Jahrgang 18 - Nr. 3 - Dezember 2019

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Jahrgang 18 - Nr. 3 - Dezember 2019
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde, Kiesfang, Wilde Deponie

Seite05 HWS Geschiebesammler "Chäla" 

Seite06 HWS Geschiebesammler "Chäla", Geschtjier Agenda

Seite07 Geschtjier Agenda, Wohnung Eischlerhüs, GFS

Seite08 Persönlich, Wir gratulieren zum runden Geburtstag

Seite09 Letzte Weinübergabe an die "Château de la Tour"-Gönner

Seite10 WWF-Besuch, WWF-Lauf

Seite11 WWF-Lauf, Draussen unterrrichten

Seite12 Draussen unterrichten, Herbstspaziergang 2019

Seite13 Alti Zitige - Alti Ziite

Seite14 Alti Zitige - Alti Ziite

Seite15 Alti Zitige - Alti Ziite

Seite16 Alti Zitige - Alti Ziite, Alte Fotos von und aus Niedergesteln

Seite17 Z'Geschtillu löifts... 

Seite18 Damenturnverein Niedergesteln, Geschtjier Karatekas

Seite19 Geschtjier Karatekas, Aus dem TPV

Seite20 Frauen- und Müttergemeinschaft

Seite21 Frauen- und Müttergemeinschaft, Jungfeuerwehr

Seite22 WAS in Gampel, SN-Genossenschaft,

Seite23 Für grosse und kleine Reifenexperten, Geschtjier Fädra

Seite24 Geschtjier Fädra

Seite25 Geschtjier Fädra

Seite26 Hochzeitsjubiläen

Seite27 Niedergesteln als zweite Heimat

Seite28 Wir gratulieren im Jahre 2020, Ausbildungsabschlüsse 2019

Seite29 Ausbildungsabschlüsse 2019, Betriebskommission Lonza Visp

Seite30 Betriebskommission Lonza Visp, HUEBI

Seite31 Wenn ich alt bin, will ich nicht jung aussehen, sondern glücklich. 

Seite32 Wenn ich alt bin, will ich nicht jung aussehen, sondern glücklich.

Seite33 Markant hohe Zufriedenheitswerte, Fröhliche Weihnachten

Seite34 40 Jahre Dorfladen in Niedergesteln

Seite35 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim- weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden

Manuela Imstepf
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
Fabienne Steiner

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder- gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
April 2020

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 07. Februar 2020

Beiträge von Vereinen, Genossen- schaften und Privaten sind herzlich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

entnommen den Sitzungsprotokollen

Bewilligte Baugesuche

  • Ersetzen Fenster und Fenster|läden auf Parzelle Nr. 355 „Dorf|strasse 6“, Eigentümer: Adrian Imboden, EG Franz Imboden.
  • Erstellen Gebäude (Nach|voll|zugs|ver|fahren) auf Parzelle Nr. 425 „Erbstrasse 13“, Eigen|tümer: Annett und Gerd Urbach.
  • Verkleiden Holzschuppen auf Par|zelle Nr. 392 „Grossi|mattu|wäg 2“, Eigentümer: Vanessa und Pascal Dini.
  • Neueindecken Schuppen-Dach auf Parzelle Nr. 3630 „Tatz“, Eigentümer: Gilbert Steiner.
  • Sanierung Fassade Ein|familien|haus auf Parzelle Nr. 151 „Moos|strasse 5, Eigen|tümer: German Kalber|matter. 

Arbeitsvergaben

  • Staketengeländer mit Handlauf und Podest in der "Chäla" für CHF 10‘920.80 inkl. MWST an die Firma Stahleinbau.
  • Die Überarbeitung der Ge|fah|ren|karte Hochwasser Galdi-Bietschi|kanal inkl. parzellen|scharfe Ab|grenzung der Ge|fahren|zone inner|halb der Bau|zonen an das Büro Geoplan AG für CHF 36‘683.60 inkl. MWST.
  • Sanierung der Schulhausstrasse für CHF 44‘034.00 netto inkl. MWST an die Firma Pius Schmid AG.
  • Aktualisierung der Notfall- und Interventionsplanung (NIPL) Hoch|wasser für CHF 19‘619.15 inkl. MWST und Nebenkosten an das Büro Geoplan AG.
  • Sanierung der Brücken Zwiebel|moosweg und Wannutrog für einen Pauschal|betrag von CHF 71‘000.00 netto inkl. MWST an die Firma Schmid Bautech AG.
  • Malerarbeiten an der Kapelle Tatz für CHF 28‘000.00 inkl. MWST an die Firma Brigger AG.
  • Anbringen einer Video|über|wach|ungs|station beim Ge|schie|be|sammler „Chäla“ für CHF 11‘887.70 inkl. MWST an die Firma Imboden Elektromechanik AG.
  • Rückbau der Steinschlagnetze in der "Chäla" für CHF 7‘032.00 exkl. MWST an das Forstrevier Süd|rampe.
  • Montage einer Tropfsteinnase in der "Chäla" für CHF 4‘534.15 inkl. MWST an die Firma Stahleinbau AG.

Betriebsbewilligung Restaurant Gestelnburg

Eveline Meister erhält die Be|triebs|be|willigung für das Restau|rant Gestelnburg. Damit ist er|freu|lich|er|weise auch das dritte Restau|rant im Dorf wieder ge|öf|fnet. 

Kaminfeger in Tatz

Vom 16. bis 18. Oktober 2019 wurden in den Ferienwohnungen in Tatz Rei|nigungs|arbeiten und Kontrollen der Feuerungsanlagen durch den Kaminfeger durch|geführt. Die Wohnungs|besitzer wurden durch den Kaminfeger informiert.

Das Kantonale Feuerinspektorat (KAF) kann den Eigentümern der nur während des Sommers be­wohnten Maiensässe, Alphütten und Berghütten bewilligen, die Ka­minreinigungen selber zu be|sor|gen, sofern es sich nur um offene Herde, Kochherde mit Füssen, einfache oder trans|portier|bare Öfen handelt und wenn der Rauch nur durch Holz|kamine und ein|fache Rauch|rohre entweicht.

 

Die Erteilung der Bewilligung untersteht fol­genden Be|din|gungen:

1. dass die notwendigen Rei|ni|gungs|werkzeuge vorhanden sind,
2. dass die Feuer|ungs|ein|rich|tungen und die Rauch|ab|züge gemäss den gesetz|lichen Vor|schriften erstellt und unter|halten sind,
3. dass die Reinigung der Einrichtungen mindestens einmal jähr­lich erfolgt, 
4. dass an den Installationen ohne Bewilligung des KAF keine Än­derungen vorgenommen werden.

In den Gebäuden, für die eine entsprechende Bewilligung erteilt wur­de, hat der Eigentümer alle sechs Jahre eine Kontrolle durch den Ka­minfeger durchführen zu lassen.

In dem Zusammenhang sei darauf hingewiesen, dass gemäss der Verordnung der Eigentümer für den Unterhalt der Kamine und der Heiz|ungs|ein|rich|tungen verant|wortlich ist. Die Reinigung von Feuer|ungs- und Rauch|abzugs|an|la|gen ist obli|gato|risch.

Beiträge

Der Gemeinderat hat folgende Beiträge gesprochen:
- der 3. OS Raron für ihre Reise nach Paris einen Beitrag von CHF 500.00. 

Beitrag der KWKW Chriz AG

Die CHF 5‘000.00 der KWKW Chriz AG werden dieses Jahr für den Unter|halt im alten Dorfteil einge|setzt.

Zur Erinnerung

Stimmmaterial, das in den schwar|zen Briefkasten der Ge|mein|de geworfen wird, ist un|gültig.

So wählte Niedergesteln

Nationalratswahlen vom 20. Oktober 2019

356 von 550 stimmberechtigten Bürgern haben gewählt, was einer Wahlbeteiligung von 64.73% ent-spricht. 7 Wahlzettel waren un|gültig. 1 Wahlzettel wurde leer ein|ge|worfen.

Alt-Gemeinderat und Grossrat Martin Kalbermatter, der auf Liste Nr. 2 (CSPO) startete, erhielt in Niedergesteln 276 Stimmen.
(gesamthaft im Bezirk 1‘394 und im Kanton 5‘854)

Ständeratswahlen vom 20. Oktober 2019

Gewählt haben 358 von 550 stimmberechtigten Bürgern, was eine Wahlbeteiligung von 65.09% ergibt.

Dabei erhielten Stimmen: Beat Rieder 291, Michael Kreuzer 43, Brigitte Wolf 19, Marianne Maret 244, Cyrille Fauchere 17, Mathias Reynard 23, Philippe Natermod 13, Jacqueline Lavanchy 3.

Ständeratswahlen (2. Wahlgang) vom 03. November 2019

336 von 550 stimmberechtigten Bürgern haben gewählt. Die Wahlbeteiligung lag bei 61.09%.

Dabei erhielten Stimmen: Beat Rieder 298, Brigitte Wolf 22, Marianne Maret 269, Cyrille Fauchere 20, Mathias Reynard 28.

 

Kiesfang

Text/Foto: Pascal Dini (Gemeinderat) 

Im Herbst 2018 wurde der Kiesfang im Damm durch die Firma Theler AG aus gebaggert. 3'000 Kubikmeter Geröll wurden ab|trans|portiert. Nach starken Regen|fällen und Gewittern im Sommer 2019 hat sich der Kies|fang erneut bis an die Bachsohle des Jolibachs aufgefüllt. Im Oktober 2019 wurden erneut ca. 5'000 Kubik|meter Material ab|ge|führt. Mit diesen Mass|nahmen wird der Hoch|wasser-Schutz gewähr|leistet.

Foto: Der Kiesfang vor dem Ausbaggern im Oktober 2019.
Foto: Der Kiesfang vor dem Ausbaggern im Oktober 2019.
 

Wilde Deponie

Text/Fotos: Pascal Dini (Gemeinderat) 

Bei der Deponie Turtigeiju kommt es vermehrt vor, dass illegale Materialien deponiert werden. Einzig Grünabfälle wie Äste, Sträucher, Gartenabfälle sowie Alt|eisen dürfen in die dafür vor|gesehenen Ablageplätze ent|sorgt werden. Abfälle wie: Sperrholz, Fenster, Bauschutt, Plastik, Stein|abfälle oder Kehricht sind strikte verboten zu depo|nieren. Auch wird beobachtet, wie sich Per|sonen ausserhalb der Öff|nungs|zeiten auf die Deponie schlei|chen, um ihren Müll illegal zu entsorgen! Altglas und PET-Flaschen, Kon|ser|ven|büchsen, Batte|rien und Alt|speise|öl können beim Werkhof der Gemeinde entsorgt werden. Lei|der wird auch bei dieser Annahmestelle ver|mehrt fest|ge|stellt, dass die Mate|rialien nicht sortiert und beim Werkhof nicht fach|gerecht entsorgt werden.

Die Bevölkerung wird gebeten, Beobachtungen, welche ein Fehl|verhalten aufweisen, der Ge|meinde|ver|waltung zu melden.

Foto: Alte Fenster...
Foto: Alte Fenster...
Foto: Holzfenster und Sonnenstoren bei der Deponie.
Foto: Holzfenster und Sonnenstoren bei der Deponie.
Foto: Verschiedene Flaschen und Abfall, welcher beim Werkhof wild deponiert wurde.
Foto: Verschiedene Flaschen und Abfall, welcher beim Werkhof wild deponiert wurde.
 

Hochwasserschutz | Geschiebesammler "Chäla" in der Jolischlucht eingeweiht

Text: Werner Koder (WB 07.09.2019) und Rinaldo Steiner (Gemeinderat)
Fotos: Isidor Burkhardt (Gemeinderat) 

Seit kurzem lässt es sich im Ritterdorf viel ruhiger schlafen. Denn der grosse Ge|schiebe|sammler in der Joli|schlucht ist feierlich eingeweiht worden. Er soll das Dorf vor ge|fähr|lichen Hoch|wassern schützen.

Das Ritterdorf und seine Be|woh|ner sind unmittelbar von Über|schwemm|ungen durch den Joli|bach bedroht. Der nor|maler|weise harmlos dahin|plätsch|ernde Berg|bach kann sich bei starken Regen|fällen innert kürz|ester Zeit in eine gefähr|liche Sturz|flut ver|wan|deln. Ver|ant|wort|lich dafür ist vor allem das starke Gefälle in der engen Joli|schlucht.

Ein langwieriges Projekt

Durch die steile und enge Jolischlucht nehmen die tosenden Wasser|massen enorm Ge|schwin|dig|keit auf und sind seit Menschen|gedenken eine gefähr|liche Bedroh|ung für die Menschen und ihre Gebäude. Nicht zuletzt deshalb war das halbe Dorf in der roten Zone. Bei den Unwettern im Herbst 2000 ist unsere Gemeinde noch knapp an einer Katastrophe vorbei|ge|schrammt. Gleich danach machten sich die Ver|ant|wort|lichen an die Aus|arbei|tung eines Mass|nahmen|kata|logs, wie das Ritter|dorf vor Hoch|wassern effizient zu schützen sei. Der Hoch|wasser|schutz in Nieder|gesteln war für die Ge|meinde|räte des Ritter|dorfs stets prioritär. Nach Richard Kalber|matter und Josef Pfam|matter ist Fridolin Imboden bereits der dritte Ge|meinde|präsident, der vom Hoch|wasser|projekt bean|sprucht wurde. Viele der in der Gefahrenkarte definierten Mass|nah|men sind bereits erfolg|reich umgesetzt. So wurde das "Gross Bietschi" inzwischen gross|zügig verbreitert und renaturiert. Auch am Jolibach selber sind Massnahmen ergriffen worden. Die zentralen Elemente waren die Absenkung des Bach|bettes, die Verbreiterung des Ge|rinnes sowie das Erstellen von Ufer|mauern. Zudem wurde beim Schlucht|ausgang eine grössere Fels|ab|tragung vorge|nommen, um die Abfluss|kapazität im Über|last|fall zu ver|bessern. Und schliesslich ist nun, als krönen|der Ab|schluss, das match|ent|schei|dende Puzzle|teil des gesamten Hoch|wasser|schutz|kon|zepts einge|weiht worden: der grosse Ge|schiebe|sammler in der "Chäla" tief in der Joli|schlucht oberhalb des Dorfs. "Ab|schliess|end kann man sagen, dass mit all den aus|geführ|ten Mass|nahmen das Dorf und die Bevöl|kerung bei Gross|ereig|nissen gut geschützt sind. Totale Sicherheit wird es nie geben. Das wissen wir. Aber jetzt wird die rote Zone aus der Gefahren|karte verschwin|den, man kann fortan in der Bauzone, die bisher rot war, wieder ohne Probleme Baugesuche bewilligen", freute sich bei der Einweihung unser Gemeindepräsident Fridolin Imboden.

62 Meter breiter Erddamm mit Betonkern

Dieser rund 15‘000 Kubikmeter umfassende Sammler besteht aus einem Erddamm mit Betonkern, der 14 Meter hoch ist. An seiner Basis ist der Damm rund 62 Meter, an seiner Krone rund vier Meter breit. Der Damm weist eine 1,2 Meter hohe Öffnung auf, durch die der Jolibach in "Friedenszeiten" dahinplätschert. Im Hoch|wasser|fall sollte sich das Ge|schie|be darin verkeilen und hinter dem Damm aufstauen. Das haben Modell|versuche der Hoch|schule Rappers|wil ergeben.

Rechen mit Schieber verschliessbar

Sollte sich das Geschiebe aber ähnlich verhalten wie bei der Beinahe-Katastrophe im Oktober 2011 in Gampel, als das Geschiebe nicht wie gewünscht zurück|ge|halten wurde, so bestehe die Möglich|keit, den Sammler mit einem Schieber zu verschliessen. Im Werkhof wurde ein Schalter angebracht, damit man nicht hinauf zum Schieber steigen muss, der eventuell im Hochwasserfall gar nicht mehr zugänglich ist. Die Gesamtkosten des Ge|schiebe|sammlers belaufen sich auf rund 4.2 Millionen Franken. Die definitive Abrechnung liegt noch nicht vor. Dass sich der Beitrag der Gemeinde auf einen Betrag von etwa CHF 500‘000.00 begrenzt, konnte dank den Subventionen von Bund & Kanton sowie Sponsoren bewerkstelligt werden. Ein ganz spezieller Dank geht an die Schweizer Patenschaft für Berggemeinden, die Stadt Zürich und die Mobiliar Versicherungen für die grosszügige finanzielle Unterstützung. Um diesen Dank speziell zu untermauern, sind die Sponsoren beim Bauwerk auf einer Sponsorentafel verewigt worden. Die Sponsoren zeigten sich dabei sehr grosszügig. So haben die Mobiliar Versicherungen CHF 313‘000.00, die Schweizer Paten|schaft für Berggemeinden CHF 390‘000.00 und die Stadt Zürich CHF 150‘000.00 zum Schutz unseres Dorfes beigetragen.

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Foto: Prior James Kachappilly, die beteiligten Unternehmungen und einige Sponsoren bei der Einsegnung in der "Chäla".

Würdige Einweihung

Am 06. September 2019 konnte man den fertigen Geschiebe|sammler in einer würdigen Feier unter den Macht|schutz Gottes stellen. In An|wesen|heit der be|teilig|ten Unter|nehmungen und einiger Spon|soren segnete Prior James Kacha|ppilly das Bau|werk in der "Chäla" ein. Am frühen Abend war dann die Be|völ|kerung in die Turn|halle zu einer Prä|sen|tation der zu|stän|digen Stellen von Bund, Kan|ton und Ingen|ieur|büro ein|ge|laden.

Foto: Die Sponsorentafel.
Foto: Die Sponsorentafel.

Bauingenieur Louis Glenz vom Ingenieurbüro Zum|ofen & Glenz sowie Christian Studer seitens Kantonsbehörde er|mög|lich|ten einen Ein|blick in die ge|machten Über|legungen der ver|gang|enen Jahre be|züglich des Bau|werks. Um der Wichtig|keit dieses Meilen|steins Aus|druck zu ver|leihen, offerierte die Gemeinde Getränke und Grilladen, welche von "iischi Metzg" Raron in fach|männ|ischer Manier hervor|ragend zube|reitet wurden. Heinz Arnold sponsorte die von seinem Team dafür auf|gewen|deten Arbeits|stunden.

Dafür an dieser Stelle recht herzlichen Dank. Die Anwe|senden verbrach|ten einen informativen und geselligen Abend.

 

Geschtjier Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

21. Dezember 2019 -
05. Januar 2020
Weihnachtsferien
 
24. Dezember 2019
Kinderwortgottesdienst
 
25. Dezember 2019
Weihnachten
 
31. Dezember 2019
Silvester
 
01. Januar 2020
Neujahrstrüch
Über|reich|ung Jung|bürger|brief
 
09. Januar 2020
Mittagstisch f. Junggebliebene


11. Januar 2020
Vereinsabend TPV
 
17. Januar 2020
GV Samariterverein
 
25. Januar 2020
Frauen- und Mütterabend
 
06. Februar 2020
Blasiussegen f. Kindergärtner und Kleinkinder
 
08./09. Februar 2020
SN- Ausstellung in Visp
 
11. Februar 2020
FMG-Vortrag Gärtnern

13. Februar 2020
Mittagstisch f. Junggebliebene
 
21. Februar 2020
Kinderfasnacht
22. Februar 2020 - 
09. März 2020
Sportferien

26. Februar 2020
Aschermittwoch

01. März 2020
Suppentag 
 
05. März 2020
Kreuzweg
 
06. März 2020
Weltgebetstag Zimbabwe
 
12. März 2020
Mittagstisch f. Junggebliebene
 
14. März 2020
SN-Widdermarkt in Visp
 
18. März 2020
ganzer Tag Schule
19. März 2020
Josefstag
 
28. März 2020
WAS-Widdermarkt in Gampel
 
04. April 2020
Geschtjier Holzofubrot
 
05. April 2020
Ringkuhkampf Goler
 
08. April 2020
ganzer Tag Schule
 
09. April 2020
Mittagstisch f. Junggebliebene
 
10. April 2020
Karfreitag
 
12. April 2020
Ostern
 
13. April 2020
Ostermontag
Ringkuhkampf Goler
 
19. April 2020 
Erstkommunion

Voranzeige:
03. August 2020 –
07. August 2020
Ferienpass 
 
Entsorgung Weihnachtsbäume:
30. Dezember 2019
06. Januar 2020
13. Januar 2020
20. Januar 2020
27. Januar 2020

 

Gemeindeführungsstab

Text: Jean-Claude Lerjen (GFS) 
Foto: GFS

Was genau macht eigentlich der Gemeindeführungsstab Nieder|gesteln?  

Der Gemeindeführungsstab (GFS) ist der Krisenstab der Gemeinde. Eingesetzt wird der GFS vom Gemeinderat, wenn eine Krisen|situation dies erfordert wie z.B. Hoch|wasser, Erdbeben, Wald|brand, kompletter Stromausfall etc.

Während des Jahres machen wir immer wieder Übungen, bereiten unsere Dokumente vor oder er|halten die Möglichkeit, in den ver|schiedenen Ressorts vom Kan|ton angebotene Kurse zu be|su|chen. Einmal jährlich findet zu|dem eine Grossübung statt.

Kurzer Rückblick über das Jahr 2019:

  • 01.2019 Jedes Mitglied des Stabes präsentierte seine Fun|ktion dem Gemeinderat.
  • 02.2019 Der GFS Niedergesteln wird vom GFS Gampel ein|ge|laden, den Ausführungen des Regionalen Führungsstabes Saas|tal zum Abbruch des Trift|bach|gletschers zuzu|hören und von deren Erfahrung zu profi|tieren.
  • 04.2019 Umzug vom Jugend|lokal in das Feuer|wehr|lokal.
  • 05.2019 Beginn Übung Hoch|wasser Stufe 2.
  • 10.2019 Fortsetzung der Übung Hochwasser Stufe 3 mit der Feuerwehr Raron-Niedergesteln und dem Samariterverein – der Ernstfall wird geprobt und es werden wiederum wertvolle Erfahrungen gesammelt.
  • 11.2019 Exkursion (Ausbildung).

Information an die Bevölkerung von Niedergesteln:

In einer Krisensituation wird die Bevölkerung über die aktuelle Lage informiert (z.B. Hochwassergefahr, Strassensperrungen, Vor|berei|tungen zu einer Evakuation etc.). Diese In|for|mationen werden je nach Situation über verschiedene Kanäle verbreitet:

  • Facebook Seite „Ge|mein|de|führungsstab Niedergesteln“
  • Webseite der Gemeinde Nieder|gesteln
  • App „Alertswiss“
  • Medien (Radio, Online|medien, Printmedien)
  • Anschlagsbretter der Gemeinde
  • Flugblätter
Foto: Übungsbesprechung des GFS.
Foto: Übungsbesprechung des GFS.

Es ist uns wichtig, dass wir die Bevölkerung im Ernstfall schnell und zuverlässig erreichen können. Aus diesem Grunde bitten wir die Bevölkerung, ihre Mobil|tele|fon|nummern der Gemeinde Nieder|gesteln durch|zu|ge|ben. Selbst|ver|ständ|lich werden diese vertraulich behan|delt und nicht weiter|gege|ben! Die Mitglieder des GFS danken für das Vertrauen.

Die Mitglieder des Stabes sind:

Philippe Kuonen, Raphael Murmann, Trudy Kalbermatter, Daniel Zuber, Gilbert Bregy und seine 3 Frauen (Christine, Rosalia, Daniela), Klaus Imboden, Patrick Bayard, Renata Kalbermatter, Gabriel Kalbermatter, Susanne Lerjen, Ivan Amacker, Roger Lochmatter, Christian Imstepf und Jean-Claude Lerjen. 

Wer Interesse hat, sich aktiv in diesen Krisenstab einzubringen, kann sich bei unserem Stabschef Philippe Kuonen melden.

Persönlich

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Foto: Gemeinde

Liebes Geschtjier-Blatt

Dreimal pro Jahr bist Du die Brücke zwischen Gemeinde, Pfarrei, Schule, Einwohnern sowie auswärtigen Geschtjierinnen und Geschtjiern.

Im Mai 2002 war es, als ich Dich zum ersten Mal in gedruckter Form in den Händen hielt. Der Druckausgabe gingen interes|sante Monate der Vorbe|reit|ung, der Layout- sowie Artikel-Suche im Redaktions-Team voraus. Und spannend war es für uns in der Redaktion, heraus|zu|finden, wie Du im Dorf auf|ge|nommen wirst.

Manchmal war es eine zufällige Begegnung auf der Gemeinde|kanzlei oder im Dorf, ab und zu eine kleinere oder grössere Notiz in der Zeitung, es machte Klick und im Kopf formte sich die Idee „das wär doch auch was fürs Geschtjier-Blatt“. Bis aus der Idee dann via Laptop ein "richtiger" Artikel für Dich wurde, habe ich Fragen gestellt, Interviews geführt und Notizen gemacht.

In den vergangenen 18 Jahren durfte ich dank Dir viele span|nende Gesprächs|partner|in|nen und -partner befragen. Sei’s über "Bella", den le-copain-Hund von Andreas, über den Australien-Trip von Dunja, Silvans Er|fah|rungen in der Schweizer-Garde oder das Interview mit Elena Kalbermatten, deren Urur|gross|vater zwischen 1875 und 1880 nach Argentinien aus|wan|derte, und die ihre Wur|zeln besuchte, und… und…

…und nun ist für mich der Zeitpunkt gekommen, Deine Redaktion zu verlassen. Ich werde Dich weiterhin mit den offiziellen "Gemeinde-Artikeln" versorgen, ziehe mich jedoch ansonsten von den redaktionellen Aufgaben zurück.

Gemäss der Umfrage in der letzten Nummer wage ich zu behaupten, dass Du schon fast wie die "Feschti" zu Geschtillu gehörst. Darüber freue ich mich sehr und ich gratuliere Dir.

Mein grosser Dank geht an die früheren sowie jetzigen Redak|tions-Mitglieder für die vielen konstruktiven Sitzungen in den vergangenen 18 Jahren. Sie werden Dich weiterhin mit informativen und spannenden Themen versorgen.  

Dir, liebes Geschtjier-Blatt danke ich für die tollen Begegnungen mit Menschen und Themen, die Du mir ermöglicht hast.

Ich wünsche Dir viele interessierte Leser und frische Talente, die als "Brückenbauer" mit neuen Ideen weiterhin für Schwung sorgen.

Wir gratulieren zum runden Geburtstag

Text/Foto: Gemeinde

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Foto: Die Jubilarinnen Maja Imboden und Aline Imboden mit dem Gesamtgemeinderat Michel Theler, Isidor Burkhardt, Fridolin Imboden, Pascal Dini und Rinaldo Steiner.

Am 22. November 2019 konnte Aline Imboden und am 26. November 2019 konnte Maja Imboden ihr 90. Wiegenfest feiern. Der Gemeinderat überbrachte den Jubilarinnen die herzlichsten und besten Glückwünsche. Wir wünschen Aline und Maja alles Gute für die Zukunft, viel Glück und gute Gesundheit. 

Stiftung

Letzte Weinübergabe an die "Château de la Tour"-Gönner

Text: Thomas Kalbermatter
Fotos: Pierre-Alain Kummer

Am 23. August 2019 fand die letzte Weinübergabe an die „Château de la Tour“-Gönner in Salgesch statt. Während den vergangenen neun Jahren haben diese der Stiftung Pro Castellione jährlich rund 1'200 Flaschen Wein abgekauft. Pro Flasche ging jeweils ein fester Betrag an die Stiftung. Die er|lesenen Weine der Kellerei Nou|veau Salquenen, Adrian & Diego Mathier, wurden jedes Jahr mit einer speziellen Etikette versehen, welche einem der neun Ritter auf dem Feschtiwäg gewidmet ist. Diego & Nadia Mathier mit Team haben uns jeweils herzlich em|pfan|gen und mit Reb|wan|de|run|gen, Besuch des Wein|museums, Besich|tigung des Barri|que-Kellers usw. das Wein|dorf Sal|gesch näher gebracht. Passend zum Wallis durften wir nicht nur Weine degustieren, sondern wir wurden auch immer mit Walliser Tellern oder ver|schie|de|nen Raclette-Sorten verköstigt.

Foto: Weinübergabe in Salgesch.
Foto: Weinübergabe in Salgesch.

Am letzten Anlass wurde allen Gönnern ein mit dem „Pro Castellione-Logo“ graviertes Kell|ner|messer (Zapfenzieher) sowie eine Dankeskarte über|reicht. Ein spezieller Dank geht in diesem Zusammenhang sicher noch einmal an Andreas Bregy und seine damaligen Stiftungs|rats|mit|glie|der, welche vor neun Jahren diesen Anlass aus der Taufe gehoben haben. Die Stiftung Pro Castellione ist aktuell mit dem „Aufgleisen“ eines neuen Kon|zeptes beschäftigt, um den treuen Gönnern weiterhin jährlich ein besonderes Erlebnis anbieten zu können.

Foto: Auf dem Vorplatz des Restaurants "Barrique" von Diego und Nadia Mathier.
Foto: Auf dem Vorplatz des Restaurants "Barrique" von Diego und Nadia Mathier.
Foto: Die neun Ritterweine von 2011 - 2019 im Überblick.
Foto: Die neun Ritterweine von 2011 - 2019 im Überblick.
Schule

WWF - Besuch

Text: SchülerInnen der 6H
Foto: Andrea Furrer (Lehrerin 5H / 6H)

Christine vom WWF erzählte uns über den Bartgeier, es war so aufregend. Sie hat erzählt, dass der Bartgeier viel grösser ist als der Adler. Und wir haben ein Ausmalbild bekommen, wo der Bartgeier drauf ist. Wir haben als Vergleich unsere Arme gemessen, aber die vom Bartgeier sind viel grösser. Wir haben auch Filme über den Bartgeier geschaut, die Filme sind cool gewesen.

Emma Kämpf, 6 H

Eines Nachmittags kam eine Frau vom WWF zu uns. Ich dachte mir, es werde langweilig, doch da lag ich falsch. Zuerst mussten wir in den Kreis kommen. An der Tafel waren Bartgeierbilder, denn das war unser Thema. Im Kreis waren vier Dosen, in denen Sachen drinnen waren, wofür sich der WWF einsetzt. Zum Beispiel waren in einer Dose Sachen vom Wald drinnen und wir mussten erraten, für was der WWF sich einsetzt. Dann sahen wir ein paar Bartgeiervideos. Wir haben viel gelernt. Zum Beispiel, dass Bartgeier orange sind, weil sie sich im Schlamm färben. Es war sehr lustig und hat Spass gemacht. Das war der Tag, an dem der WWF kam.

Ayleen Kalbermatter, 6 H

Es kam der WWF vorbei. Der WWF erzählte uns vom Bartgeier. Der Bartgeier fliegt ganz hoch nach oben und lässt den Knochen fallen. Dort zersplittert er auf einem Stein, dann ist der Knochen kleiner und der Bartgeier kann ihn schlucken. Das hat man uns erzählt, es war cool.

Livio Kalbermatter, 6 H

Foto: Hinten Christine (WWF). Vorne vlnr.: Elena Krogh Bregy, Nicolas Schaller, Cédric Hauri, Chiara Wyer, Alena Studer, Loredana Wyer und Joel Zumoberhaus.
Foto: Hinten Christine (WWF). Vorne vlnr.: Elena Krogh Bregy, Nicolas Schaller, Cédric Hauri, Chiara Wyer, Alena Studer, Loredana Wyer und Joel Zumoberhaus.
 

WWF - Lauf

Text: SchülerInnen der 5H & 6H
Foto: Andrea Furrer (Lehrerin 5H / 6H) 

Foto: Die Schülerinnen und Schüler der 5H / 6H am WWF-Lauf an der Baggilla. Hintere Reihe vlnr.: Tim Schröter, Livio Kalbermatter, Jara Andenmatten, Chiara Wyer, Elena Krogh Bregy, Loredana Wyer, Emma Kämpf, Natalie Portmann, Ayleen Kalbermatter, Céline Kummer und Nicolas Schaller. Mittlere Reihe vlnr.: Cédric Hauri, Alena Studer, Janina Kuonen, Ronja Amacker, Raphael Fux und Clarissa Liniger. Vorne liegend vlnr.: Joel Zumoberhaus und Matteo Imboden.
Foto: Die Schülerinnen und Schüler der 5H / 6H am WWF-Lauf an der Baggilla. Hintere Reihe vlnr.: Tim Schröter, Livio Kalbermatter, Jara Andenmatten, Chiara Wyer, Elena Krogh Bregy, Loredana Wyer, Emma Kämpf, Natalie Portmann, Ayleen Kalbermatter, Céline Kummer und Nicolas Schaller. Mittlere Reihe vlnr.: Cédric Hauri, Alena Studer, Janina Kuonen, Ronja Amacker, Raphael Fux und Clarissa Liniger. Vorne liegend vlnr.: Joel Zumoberhaus und Matteo Imboden.

Der WWF-Lauf war am kalten Dienstag-Morgen. Wir liefen zur Baggilla. Dort bekamen wir die Startnummern. Die Rarner kamen auch schon. Danach gab es ein WWF-Panda-Aufwärmen. Dann stellten wir uns an die Start-Ziel Linie."Trillllll!" Der Startpfiff ertönte und wir liefen schnell los. Ich habe 10 Runden gemacht. Erschöpft gab ich meine Startnummer ab. Wir gingen nach Hause. Ich bin mit meiner Leistung zufrieden.

Jara Andenmatten, 6 H

Die Kinder rannten so schnell wie sie konnten. Für den Bartgeier rannten die Kinder. Es gab Apfelschnitze, Bananenstücke und Wasser. Alle feuerten alle an, die Kinder rannten so schnell wie sie konnten. Viele Kinder starteten, ungefähr 120 – 130 Kinder rannten um die Baggillla.

Alena Studer, 5 H

Wir liefen zur Baggilla, wir liefen für den Bartgeier. Eine Stunde mussten wir laufen. Die Kinder von Raron und wir waren da. Dann mussten wir Nummern anziehen. Dann startete es und es gab Wasser, wenn man durstig war oder Äpfel und Bananen. Als es zu Ende war, mussten wir der Lehrperson sagen, wie viele Runden wir geschafft hatten.

Elena Krogh Bregy, 6 H

Eines Morgens war der WWF-Lauf. Ich freute mich sehr. Alle waren bereit. Wir liefen zusammen an die Baggilla. An der Baggilla durften wir noch ein bisschen spielen. Dann bekamen wir eine Startnummer und machten ein Foto. Endlich wärmten wir uns auf. Ein Panda-Maskottchen zeigte uns, was wir machen mussten. Endlich ging es los. Alle sprinteten los. Nach jeder Runde bekam man ein Gummi-Band. Das Maskottchen lief auch mit und alle rannten vor ihm weg. Wir liefen und liefen bis es hiess: 5, 4, 3, 2, 1 – Ende. Dann gaben wir unserer Lehrerin die Gummibänder ab und konnten uns erholen. Es gab auch etwas zu essen und zu trinken. Da liefen wir los zum Schulhaus. Währenddessen redete ich mit meinen Freundinnen. Beim Schulhaus sagten wir unserer Lehrerin auf Wiedersehen und gingen nach Hause. Am Nachmittag war auch noch Schule.

Ayleen Kalbermatter, 6 H

 

Draussen unterrichten

Text: SchülerInnen der 5H & 6H
Foto: Andrea Furrer (Lehrerin 5H / 6H)

Wir fuhren zum Rotten mit der Schule. Wir haben einen Skulpturenweg gemacht, es war heiss aber es war witzig. Ich hatte etwas zum Essen mit und Sirup. Der Rotten war schnell, aber es war windig. Nicolas und ich haben eine Grillstelle gebaut.

Matteo Imboden, 5 H

Am Freitagnachmittag hatten wir draussen TG. Wir haben einen Skulpturenweg gemacht. Ich und meine beste Freundin Ronja haben einen kleinen Zauber|skulp|turen|weg gemacht. Matteo und Nicolas haben eine Feuer|stelle gemacht. Alena und Janina haben, so glaube ich, etwas mit Pferden gemacht. Clarissa und Cédric haben das Alte Ägypten gemacht. Natalie und Sybille haben ein Tipi gemacht. Am Schluss wurde es bewertet. Ich und Ronja haben den 1. Platz gemacht. Matteo und Nicolas haben den 2. Platz gemacht. Natalie und Sybille haben den 3. Platz gemacht. Dann fuhren wir zur Schule zurück und von da aus nach Hause.

Céline Kummer, 5 H

Wir sind Skulpturen bauen gegangen. Skulptur Nr. 1: Pferde / Skulptur Nr. 2: das Alte Ägypten / Nr. 3: Grillstelle / Nr. 4: Tipi / Nr. 5: Zauberschloss mit Garten. Dann haben wir sie bewertet. Dann sägten wir Holz für Fotohalter. Dann fuhren wir mit dem Velo nach Hause.

Cédric Hauri, 5 H

Foto: Die Schülerinnen und Schüler am Skulpturenwegbau.
Foto: Die Schülerinnen und Schüler am Skulpturenwegbau.

Wir fuhren zum Rotten. Es war sehr holperig. Als wir da waren, gingen wir zur Bank. Die Lehrerin zeigte uns die Posten. Im ersten Posten waren Alena und ich. Wir machten Steinskulpturen. Alena und ich machten Zoe und Urielle. Zoe war die Mutter und Urielle das Kind, sie sahen sehr lustig aus. Die Skulptur von Cédric und Clarissa war doppelt so gross. Aber es sah sehr lustig aus. Man musste nämlich drei Dinge haben, die genau stimmen: die Skulptur musste aus Stein und Holz bestehen und etwas Grünes enthalten. Matteo und Nicolas machten eine Feuerstelle. Und Natalie machte ein wunderschönes Zelt. Das von Ronja und Céline war so schön. Man konnte da drinnen sogar spielen.

Janina Kuonen, 5 H

Ich fand es cool. Ich und mein bester Freund Matteo haben einen Campingplatz gebaut und nachher wollten wir eine Brücke bauen, aber wir durften nicht.

Nicolas Schaller, 5 H

Wir waren an der Baggilla, da haben wir Spiele gemacht. Das war cool, ein Nachmittag in der Natur. Wir haben einen Fisch gefunden. Und dann haben wir den Fisch aufgespiesst.

Tim Schröter, 6 H

Am Freitagnachmittag fuhren wir mit dem Fahrrad nach Raron. Dann haben wir einen Skulpturenweg gemacht. Der von Céline und mir war ein magischer Garten. Natalie und Sybille haben ein Zelt gemacht. Matteo und Nicolas haben eine Feuerstelle gemacht. Janina und Alena haben ein Pferd und ein Fohlen gemacht. Und Clarissa und Cédric haben das Alte Ägypten gemacht. Es gab auch eine Preisverteilung. Natalie und Sybille waren auf dem 3. Platz, Matteo und Nicolas auf dem 2. Platz und Céline und ich haben gewonnen.

Ronja Amacker, 5 H

 

Herbstspaziergang 2019

Text: SchülerInnen der 6H
Fotos: Andrea Furrer (Lehrerin 5H / 6H) 

Wir gingen laufen. Von Eischoll nach Unterbäch. Es war nicht so anstrengend, aber es war cool. Es ging viel bergauf aber auch nach unten. Zuerst war es langweilig, aber dann cool. Als wir Mittagspause gemacht haben, machte unsere Lehrerin Andrea ein Feuer, alle, die etwas mit|ge|bracht haben, haben ge|brä|telt. Nach der Pause liefen wir weiter. Den ganzen restlichen Weg machten wir: "ein Hut, ein Stock, ein Regenschirm", das nervte manche. Als wir wieder in Raron waren, holten uns die Eltern ab.

Chiara Wyer, 6 H

Foto: Eine wohlverdiente Pause...
Foto: Eine wohlverdiente Pause...

Wir fuhren mit der Luftseilbahn nach Eischoll und liefen mehr als 3 ½ Stunden, aber es fühlte sich an wie 10 Minuten. Wir gingen den Höhenweg und gingen zu einem See grillieren. Es war gemütlich und man konnte sehr gut spielen. Nacher packten wir zusammen und gingen auf den Spielplatz. Es war sehr heiss, aber alle hatten Spass. Dann durften wir in den Volg ein Eis kaufen und das war so fein. Dann kamen wir mit der Bahn wieder runter und fuhren wieder nach Niedergesteln und konnten nach Hause gehen.

Joel Zumoberhaus, 6 H

Foto vlnr.: Michael Imboden, Nicolas Imboden und Mischa Karlen.
Foto vlnr.: Michael Imboden, Nicolas Imboden und Mischa Karlen.
alts Geschtillu

Alti Zitige - alti Ziite

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
entnommen: www.e-newspaperarchives.ch

Aus dem Tambouren­- und Pfeifer|verein „Gestelnburg“

Walliser Bote vom 22. Mai 1936

„Auf Initiative unseres Herrn Gemeinde|präsidenten ist in Nieder|gesteln 1934 ein Trommler- und Pfeiferverein gegründet wor|den. Ein wackerer Bürger von St. German hat unsere Jung|mann|schaft in die Schule genom|men und daraus in verhältnis|mässig kurzer Zeit einen präsentablen Trommler- und Pfeiferklub aus|ge|bildet. Am Sonntag sind sie zum ersten|mal aus|ge|zogen zum Fest nach Ausser|berg, mit unserm stram|men Fähnrich mit dem Gemeinde|banner und zwei wackern Blumen|trägern an der Spitze. Auch die löb|lichen Frauen und Töchter haben unserm neuen Verein ihre Sympathie bewiesen und dem Ganzen in Form einer schönen Trachten|gruppe ein fest|tägliches Gepräge gegeben. In Ausser|berg wurde ihnen ein herzlicher Empfang zuteil und nebst guter Be|wirtung wurden auch ihre musika|lischen Lei|stungen aner|kennend gelobt. Es sei hier in dank|barer Weise gedacht all derer, die sich in selbst|loser Weise der guten Sache gewid|met. Mögen unsere Trommler- und Pfeifer|vereine im Wallis ge|deihen und uns auch ein Hilfs|mittel sein zur Beseiti|gung des Klassen|kampfes und zur Festi|gung der Einig|keit in Gemein|den, Bezirk und Kanton.“

Erstmals lud der Tambouren- und Pfeiferverein „Gestelnburg“ im Walliser Bote vom 20. Mai 1952 zum Oberwalliser Fest:

Darüber wurde im Walliser Volks|freund vom 27. Mai 1952 be|richtet: 

"Das 13. Tambouren- und Pfeifer|fest in Niedergesteln war wie üblich mit Trach|ten|gruppen|vor|führ|ungen verbunden. Die junge Orts|sektion mit Herrn Hans Imboden als Präsi|denten hat unter Mit|hilfe des ganzen Dorfes den Ober|walliser Sek|tionen am 25. Mai einen wohl|organisierten Fest|tag ge|schenkt. Nach dem Verbands|zusammen|spiel und dem Ehren|wein auf dem Dorf|platz begrüsste der Gemeinde|präsident, Herr Franz Imboden, die Sek|tionen und Gäste sowie viel schau|lustiges Volk. In der Pfarr|kirche mit dem bekann|ten Ritz-Altar|bild von der Mutter|gottes mit dem hl. Stapulier wohnte die Fest|gemeinde dem Hoch|amte bei, das H.H. Prior Amacker zele|brierte. Auf dem Fest|platz am West|ende des geschicht|lich intere|ssanten Dorfes wurde von der Gast|gruppe Leo Zeiter aus Luter|bach (Kt. Solothurn) während des Mittag|essens ein sehr bei|fällig auf|ge|nom|menes Jodel|konzert gege|ben. Punkt 13 Uhr konnte der initiative Verbands|präsident, Herr Grossrat Josef Bittel mit einem warmen Worte des Will|kommens das Fest|konzert als eröff|net erklä|ren. Jede der anwesen|den Sek|tionen Raron, Steg, Rhone (Lalden, Eyholz und Baltschieder), Visp, Bürchen, Zermatt, Stalden, Lens und Siders, Agarn, Eggerberg, Staldenried, Hohtenn, Ausserberg, Visperterminen und Niedergesteln traten in Beglei|tung der Trachten|gruppen und des Fähn|richs auf und boten je zwei Stücke dar, die durch|wegs einen guten Stand musika|lischen Kön|nens auf|wiesen und stets mit herz|lichem Bei|fall ver|dankt wurden. Besonderen Applaus spendete man den Kinder|gruppen|dar|bie|tungen der Sektion Stalden. Da Herr Staats|rats|präsident Dr. Schnyder zur Tell-Auf|führ|ung nach Raron musste, sprach er vor dem Weg|gang ein paar begei|sternde Worte über die Volks|kunst der Trommler …. Um fünf Uhr waren die offiziellen Sektions|darbie|tungen, die jeweilen vom Verbands|präsi|denten Bittel mit träfen Worten ange|meldet und kommentiert wurden, abge|schlossen.

Es folgte nun das verbands|gemein|same Heim|fahrts|zusam|men|spiel.

Einige Sek|tionen brachten dann an|schliessend noch einzeln oder in Gruppen Wett|bewerbs|vor|führun|gen, derweil bald der Feld|tanz begann, ohne den heute bald kein Fest|anlass mehr durch|geführt wird.

Aus dem Gesangs|verein (Kirchen|chor)

Ein humorvoller Bericht im Walliser Volksfreund vom 18. August 1942

„Niedergesteln. Von herrlichem August|wetter be|gün|stigt, machte der hiesige Gesang|verein am letzten Sonn|tag einen Aus|flug nach der Gemmi-Pass|höhe. Mit vollge|packten Ruck|säcken und die Selbst|ver|sorgung nicht scheuend, begann der Start um morgens 6 Uhr, mit Ziel Station Raron, von dort aus führte uns die Bahn nach Susten. In Susten hatten wir die Gelegen|heit, die hl. Messe mit Predigt anzu|hören. Nach kurzer Pause, nach|dem wir die Hotels in Susten ein wenig betrach|tet hatten, führte uns die Leuker|bad-Bahn lang|sam, aber sicher, dem schönen Leukerbad zu. Nach einem herr|lichen Pick|nick, her|kom|mend aus den Schaf- und Schweine|schlach|tungen der Jahre 1940 und 41, sowie aus noch nicht ganz getrock|neten Fässern gleicher Jahre, erfolgte der Auf|stieg nach der Gemmi. Dort ange|langt, musste zuerst der Staub hinunter|gespült werden und anschliessend wurde die Magen|frage gelöst, denn es war punkt 12 Uhr. Nach einer schönen Ruhe|pause erfolgte der Ab|stieg nach Leuker|bad, wo es Gelegen|heit gab, den Wirt|schafts|besitzern einen Besuch abzu|statten. Das Bähnli war fahr|plan|mässig bereit und wir mussten von dem schönen Leuker|bad Ab|schied nehmen. In Susten stand die SBB bereit und brachte uns alle mit frohen Gemütern nach Raron. Wir hatten einen ziemlich weiten Weg hinter uns und mussten im Bahn|hof|buffet die Glieder aufs neue stärken. Herr Doser, ein Freund der Sänger, füllte den Niedergestler Helm (gesagt ein Doppelliter) aus eigener Tasche, wofür ihm zum Dank ein paar schöne Lieder gesungen wurden. Die Nacht brach an, alle machten sich auf den Heim|weg mit dem Gefühl einen schönen Tag erlebt zu haben. Nur böse Zun|gen wollen nun behaupten, einige seien sehr nahe den Ufer|hecken heimgekehrt und für andere müsse die Dorfstrasse um 2 Meter breiter werden.“

Das Schülertheater hat eine lange Tradition:

Walliser Volksfreund vom 30. Dezember 1941

„Am hl. Weih|nachts|abend bescherten uns die Schul|kinder unserer Gemein|de mit ein paar flotten Theater|stück|lein. Das Gemeinde|haus war bis auf den letzten Platz gefüllt und nur mit Mühe konnten die Letzten noch den Zu|tritt erzwingen. Es waren teil|weise Theater|stück|lein, die grosse Lach|salven auslösten, aber auch solche, die uns die lieben Sol|daten an der Grenze, welche an diesem Abend Wache stehen mussten, in Erinner|ung brachten. Dem Lehr|pesonal sowie der Schul|jugend sei für ihre Arbeit bestens ge|dankt, mit der Hoffnung Aus|druck, uns im kommen|den schicks|alsreichen Jahre wieder mit ein paar flotten Theater|stücklein am hl. Abend zu bescheren.“

Machen wir nun einen Zeit|sprung ins Jahr 1979, denn in diesem Jahr wurde nicht nur der Dorf|laden eröffnet, sondern auch das Restaurant "Roti Wychüafa". 

Und 1979: Der Brand im Oberdorf

Walliser Volksfreund vom 05. September 1979

„Kaum 10 Minuten nach Mitter|nacht standen gestern früh in Nieder|gesteln vier statt|liche Stall|scheunen im hellen Feuer. Die Flammen, die sich ur|plötzlich entwick|elten, loderten wie eine immense Fackel zum Himmel. Der Brand|herd erleuchtete weit ins Rhone|tal sichtbar den Kern von Niedergesteln, die Kirche und sogar den Fels mit der Gestelnburg. Kurz vor Mitter|nacht, am Montag abend, zogen die letzten Heim|kehrer an den vier Scheu|nen vorbei, ohne aber etwas Verdächtiges wahrzunehmen.

Doch schon 10 Minuten nachdem der neue Tag begann, standen die vier grossen Nutz|bauten in lodern|den Flammen. Ein Nach|bar schlug Alarm.

Inner|halb von max. 5 Min. nachdem das Feuer|wehr|horn den Alarm ver|kündete, waren die ersten Feuer|wehr|leute in Aktion. In dieser Gefahr lief - wie uns Augen|zeugen berichteten – der Ab|lauf der Brand|bekäm|pfung wie «am Schnürchen». Dazu half auch der glückliche Um|stand, dass sich das Feuer|wehr|lokal in un|mittel|barer Nähe befand. Ebenso erwiesen sich die Orts|kennt|nisse der ein|heim|ischen Brand|be|kämpfer zum Vor|teil. Sie liefen direkt den Hydran|ten zu und kuppelten die rasch ver|legten Lei|tungen.

Feuer|wehr|komman|dant Werner Amacker stand innert kürzester Zeit nach dem Alarm eine genügende Zahl Feuer|wehr|leute zur Ver|fügung. "Hauptsorge bereitete die Gefahr eines Über|greifens des Feuers auf die um|liegenden Gebäude", erklärte uns Feuer|wehr|komman|dant Amacker.

Wer die örtlichen Verhält|nisse kennt, weiss wie kritisch sich die Lage in der Um|gebung zeigt. Auf der Nord|west|seite trennen nur 3 Meter die Nach|bar|schaft zum nächsten Holz|gebäude. Ebenso be|drohlich war die Situation auf der Nord|ost|seite, wo ein aus Holz gebautes Wohn|haus vor dem Über|greifen der Flammen ge|schützt werden musste. Vor|sich|tiger|weise stand auch die Feuer|wehr von Raron in Bereit|schaft.

Feuer|wehr|instruk|tor Meinrad Imseng durfte sich ob dem gezielten Vor|gehen der Feuer|wehr Nieder|gesteln freuen. Innert einer halben Stunde war das Feuer unter Kon|trolle.

Das soge|nannte Sturml|äuten fand gestern früh mit dem bedroh|lichen Brand in Nieder|gesteln wieder einmal seine Anwendung. Der Prior oder wer es war, dachte ob der Gefahr richtig und liess mit dem Feuer|wehr|horn auch durch die Kirchen|glocke die Gefahr ankündigen. "Es war so als hätte eine höhere Hand die Kraft im Spiel gehabt", erklärte uns ein Gesteler. Zur|zeit des Brand|aus|bruchs wehte nämlich ein gefähr|licher Wind. Für den Kern von Nieder|gesteln befürch|teten die Bewohner Schlimmes. "Als aber die Glocke ertönte, legte sich der Wind", sagte uns der Augen|zeuge.

Mit Feuer|wehr|komman|dant Amacker standen 35 Mann im Ein|satz, was praktisch den ganzen Bestand der Feuer|wehr von Nieder|gesteln dar|stellt. Gestern Vor|mittag waren noch etwa 15 Feuer|wehr|leute mit Auf|räumungs|arbeiten be|schäftigt. Das auf der Strasse liegende ver|brannte Heu wurde mit Last|wagen abge|führt. Vieh kam keines zu Schaden, die Schafe befinden sich auf der Alpe und die Tiere im Schweine|stall konnten recht|zeitig vor dem Feuer in Sicher|heit gebracht werden. Die in der Nähe parkier|ten Personen|wagen erlitten Schaden. Die vier durch das Feuer zerstörten Stall|scheunen gehören fünf Eigen|tümern, nämlich Anton Steiner, Gregor Bregy, Moritz und Emil Kalbermatter sowie Katharina Zum|ober|haus. Über die Brand|ur|sache ist noch nichts bekannt. Herr Aufder|eggen von der kanto|nalen Sicher|heits|polizei nahm gestern die Ermitt|lungen zur Fest|stellung des Brand|aus|bruchs auf.

Nach der bedroh|lichen Brand|nacht zeigt sich die Bevöl|kerung von Nieder|gestein befrie|digt über die gute Arbeit ihrer Feuer|wehr. Gerne leiten wir diese Aner|kennung an die Adresse der Brand|be|kämpfer weiter.“

Und zum Ab|schluss noch dies:

Walliser Volksfreund vom 04. Dezember 1978

Polizei wurde bestohlen

„Niedergesteln - Aus einer Garage im Kanton Schwyz wurde letzte Woche ein BMW, 3 Liter, geklaut. Die Fahn|dung nach diesem Luxus-Fahrzeug dehnte sich selbst|ver|ständlich auf die ganze Schweiz aus.

Die Walliser Kantons|polizei fand am Donners|tag dieses in Schwyz gestoh|lene Auto und beschlag|nahmte es. Einziges Handy|cap: das Luxus-Auto, das erst 16'000 Kilo|meter ge|fahren war, und für welches man normaler|weise 60 Tausender|noten auf den Tisch blättert, wollte nicht vom Fleck. Es war unfahrbar.

Auch gut, dachten sich die Kantons|polizisten, nach|dem ihnen das als gestohlen gemeldete Fahr|zeug in die Fänge geriet. Wenn es nicht mehr fahr|tüchtig ist, so nimmt es uns niemand. Doch die Polizisten machten die Rech|nung ohne die Diebe: Als sie das am Abend zuvor beschlag|nahmte Fahr|zeug abholen wollte, war es spur|los verschwun|den . . .

Am Samstag vor|mittag fanden An|wohner von Nieder|gesteln Spuren im nahe|gele|genen Kies|weiher. Es waren Autos|puren zu sehen, welche über einen zwei Meter hohen Ab|hang führten, und dann plötzlich in|mitten des Weihers aufhörten. Der Ver|dacht, dass hier ein Un|fall geschehen war, oder dass das beschlag|nahmte Auto hier seinen „Fried|hof“ gefunden haben mag, lag nahe. Die Polizei wurde durch An|wohner auf die ungewöhn|lichen Spuren aufmerk|sam gemacht. Der zustän|dige Polizeiposten in Visp bot sofort die Taucher der SLRG, Franz Imhasly auf, der seiner|seits Kollege Ivo Volken zu Hilfe rief. Zusammen tauchten die beiden SLRG-Taucher in das zwei Grad kalte Wasser ein, um nachzu|sehen, was hier gesche|hen war. Für die Taucher be|deutete bereits der Ein|stieg ein grosses Problem: Der ganze Kies|weiher in Nieder|gestein war zuge|froren. 20 cm Dicke bildete das Eis am Rande und 10 cm Eis|schicht waren in der Mitte vor|handen...

Die beiden Taucher ver|langten einen Kran, bevor sie sich in das kalte Nass wagten. Sie hatten recht: Auf einer Tiefe von 7 Meter stiessen sie auf die 3-Liter-Luxus-Limousine, die zwei Tage vorher in Schwyz ge|stohlen wurde. Auf dem Gas|pedal lag ein 5-Kio-Stein, der dafür sorgte, dass die von der Polizei als „unfahr|bar“ bezeichnete Lim|ousine im Rück|wärts|gang in den Kies|weiher schoss...

Der von der Polizei auf|gefun|dene, als unfahr|bar beschlag|nahmte Wagen muss nach|her von den Die|ben ein zweites Mal ge|stohlen und unter „Ballast“ im Kies|weiher von Nieder|gesteln ver|senkt worden sein. Die beiden Taucher Franz Imhasly und Ivo Volken, die bei einer Wasser|temperatur von 2 Grand ein|tauchten,  und schliess|lich das 60'000-Franken-Auto mit nur 16'000 Kilo|metern an den Auto|kran anhän|gten, fanden den ganzen Koffer|raum mit Steinen voll ge|laden vor. Alle vier Fenster des Autos waren ge|öffnet, so dass das Luxus-Fahr|zeug sehr schnell auf „Tauch|station“ ging.“

Damit beende ich das Blättern in den „altu Zitige“  fürs Geschtjier-Blatt. Es gäbe noch so viel zu be|rich|ten. Das grossartige Archiv von  www.e-news|paper|archives.ch empfehle ich jedem, der sich für das Gesche|hen in nah und fern während den letzten mehr als 150 Jahren inte|ressiert.

Und noch eins: Zeit mit|bringen, beim Ein|tauchen in die alten Zei|tungen ver|gehen die Stunden wie im Flug. 

 

Alte Fotos von und aus Niedergesteln

Fotos: Margrit Kalbermatter-Imboden und Edith Imboden, Madlen Poirier (Redaktion)

Foto links: Josef Imboden (Petri-Josi)  im Jahre 1974 mit seinem Esel. 

Foto rechts vlnr.: Margrith Kalbermatter-Imboden, Sophie Seiler-Steiner und die Verkäuferin vom Dorfladen Aline Imboden im Jahre 1963. 

Haben auch Sie zuhause noch alte Fotos mit unvergesslichen Geschtjierinnen und Geschtjier, Bilder aus Vereinen von Früher, von unserem schönen Dorf aus alten Zeiten oder einfach Fotografien von damals? Gerne publizieren wir in der Rubrik "alts Geschtillu" diese Bilder. Bitte senden Sie uns doch diese an geschtjier-blatt@niedergesteln.ch oder bringen Sie die Fotos zum Scannen auf die Gemeindekanzlei vorbei. Wir freuen uns auf viele neue Einblicke aus der Zeit von damals. 

Vereine

Z'Geschtilu löifts...

Text: Madlen Poirier (Redaktion)
Fotos: Rahel Amacker

Foto: 3. Magic Run Event.
Foto: 3. Magic Run Event.

Das unten stehende Finisher Foto vor herrlicher Kulisse entstand anlässlich des 3. Magic Run Event am 21. September 2019 im Lötschental.

Unter den über 240 Läufern standen auch mehrere Gescht|jierin|nen und Geschtjier in unter|schiedlichen Kategorien am Start, welche teils sogar auf die Siegertreppchen steigen durften. Herzlichen Glückwunsch all den sportlichen Damen und Herren.

Foto vlnr.: Monika Amacker (Rang 2, 10km Damen II), Alice Kalbermatter (Rang 2, Halbmarathon Damen II), Daniel Eberhardt (Rang 2, 10km Herren III), Lena Amacker, Fredy Amacker, Barbara Imboden, Nadia Amacker. Es fehlt auf dem Foto: Hermann Lauber (Rang 3, 10km Herren IV).
Foto vlnr.: Monika Amacker (Rang 2, 10km Damen II), Alice Kalbermatter (Rang 2, Halbmarathon Damen II), Daniel Eberhardt (Rang 2, 10km Herren III), Lena Amacker, Fredy Amacker, Barbara Imboden, Nadia Amacker. Es fehlt auf dem Foto: Hermann Lauber (Rang 3, 10km Herren IV).

Um den gewonnenen Schwung aufgreifen und mitnehmen zu können, wollen die Castellione Runner schon jetzt einen Aufruf an alle Frauen und Mädchen richten und für den nächsten Aletsch Frauenlauf in Fiesch am Mittwoch, 03. Juni 2020 um 19:00 Uhr zu einer Gruppen Aktion motivieren.

Kerngedanke ist: „Geschtillu löift“. Der abendliche Ausflug ins Goms soll vor allem unter dem Motto stehen „sus luschtig ha und zämu eppis machu“. Klar sind weitere Motivatoren zur Teilnahme auch die Gewinnaussicht auf einen der vielen Preise (Wellnessgutscheine, Europapark Eintritte u.ä.), welche teils verlost werden. D.h. es bedarf keiner sportlichen Höchstleistung nur des nötigen Quäntchen Glücks bei der Ziehung. Oder stauben wir eventuell sogar den Spezialpreis für die grösste angemeldete Gruppe ab, oder den für die älteste Teilnehmerin? Auf jeden Fall wäre es toll, wenn wir mit möglichst vielen Teilnehmerinnen in Fiesch an den Start gehen und die wirklich wunderschöne 5,5 km Strecke auf dem Naturwanderweg bis Fieschertal und zurück nach Fiesch zusammen unter die Füsse nehmen. Der Lauf ist für Anfängerinnen bestens geeignet, da die Rundstrecke keine grossen Steigungen aufzeigt. Vom 10-jährigen Mädchen bis zum unternehmungslustigen Omi dürfen sich alle weiblichen Interessierten anmelden und schon jetzt auf den Erinnerungspreis freuen. Wem nicht nach laufen ist, kann auch in der Walker Gruppe starten, in der keine Zeitmessung vorgenommen wird. Wer weiss, vielleicht steht auch im 2020 wieder völlig überrascht eine Geschtjierin auf dem Siegerpodest der ausgelosten Walkerinnen? Mit Schmunzeln erinnern wir uns noch an das ungläubige Kopfschütteln von Hedy Burkhardt, als sie in diesem Jahr zur Siegerehrung gerufen wurde.

Um doch nicht ganz unvorbereitet an den Start zu gehen und dem Motto getreu „zämu eppis machu“, werden wir uns zu einem wöchentlichen Lauftreff bei der Bushaltestelle im Kiesfang verabreden und zwar ab Mittwoch, 01. April 2020 (kein Aprilscherz!). Während einer Stunde werden wir ungezwungen und an der frischen Luft Aufwärmübungen machen, walken oder laufen und nach den abschliessenden Dehnübungen gelassen den weiteren Trainings bis zum Start des 3. Aletsch Frauenlauf entgegenschauen.

Aletsch Frauenlauf Fiesch, 03. Juni 2020

„Mitmachu isch alläs! Sii derbii und löif zämu mit Dinär Tochter, Mama, Oma, Tanta, Gotta, Basi, Fröindin oder Nachbüri. Äs isch wirkli äs schöns Ärläbnis fer alli. Jetz bisch afa mal vorgwarnt. Uber di modernu Nätzwärchi wirsch de im Üstag numal mit meh Infos agschtupst.“

 

Damenturnverein Niedergesteln

Text/Foto: Esther Labarile (DTV) 

Unsere Generalversammlung fand am 01. Oktober 2019 statt. Wir duften ein erfreuliches Kassabuch präsen|tieren, sicher vor allem durch den durchgeführten Jugendplauschtag. Das OK hat entschieden, von diesen Einnahmen je CHF 500.00 an den Verein „Mitmänsch“ sowie „Bärgüf“ zu spenden.

Im Weiteren haben wir die Einnahmen zum Kauf neuer Matten eingesetzt. Diese dürfen auch von anderen Vereinen oder der Schule benutzt werden, allerdings ist es nicht erlaubt, diese als Unterlage für Stepper, Stühle oder andere Gegenstände zu verwenden. Auch wäre der nächste Anwender dankbar, wenn man auf diesen Matten jeweils ein grosses Handtuch verwendet.

Die Turnstunden sind am Dienstag neu ab 20:00 bis 21:30 Uhr und am Mittwoch immer ab 9:30 bis 10:30 Uhr. Neumitglieder sind jederzeit herzlich willkommen. Pilates-Lektionen finden jeweils am Freitag von 8:00-8:55 Uhr (Gruppe 1) und 9:00-9:55 Uhr (Gruppe 2) statt.

 

Geschtjier Karatekas

Text: Christian Dini (Redaktion)
Foto: Tanja Zengaffinen

Vor etwa zwei Jahren habe ich bereits einen kurzen Blick auf die Geschtjierinnen und Geschtjier geworfen, die im Dojo Yamato-Gampel jede Woche ihrem Karatetraining nachgehen. Damals waren es 14 Einwohner, die zu den Karatekas gezählt werden konnten. Heute sind es elf Aktivmitglieder, welche das Karate praktizieren. Namentlich sind diese wie folgt:

Jara Andenmatten (7. Kyu), Dominique Bregy (1. Dan), Raphael Fux (7. Kyu), Sonja Fux (7.Kyu), Sophia Fux (8. Kyu), Lukas Roten (3. Kyu), Chiara Wyer (7. Kyu), Loredana Wyer (7. Kyu), Alyssa Zengaffinen (1. Dan), Lenja Zengaffinen (3. Kyu) und Tanja Zengaffinen (1. Kyu).

Als Erinnerung: Im Karate wird die Erfahrung eines Karatekas mit Hilfe eines Gurtensystems beschrieben. 9. Kyu (Weiss), 8. Kyu (Gelb), 7. Kyu (Orange), 6. Kyu (Grün), 5. Kyu (Blau), 4. Kyu (Violett), 3. Kyu (Braun), 2. Kyu (Braun), 1. Kyu (Braun). Dies sind die farbigen Gurte. Sobald der letzte Kyu gemacht worden ist, geht es weiter mit den Schwarzgurten. Diese werden alle „Dan“ genannt. Entgegen dem gängigen Bild gibt es nicht nur einen einzigen Schwarzgurt, sondern ganze zehn. Im Karate hört man oft das Sprichwort, dass ein Schwarzgurt nur ein Weissgurt mit mehr Erfahrung ist. Dies kommt daher, dass für jede weitere Schwarzstufe immer derselbe Gurt verwendet wird. Nach jahrzehntelangem Training ist dieser oftmals so abgenutzt, dass die schwarze Farbe abreibt und wieder Weiss zum Vorschein kommt.

In diesem Jahr fand die Shotokan-Karate WM in Tschechien statt, genauer in Hradec Králové. Auch von Gampel sind einige Teilnehmer an der Weltmeister|schaft gestartet. Darunter die Geschtjierin Alyssa Zengaffinen. Ich habe mich mit Tanja Zengaffinen über die Erlebnisse an den Meisterschaften unterhalten. Sie fungierte sozusagen als Livereporterin und hat während der Dauer der Wettspiele die Zuschauer in der Schweiz über die Ergebnisse informiert. Ein solches Grossereignis innerhalb einer geliebten Kampfsportart sorgt alleine schon wegen seiner Atmosphäre für grosse Aufregung bei den Anwesenden. Es sei überwältigend gewesen, all die Praktizierenden auf einer Stelle konzentriert zu sehen. Übrigens wurde in Hradec Králové ein neuer Weltrekord aufgestellt. Im Karate gibt es verschiedene Katas. Dies sind Aneinanderreihungen von Techniken, welche gegen einen unsichtbaren Gegner ausgeführt werden. Am Samstag haben mehr als tausend Karatekas die Kata „Heian Shodan“ zusammen präsentiert. Dies geschah alles in der Hockeyhalle, wo die Weltmeisterschafft stattfand. In der Schweiz ist man eher gewohnt, dass die Zuschauer während den Wettkämpfen ruhig sind und nicht mit Zwischenrufen stören. In Tschechien sah dies ganz anders aus. In der Halle herrschte ein hoher Lärmpegel. Die Schweizer Delegation hat sogar eine Kuhglocke mitgebracht, um die Kämpfer zu unterstützen. Alyssa Zengaffinen startete am Freitag in der Kategorie Kata-einzel. Dies bedeutet, dass eine Kata alleine vorgezeigt wird. Daneben gibt es auch die Kategorie Kata-Team. Hierbei wird eine Kata im Dreierteam synchron präsentiert. Alyssa hat in der ersten Runde ein Freilos bekommen. In der zweiten Runde trat sie gegen eine Teilnehmerin aus Italien an. Hierbei musste sie die Kata „Teki Shodan“ zeigen. Diese Kata gilt als sehr untypisch für ein Turnier. Die Teilnehmerin aus Italien ist zunächst lange nicht aufgetaucht, was die Nervosität zusätzlich gesteigert hat. Schliesslich ist sie doch noch angetreten und Alyssa hat die zweite Runde souverän gewonnen. In der dritten Runde musste sie gegen eine Russin antreten und die Kata „Heian Nidan“ machen. Leider hat es hier nicht ganz gereicht, worauf sie ausgeschieden ist. Dies sei aber nicht schlimm, da ihr Ziel für die Weltmeisterschaft nicht das Gewinnen war. Die Erfahrung, die sie dabei gemacht hat, ist viel mehr wert, als der Platz auf dem Podest. Neben der Weltmeisterschaft gab es im 2019 noch andere Turniere. An der Schweizermeisterschaft in Baldegg sind ebenfalls Gesch|tjier|innen und Geschtjier ge|star|tet. Die gemachten Plätze sind wie folgt:

Kata Knaben bis 10 Jahre 8.-7. Kyu: Raphael Fux 2. Platz

Kata Mädchen 11-14 Jahre 6.-4. Kyu: Lenja Zengaffinen 4. Platz

Kata Kinder gemischt 11-14 Jahre 3. Kyu-Dan: Alyssa Zengaffinen 1. Platz

Kata Team gemischt 8. Kyu-Dan: Matthia Ritler, Nico Ritler, Alyssa Zengaffinen 1. Platz

Kata Damen Master 3. Kyu-Dan: Tanja Zengaffinen 2. Platz

An dem Nagai Cup in München wurden folgende Plätze gemacht:

Kata Mädchen bis 15 Jahre 4.-7. Kyu: Alyssa Zengaffinen 1. Platz

Kata Damen Master 4. Kyu-Dan: Tanja Zengaffinen 1. Platz

Am Kyu-Turnier in Strasswalchen wurden folgende Plätze gemacht:

Kata Damen Ü15 4.-1. Kyu: Alyssa Zengaffinen 4. Platz, Tanja Zengaffinen 3. Platz

Am JSKA Shotokan Cup in Thun wurden folgende Plätze gemacht:

Kata Mädchen bis 8 Jahre: Sophia Fux 4. Platz

Kata Knaben 9-11 Jahre: Raphael Fux 1. Platz

Kata Mädchen 9-10 Jahre: Chiara Wyer 2. Platz

Am Kinder- und Jugendturnier in Visp (gemischt) wurden folgende Plätze gemacht:

8. Kyu: Sophia Fux 1. Platz

7. Kyu: Raphael Fux 1. Platz, Chiara Wyer 2. Platz, Jara Andenmatten 4. Platz

3.-2. Kyu: Lenja Zengaffinen 2. Platz, Lukas Roten 4. Platz

1. Kyu-Dan: Alyssa Zengaffinen 2. Platz

Wie man sieht, sind die Geschtjierinnen und Geschtjier nicht nur aktiv am Trainieren, sondern gehören auch zu den Spitzensportlern an verschiedenen Turnieren. Sie bilden einen grossen Teil der Yamato-Familie. Wie immer freut sich das Dojo in Gampel auf Nachwuchs. Die Türe steht Interessierten jeden Alters offen.

Foto: Alyssa Zengaffinen an der Weltmeisterschaft in Hradec Králové in Tschechien.
Foto: Alyssa Zengaffinen an der Weltmeisterschaft in Hradec Králové in Tschechien.
 

Aus dem TPV

Text: Celine Schmid (TPV)

Am Freitag, 25. Oktober 2019 hielt der Tambouren und Pfeiferverein seine ordentliche General|ver|sammlung ab. Der TPV konnte dieses Jahr acht neue Mitglieder aufnehmen: Hannah Imboden, Nicolas Imboden, Sophie Imboden, Emma Kämpf, Petra Kalbermatter, Marc Moser, Sandro Schöpfer und Joel Zumoberhaus.

Leider hatte der TPV auch einen Austritt zu verzeichnen: Nicole De Luca. 

Samuel Frenzel, Celine Schmid und Cornelia Theler konnten für 5 Jahre, Erich Lochmatter, Michelle Rieder, Chiara Roten und Nadine Steiner für 10 Jahre, Nadja Werlen für 25 Jahre und Fredy Amacker für 30 Jahre, Jvan Bregy und Michel Imboden für 35 Jahre geehrt werden. Jvan Bregy und Michel Imboden wurden zudem zu Aktiv-Ehrenmitgliedern ernannt. Mit 35 Jahren Vereinsmitgliedschaft wird man zum Aktiv-Ehrenmitglied ernannt.
Dieses Jahr hatten wir Ersatz|wahlen. Pascal Dini gab seinen Rücktritt als Vizepräsident. Wir danken Pascal für seine ge|leistete Arbeit als Vizepräsident. Marc Steiner wurde als neuer Vize|präsident einstimmig gewählt.
Für das kommende Vereinsjahr stehen keine grösseren Anlässe an.

Frauen- und Müttergemeinschaft

Text/Fotos: Eveline Kummer (FMG) 

Töpferabende im Atelier bei Elvira Kalbermatter

Unbenannt

Im März 2019 durften wir an jeweils 2 Abenden in Elviras Atelier das Handwerk des Töpferns ken|nen lernen. Am 1. Abend ha|ben wir mit der noch weichen Ton|masse diverse Formen model|liert. Elvira und Annamarie standen uns mit viel Rat und Tat zur Seite, damit wir den Ton mit Spachtel, Messer und den blossen Fingern in die gewünschte Form bringen konnten. Nach kurzer Zeit entstanden bereits einige kunst|volle Figuren. Eine Woche später durften wir die inzwischen erhär|teten Tonfiguren bemalen. Diese mussten später in den Ofen zum Brennen. Die fertigen Schmuck|stücke konnten wir zu einem späteren Zeitpunkt bei Elvira abholen und voller Stolz nach Hause tragen. Herzlichen Dank an Elvira und Annamarie!

Foto: Es wurde gespachtelt, geschnitten und modeliert.
Foto: Es wurde gespachtelt, geschnitten und modeliert.
Foto: Die wunderschön gefertigten Schmuckstücke.
Foto: Die wunderschön gefertigten Schmuckstücke.
 

Mittagstisch-Auflug

Foto: Die Gruppe junggebliebener GeschtjierInnen vor der Abtei in St-Maurice.
Foto: Die Gruppe junggebliebener GeschtjierInnen vor der Abtei in St-Maurice.

Bei wiederum wunderschönem Wetter fand am Donnerstag, 13. Juni 2019 der Mittagstisch-Ausflug statt. Eine kleine Gruppe junggebliebene Geschtjierinnen und Geschtjier fuhren mit dem Car nach St-Maurice. Am Vormittag besuchten sie die Abtei. Unter fachkundiger Führung wurden die Basilika, die archäologische Stätte, die Katakomben und der Stifter|schatz besichtigt. Anschlies|send gab es im Restaurant ein schmack|haftes Mittag|essen, bevor man sich wieder auf den Heim|weg machte.

Jahresausflug 28. September 2019

Der diesjährige Ausflug der Frauen- und Müttergemeinschaft führte uns in die Genferseeregion. Nach einem kurzen Kaffeestopp im Relais St-Bernard trafen wir am frühen Vormittag in Corsier sur Vevey ein. Dort besuchten wir das Museum Chaplins World. Ein Museum zum Lachen, Lernen und Spass haben im Universum von Charlie Chaplin. Nach diesem Motto erkundeten wir das Museum. Danach ging es weiter ans Ufer des Genfersees. Da ein Geburtstagskind mit uns reiste, genossen wir bei wunderschönem Wetter ein Gläschen und stiessen fröhlich und natürlich auch singend auf das Geburtstagskind an. Im nahe gelegenen Restaurant gab es später ein feines Mittag|essen. Anschliessend fuhren wir mit dem Schiff nach Villeneuve, wo der Car von Steiner Reisen bereits auf uns wartete und uns sicher wieder nach Hause brachte.

Foto: Im Charlin Chaplin Museeum...
Foto: Im Charlin Chaplin Museeum...
Foto: Ein gemütliches Apéro am Genfersee: anstossen auf das Geburtstagskind.
Foto: Ein gemütliches Apéro am Genfersee: anstossen auf das Geburtstagskind.
Foto: Die Teilnehmerinnen des diesjährigen Ausflugs der Frauen- und Müttergemeinschaft.
Foto: Die Teilnehmerinnen des diesjährigen Ausflugs der Frauen- und Müttergemeinschaft.
 

Jungfeuerwehr - warum nicht auch du?

Text/Foto: Alexander Imseng (Feuerwehr) 

Bist du zwischen 12 und 17 Jahre alt und interessierst dich für das Handwerk der Feuerwehr? Dann melde dich doch bei Alexander Imseng, Tel. 078 834 43 25 oder schreib an feuerwehr@raron.ch.

Die Jugendfeuerwehr Region Visp nimmt ab dem nächsten Jahr auch junge Leute aus den Gemeinden Raron und Niedergesteln in ihre Gruppe auf. Aktuell zählt die Jugendfeuerwehr Visp 14 aktive Jugendliche, die sich zu zehn Übungen im Jahr treffen. Diese finden jeweils am Mittwochabend zwischen 18 und 20 Uhr in Baltschieder statt. Während die Übungen im Frühjahr dazu dienen, die jungen Feuerwehrleute auf die Schweizer|meister|schaft der Ju|gend|feuer|wehren vorzu|be|rei|ten, trainiert die Jugend|feuer|wehr im Herbst mit den Gerät|schaf|ten der Feuer|wehr Visp. Bei Brand|bekämpf|ung, Rettung und tech|nische Hilfe|leistung arbeiten die Jugendlichen wie die Erwachs|enen.

Mehr Eindrücke gibt es unter Facebook/Jugendfeuerwehr Region Visp.

Foto: Jugendfeuerwehr beim Üben mit den Gerätschaften.
Foto: Jugendfeuerwehr beim Üben mit den Gerätschaften.
 

WAS NN beim Ausstellungsmarkt in Gampel

Text: Manuela Imstepf (Resultate aus www.was-oberwallis.ch)
Foto: www.was-oberwallis.ch

Wie gewohnt erfolgreich waren die WAS-Schäfer aus Niedergesteln am Ausstellungsmarkt in Gampel vom 05. + 06. Oktober 2019.

Sven und Leon Kalbermatter:  Kat. 30: 5. Rang, Kat. 31: 5. Rang, Kat. 32: 5. Rang, Kat. 33: 2., 4. und 5. Rang, Kat. 37: 3. Rang.

Uli und Thomas Ruffiner: Kat. 3: 2. Rang, Kat. 4: 6. Rang, Kat. 6: 1. Rang, Kat. 7: 1. Rang, Kat. 14: 5. + 8. Rang, Kat. 17, 4. Rang, Kat. 19: 1., 2., 5.,6., 8. + 9. Rang, Kat. 20: 7. Rang, Kat. 21: 5. Rang, Kat. 25: 7. Rang, Kat. 28: 6. Rang, Kat. 29: 4. Rang, Kat. 31: 3. Rang, Kat. 34: 6. Rang, Kat. 37: 5. Rang, Kat. 38: 2. Rang.

Bei den Kollektionen erreichten Uli und Thomas Ruffiner den 4. Rang sowie Sven und Leon Kalbermatter den 17. Rang.

Foto: Sven Kalbermatter.
Foto: Sven Kalbermatter.
 

SN-Genossenschaft

Text/Foto: Pascal Dini (SN-Präsident)

Am 14. September 2019 fand die Herbstschau bei der Schäferhitta statt. 105 weibliche Tiere und 1 männliches Tier wurden den Experten Eyer/Truffer vorgeführt. 24 weibliche Schafe wurden mit der maximalen Punktezahl prämiert. Die Kantine wurde von Peter Imboden und Bernhard Imboden organisiert.

Ein Dank an die Bevölkerung, welche die Genossenschaft am Schau-Tag unterstützt.

Folgende Züchter erreichten Maximumtiere:

5- 8 Monate 4/4/4 :                     
1x Michel und Jvan Amacker
1x Amacker/ Imboden
1x Peter und Beat Imboden
2x Personengemeinschaft
Kalbermatter

8- 12 Monate 4/4/4 :                   
2x Amacker/ Imboden

12- 18 Monate 5/5/5 :                 
1x Michel und Jvan Amacker
1x Dini Helmut und Pascal
1x Personengemeinschaft
Kalbermatter                                                 

18- 24 Monate 5/5/5:                  
3x Amacker/ Imboden
2x Helmut und Pascal Dini
3x Personengemeinschaft
Kalbermatter              

24 Monate+ ältere 6/6/6:           
2x Amacker/ Imboden
3x Helmut und Pascal Dini
1x Personengemeinschaft
Kalbermatter

 

Für grosse und kleine Reifenexperten

Text/Foto: Steiner Reifen GmbH

Am 21. September 2019 öffnete die STEINER Reifen GmbH in Niedergesteln erstmals die Türen, um dem Oberwallis ihren neu gegründeten Reifenhandel vorzu|stellen. Zu Beginn dieses Jahres wurde durch Silvan und Ricardo Steiner der Reifenhandel STEINER Reifen GmbH an der Hauptstrasse in Niedergesteln ins Leben gerufen.

Seit diesem Zeitpunkt wurden etliche Stunden in Auf- und Ausbau der Räumlichkeiten, in Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter und in Werbung und Marketing inves|tiert.

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Foto: Kleine und grosse Reifenexperten...

Dank der Unterstützung vieler Personen aus Niedergesteln und der umliegenden Region durfte die Firma eine erfolgreiche erste Saison bestreiten. Am Tag der offenen Tür 2019 konnten sich die Besucher von nah und fern bei einer feinen Bratwurst, einem köstlichen Raclette und einem Gläschen Wein einen Eindruck der Firma verschaffen.

Währenddessen wurde den klei|nen Reifenexperten im Aussen|bereich Spiel und Spass ge|bo|ten. Und wie man am Wetter un|schwer erkennen konnte, ist auch Petrus ein wahrer Reifen|freund.

Für diesen schönen und ge|lun|genen Tag dankt die STEINER Reifen GmbH allen Anwesenden und unter anderem: 
Kurt Imbo|den, Rinaldo Steiner, Tamara Stei|ner, Christian Kalbermatter, Ivan Amacker, Getränke Eggel, Metzgerei Stocker, FW Raron/Niedergesteln, Jubla Wallis. 

 

Geschtjier Fädra

Text/Fotos: Madlen Poirier (Redaktion) 

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden.

Um Abwechslung in die Runde der Interviewpartner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige

Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zusatzfrage ihrerseits die nächsten Interviewpartner einer fremden Kategorie per Los ziehen.

Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf auslösen, zum Nachdenken anregen, zum Schmunzeln bringen, Sachen in Bewegung bringen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

Das Los hat entschieden und uns in dieser Ausgabe einen BREGY BINGO TREFFER beschert.

 
Geschtjier Fädra

Name: Remo Bregy
Geburtsdatum: 25.04.1951

1. Dein Sternzeichen ist Stier. Es werden ihm folgende Eigenschaften nachgesagt: bodenständig, geduldig, kreativ. Als Schwächen gelten: stur, bequem, passiv. Kannst Du das unterschreiben?

„Bodenständig bin ich auf jeden Fall. Bis jetzt ist mir im Leben eigentlich immer alles rund gelaufen und ich hatte keinen Grund abzuheben. Ich stufe mich als geduldig ein und wenn ich merke, dass es ungemütlich werden könnte, entziehe ich mich lieber der Situation. Als kreativ kann ich mich nicht wirklich beschreiben. Erna, meine Ehefrau, gibt da eher die Impulse und ich führe die Ideen dann aus. Stur, das sage ich ganz ehrlich, bin ich wirklich und ziehe meine Linie durch. Bequem? Da ich mich Zuhause wohl fühle, trifft man mich auch oft da an. Ich engagiere mich im Fischerverein und marschiere an Fronleichnam als Herrgottsgrenadier mit, aber ich halte mich lieber im Hintergrund, von daher stimmt das schon mit der Bezeichnung passiv.“

 

Name: Gerry Bregy
Geburtsdatum: 21.10.1965

1. Dein Sternzeichen ist Waage. Es werden ihm folgende Eigenschaften nachgesagt: charmant, gesellig, phantasievoll. Als Schwächen gelten: eitel, empfindlich, unentschlossen. Kannst Du das unterschreiben?

„Ich denke schon, dass ich charmant sein kann. Als gesellig gelte ich auch. Ich bin äusserst hilfsbereit und werde oft angefragt, bei verschiedenen Anlässen mitzuhelfen. Beim Schäferfest stehe ich gerne hinter dem Grill und auch für den Oberwalliser Rollstuhlklub schwinge ich die Grillzange. Ob ich phantasievoll bin? De gang äbri vor z’Hüüs ga lüägu.“ (Die Frage erübrigt sich nach einem Blick in seinen Vorgarten, der jeweils saison|ent|sprech|end gestaltet ist). „Eitel? Also ich bin ich, aber eitel ist wohl jeder ein wenig. Als besonders empfindlich stufe ich mich nicht ein, aber wenn ich einmal „getreten“ wurde und das Vertrauen verspielt ist, dann wird es schwierig mit mir. Unent|schlossen? Ich denke, die Entscheidungsfindung dauert bei mir manchmal ein bisschen an, aber wenn ich dann entschieden habe, bleibt’s dabei.“

Name: Yannic Bregy
Geburtsdatum: 11.11.2000

1. Dein Sternzeichen ist Skorpion. Es werden ihm folgende Eigenschaften nachgesagt: fleissig, mutig, zuverlässig. Als Schwächen gelten: eifersüchtig, rechthaberisch, misstrauisch. Kannst Du das unterschreiben?

 „Fleissig trifft ganz sicher zu, ich habe auf meine Lehr|abschluss|prüfung als Bäcker – Konditor auch Zuhause oft geübt und in Kinder|jahren wurde mir sogar vom Nikolaus bestätigt, dass er mich immer fleissig Rasenmähen sieht. Ein bisschen Mut braucht es sicher auch, um mein Hobby, das Downhill Fahren auszuüben. Die Torten|bestell|ungen, die bei mir eingehen, führe ich immer sehr zuverlässig aus. Eifersüchtig bin ich nicht unbedingt, aber das kann ja noch kommen… Das mit der Recht|haberei gehört zu unserer Familie und die Meinung ändern geht ja gar nicht. Ich denke nicht, dass ich misstrauisch bin, das trifft eher nicht zu. In der Regel glaube ich, was man mir erzählt.“

 

Remo Bregy

2. Glaubst Du, dass Kinder, die heute geboren werden, ein besseres oder ein schlechteres Leben als ihre Eltern haben werden?

„Ich denke nicht, dass es den Kindern heute schlechter geht. Materiell gesehen haben sie nun mehr Sachen, das ist Luxus gegenüber früher. Sie müssen auf nichts verzichten, aber kennen den Wert der Dinge nicht mehr. Ich denke, vieles wird für normal angeschaut und wird deshalb nicht mehr richtig geschätzt. Die Gesellschaft ist gleichgültiger geworden, denke ich und für mein Empfinden ist sie generell unzufriedener geworden gegen|über früher.“

3. In welcher Situation in Deinem Leben hast Du so richtig Glück gehabt?

 „Ich habe mit Erna auf Anhieb die richtige Frau fürs Leben gefunden. Das war ein Glückstreffer. Wir haben uns in jungen Jahren in Agarn auf dem Fussballplatz kennengelernt und dann 1977 geheiratet.“

Geschtjier Frage: Stell Dir vor, mitten im Dorf, soll ein Denkmal errichtet werden. Wem oder was soll dieses gewidmet werden?

„Ich würde mich über ein Denkmal für die Initianten freuen, welche im 2018 den Verein der Herr|gotts|grena|diere gegründet haben. Solche Ideen lassen wichtige Bräuche am Leben erhalten. Ich bin schon lange am „üfziäh“ mit dabei und erinnere mich an ein Jahr, wo wir nur zu viert waren, das war ein trauriger Moment. Mittlerweile zählt der Verein 24 Mitglieder, das ist schön und liegt mir am Herzen“.

 

Gerry Bregy

2. Glaubst Du, dass Kinder, die heute geboren werden, ein besseres oder ein schlechteres Leben als ihre Eltern haben werden?

„Also all die Möglichkeiten, welche die Kinder heutzutage haben, hatten wir früher nicht. Wir haben draussen gespielt und das von morgens bis abends. Wir konnten noch richtig „dräcku“ anstatt den ganzen Tag an den Handys und elektronischen Spielen zu hängen. Ob wir glücklicher waren oder die heutige Jugend es ist, kann ich nicht sagen. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und wenn wir zu unserer Zeit, all die Möglichkeiten gehabt hätten, dann hätten wir sie vermutlich auch genutzt. Ich denke jede Generation probiert, das Beste aus ihrer Lage zu machen.“

3. In welcher Situation in Deinem Leben hast Du so richtig Glück gehabt?

 Gerry steht auf und sucht etwas im Nebenraum. Kurz darauf erscheint er wortlos mit einem Foto eines verbeulten Autos. „Totalschaden, 1985 oder 1986. Da sass ich drin. Kaum zu glauben, dass mir nur das linke Ohrl|äppchen wieder angenäht werden musste. Da hatte ich wirklich ein riesen Glück gehabt.“

Geschtjier Frage: Stell Dir vor, mitten im Dorf, soll ein Denkmal errichtet werden. Wem oder was soll dieses gewidmet werden?

„Ich erinnere mich an zwei grosse Brände hier im Dorf und würde der Arbeit und dem Einsatz der damaligen Feuerwehr ein Denkmal setzen, welche unser Dorf vor Schlimmerem bewahrt hat.“

 

Yannic Bregy

2. Glaubst Du, dass Kinder, die heute geboren werden, ein besseres oder ein schlechteres Leben als ihre Eltern haben werden?

„Ich denke, dass es die Kinder heutzutage besser haben. Wenn ich daran denke, wie mein Opa 6 Monate in die Schule ging und die anderen 6 Monate hart arbeiten musste, ist vieles für die Kinder von heute einfacher. Früher wurde Zuhause mehr mitgeholfen und mehr gelernt. Das Leben fand mehr auf der realen Ebene statt, man traf sich wirklich noch und hat etwas unternommen. Heute ist alles moderner, 3-jährige Kinder wissen schon, wie mit der Informatik umzugehen ist. Aber ich finde, dass sie früher eine schönere Jugend hatten.“

3. In welcher Situation in Deinem Leben hast Du so richtig Glück gehabt?

„An meiner Firmung habe ich ein Velo geschenkt bekommen. Nur ein Monat später schlug die Glücksfee beim FC Raron Lotto zu und bescherte mir nochmals fast dasselbe Trek Velo, nur in einer anderen Farbe. Nun hatte ich zwei Velos und konnte abwechseln.“

Geschtjier Frage: Stell Dir vor, mitten im Dorf, soll ein Denkmal errichtet werden. Wem oder was soll dieses gewidmet werden?

„Ich würde ein Denkmal errichten lassen für die Kreativität, die Initiative und das Engagement in unserem Dorf. Ich denke vor allem an einen Anlass wie das Freilufttheater "Der Bischofs|mord". Es war beein|dru|ckend, was hier im Dorf auf die Beine gestellt wurde und diese Schar von Zuschauern, welche nach Niedergesteln ström|ten, das war eindrücklich.“

 
Leute

Hochzeitsjubiläen

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde)
Fotos: zvg.

Robert und Olga Kalbermatter-Pfammatter

55 Jahre – Juwelenhochzeit

Trauung am 23. Mai 1964

 
Fotos: Hochzeit 1964 – Jubiläum 2019.
Fotos: Hochzeit 1964 – Jubiläum 2019.
 
 

Bernhard und Vrena Bregy-Amacker

55 Jahre – Juwelenhochzeit

Trauung am 24. September 1964

 

Herzliche Gratulation zum Jubiläum!

 

Walter und Martha Heiniger-Habegger

55 Jahre - Juwelenhochzeit

Trauung am 18. Juli 1964

 
Fotos: Verlobung 1964 – Jubiläum 2019.
Fotos: Verlobung 1964 – Jubiläum 2019.
 
 
 

Fritz und Frieda Bregy-Imboden

55 Jahre - Juwelenhochzeit

Trauung am 25. Juni 1964

 
Fotos: Hochzeit 1964 – Jubiläum 2019.
Fotos: Hochzeit 1964 – Jubiläum 2019.
 
Fotos: Hochzeit 1964 – Jubiläum 2019.
Fotos: Hochzeit 1964 – Jubiläum 2019.
Leute

Niedergesteln als zweite Heimat

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Bilder: Koneswaran Govindan, Koni

Foto: Mit Freude am Malen: Koni in seinem kleinen Keller/Atelier im Weiderli.
Foto: Mit Freude am Malen: Koni in seinem kleinen Keller/Atelier im Weiderli.

„Nanu, der wohnt ja in Nieder|gesteln“, dachte ich, als ich am 12. September 2019 den „Walliser Bote“ aufschlug und mir ein Artikel über einen Kunstmaler begegnete.

Govindan Koneswaran wohnt mit Frau Sharmila und Tochter Agaravi seit 2017 in unserem Dorf. Bei einem Treffen erzählte er mir aus seinem Leben und seinem Schaffen:

„Konesh“, wie er seine Bilder signiert, ist 1979 in Sri Lanka geboren und aufgewachsen. Er besuchte während 10 Jahren die Schule, die er jedoch aufgrund von Konflikten im Land oft wechseln musste. Er hat sechs Geschwister, von denen zwei Brüder in Frankreich leben.

Er war 29 Jahre alt, als er im Jahr 2008 als Flüchtender in die Schweiz kam. Nachdem er mehr als 20 Tage im Flughafen-Camp in Genf lebte, wurde er zuerst in Sitten, dann in Visp untergebracht.

In Sri Lanka hat er auch bereits gemalt, vor allem Beschriftungen von Restaurants usw. Mit einem Schmunzeln erzählt er, dass er noch keine drei Monate in Visp in der Unterkunft war, als er für den grössten Teil der CHF 100.00, die er für den Lebensmittelkauf erhielt, Mal-Utensilien kaufte.

Seine Staffelei steht in Brig in der Pinakothek, wo ihm fürs Malen momentan Gastrecht gewährt wird. Hier trifft man ihn während den nachmittäglichen Zimmer|stun|den, die er hat. Seit dem Erscheinen des Zeitungs|artikels wird er vermehrt auf seine Bilder angesprochen und es werden auch mehr Fragen gestellt.

Er erklärte mir, dass er sich noch nicht im Malen in der freien Natur versucht hat, sondern dass er von Fotos „abschaut“. Dies sind vor allem Porträts, die er sehr detailgetreu malt.  

Bescheiden meint Koni, dass er noch am Lernen sei… Er malt in Öl und Aquarell und wer seine Bilder betrachtet, taucht ein in eine Welt voller Farben.

Koni malt auch zuhause, einerseits in seinem zum kleinen Atelier umgebauten Keller und an|derer|seits digital am Computer. Das Digitale hat den Vorteil, dass keine Pinsel ausgewaschen und die Staffelei verräumt werden muss.

Koni wohnte 2015 bereits für ein Jahr in den Gorben in Niedergesteln. Er betont, wie gut ihm unser Dorf schon damals gefiel.  Vorübergehend schlug er dann andernorts seine Zelte auf. Als er dann mit seiner Frau Sharmila ein Daheim suchte, stellte er ihr „Geschtillu“ vor.

Auch Sharmila ist aus Sri Lanka und stammt wie Koni aus einer ländlichen Gegend. Ihre Familien haben die beiden zusammen|ge|bracht. Im „Weiderli“ findet die kleine Familie ein eigenes Zuhause und 2018 kam Tochter Agaravi zur Welt. Es gefällt ihnen gut im Ritterdorf und durch die Tochter wird auch die Integration in die Dorf|gemein|schaft erleichtert. Sowohl für Sharmila als auch für Koni steht deshalb das stete Verbessern ihrer Deutsch|kennt|nisse im Vorder|grund.

Foto: Seine Gemälde in Öl oder Aquarell.
Foto: Seine Gemälde in Öl oder Aquarell.

Konis Traum ist es, dereinst von der Malerei leben zu können. Dabei kann er sich auch vorstellen, seine Farbenwelt und den Umgang mit Staffelei und Pinsel anderen Interessierten und Kindern nä|her|zu|bringen.

Wer also Lust hat, sich oder seine Lieben porträtieren zu lassen, kann sich gerne bei Govindan Koneswaran melden.

Foto: Ursula Schnyder, Porzellanmalerin aus Glis; wie aus einem Foto ein Portrait wird.
Foto: Ursula Schnyder, Porzellanmalerin aus Glis; wie aus einem Foto ein Portrait wird.
 

Wir gratulieren im Jahre 2020

zum 90. Geburtstag

August Seiler 11.01.1930
Margrith Lochmatter 10.02.1930
Fritz Bregy 27.10.1930

zum 85. Geburtstag

Walter Heiniger 27.07.1935
Irene Zumoberhaus 23.10.1935
Gregor Bregy 09.12.1935

zum 80. Geburtstag

Elsa Schröter 09.01.1940
Adrian Imboden 07.03.1940
Olga Kalbermatter 19.04.1940
Hedwig Imboden 15.06.1940
Hermina Kalbermatter 06.07.1940
Oliva Kalbermatten 26.08.1940

zum 75. Geburtstag

Claudia Hildbrand 11.02.1945
Walter Imboden 21.02.1945
Elisabeth Stocker 25.05.1945
Viktor Leumann 13.06.1945
Martin Kissling 01.07.1945
Paul Kalbermatter 20.09.1945
Barbara Blase 05.12.1945

zum 70. Geburtstag

Matthias Bregy 20.01.1950
Walter Amacker 03.04.1950
Margrith Imboden 22.06.1950
Helene Kalbermatter 10.09.1950
Werner Bolliger 11.11.1950

zum 65. Geburtstag

Brigitte Grichtig 02.01.1955
Luzia Williner 16.01.1955
Susanne Zahnd 20.05.1955
Willy Imstepf 20.05.1955
Fernando Imboden  26.05.1955
Martha Zumoberhaus 09.07.1955
Mirjam Bregy 15.07.1955
Mariette Bregy 26.07.1955
Roland Steiner 26.08.1955
Roswitha Bregy 25.09.1955
Marie Louise Kalbermatter 06.12.1955
Richard Kalbermatter 13.12.1955

Alles Gute zum Geburtstag!

 
 

Ausbildungsabschlüsse 2019

Text: Christian Dini (Redaktion) 

Christophe Darbellay (Departe|ment für Volkswirtschaft und Bildung) äusserte sich positiv gegenüber den diesjährigen Aus|bildungs|ab|schlüssen im Bereich EFZ. Laut Darbellay konnten 88% der Jugendlichen, welche ihre Lehre angefangen haben, in diesem Jahr das Diplom ent|gegen|nehmen. Nach der obligatorischen Schulzeit wählen etwa zwei Drittel den Weg zur Berufslehre. Dies zeige, dass das Modell EFZ im Wallis hoch im Kurs steht. Nicht jeder muss in der heutigen Zeit studieren. Auch über den Weg der Berufslehre können unzählige Türen für die Zukunft geöffnet werden.

Den folgenden Geschtjierinnen und Geschtjiern ist an dieser Stelle eine Gratulation ausgesprochen:

Dominique Isabelle Bregy
Medizinische Praxisassistentin EFZ

Roberto Bregy
Fachmann Betriebsunterhalt EFZ

Yannic Bregy
Bäcker-Konditor-Confiseur EFZ

Nils Imboden
Berufsmaturität Gesundheit & Soziale Arbeit

Pascal Christian Imstepf
Zimmermann EFZ

Jonas Kalbermatter (2000)
Strassentransportfachmann EFZ

Katharina Maria Kalbermatter
Automatikerin EFZ

Melissa Sarah Evita Liechti
Kauffrau EFZ
Berufsmaturität Wirtschaft und Dienstleistungen, Typ Wirtschaft

Nicola Lochmatter
Automobil-Fachmann EFZ

Justin Metry
Schreiner EFZ

Philip Seiler
Konstrukteur EFZ

Nadine Steiner
Kauffrau EFZ

Herzliche Gratulation!
Falls bei der Durchsicht der Liste jemand vergessen wurde, können die Namen an uns gesendet werden. In der Folgeausgabe des Geschtjierblatts werden wir die Gratulation nachholen. 

 

Betriebskommission Lonza Visp

Text: Christian Dini (Redaktion)
Foto: Rinaldo Rungger (BK Lonza) 

Die Lonza ist wohl jedem Ober|walliser ein Begriff. Die Firma ge|hört zu den welt|weit führen|den und renommiertesten Lieferanten für Pharma-, Biotech- und Spezial|chemie-Märkten. 1897 wur|de das Unter|nehmen in Gampel gegrün|det. In der heutigen Zeit ist die Lonza eine global agierende Firma mit mehr als 100 Pro|duk|tions- und For|schungs|stand|orten mit rund 14'500 Mitar|beitern.

Innerhalb der Lonza vertritt die Betriebs|kommission die Inte|ressen von 1'300 Mitarbeitern am Standort Visp. Alle vier Jahre werden 13 Mitglieder und der Präsident demokratisch gewählt. Die Betriebskommission achtet darauf, dass der Kollektiv-Arbeits|vertrag, welcher zwischen der Lonza und den Gewerk|schaften ausgehandelt wur|de, ordnungs|gemäss einge|halten wird. Die Betriebs|kommission hat in vielen wichtigen betrieblichen Fragen ein Mitbestimmungs-, ein Mitsprache- oder zumindest ein Infor|ma|tions|recht. Im Interesse der Be|schäf|tigten und des Ar|beit|gebers wirkt die Betriebs|kom|mis|sion in vielerlei Berei|chen mit. Arbeits|sicher|heit, Pensions|kasse, Schicht|plan, Funk|tions|bewertung – in all diesen Berei|chen zeigt sich die Arbeit der Betriebs|kommission. Die Mit|glieder agieren in folgenden Arbeits|gruppen:

Arbeits|sicher|heit-Richt|linien und Gesundheit, Arbeits|platz|bewer|tung, Betriebs|bewil|ligungen, Legat, Soli|daritäts|fond, Stif|tungs|rat Pen|sions|kasse Lonza, Pro Familia, ZSGA Betriebs|besuche, Task Force, BK News Letter, WEB Publisher, Lohn|ver|hand|lungs|dele|gation. Dies sind jedoch nicht alle Arbeits|gruppen. Diesen folgen noch etwa 8 - 10 weitere, die in verschie|denen Arbeits|bereichen wirken.

Die Betriebskommission hält regelmässig Sitzungen ab. Diese werden teilweise während der Arbeitszeit abgehalten. Es kommt aber dennoch oft vor, dass auch während der Freizeit Sitzungen anfallen. Der Ausschuss kommt auf zehn Sitzungen, während die anderen Mitglieder vier Sitzungen abhalten. Zusätzlich kommen noch 8 - 12 Sitzungen innerhalb der Arbeitsgruppen dazu. Für alle Mitglieder finden jährlich noch zwei Tagungen statt. Dies ist ein enormer Zeitaufwand, welcher jährlich gestemmt wird. Die Arbeit der Betriebskommission (beson|ders in der Freizeit) ist nicht zu unterschätzen.

Drei Geschtjier sind aktuell Mit|glieder der Betriebs|kommis|sion. Namentlich sind dies Helmut Dini, Klaus Im|boden und Rinaldo Rungger. Zudem war Erich Bregy langjähriger Präsident. Für das GeschtjierBlatt haben mir die Geschtjier Mitglieder einige Kommentare zu ihrer Arbeit abgegeben.

Helmut Dini, BK-Vizepräsident / Mitglied Ausschuss, hat mir Folgendes erzählt: Die Unter|stützung der Mitarbeiter bei Un|stimmig|keiten im täglichen Ar|beits|umfeld und das inno|vative Mit|ge|stalten in den verschie|denen Ar|beits|gruppen sage ihm sehr zu. Er bringe sich gerne mit Ver|besse|rungs|vor|schlägen gegen|über dem Unter|nehmen ein. Zusätz|lich sei er überzeugt davon, dass diese auch wirklich berück|sichtigt und (wenn möglich) um|ge|setzt werden. Die Zusammen|arbeit mit den anderen Mit|glie|dern schätze er sehr. Es herrsche ein kollegiales Verhältnis innerhalb der Betriebs|kom|mis|sion, was die Arbeit sehr erleich|tere.

Auch Rinaldo Rungger hat mich über seine Beweggründe bezüglich seiner Mitarbeit in der Be|triebs|kommis|sion informiert. Rinaldo wirkt schon seit einigen Jahren in der Ver|handlungs|dele|gation Lohn|ver|hand|lungen der Lonza mit. Für ihn sei es eine will|kommene Heraus|forderung gewesen, der Betriebskommission beizutreten. Da er in ver|schie|denen Kommis|sionen Mit|glied ist, greifen seine Tätig|keiten oftmals inei|nander über. Dies sei einerseits sehr in|teressant, anderer|seits aber auch zeit|intensiv. Dies lohne sich aber, da es ihm Freude bereite, Anlaufstelle für Fragen, Probleme und Anliegen für seine Arbeits|kollegen und Mit|arbeiter zu sein. Um dieses Pflichtenfeld realisieren zu können, sei es notwendig, dass die Mitglieder der Betriebs|kommis|sion loyal und ver|schwie|gen seien. Zudem müsse man sich in dem jeweiligen Arbeits|feld kontinuier|lich weiter|bilden und Fach|kurse belegen. Dies sehe Rinaldo aber als positiv an, da er somit stets neue Dinge lernen kann.

Klaus hat die Art und Weise erklärt, wie er die Mitarbeiter der Lonza als Mitglied der Betriebskommission unterstützen kann: Als BK-Mitglied bin ich für die Fragen und Pro|bleme der Arbeitnehmer im KAV da. Gemeinsam versuchen wir, Antworten und Lösungen zu finden. In den Sitzungen vertrete ich die Mitarbeiter vor der Stand|ort|leitung. Wichtige Infos aus den Sitzungen gebe ich direkt weiter. Auch gibt es bei den Mitarbeitern manchmal Fragen oder Probleme, die vertraulich behandelt werden müssen. Hier suche ich in Zusammenarbeit mit unserem BK-Präsidenten Willy Venetz oder den verschiedenen Kommis|sionen nach geeigneten Lösungen. Auch suchen wir immer wieder nach Aktionen bei Firmen/Geschäften, bei denen der Mitarbeiter pro|fitie|ren kann.

Fotos vlnr.: Klaus Imboden, Helmut Dini und Rinaldo Rungger.
Fotos vlnr.: Klaus Imboden, Helmut Dini und Rinaldo Rungger.
 

HUEBI

Text: Christian Dini (Redaktion) 
Fotos: Patrick Eberle

Wie viele Geschtjierinnen und Geschtjier sicher wissen, befindet sich ausserhalb des Dorfes in Richtung Baggilla der Stall von Hans-Peter und Madlen Steiner. Das braune Gebäude liegt un|über|seh|bar auf der östlichen Seite der Strasse. Seit einigen Monaten hat sich beim Stall eine Neuerung eingebracht. Ausserhalb des Gebäudes steht ein Anhänger, welcher zu einem Hühnerstall umfunktioniert worden ist. Zudem ist eine grosszügige Fläche an Boden eingezäunt worden. Der Grund hierfür ist denkbar einfach: Patrick Eberle und Thomas Huber haben es sich zu ihrem Hobby gemacht, Hühner zu züchten und deren Eier zu sammeln. Unter dem Namen "HUEBI" (eine Kom|bi|na|tion der Familiennamen der beiden Initianten) haben sie ihr Vor|haben besiegelt. In einem langen Gespräch konnten mir die beiden Junglandwirte die Um|stände erklären, die zu der aktuellen Situation geführt haben.

Auf die Idee sind die beiden Männer spontan gekommen. Zwar hat Patrick bereits einige Male beim Versorgen und Hüten von Schafen geholfen, doch würde er sich nicht als Landwirt bezeichnen. Auch Thomas Huber hat keinen landwirtschaftlichen Hintergrund. Er interessiert sich aber seit jeher schon für diese Art von Arbeit.

Patrick hegte schon länger den Wunsch, Hühner zu halten. Von einem Bekannten hat er eines Tages ein Huhn und einen Hahn bekommen. Kurz darauf hat er dies der Tante von Nadine Steiner erzählt. Diese hat ihn an ihren Schwiegersohn Thomas Huber weitergeleitet, da dieser einen ähnlichen Wunsch hegte.

Eines Abends haben die beiden miteinander gesprochen und ihr gemeinsames Interesse an der Hühnerhaltung ausgetauscht. Was als Idee mit Augenzwinkern be|gann, musterte sich schnell zu einem konkreten Vorhaben. Ein Grossteil des Baumaterials für den Hühnerstall haben die beiden aus altem, unverwendetem Gerümpel zusammengestellt. Hierbei haben sie grosse Hilfe von Hans-Peter und Madlen Steiner erhalten, jedoch gilt dies nicht nur für die Materialbeschaffung. Das Ehepaar unterstütze die Junglandwirte voll und ganz bei ihrem Vorhaben. Auch der nötige Platz ist von den beiden zur Verfügung gestellt worden.

Zwar liegen Patrick und Thomas keine offiziellen Zahlen vor, doch meinten sie, dass weisse Hühner etwa 250 - 300 Eier im Jahr legen. Die braunen legen in dieser Zeit etwa 180 - 250.

Foto: Glückliche Hühner.
Foto: Glückliche Hühner.

Patrick und Thomas versorgen zurzeit 50 Hühner und 2 Hähne. Zudem halten sie Küken und einige wenige Wachteln. Bei der Haltung müssen die beiden darauf achten, dass möglichst gleichaltrige Hüh|ner beieinander sind. Die Kü|ken könne man nicht ohne weiteres mit jedem Huhn zu|sammen|setzen. Von Patrick und Thomas habe ich mir sagen lassen, dass sie bezüglich der Hühner|haltung die Vorschriften des Tierschutzes und des Biolabels mehr als erfüllen. Die Hühner haben sogar mehr Platz zur Ver|fü|gung, als sie von offizieller Stelle aus nötig hätten. Leider ist es ihnen nicht möglich, die Eier über das offizielle Biolabel zu verkaufen, da ihre Hühner an den Stallbetrieb von Nadine Steiner gebunden sind.

Bei HUEBI lassen sich Eier kaufen und bestellen. Pro Ei verlangen die beiden CHF 0.50. Hierbei machen sie keinen Unterschied zwischen Hühner- und Wachteleier. Zudem brüten sie auch Küken aus, welche eben|falls ersteigert werden können. Hierbei ändert sich der Preis abhängig von den Wochen, die die Küken bereits geschlüpft sind.

Hinter dem Restaurant "Gesteln|burg" haben die Hühner|halter einen Kühl|schrank mit Eiern platziert. Hier können rund um die Uhr Eier bezogen wer|den. Die Bezahlung erfolgt auf einer Vertrauensbasis. Beim Kühl|schrank steht eine Kasse, wo das Geld einbezahlt werden kann.

Ihr Verkaufsradius erstreckt sich bereits bis Naters. Besonders in den Schattenbergen konnten die beiden schon grössere Lie|fer|un|gen abwickeln. Allgemein sei zu sagen, dass die Jung|landwirte niemals mit solch einer grossen Nachfrage ge|rech|net hätten. Besonders die Gesch|tjier-Bevöl|kerung mache regen Gebrauch von dem Angebot. Bei Anlässen in Niedergesteln, an denen gebacken wird, werden seit der Einführung von HUEBI die Eier in diesem Betrieb bestellt. Dafür zeigen sich die Hühnerhalter dank|bar.

In dem gut zweistündigen Ge|spräch inklusive Stall|rundgang habe ich viel von Patrick und Thomas über ihren Betrieb erfahren. Viele Informationen konnten nicht in den Artikel aufgenommen werden, da dies den Rahmen gesprengt hätte. Weiter Interessierte können gerne mit Patrick und Thomas Kontakt aufnehmen.

Für die Zukunft hat HUEBI bereits weitere Ideen in petto. Was diese sind und wie sie aussehen, bleibt bis auf weiteres aber ein Ge|heimnis. Denn mit Hühnereiern kann man nicht nur Spiegeleier herstellen.

Patrick und Thomas erfreuen sich an dem regen Interesse. Allerdings betonen die beiden, dass HUEBI ein Hobby ist und ein solches auch bleiben soll. Sie freuen sich, wenn der Betrieb sich selbst tragen kann. Einen finanziellen Gewinn zu erzielen sei nicht das Ziel. HUEBI ist und bleibt Hobby.

 

Wenn ich alt bin, will ich nicht jung aussehen, sondern glücklich!

Text/Fotos: Daniela Imboden (KITA Sunnublüämu), Marcel Hischier (Malleiter) 

Bilderausstellung

In den verschiedenen Aktivitäten, welche bei uns im Haus der Generationen St. Anna zwischen den Kindern und den Bewohnern stattfinden, entstehen viele eindrückliche Momente, als auch schöne Kreationen. Die so|ge|nann|ten Berührungspunkte bein|halten malen, singen, basteln, ba|cken, tanzen, musizieren, turnen und vieles mehr.

Während dem ganzen Jahr haben sich die Bewohner und auch die Kinder kreativ ausgetobt und so entsteht von Dezember 2019 bis Januar 2020 eine spannende Bilderausstellung in der Cafeteria des Hauses der Generationen St. Anna. Dazu fand am 8. Dezember 2019 die Ver|nissage im Haus der Gene|ra|tionen St. Anna statt. Alle sind dazu herzlich eingeladen diese Ausstellung zu bewundern. 

Malen in der Sunnustubu im Haus der Generationen St. Anna

Der Malleiter Marcel Hischier:
"Im Frühling 2019 durfte ich im Haus der Generationen St. Anna in Steg eine Aquarellausstellung durchführen. Dabei reifte die Idee – gemeinsam mit den Bewohner/Innen und den Kindern des Hauses zu malen. Spontan erklärten sich 7 Frauen und ein Mann, sowie 5 Kinder der Kita bereit, an diesem Projekt mitzumachen. Bei einem ersten Treffen durfte ich mich den Bewohnern vorstellen. Dabei kam es zu interessanten Gesprächen, Begegnungen, Fragen, Gwunder, Vorfreude und Bereitschaft sich ins kommende Abenteuer einzu|las|sen.

Leute

Insgesamt fanden 5 Malvormittage statt. Alle waren mit viel Herzblut dabei und waren überrascht ab ihrer Leistungen. Danke, Lob und Respekt allen Beteiligten, auch den Team|leiter|innen."

Foto: Malen mit Herzblut.
Foto: Malen mit Herzblut.
 

Markant hohe Zufriedenheitswerte

Text/Foto: Martin Kalbermatter (Direktor Haus der Generationen) 

Die HES-SO Wallis wurde vom Haus der Generationen St. Anna mit der Durchführung einer Zufriedenheitsumfrage bei Be|woh|nern, Angehörigen und Kita-Eltern beauftragt. Die Beteiligung an der Umfrage war sowohl im Bereich des Altersheims als auch im Bereich der Kita sehr hoch. Die Ergebnisse der beiden Umfragen sind äusserst positiv, mit Zufriedenheitswerten von über 90%.

Der Vorstand des Hauses der Generationen St. Anna (HdG) in Steg hat eine Arbeitsgruppe bestehend aus Mitgliedern des Vorstandes, der Direktion und der Bereichsleitungen damit beauf|tragt, im Rahmen der Qualitäts|sicherung und einer kontinu|ierlichen Weiter|ent|wick|lung, eine Zufrieden|heits|abklärung bei den Bewohnern, deren Ange|hörigen und den Kita-Eltern durch|führen zu lassen. Dabei war es dem Vor|stand wichtig, dass die Um|frage von einer unab|hängigen Fach|instanz und unter der Wahrung der Anony|mität der Befrag|ten durch|geführt wird. Nach der Prüfung verschie|dener An|bieter wurde das Mandat zur Durch|führung der Umfrage der Hoch|schule für angewandte Wis|sen|schaf|ten Wallis (HES-SO) er|teilt.

Die Umfragen wurden unter der Projekt|leitung von FH-Prof. Patrick Kuonen (HES-SO) und Frau Michaela Schnyder (HdG), im Mai 2019 von Studenten der HES-SO durch|geführt. Im Bereich der Kita wurden die Frage|bögen den Eltern der Kita-Kinder per Post zuge|stellt. Die von den Kita-Eltern ausge|füllten Frage|bögen wurden direkt von den Eltern an die HES-SO zurück|gesendet und dort aus|ge|wertet.

Foto vlnr.: Walter Schnyder, Vorstands- präsident, Patrick Kuonen, Projektleiter HES-SO, Michaela Schnyder Projektleiterin (HdG), Martin Kalbermatter, Direktor (HdG).
Foto vlnr.: Walter Schnyder, Vorstands- präsident, Patrick Kuonen, Projektleiter HES-SO, Michaela Schnyder Projektleiterin (HdG), Martin Kalbermatter, Direktor (HdG).

Grosse Beteiligung mit hohen Zufriedenheitswerten

Die hohe Beteiligung an den Interviews seitens der Bewohner und der Angehörigen von 52% zeigt das grosse Interesse an der Zufriedenheitsabklärung. Ausge|hend von 58 Lang|zeit|pflege|betten konnten 30 Befra|gungen durch|ge|führt werden.

Auch bei der Kita war die Rück|lauf|quote mit 70% ausser|ordentlich hoch.

Zusammenfassend kann fest|gehalten werden, dass die Ergeb|nisse der Umfrage äusserst positiv ausge|fallen sind, mit sehr vielen Zufrieden|heits|werten von über 90%, sogar 100%. Verbesserungs|potential besteht immer. Dies|be|züg|liche Mass|nah|men sollen im Jahr 2020 umge|setzt wer|den.

Rollenspiele und Fachaustausch zur Qualitätssicherung

Die Studierenden der HES-SO wurden ins Haus der Generationen eingeladen. So konnten sie sich vor den Befragungen ein Bild über das Leben im Altersheim machen. 

Grafik 01

Grafik: Alters- und Pflegeheim.

Um die Professionalität sicher|zu|stellen und um sich das nötige Fach- und Hinter|grund|wissen anzu|eignen, tauschten sich die Studierenden mit den Kadern des HdG aus und übten anhand von Work|shops und Rollen|spielen die Interview|situation.

Alle Workshops wurden vom Projektleiter der HES-SO geleitet. Durch dieses Vorgehen wurden folgende Qualitätsmerkmale si|chergestellt:

Grafik 2

Grafik: Kita.

  • Die Fragen werden von allen Interviewern in derselben Art und Weise gestellt.
  • Alle Fragen werden von allen Interviewern verstanden.
  • Die Fragen können rasch, präzise und verständlich erklärt werden.
  • Sicherstellung des Auftretens gegenüber den Bewohnern.

Fühlen sich die Bewohner/In und die Kinder im Haus der Generationen wohl?

In 57 Grafiken wurden die Beurteilungen der Bewohner und deren Referenzperson (in der Regel ein Familienmitglied) sowie die Beurteilungen der Kita-Eltern abgebildet.

Oben die beiden Grafiken, die über das Wohlbefinden im Haus der Generationen St. Anna infor|mieren.

Mit der Unterstützung der HES-SO konnte die für uns wichtige Umfrage professionell und un|ab|hängig durch|geführt werden. Die guten Ergebnisse bestärken uns in unserem Arbeitsalltag und moti|vieren uns, auch weiterhin für die Kinder und die betagten Men|schen, die uns anvertraut sind, unser Bestes zu geben.

 

Fröhliche und besinnliche Weihnachten

Text: Redaktion Geschtjier Blatt

"Niemand weiß, was wird noch kommen, darum sollten wir besonnen vorwärts schauen und bedenken, dass das, was wir zur Weihnacht schenken, nur ein Ausdruck der Liebe ist, wobei dabei man oft vergisst: Es kommt besonders darauf an, das man mit Liebe schenken kann."
(Unbekannt) 

Zum Jahresausklang wünschen wir Euch angenehme Stunden in fröhlicher und besinnlicher Runde im Kreis der Familie, aber auch Ruhe und Zeit zum Entspannen. Gleichzeitig wünschen wir einen guten Start für das neue Jahr und viel Glück und Erfolg bei all euren Vorhaben. 

Mit weihnachtlichen Grüssen

Euer Geschtjier Blatt
Redaktionsteam

Dorfladen

40 Jahre Dorfladen in Niedergesteln

Text/Fotos: Trudy Kalbermatter (Gemeinde)

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Foto: Unsere Verkäuferinnen vlnr.: Patricia Siegenthaler, Christel Seiler, Eveline Meister und Marie Madlen Amacker.

Am 09. März 1979 wurde unser Dorfladen im Untergeschoss des Schulhauses eröffnet. Auf einer Verkaufsfläche von ca. 150 m2 werden viele Produkte angeboten.

Damals wurde die Eröffnung eines Spezereiladens, den die Gemeinde betreibt, als helvetische Pioniertat in den Medien betitelt. Die Gemeinde lud alle Haushaltungen zu einer kleinen Eröffnungsfeier ein und Prior Raphael Schnyder segnete den neuen Verkaufsladen unter dem Namen „La Source“ ein.

Nachdem der Laden bis 2005 unter dem Namen „vis-à-vis“ geführt wurde, fand im Juni 2006 ein Wechsel zu „PAM“ statt. Dies war von kurzer Dauer. Nach diversen Abklärungen hat der Gemeinderat bereits  im Oktober 2006 beschlossen, den Wechsel zu „TREFFPUNKT“ per sofort zu veranlassen.

Seit September 2007 beziehen wir nun die meisten Waren bei unserem Hauptlieferanten Cadar SA in Fleurier und unser Dorfladen wird unter dem Namen „CADAR“ bis heute geführt.

Wie die vom Gemeinderat in Auftrag gegebene einfache Laden|analyse bei der RWO zeigte, hat der Laden eine gute Grösse, ist sauber und gepflegt. Auch darf das Warenangebot des Dorfladens als gut bewertet werden. Für das Verkaufspersonal bedeutet der Analysenbericht ein grosses Kompliment für ihre Arbeit.

Nach weiterem Umsatzrückgang hat der Gemeinderat ab 2010 bei verschiedenen Discountern für das Beliefern oder Führen des Dorfladens angefragt. Leider ohne Erfolg, so dass der Gemeinderat der Meinung war, das Thema im Moment still zu legen und abzuwarten.

2017 äusserte sich Gemeinde|präsident Fridolin Imboden in einem Interview der RZ wie folgt: „Während das Magusi am Anfang ganz gut lief, braucht es mittlerweile eine grosszügige finanzielle Unterstützung der Gemeinde, damit der Laden weitergeführt werden kann". 

An der Urversammlung vom 17. Mai 2018 wurde beschlossen, den Dorfladen für mindestens 5 Jahre weiter zu führen.

Um den Betrieb unseres Dorf|ladens aufrecht zu erhalten, sind wir darauf angewiesen, dass unsere Ein|wohner|innen und Einwohner teils ihre Einkäufe im Dorfladen  tätigen. Natürlich haben wir Verständnis, dass Grosseinkäufe in Einkaufscentern getätigt werden. Trotzdem appellieren wir an die Bevölkerung, den Dorfladen nicht zu vergessen. Unsere Ver|käufe|rinnen Christel Seiler, Patricia Siegenthaler, Eveline Meister und Marie Madlen Amacker freuen sich immer wie|der, Sie zu beraten und zu be|dien|en.

Wie wär’s mit einem Gutschein vom Dorfladen für das fehlende Weihnachtsgeschenk?

Unsere Verkäuferinnen bereiten auch Geschenkkörbe und kleine Präsente für Sie her, je nach Wunsch des Kunden. 

Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag 19. Dezember 2019 bis Samstag 21. Dezember 2019

(nur solange Vorrat!)

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Findus Fischstäbchen

15 Stk.

CHF 4.90 
statt CHF 6.50 

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Glace Cake Viennetta Chocolate und Vanille

650 ml

CHF 6.90
statt CHF 8.30

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Feldschlösschen Bier

10 x 33 cl

CHF 8.95
statt CHF 13.50

 
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Barilla Spaghetti Nr. 5 und Nr. 7

500 g

CHF 1.40
statt CHF 2.30

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Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

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Ariel Flüssig Universal und Color

2200 ml

CHF 6.95
statt CHF 10.90

 
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Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder- gesteln.
Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18.

 
 

10% Gutschein

Wie jedes Jahr kann jede Haushaltung von Niedergesteln während den Aktionstagen einen Einkauf mit 10% Rabatt (ausgenommen gebührenpflichtige Abfallsäcke, Spirituosen, Tabakwaren und Geschenkgutscheine) bei uns tätigen.

 

Vergelt's Gott für die angenehme Zusammenarbeit. 
Gesegnete Weihnachten und alles Gute im Neuen Jahr. 

Das Dorfladenteam

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Post

Postbüro Raron-Niedergesteln

Tel.: 058 454 26 12
Fax: 058 667 37 22
E-Mail: 394200@post.ch
Internet: www.post.ch

Montag- Freitag:
8.15 - 11.00 / 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag:
8.15 - 10.30 Uhr
Schalterschluss vor Feiertag 16.00 Uhr

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)