schon den Teig vorbereitet. Wir waren in Gruppen eingeteilt. Ich durfte mit Elena, Julian und Severin zusammen arbeiten. Am nächsten Tag haben wir das zusammen mit der 1. & 2. Klasse Karamelbiskuits, Mailänderli, Zimtsterne und mehrere Sorten Schokoladen- biskuits ausgestochen. Dann haben wir sie gebacken und manche in Schokolade getunkt.

Isabelle Imboden (7H)

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Alti Zitige - alti Ziite

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Foto: entnommen: www.e-newspaperarchives.ch

Das Rascheln des Zeitungspapiers beim Blättern, der unverwechsel- bare Geruch nach Drucker- schwärze, der Platzbedarf für die aufgeschlagene Zeitung auf dem Tisch…. All dies fehlt bei den digitalen Archiven und doch eröffnen sich durch www.e-newspaperarchives.ch Einblicke in die Ereignisse von Welt, Schweiz, Wallis und selbstverständlich auch unserer Gemeinde.

Die älteste eingescannte Zeitung ist die „Züricherische Freitags- zeitung“ und stammt aus dem Jahr 1705.

Alle Schreibweisen der unten- stehenden Artikel wurden den Original-Ausgaben entnommen.

„Statistisches“ ist im Walliser Wochenblatt vom 24. Februar 1866 zu lesen:

„Brandstatistik in der Schweiz von den Jahren 1864 und 1865. Ein Schaffhauser hat sich die Mühe genommen, die vielen Feuers- brünste aus den Zeitungen zu notiren. Das Register, dass durchaus nicht auf Vollständigkeit Anspruch macht, zeigt für beide Jahre 280 Brände, 111 im Jahre 1865 und 168 im Jahre 1865. Bei diesen Feuersbrünsten verloren das Leben: 37 Personen; 347 Thiere (Schweine und Schafe nicht gerechnet) kamen in den Flammen um. Veranlassung der Brände in den meisten Fällen Unvorsichtigkeit.“

Und über Niedergesteln? Der älteste Artikel, den ich gefunden habe, stammt von 1865. In schnörkel-schöner alter Schrift:

Fundbüro anno dazumal: im Walliser Wochenblatt vom 01. Juli 1865:

„Gefunden. Am 24. dieses Monats wurde vom Gefertigten auf der Landstrasse zwischen Visp und Goller eine Reisekarte der Schweiz gefunden. Der Eigenthümer kann dieselbe, gegen Bezahlung der Einrückungsgebühr, bei ihm in Empfang nehmen. Niedergesteln, den 25. Juni 1865. Johannes Bregy, Schullehrer“.

…im Walliser Wochenblatt vom 23. Juni 1866

„Es ist eine Militär-Flinte gefunden worden. Wer selbe möchte verloren haben, kann sie gegen Abtrag der Kosten beim Unterzeichneten zurückerhalten. – Niedergesteln, den 18. Juni 1866. Joseph Zumoberhaus“.

und im Walliser Wochenblatt vom 06. Oktober 1866

„Bei Unterzeichnetem befinden sich zwei gefundene schwarze Schafe, eine Auwe mit einem kleinen Trinkel und ein Widder, beide ungefähr 2 Jahre alt. – Niedergesteln, den 2. Oktober 1866. Johann Steiner.“

Ob die jeweiligen Eigentümer ihre Sachen abgeholt haben, ist leider nicht vermerkt.

Auch Unglücksfälle sind verzeichnet, so im Walliser Wochenblatt vom 23. Juni 1888

„(Korresp.) …. Den 18. dieses Monats ereignete sich in Niedergesteln ein bedauerns- werthes Unglück. Johannes Imboden, ein Sohn der über die Grenzen seiner Heimatgemeinde rühmlich bekannten H. Richters Christian Imboden, war damit beschäftigt, einen Baum für das im Bau begriffene, neue Schulhaus von seinem Wagen abzuladen. Indem er den Baum abheben wollte, verlor er das Gleichgewicht, fiel vom Wagen, das hölzerne Ungethüm folgte ihm nach und zerquetschte ihm den Schädel. In 20 Minuten war der Unglückliche eine Leiche, seine Familie in tiefer Trauer und die Bevölkerung von ganz Niedergesteln und Umgegend in grosser Bestürzung zurücklassend.“

und im Walliser Wochenblatt vom 18. August 1888

„Am 13. Ds. Mts. ist hier in einer Scheune, rings von Häusern umgeben, plötzlich Feuer ausgebrochen und in wenigen Minuten loderten die hellen Flammen zum Dache heraus. Zum Glück herrsche völlige Windstille, so dass man mit Hülfe der herbeieilenden Mannschaft des verhängnisvollen Elementes bald ohne grossen Schaden Meister werden konnte. Die Gemeinde spricht hiermit allen, die uns ihre hülfreiche Hand geboten und die von allen Seiten hiezu ihre Bereitschaft an den Tag gelegt haben, den verbindlichsten Dank aus. (Mitgetheilt)“

Schon im Walliser Bote vom 10. Februar 1909 wurde von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Gemeinderäten berichtet:

„(Korresp.) Unsere Gemeinde musste heute zum drittenmal zur Urversammlung, um für die gegenwärtige Amtsperiode einen Präsidenten zu wählen, weil schon zwei vom hohen Staatsrate die verlangte Demission erhalten haben. Nun wurde Kalbermatten Johann Josef, alt Lehrer von Niedergesteln, gewählt. Wir wünschen demselben eine segens- reiches Wirken, um so mehr, da sich auch dieser hartnäckig weigerte, die Verwaltung anzutreten. Hier wird nun wohl der altbekannte Wahlspruch zur Geltung kommen: Das Amt soll den Mann und nicht der Mann das Amt suchen, zum Gegensatz wie es in vielen Gemeinden hergeht, wo wochenlang vor Abstimmungen drauf los gezecht wird.“

Modern wurde es im Walliser Bote vom 13. Januar 1923:

„(Korr.) von jetzt ab ist auch Niedergesteln dem Telephon-Netz angeschlossen. Die Neuerung wird sicher lebhaft begrüsst werden.“

Gerühmt wurde unsere Gemeinde in der Oberwalliser Zeitung vom 29. Juli 1931:

Die Gemeinde Niedergesteln hat in ihrer letzten Urversammlung die Beschaffung einer Wasserver- sorgung mit Hydrantenanlage beschlossen. Dieser fortschrittlich gesinnten Gemeinde kann zu diesem Entschlusse nur gratuliert werden.“

Die Geschichte der Geschtjier Post wurde im Walliser Bote vom 03. Oktober 1958 vorgestellt: 

„Im Jahre 1892, den 1. Juli, wurde hier eine Postablage errichtet. Am 1. September 1946 wurde diese Ablage in ein Postbureau umgewandelt. Bis zum Jahre 1948 wurde die Post nach Raron teils zu Fuss, teils mit dem Fuhrwerk geholt, was nun seither mit einem Auto geschieht.

Der erste Stelleninhaber war Johann Bregy von 1892—1920. Ihm folgten von 1920—1927 Alois Brenner, von 1927—1946 Frau Rosina Brenner, und seit 1946 amtet Franz Imboden.

Die erste Postablage wurde im Hause des Johann Bregy errichtet. Im Jahre 1926 wurde durch Verkauf des Hauses ein neues Postlokal gebaut. Nach Über- nahme der Post durch den heutigen Inhaber befand sich das Postlokal bis 1952 in einem Zimmer in der Wohnung des Inhabers und seit 1952 im neuerbauten Postlokal…. Erst im Jahre 1927 wurde das Telephon ebenfalls im Postlokal eingerichtet. Niedergesteln besitzt heute 13 Sprechstationen.“

Soweit der Bericht im Jahr 1958. Am 01. Juli 1975 übernahm Adrian Imboden das Amt seines Vaters Franz und führte die Post Niedergesteln weiter. Am 01. April 2000 ging Adrian Imboden in seinen wohlverdienten Ruhestand. Gleichzeitig wurde die Poststelle Niedergesteln geschlossen.

Beim digitalen Blättern im umfangreichen Archiv stiess ich jedoch auch auf folgende tragische Begebenheit:

Im Jahr 1867 war Anton Steiner Präsident:

so gemäss Walliser Wochenblatt vom 09. Februar 1867

„Der Präsident der Gemeinde Niedergesteln macht bekannt, dass die Munizipal-Rechnung für das Jahr 1866 abgeschlossen ist und dass die Betheiligten beim Gefertigen davon Kenntnis nehmen können. Niedergesteln, den 31. Januar 1867. Anton Steiner, Präsident.“

Und dann passierte gemäss den Zeitungsberichten eine Tragödie:

Walliser Wochenblatt vom 11. Januar 1868

„Am 06. d.M. hat sich in Niedergesteln ein trauriger Unglücksfall ereignet. Als der Präsident abends nach der Gemeindeversammlung den Letzten hinausleuchtete, wurde er von einem Burschen, wie es heisst, aus Rache wegen bestraftem Holzfrevel auf der Stiege meuchlings erstochen. Es ist erschreckend, dass seit einigen Jahren der Gebrauch der Messer auch in unserem Kanton in Anwendung zu kommen beginnt.“

Walliser Wochenblatt vom 18. Januar 1868

„Der Einleitungsrichter des Strafgerichts des Bezirks Raron, Euch, J.I., Sohn Johannes, wohnhaft in Niedergesteln, nun flüchtig. Das öffentliche Amt beim obigen Gerichtshofe tagt Euch vor uns in unsere Behausung zu Raron, auf den 29. Februar nächsthin, um 9 Uhr des Morgens, um über ein Mord-Vergehen, dass Euch zur Last gelegt wird, Rede zu stehen; mit der Anzeige, dass ungeachtet Eurer Abwesenheit wird eingeschritten werden. Raron, den 11. Jänner 1868, Eduard Roten, Präsident“

 

Walliser Wochenblatt vom 25. Januar 1868

„Amtsbericht…. Der Präsident der Gemeinde Niedergesteln macht bekannt, dass die Gemeinde- rechnungen für’s Jahr 1867 abgeschlossen sind, und dass die Betheiligten beim Gefertigen in Niedergesteln vom 26. laufenden Monats an bis zum 10. Februar davon Kenntnis nehmen können.

Niedergesteln, den 15. Jänner 1868. Joh.Jos. Seiler, Vizepräsid.“

St. Galler Volksblatt vom 26. Januar 1868

„Aus Wallis. (Corr.) … Der Dolch fängt leider auch hier an, gebraucht zu werden, um kleine Partikular-Differenzen zu schlich- ten. – In Niedergesteln, Bezirk Raron, wurde der Präsident, zum Jahresschlusse, im Gemeindehaus, von einem übermüthigen, vom Weine wahrscheinlich begeisterten Strolchen erdolcht und letzterer soll sich auf der Flucht befinden.“

 

Walliser Wochenblatt vom 04. Juli 1868

„Der Mörder des Präsidenten Steiner von Niedergesteln, hatte sich in römische Dienste geflüchtet, wo er aber entdeckt und seine Auslieferung verlangt wurde. Die päpstliche Regierung hat dem Gesuch entsprochen und so wird der Gefangene nächstens hier eintreffen.“

Dies war nicht der einzige Schicksals-Schlag, der die Familie traf:

Walliser Bote vom 12. Oktober 1872

„Am Samstag abends ist oberhalb Mörel, bei der sog. „rothen Rufine“ ein sehr trauriger Unglücksfall begegnet. Bei der regnerischen Witterung war da ein Erdrutsch heruntergestürzt und hatte die Strasse mit grossen Steinen verschüttet. Spät in dunkler Nacht kam noch ein Wagen vorbei, und fuhr mit solcher Heftigkeit an einen Stein, dass durch den Anprall zwei Personen heruntergeworfen wurden und in die darunterfliessende eben ziemlich stark angeschwollene Rhone fielen: ein Mädchen, dass auch mit auf dem Wagen sass, konnte vom Fuhrmann noch gerettet werden, die beiden Anderen aber, der Koch und ein Dienstmädchen vom Gasthof am Rhonegletscher, gingen in den Fluthen zu Grunde und wurden erst am Dienstag drei Stunden weiter unten, beim Rohrberg wieder aufgefunden. Der Koch, ein Marseiler, der an 2000 Fr. auf sich haben mochte, lag als fast nackte Leiche am Ufer, während das Mädchen noch die Kleider anhatte und in der Tasche unter zwei Nastüchern der am Ende der Saison erhaltene Dienstlohn sich vorfand. Diese Verunglückte war die älteste Tochter einer armen Wittwe von Niedergesteln, der gleichen, deren Mann vor einigen Jahren im Gemeindehaus erstochen wurde; mit diesem Kinde verlor die Arme im gegenwärtigen Augenblicke ihre einzige Stütze.“

 

Öffentlicher Vortrag "Bachblüten und ihre Wirkungsweise"

Text/Fotos: Eveline Kummer

Am Mittwoch, 30. Januar 2019 hielt Frau Marianne Heinzmann im Verwaltungsgebäude einen Vor- trag über Bachblüten und ihre Wirkungsweise. Sie erklärte uns, dass die Bachblüten nicht so heissen, weil sie am Bach blühen, sondern weil sie nach dem Entdecker, dem englischen Arzt Dr. Edward Bach benannt sind. Dr. Bach behandelte schon in den frühen 30er Jahren die ersten Patienten mit seinen entdeckten Bachblüten. Von den 38 Bachblüten hat uns Frau Heinzmann 12 in Wort und Bild vorgestellt. Auch erhielten wir viele praxisnahe Tipps und Hinweise zur Anwendung und Wirkungsweise. Anschliessend durften wir selber eine Blütenmischung für unseren persönlichen Gebrauch zusam- menmischen.

Foto: Marianne Heinzmann beim Vortragen.
Foto: Marianne Heinzmann beim Vortragen.
Foto: Bachblütenmischung selber zusammenmischen.
Foto: Bachblütenmischung selber zusammenmischen.
Vereine

Aus dem Kirchenchor

Text: Efrem Kuonen (Kirchenchor)
Fotos: Ana Macedo (Kirchenchor)

Chorausflug, 08. September 2018

Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte führte der Kirchenchor Niedergesteln an- stelle der traditionellen Chorreise einen eintägigen, kulinarkultur- historischtheaterbegeisternden Tag durch.

Abfahrt und Reisebegleitung

Um 09:00 Uhr startete René Steiner den Reisecar vor dem Gestelnburg und fuhr mit den 20 Vereinsmitgliedern Richtung Goms. René begleitete uns den ganzen Tag und wenn jemandem der Schnauf ausging, war er zur Stelle. Auf ihn war Verlass. Danke René!

Auf dem Weg nach Ernen verköstigte uns Iris Bregy mit Kaffee und Gipfeli.

Kulturhistorischer Halt in Ernen

So gestärkt erreichten wir gegen 10:50 Uhr Ernen.

Im Jahr 1979 verlieh der Schweizer Heimatschutz dem Dorf Ernen den renommierten Wakkerpreis. Damit wurden die Leistungen der Gemeinde zum weitgehenden Schutz des baukulturellen Erbes und zu einer verantwortungs- bewussten Ortsplanung anerkannt.

Foto: Gebannt hören wir den Ausführungen von Johanna Stucky zu.
Foto: Gebannt hören wir den Ausführungen von Johanna Stucky zu.

Im Rathaus entführte uns Johanna Stucky ins finstere Mittelalter. Sie erzählte uns eindrücklich, wie der Zenden Goms zur eigenen Gerichtsbarkeit kam, wieso der Galgen in Ernen steht und wie ein Gerichtsprozess damals ablief. Ein ganz dunkles Kapitel in der Geschichte waren die Hexen- prozesse. Anhand eines Gerichtsprotokolls veranschau- lichte uns die Dorfführerin, welcher Vergehen diese Frauen beschuldigt wurden und wie mit ihnen verfahren wurde. Auf dem anschliessenden Dorfrundgang erfuhren wir viel Interessantes über die mittelalterliche Geschichte Ernens.

Foto: Nein, Nein - Neumitglied Eugen Theler wurde wieder freigelassen und durfte auch den Rest des Tages mit uns verbringen.
Foto: Nein, Nein - Neumitglied Eugen Theler wurde wieder freigelassen und durfte auch den Rest des Tages mit uns verbringen.

Kulinarischer Halt in Imfeld

Foto: Die einen warten noch...
Foto: Die einen warten noch...

Ganz hinten im Binntal - fern vom Alltag - wo sich die malerische Gasse unterhalb der Martins- kapelle zum schönsten kleinen Dorfplatz der Schweiz weitet, erlebt man eine einzigartige Idylle. Hier, umgeben von einer traumhaften Bergwelt, liessen wir uns vom Wirtepaar Ursula und Ernst Ledermann im Restaurant Bergkristall kulinarisch verwöh- nen.

Foto: ... und die anderen haben das Glas schon in der Hand.
Foto: ... und die anderen haben das Glas schon in der Hand.
Künstlerisch-sportlicher Halt in der Twingischlucht

Nach dem Mittagessen regten wir die Verdauung mit einem flachen rund 50minütigen Spaziergang entlang der alten Fahrstrasse durch die Twingischlucht an. Auf dem Weg begegneten wir den Werken von 15 Kunstschaffenden.

Foto: Landart - Kunst im Raum. Die Farbe ist nicht wegen unseren Frauen ausgeflossen.
Foto: Landart - Kunst im Raum. Die Farbe ist nicht wegen unseren Frauen ausgeflossen.

Diese haben sich mit der Twingi und dem Binntal auseinander- gesetzt und stellen ihre Werke in der Landschaft aus. Die Kunstwerke in der Twingi laden die Wanderer dazu ein, die Landschaft mit allen Sinnen wahrzunehmen. Sie öffnen uns die Augen für Details, schärfen unsere Sinne für das Unscheinbare und lassen uns staunen, nachdenken und manchmal auch schmunzeln.

Theaterbegeisternder Halt auf der Riederalp

Nächster Halt – Riederalp. Unser Ziel – Das Freilichtspiel „Der letzte Sander von Oberried“. Die Geschichte erzählt von einer Zeit, als die Sorge um das Wasser ständiger Begleiter der Bergbevölkerung war. Und oft auch der Tod.

Nachdem wir uns in der "Sanderstube" noch einmal gestärkt haben, besuchten wir die Freilichtaufführung in der atemberaubenden Kulisse der Aletsch Arena.
Foto: Die beiden Bösewichte Meier Zen Rossen (Amandus Forno links) und sein Sohn Anton Zen Rossen (Sebastian Kuonen rechts).
Foto: Die beiden Bösewichte Meier Zen Rossen (Amandus Forno links) und sein Sohn Anton Zen Rossen (Sebastian Kuonen rechts).
Rückkehr

Gegen Mitternacht trafen wir zufrieden, etwas müde, mit vielen Eindrücken im Kopf und „ganz“ wieder in Niedergesteln ein. Mit „ganz“ meine ich die Menschen, dass der fahrbare Untersatz so einen Tag nicht immer schadlos übersteht, liegt wohl auf der Hand – oder?

Generalversammlung

Die Generalversammlung des Kirchenchors fand am 16. November 2018 statt. Präsident Isidor Burkhardt blickt auf die Höhepunkte des vergangenen Vereinsjahres zurück:

  • Dezember 2017 - Traditionelle Weihnachtsfeier.
  • Januar 2018 - Neujahrsempfang bei strömendem Regen.
  • Fastenzeit 2018 - Kreuzweg der Männer (Isidor Burkhardt, Erich Bregy und Efrem Kuonen).
  • Karwoche mit Ostern 2018 – Wohl die strengste Zeit des Chors.
  • April 2018 – Wie feiern die letzte heilige Messe, bevor die Prioratskirche einer Innen- renovation unterzogen wird.
  • April 2018 - Choraustausch - Wir singen in Blatten im Lötschental.
  • Nach der Fronleichnamsmesse in der Turnhalle und der anschliessenden Prozession, treten wir die Sommerpause an.
  • August 2018 - Chorausflug in die Region Untergoms (siehe oben).
  • September 2018 – Geburtstags- ständchen: Vinzenz Kalbermatter 80-jährig; Fidelis Zumoberhaus 90-jährig.
  • Oktober 2018 – Die Priorats- kirche Niedergesteln erstrahlt im neuen Glanz. Wir singen zur Wiedereröffnung die Mühlauer Messe.
  • November 2018 – Der Kirchenchor Ausserberg singt im Rahmen des Choraustauschs in unserer Kirche.

Der Vorstand (Iris Bregy, Isidor Burkhardt und Efrem Kuonen) traf sich übers Vereinsjahr insgesamt zu drei Sitzungen, um die Geschäfte des Vereins zu regeln. Zudem besuchten Isidor Burkhardt und Hans Zumoberhaus am 04. Mai 2018 die Delegier- tenversammlung des Cäcilienverbands Westlich Raron. An dieser wurde die Messe des nächsten Cäcilienfestes im Mai 2019 in Steg vorgestellt. Eine Messe, die an die alten Negro Spirituals erinnert.

Erfreulich, dass der Chor wieder mehrere Mitglieder gewinnen konnte: Eugen Theler (Tenor), Elisabeth Suter (Sopran), Vrony Amacker (Sopran) und Cécile Moor (Sopran). Herzlich willkommen und fühlt euch wohl bei uns.

 

GV der Frauen- und Müttergemeinschaft Niedergesteln

Text: Eveline Kummer (FMG) 

Am Freitag, 23. November 2018 fand in der Burgerstube die Generalversammlung der Frauen- und Müttergemeinschaft Nieder- gesteln statt. Zuerst wurde in der Kirche zum Thema „Make Up! Lasst uns die Welt schöner machen, bunter“ die heilige Messe gefeiert, welche vom Frauenchörli musikalisch umrahmt wurde. Die Traktandenliste konnte wiederum rasch abgearbeitet werden. Nach einer kurzen Zusammenfassung sämtlicher Anlässe vom vergan- genen Jahr, wurden einige Anlässe erläutert, welche im nächsten Jahr stattfinden. Leider hat Jacqueline Willisch ihr Amt als Vorstandsmitglied auf Ende des Vereinsjahres aufgegeben. In der Person von Cornelia Theler konnte jedoch ein neues Gesicht für den Vorstand gefunden werden. Auch der Kreis junger Eltern kann mit neuen motivierten Frauen weitergeführt werden. Die Präsidentin Anja Kämpf dankte im Namen vom Vorstand allen Helfern für ihre Arbeit während dem Vereinsjahr. Nach dem offiziellen Teil der GV gab es für alle eine leckere Suppe, welche von Mitgliedern der Geschtjier-Chuchi gekocht wurde.

 

Ehrenkompanie

Text: Jvan Amacker

Information Ehrenkompanie

Nach der Vereinsgründung 2018 konnten im vergangenen Herbst bereits mehrere Uniformen ihren Besitzer angepasst werden, sodass in Zukunft ein einheitliches Auftreten möglich sein wird. Neue Abzeichen wurden entworfen und in Auftrag gegeben. Mittlerweile verzeichnet der Verein bereits 27 Mitglieder, wobei auch Neumitglieder zu jeder Zeit willkommen sind. Bei Fragen gibt der Vorstand gerne Auskunft. Nächster Termin für Vereins- mitglieder und Interessierte ist die Generalversammlung am 14. Juni 2019.

Der Vorstand der Ehrenkompanie möchte sich an dieser Stelle bei den jeweiligen Verwaltungen der Munizipal- und Burgergemeinde für ihre grosszügige Unterstützung herzlich bedanken.

 

Weihnachtsmarkt 2018

Text/Fotos: Vanessa Dini (Kulturkommission)

Vom 30. November bis 2. Dezember 2018 fand in Niedergesteln der traditionelle Weihnachtsmarkt statt. Trotz nass-kaltem Wetter fanden viele Besucher den Weg ins Ritterdorf. Es waren 13 Aussteller, die ihr kreatives Handwerk präsentierten und zum Verkauf anboten. Auch in diesem Jahr war der Jugendverein Castellione für das leibliche Wohl der Besucher zuständig. Der Pfarreirat verkaufte warmen Wein, dessen Erlös zu Gunsten der Kirchensanierung ging. Die Jubla Raron bot in diesem Jahr das Kerzenziehen an, welches vor allem für die Kinder interessant war.

Foto: Besinnlichkeit am Weihnachtsmarkt.
Foto: Besinnlichkeit am Weihnachtsmarkt.
Foto: Taschen von altijano.
Foto: Taschen von altijano.
Foto: Alles für die Kleinen.
Foto: Alles für die Kleinen.
Foto: beleuchteter Dorfkern.
Foto: beleuchteter Dorfkern.

Die Kulturkommission bedankt sich bei allen Ausstellern, Verpflegungsständen, Helfern und dem Kirchenchor, welcher die Eröffnung musikalisch gestaltete.

Wir freuen uns schon, Sie im 2020 wieder im Ritterdorf am Weihnachtsmarkt begrüssen zu dürfen.

 

GV TPV

Text: Celine Schmid
Fotos: Erich Lochmatter

Am Freitag, 26. Oktober 2018 hielt der Tamburen und Pfeiferverein seine ordentliche General- versammlung ab.

Der TPV konnte dieses Jahr fünf neue Mitglieder aufnehmen: Michael Imboden, Matteo Meister, Lukas Rieder, Julian Zumoberhaus und Sabrina Strebel. Zudem wurden dieses Jahr acht neue in das Probejahr aufgenommen: Hannah Imboden, Sophie Imboden, Petra Kalbermatter, Nicola Imboden, Emma Kämpf, Joel Zumoberhaus, Sandro Schöpfer und Marc Moser.

Leider hatte der TPV auch Austritte zu verzeichnen: Lena Steiner und Peter Imstepf.

Peter Imstepf wurde allerdings zum Ehrenmitglied ernannt. Er war 30 Jahre aktiv im Verein als Ehrengardist und Fähnrich.

Foto: Peter Imstepf wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Foto: Peter Imstepf wurde zum Ehrenmitglied ernannt.
Foto: Fridolin Imboden wurde für 60 Jahre geehrt.
Foto: Fridolin Imboden wurde für 60 Jahre geehrt.

Romeo Bayard und Sabrina Kummer konnten für 15 Jahre, Elias Bregy, Pascal Dini, Idi Steiner und Marc Steiner für 20 Jahre, Heinz Amacker, Michaela Bayard, Peter Imstepf, Philipp Schröter und Heinz Zumoberhaus für 30 Jahre und Fridli Imboden für 60 Jahre geehrt werden. Nachträglich wurden Dominique Bregy, Sarah Bregy, Svenja Roten und Philipp Seiler für 5 Jahre geehrt.

Für das kommende Vereinsjahr stehen zur Abwechslung keine grösseren Anlässe an.

Vereinsabend TPV

Text: Philipp Schröter
Fotos: Erich Lochmatter

Foto: Helene Fischers.
Foto: Helene Fischers.

Der alljährliche Vereinsabend des Tambouren- und Pfeifervereins fand am 12. Januar 2019 statt, welcher von der Ehrengarde organisiert wurde. Jäger, Fischer und andere „Lugner“ konnten an diesem Abend in der Turnhalle begrüsst werden, was gleichzeitig das Thema des Anlasses war. Für musikalische Unterhaltung war natürlich auch gesorgt. Das Essen wurde von Carlo Gnesa gekocht. Wie üblich wurden auch mehrere Mitglieder für ihre gute Übungs- und Auftrittsbeteiligung ausge- zeichnet. Des Weiteren wurde Peter Imstepf zum Ehrenmitglied ernannt. Während dreissig Jahren stand er als Ehrengardist oder als Fähnrich dem Verein zuvorderst voran. Für seine geleisteten Dienste danken wir ihm.

Foto: Jungfischer Nicolas und Michael.
Foto: Jungfischer Nicolas und Michael.
Foto: Die Ehrendamen als Jägerinnen
Foto: Die Ehrendamen als Jägerinnen
 

Schwingklub Oberwallis in Niedergesteln

Text/Fotos: Yannick Squaratti

Den Schwingklub Oberwallis gibt es seit dem Jahre 2016. Er hat aktuell 25 Jungschwinger und 13 Aktivschwinger. Darunter ist auch eine Frau. Die Schwinger kommen aus dem ganzen Oberwallis.  Das heisst von Geschinen über Saas-Fee bis nach Leuk.  

Ab einem Alter von 6 - 7 Jahren kann man mit dem Schwingen anfangen. Es können auch Mädchen am Schwingen teilnehmen. Weitere Voraus- setzungen sind die Motivation, einen Traditionssport auszuführen sowie Ausdauer, Schnelligkeit und Kondition.  

der Oberwalliser Schwingklub

Foto: Der Oberwalliser Schwingklub.

Wir vom Schwingklub Oberwallis sind bemüht, unseren Jung- sowie Aktivschwingern eine Infrastruktur bieten zu können, damit diese besser und stärker werden. Deshalb haben wir im Landwirtschaftszentrum in Visp einen Schwingkeller geschaffen. Dies ist seither unser Mittelpunkt, um die Techniken der grössten Nationalsportart zu erlernen und diese zu verfeinern. Es wird hart gearbeitet, immer mit einem Ziel vor Augen – einen Kantonalen Kranz zu gewinnen.

Foto: Schwingen in Niedergesteln.
Foto: Schwingen in Niedergesteln.

In diesem Winter durften wir während einigen Monaten am Dienstag die Turnhalle in Niedergesteln benützen. Doch warum brauchen Schwinger, die sonst im Sägemehl sind, eine Turnhalle? Ganz einfach, Schwingen ist eine Sportart, die viel Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer und Schnelligkeit benötigt. Um diese Eigenschaften zu erweitern, benötigen wir nicht unser geliebtes Sägemehl, sondern eine Turnhalle mit all ihren Geräten.

Foto: Schwingen im Sägemehl.
Foto: Schwingen im Sägemehl.

Jetzt möchte ich noch Werbung in eigener Sache betreiben. In diesem Jahr finden 3 Schwingfeste in unserem Kanton statt. Am 7. Juli 2019 findet in Martigny das Walliser Kantonale Schwingfest statt. Eine Woche später am 14. Juli 2019 findet in Leukerbad das Teilverbandsfest statt und als Saisonabschluss das regionale Schwingfest auf der Moosalpe am 1. September 2019. Unsere Schwinger können immer jede Unterstützung gebrauchen.

Foto: Im Schwingkeller des Landwirtschaftszentrums.
Foto: Im Schwingkeller des Landwirtschaftszentrums.

Zum Schluss möchten wir uns bei der Gemeinde Niedergesteln und der Bevölkerung bedanken, dass sie uns diese Infrastruktur zur Verfügung stellt und wir dadurch hoffentlich ein Stück näher an die Spitze kommen.

Wer gerne mehr übers Schwingen erfahren oder im Schwingklub mitmachen möchte, kann sich gerne bei Yannick Squaratti (079 705 23 34), Technischer Leiter Oberwallis oder über die Internetseite www.schwingklub-oberwallis.ch melden.

Es lebe der Schwingsport!

Foto: En zümpftige Hosulupf.
Foto: En zümpftige Hosulupf.
 

Frauen- und Mütterabend 2019

Text/Fotos: Fabienne Steiner (Redaktion)

Organisatorinnen 2

Foto: Die Organisatorinnen vlnr.: Esther Labarile, Rosi Steiner, Annemarie Ruffiner und Hedy Burkhardt.

Am Samstag 26. Januar 2019 fand der Frauen- und Mütterabend in der Burgerstube, unter dem Motto «Burgfest im Mittelalter» statt. Organisiert wurde dieses Jahr von Annamarie Ruffiner, Rosi Steiner, Hedy Burkhardt und Esther Labarile. Die Organisatorinnen durften fünfundvierzig Frauen begrüssen. Für Abwechslung sorgten die Organisatorinnen mit einem lustigen Spiel und einer noch lustigeren Einlage. Abgerundet wurde der Abend durch die musikalische Unter- haltung von Beat Steiner.

Neues aus dem Jugendverein

Text/Foto: Christian Dini (Redaktion)

Jugendverein

Foto: Der neue Vorstand des Jugendverein Castellione: vlnr.: Nils Imboden, Leon Holzer, Katharina Kalbermatter, Flavio Fala, Annalena Rungger, Andrea Burkard, Ana Macedo und Nicola Lochmatter.

Der Jugendverein Castellione kann auf ein ereignisreiches Vereinsjahr zurückblicken. Am 14. April 2018 fand im Pfarreigarten der Treff der Generationen statt. Dieser Anlass stellte sich als grosser Erfolg heraus. Der Vorstand war angesichts der vielen Besucher sehr zufrieden. Stimmen aus der Bevölkerung gaben zudem positive Rückmeldungen. Anders war es mit dem Pfingstbrunch. Obwohl auch dieser von vielen Leute besucht wurde, musste der Jugendverein mit einem Defizit rechnen. Da der Pfingstbrunch in den letzten Jahren zunehmend an Beliebtheit verloren hat, will der Vorstand ein neues Konzept entwickeln, welches in Zukunft den Pfingstbrunch ablösen soll.

Im Herbst hat der Vorstand einen Ausflug in den Europapark organisiert. Dieser Ausflug wurde zusammen mit den Jugendvereinen Raron und St. German durchgeführt. Der Jugendverein Castellione über- nahm hierbei einen Grossteil der Kosten für die Geschtjierinnen und Geschtjier. Dementsprechend gab es auch viele Anmeldungen. Am Weihnachtsmarkt hat der Jugendverein die Bevölkerung mit warmer Kost verwöhnt. Im Dezember besuchte man schliesslich den Weihnachtsmarkt in Montreux. Auch an diesem Tag hat sich der Jugendverein Raron angeschlossen. Es ist lobenswert zu sehen, dass die verschiedenen Jugendvereine um ein gesundes Miteinander bemüht sind.

Am 22. Februar 2019 fand im Jugendlokal die alljährliche Generalversammlung statt. Mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern war das Interesse auch bei diesem Anlass gross. An diesem Tag wurde der Vorstand neu durchgemischt. Fabian Dini hat seinen Posten als Projektmanager abgegeben. Diesen übernimmt von nun an Nils Imboden. Mirco Kalbermatter hat seinen Posten als Materialwart ebenfalls abgegeben. Diesen übernimmt von nun an Ana Macedo. Simona Ruffener hat ihren Posten als Aktuarin abgegeben. Diesen übernimmt von nun an Annalena Rungger.

An der GV wurde einiges an Kritik geübt. Speziell der Vorstand musste sich den kritischen Stimmen der jüngeren Mitglieder stellen. Diese bemängelten hauptsächlich, dass das Jugendlokal unregelmässige Öffnungszeiten habe und dass diese sehr kurzfristig kommuniziert werden. Hierbei verspricht der Vorstand Besserung.

Die Mitglieder mussten sich allerdings ebenfalls Kritik stellen. Allgemein wurde die schlechte Zusammenarbeit kritisiert. Speziell am Weihnachtsmarkt waren einige Mitglieder dazu verdonnert, mehrere Schichten zu arbeiten, während andere gar nicht aufgetaucht sind.

Ein Verein lebt nicht allein von seinem Vorstand oder seinen Mitgliedern. Die Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Parteien muss gewährleistet sein, damit ein solcher Verein funktionieren kann.

Der Jugendverein Castellione ist jedoch zuversichtlich, dass dies in Zukunft besser laufen wird. Mit grosser Freude wird er auch in diesem Jahr den Geschtjierinnen und Geschtjiern einige schöne Anlässe bereiten.

Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text/Fotos: Madlen Poirier (Redaktion)

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Abwechslung in die Runde der Interviewpartner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige

Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zusatzfrage ihrerseits die nächsten Interviewpartner einer fremden Kategorie per Los ziehen. Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf auslösen, zum Nachdenken anregen, zum Schmunzeln bringen, Sachen in Bewegung bringen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

 

Name: Alexa Schnyder Grand
Geburtsdatum: 19.03.1956

1. Hast Du Dir auf das neue Jahr 2019 gute Vorsätze gemacht? Welche hast Du eingehalten (…und wie lange?)

„Ich habe mir vorgenommen, besonders älteren Leuten ein bisschen mehr von meiner neugewonnenen Zeit, dank Pensionierung zu widmen. Ansonsten mehr Bewegung und Sport, aber da bin ich dran. Ich gehe regelmässig und mit viel Freude in die Zumba Stunde.“

 

Name: Christof Schläfli
Geburtsdatum: 19.09.1967

1. Hast Du Dir auf das neue Jahr 2019 gute Vorsätze gemacht? Welche hast Du eingehalten (…und wie lange?)

"Ich habe mir dieses Jahr eigentlich keine Vorsätze gemacht. Es sind noch dieselben auf der Liste wie im 2018, welche ich nicht erfüllt habe. Ich möchte mir mehr Zeit nehmen für meine Partnerin, öfters Spaziergänge mit meinen Hunden unternehmen, ein paar Mal mehr auf die Skipiste und Zeit fürs Joggen finden."

 

Name: Finn Niklas Volken
Geburtsdatum: 06.11.2013

1. Hast Du Dir auf das neue Jahr 2019 gute Vorsätze gemacht? Welche hast Du eingehalten (…und wie lange ?)

"Ich bin im ersten Kindergarten, aber am liebsten möchte ich direkt schon in die erste Primarklasse gehen, denn die Jungs von der ersten Klasse finde ich cool. Den Salto auf dem Trampolin besser zu machen und das Skifahren zu üben. Mehr Gemüse essen, hat die Mama gesagt, aber das darfst du auch noch schreiben.“

 

Alexa Schnyder Grand

2. Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt und was ist tatsächlich aus Dir geworden?

„Nachdem ich die Handelsschule in Brig abgeschlossen hatte, sah mein Vater in der damaligen Alusuisse in Steg einen Job als Direktionssekretärin bei Dr. Aeschbach für mich vor. Er konnte nicht verstehen, dass ich einen Lohn von CHF 1'500.00 ausschlug und mich anders orientierte. Schon seit der 2. Primarklasse wollte ich nämlich Lehrerin werden, deshalb habe ich die Ausbildung im Lehrer Seminar angehängt und konnte darauf meinen Traumberuf ausüben.“

3. Wo hattest Du bisher Deine beste Mahlzeit und was hast Du gegessen?

„Das letzte Highlight war das 9-Gang Menu an Weihnachten, welches Sohn Andy für die ganze Familie gekocht hat. Sein Arbeitsaufwand war gross und unser Genuss beim Essen noch grösser. Dank Ehepartner Ricco, werde ich täglich mit Köstlich- keiten verwöhnt. Wenn wir im Camping in Bouveret verweilen ist Grillsaison angesagt - mit Ferienfeeling verbunden, was gibt es Schöneres?“

Geschtjier Frage: Welches ist Deine erste Erinnerung, die Dich mit Niedergesteln verbindet?

„In meinen Teenagerjahren bin ich mit meinen Kolleginnen oft mit dem Velo von Steg nach Raron gefahren. In Niedergesteln haben wir nie Halt gemacht, da uns das Dorf nicht gefiel. Ironie des Schicksals… nun wohne ich schon seit 28 Jahren glücklich und zufrieden in Niedergesteln.“

 

Christoph Schläfli

2. Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt und was ist tatsächlich aus Dir geworden?

"Meine Eltern hatten sich immer schon gedacht, dass ich in die Fussstapfen meines Vaters treten werde, welcher Mechaniker war. Also habe ich die Lehre als Mechaniker abgeschlossen. Ich habe dann eine Ausbildung zum Maschinen Konstrukteur gemacht, daraufhin eine weitere zum Produktionstechniker TS. Schlussendlich machte ich noch ein Nachdiplom Studium Medizin-Technik-Management, welches mir in meiner jetzigen Tätigkeit als Projektleiter bei der Synthes zugutekommt. Dazu kam dann noch die Ausbildung zum Gesundheitsmasseur.“

3. Wo hattest Du bisher Deine beste Mahlzeit und was hast Du gegessen?

"Durch meine Auslandreisen habe ich Gefallen an der asiatischen Küche allgemein. Ich koche auch selbst leidenschaftlich und probiere gerne Neues aus. In Australien habe ich Krokodil gegessen, das war speziell und kann man am ehesten mit Poulet vergleichen. In Thailand habe Ich sogar einmal nach einer kurzen Überwindungsphase knusprige, frittierte Heugumper gegessen.“

Geschtjier Frage: Welches ist Deine erste Erinnerung, die Dich mit Niedergesteln verbindet?

"Die erste Erinnerung gilt natürlich Lisa, meiner Lebenspartnerin. Ich habe vorher in Hohtenn gewohnt und habe auf meinem Arbeitsweg nach Raron schon immer das Dorf Niedergesteln bewundert. Den Dorfkern finde ich sensationell."

 

Finn Niklas Volken

2. Welchen Beruf haben sich Deine Eltern für Dich vorgestellt und was möchtest du tatsächlich werden?

„Mama meint ich soll einen vernünftigen Beruf wählen, in dem ich zufrieden sein kann und einen guten Lohn habe. Ich möchte FBI Agent werden, um Verbrecher jagen zu können und dann würde ich auch eine Pistole bekommen. Das würde mir gefallen.“

3. Wo hattest Du bisher Deine beste Mahlzeit und was hast Du gegessen?

„Spaghetti Bolo von Mama. Da kommt feine Tomatensauce und gutes Fleisch von der Metzgerei hinein. In unseren Ferien in Italien habe ich auch Tintenfisch gegessen, das hat mir gut geschmeckt und Pizza habe ich auch immer gerne.“

Geschtjier Frage: Welches ist Deine erste Erinnerung, die Dich mit Niedergesteln verbindet?

"Velofahren und die Baggilla. Ich bin gerne in der Natur und wenn wir an der Baggilla sind, liebe ich es Steine ins Wasser zu werfen, dann bringt man mich fast nicht mehr nach Hause, ich bin so gerne dort.“

Leute

Geschtjier Mämmini Jahrgang 2018

Lionel
geb. 14.02.2018
Eltern: Christine und Edgar Bregy

Yoana
geb. 09.07.2018
Eltern: Tamara und Marc Steiner

 

Marlon Kamil
geb. 03.08.2018
Eltern: Micheala und Rolf Imboden

Aurelia
geb. 17.08.2018
Eltern: Fabienne und Elias Bregy

 

Robyn
geb. 21.08.2018
Eltern: Vera und Steven Dieni

 

Agaravi
geb. 20.06.2018
Eltern: Sharmila und Koneswaran Govindan

"Familie ist, wo das Leben beginnt und die Liebe niemals endet."

Ganz Niedergesteln freut sich mit den Eltern. 

 

Gratulation zum 102. Geburtstag

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Foto: Fridolin Imboden

20190303_102Geburtstag Imboden Rosa

Foto: Sitzend vlnr.: Laura Amacker, Rosa Imboden und Irene Seiler. Stehend vlnr.: Adrian Imboden, Hubert Imboden, Flora Amacker, Fridolin Imboden und Marlis Rieder.

Rosa Imboden feierte am 04. März 2019 im Haus der Generationen St. Anna im Kreis ihrer Kinder den 102. Geburtstag.

Die Gemeinde gratuliert Poscht-Rosa, unserer ältesten Einwoh- nerin, ganz herzlich zum hohen Wiegenfeste und wünscht ihr gute Gesundheit. 

Gratulationen zum runden Geburtstag

Text: Jonas Kalbermatter (Redaktion)
Fotos: Gemeinderat

20190115_80_Geburtstag Bernhard Bregy

Foto: vlnr.: Michel Theler (Gemeinderat), Isidor Burkhardt (Gemeindevizepräsident), Jubilar Bernhard Bregy und Pascal Dini (Geimeinderat).

Bernhard Bregy feierte am 15. Januar 2019 seinen 80. Geburtstag. Der Gemeinderat überbrachte dem Jubilar die besten Glückwünsche.

20190218_Bregy Lukas 85 Jahre

Foto: vlnr.: Fridolin Imboden (Gemeindepräsident), Lukas Bregy (Jubilar), Isidor Burkhardt (Gemeindevizepräsident) und Michel Theler (Gemeinderat).

Lukas Bregy konnte am 18. Februar 2019 im Haus der Generationen St. Anna in Steg seinen 85. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratulierte dem wohlgelaunten Jubilar recht herzlich und wünschte ihm alles Gute und Gesundheit im neuen Lebensjahr.

20190222_Bergmann Elsa 85 Jahre

Foto: vlnr.: Fridolin Imboden (Gemeindepräsident), Elsi Bergmann (Jubilarin), Pascal Dini (Gemeinderat), Rinaldo Steiner (Gemeinderat) und Michel Theler (Gemeinderat).

Elsi Bergmann feierte am 22. Februar 2019 ihr 85. Wiegenfest. Die Gemeinde Niedergesteln gratuliert recht herzlich und überbrachte die besten Glückwünsche.

Zum Gedenken an unsere Verstorbenen im Jahre 2018

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde) (Kurzfassung der Lebensläufe)
Fotos: digitalisiert von Bestattung Weissen

Hanni Zumoberhaus-Amacker †

Geboren am 09. Juli 1948
Gestorben am 01. Januar 2018

Hanni wurde als fünftes Kind von insgesamt sieben Kindern des Franz und der Johanna Amacker-Steiner in Raron geboren. 1952 zog ihre Familie nach Niedergesteln, wo sie eine glückliche Kindheit verbrachte. Nach der Schulzeit arbeitete sie im Service und später im Geschäft in Raron und danach in Brig. Im Jahr 1970 vermählte sie sich mit Ernst Zumoberhaus. Aus ihrer glücklichen Ehe entsprossen drei Mädchen. Sie verbrachte viel Zeit mit ihren Enkelkindern und erfüllte ihnen so manchen Wunsch. Von Frühjahr bis Spätherbst verbrachte sie viel Zeit in Tatz. Sie war mehrere Jahre im Kirchenchor und in den letzten Jahren hat sie im Frauen-Jassclub mitgemacht. Sie hat im 70. Altersjahr im Spital in Brig den Kampf gegen ihre Krankheit verloren und wurde aus unserer Mitte gerissen.  

Herr gib ihr die ewige Ruhe und lass sie ruhen in Frieden. Amen.

 

Paul Trachsel

Geboren am 04. Dezember 1935
Gestorben am 18. Januar 2018

Paul, des Fritz und der Rosina Trachsel-Brügger, wurde in Adelboden geboren. Im Jahr 2006 ist er mit seiner Frau Sonja nach Niedergesteln gezogen. Er ist nach einem reicherfüllten Leben im Spital in Visp verstorben. Er wurde im Gemeinschaftsgrab in Frutigen beigesetzt.

 

Herr gib ihm die ewige Ruhe und lass ihn ruhen in Frieden. Amen.

 
 

Ernst Zumoberhaus-Amacker

Geboren am 25. April 1943
Gestorben am 03. Februar 2018

Ernst, des Elias und der Katharina Zumoberhaus wurde in Niedergesteln geboren. Er verbrachte eine glückliche Kindheit mit seinen neun Geschwistern und half in der Landwirtschaft seiner Eltern mit. Nach seiner Schulzeit in Niedergesteln arbeitete er in verschiedenen Betrieben als Maurer und Vorarbeiter. 1970 heiratete er Hanni Amacker. Dieser Ehe entsprossen drei Töchter. Anfang der 80iger Jahre gründete er mit einem Kollegen sein eigenes kleines Bauunternehmen. Die letzten 15 Jahre vor seiner Pension arbeitete er als Alleinunternehmer in seinem Geschäft. Er war mehrere Jahre im Kegelklub und als leidenschaftlicher Fussballfan ging er oft mit dem FC Sion Car nach Sitten zu den Fussballspielen. In den letzten Jahren hat er im Jassclub der Männer aktiv mitgemacht. Kaum ein Monat nach dem Tot seiner Frau wurde er aus unserer Mitte gerissen. Er ist in seinem Heim in Niedergesteln verstorben. 

Herr gib ihm die ewige Ruhe und lass ihn ruhen in Frieden. Amen

Vreny Rottensteiner-Schröter

Geboren am 10. Februar 1970
Gestorben am 05. Februar 2018

Vreny wurde als drittes Kind von insgesamt vier Kindern des Louis und der Elsa Schröter geboren. Sie besuchte die Schule in Steg und Gampel. Danach arbeitete sie in verschiedenen Orten im Service. In der Luzerner Höhenklinik in Montana lernte sie ihren ersten Mann kennen. Aus ihrer Ehe entsprossen zwei Kinder. Ab dem Jahr 2001 hat sie in Sitten in einer Kellerei ihre Berufung als Weinfachfrau gefunden. Kurz darauf hat sie ihren jetzigen Mann Heinz kennengelernt. Sie heirateten im Jahr 2006. Alle die Vreny kannten, wissen, was sie für ein lebensfroher Mensch mit grossem Herz gewesen ist. Sie verstarb im Spital in Sitten. Auf ihren Wunsch wurde sie in Niedergesteln beigesetzt.

Herr gib ihr die ewige Ruhe und lass sie ruhen in Frieden. Amen.

 
 

Edith Bregy-Schmid

Geboren am 24. September 1930
Gestorben am 23. Februar 2018

Edith wurde als achtes Kind von insgesamt elf Kindern des Albert und der Antonia Schmid-Blatter in Glis geboren. Sie besuchte die Schule in Glis. Sie arbeitete in verschiedenen Hotels der Westschweiz als begeisterte Serviceangestellte. Im Jahr 1951 zog sie nach Zürich, wo sie ihren Mann Franz Bregy von Niedergesteln heiratete. Aus ihrer glücklichen Ehe entsprossen zwei Mädchen. 1988 kehrten sie nach fast 40 Jahren zurück ins Wallis. Im Frühjahr 1995 verstarb ihr Mann Franz. Durch ihre Frohnatur begann sie, Reisen zu unternehmen, sogar über die Grenzen hinaus in ferne Länder. Sie fühlte sich im Kreise von Verwandten und Bekannten und speziell auch im Kreise ihrer Enkelkinder und Urenkelkinder sehr wohl. Sie ist nach einem reicherfüllten Leben im Haus der Generationen St. Anna in Steg friedlich eingeschlafen.  

Herr gib ihr die ewige Ruhe und lass sie ruhen in Frieden. Amen.

 

Rosa Bregy-Imboden

Geboren am 10. April 1932
Gestorben am 28. März 2018

Rosa wurde als fünftes Kind des August und der Ida Bregy-Imboden in Niedergesteln geboren. Sie wuchs im grossen Familienkreis auf und besuchte die Dorfschule in Niedergesteln. In Tatz war sie am Heuen, Hirten und Wässern. In den folgenden Jahren ist sie in verschiedenen Stellen im Unterwallis gewesen, jedoch war sie immer langzeitig. Im Jahr 1960 vermählte sie sich mit Marinus Bregy. Sie hatten fünf Kinder. Neben der Familie führten sie gemeinsam einen kleinen landwirtschaftlichen Betrieb. 1983 verstarb ihr Mann an Herzversagen. 1990 verlor sie ihren jüngsten Sohn durch einen tragischen Unfall. Von da an haben bei ihr die gesundheitlichen Probleme angefangen. Die letzen 13 Jahre verbrachte sie im Haus der Generationen St. Anna in Steg. Sie freute sich über jeden Besuch. Rosa ist nach einem reicherfüllten Leben im Haus der Generationen St. Anna in Steg friedlich eingeschlafen.  

Herr gib ihr die ewige Ruhe und lass sie ruhen in Frieden. Amen.

 

Josef Roten-Imstepf

Geboren am 18. März 1935
Gestorben am 25. April 2018        

Josef wurde als ältester Sohn von Adele und Fridolin Roten-Arnaboldi in Raron geboren und ist dort aufgewachsen. 1987 ist er mit seiner Gattin Trudy ins Obergesch in Niedergesteln gezogen, wo- selbst er im vergangenen April beim Holzspalten verstorben ist. Auf seinen Wunsch wurde er auf der Burgkirche in Raron beige- setzt.  

Herr gib ihm die ewige Ruhe und lass ihn ruhen in Frieden. Amen.

 

Kurt Stocker

Geboren am 18. April 1934
Gestorben am 16. Oktober 2018

Kurt, des Friedrich Wilhelm und der Frieda Stocker-Guthauser, wurde in Muri geboren. Im Jahr 1998 ist er mit seiner Frau Elsbeth nach Niedergesteln gezogen. Nach schwerer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen und von uns gegangen.

Herr gib ihm die ewige Ruhe und lass ihn ruhen in Frieden. Amen

 
 

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, -
denn er muss meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten -
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.

Rainer Maria Rilke

 

Anton I.

1356 – 1375 († 1405)

Foto: Der letzte Ritter auf dem Weg auf die Gestelnburg, Anton I. 1356 – 1375 († 1405), verabschiedet sich.
Text: Efrem Kuonen
Foto: Efrem Kuonen
Quelle: Philipp Kalbermatter, lic.phil; Dr. Johann Siegen, Prior

Im Schiedsspruch des Herzogs war zu lesen, dass in diesem Krieg in Lötschen 1'012 Gebäude verbrannt und in Gesteln 30 Häuser eingeäschert und viele Menschen getötet und verwundet wurden. Die wirtschaftliche, politische und militärische Tätigkeit, die Kriege und Friedensschlüsse mit Bischof Witschard Tavelli von Sitten, die Ermordung des Bischofs 1375 auf Schloss Seta (oberhalb von Sitten bei Savièse) und die anschliessende Vertreibung Antons I. sind nicht zuletzt dank des Freilichtspiels «Der Bischofsmord» im Herbst 2016 weitherum bekannt. Peter V. hatte seinen Sohn Anton I., den letzten männlichen Vertreter der Hauptlinie der von Turn, zum Haupterben, eingesetzt. Neben den weltlichen Gütern erbte Anton I. auch den Streit mit dem Bischof von Sitten von seinem Vater, was ihm schliesslich zum Verhängnis wurde. Am 30. Mai 1366 erreichten ein päpstlicher Gesandter aus Rom und der Herzog von Savoyen in Friedensgesprächen in Evian einen Waffenstillstand zwischen den verfeindeten Parteien. 

Das Schloss Gesteln hatte eine Belagerung von acht Wochen, eine andere von vier Tagen zu bestehen, ohne eingenommen zu werden. Die Feindseligkeiten hörten nach dem Frieden von Evian nicht auf und gipfelten 1375 in der Ermordung des Bischofs von Sitten auf Schloss Seta durch Anton I. Diese Bluttat nahmen die Zenden zum Vorwand, um Anton I. aus dem Lande zu vertreiben und seine Güter in Besitz zu nehmen. Er flüchtete nach Savoyen. Dort verkaufte er seine Besitzungen und Güter an den Grafen von Savoyen, welcher die Gestelnburg an Bischof Eduard von Sitten weiterverkaufte und lebte bis zu seinem Tode im Jahr 1405 beim Grafen. Nach seinem Tod gelangten der Besitz und die Rechte der Familie von Turn durch seine Tochter Jeanne an ihren Gemahl Jean de la Baume und verblieben bis zu den Burgunderkriegen (1474 – 1477) bei dessen Familie.

Viktor van Berchem, der Biograph von Johann von Turn, schreibt: «Keine feudale Familie im Wallis hat eine so bedeutende Rolle gespielt wie die Familie von Turn-Gestlenburg. Die Freiherren von Turn verdankten ihre Erfolge persönlicher Tüchtigkeit, kluger Heiratspolitik, hohen Ämtern und ihre Misserfolge dem Kampfe gegen die Kirche und gegen das mächtige Bern.»  

Der Turm im Gemeindewappen von Niedergesteln erinnert noch heute an die einstigen Freiherren von Turn.

Kindertagesstätte Sunnublüämu

Text: Martin Kalbermatter (Haus der Generationen)

Die Kindertagesstätte Sunnu- blüämu bietet eine familienergänzende Tages- betreuung für Kinder von 3 Monaten bis 12 Jahren an. Unser Angebot umfasst die Säuglings- gruppe, altersgemischte Kinder- gruppe, Vor- und Nachschul- betreuung, Mittagstisch, sowie auch eine Waldspielgruppe. Die Kindertagesstätte Sunnublüämu bietet allen Kindern einen sicheren, kindgerechten und ausserfamiliären Lebensraum. Im Mittelpunkt der Betreuung steht die individuelle und altersgerechte Begleitung und Förderung. Im Haus der Generationen St. Anna finden ebenfalls 61 betagte Menschen mit mittlerer bis schwerer Pflegebedürftigkeit ein Zuhause.  

Jubiläum

Nach der Eröffnung im August 2013 wuchs die Kindertagesstätte Sunnublüämu stetig an. Immer mehr und mehr Kindernamen fanden ihren Platz an den bunten Wänden in den Räumlichkeiten im Haus der Generationen St. Anna. So konnte am 26. August 2018 erfolgreich das 5-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte Sunnu- blüämu gefeiert werden. 

Mittagstisch Raron

Die Kita und ihr Angebot haben sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert und die Nachfrage ist stetig da. Deshalb plant die Kita Sunnublüämu, den bestehenden Mittagstisch in Raron auszubauen und hier ebenfalls eine Vor- und Nachschulbetreuung anzubieten. Das Ziel wäre es, bei genügend Kindern, das Angebot im August 2019 zu starten. Für Auskünfte steht die Kita jederzeit gerne zur Verfügung.

 Tageselternvermittlung

Die Tageselternvermittlung ist ebenfalls eine Dienstleistung, welche die Bereichsleiterin Daniela Imboden der Kindertagesstätte Sunnublüämu koordiniert. Die Nachfrage für Tageseltern wächst ebenfalls an, wir sind jedoch immer auf der Suche, um neue Tageseltern zu rekrutieren.

 

Waldspielgruppe

Jeden Montag findet die Waldspielgruppe an der „Baggilla“ statt. Dieses Angebot besteht seit August 2018 und ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der Kita Sunnublüämu.

Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag 11. April bis Samstag 13. April 2019

(nur solange Vorrat!)

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Cardinal Bier

10 x 33 cl

CHF 9.95
statt CHF 12.95

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Fendant Cave St. Pierre Chamoson

7.5 dl

CHF 6.20
statt CHF 9.20

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Henniez rot

Six Pack, 1.5 l

CHF 4.80
statt CHF 7.80

 

 
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Vel Citro Abwaschmittel

1 l

CHF 2.50
statt CHF 3.10

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Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

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Incarom

275 g

CHF 9.95
statt CHF 13.50

 
imagesC60NERBH

P1000654

Casino Teigwaren, div. Sorten

günstige Preise

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder- gesteln.
Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18.

 
 
Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: von 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: von 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Post

Postbüro Raron-Niedergesteln

Tel.: 058 454 26 12
Fax: 058 667 37 22
E-Mail: 394200@post.ch
Internet: www.post.ch

Montag- Freitag:
8.15 - 11.00 / 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag:
8.15 - 10.30 Uhr
Schalterschluss vor Feiertag 16.00 Uhr

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)