Jahrgang 18 - Nr. 2 - September 2019

Als Pdf anzeigen
Jahrgang 18 - Nr. 2 - September 2019
Inhalt & Impressum

Seite03 Aus der Gemeinde

Seite04 Aus der Gemeinde

Seite05 Aus der Gemeinde, Lüegjerusüe, Neue Bänke

Seite06 Über die Geschtjier Unterwelt

Seite07 Geschtjier Agenda, Stipendien und Ausbildungsdarlehen 2019-2020

Seite08 Zahlenspiel Geschtjier-Blatt, Der Name "Geschtjier-Blatt"

Seite09 "Was seisch zum Geschtjier-Blatt"

Seite10 Neuburger 2019, 1. heilige Kommunion 2019

Seite11 Kreuzeinsegnung "äbunde Wäg", Fronleichnam 2019

Seite12 Fronleichnam 2019, Das Wort des Bischofs

Seite13 Das Wort des Bischofs

Seite14 Pastoralbesuch - Der Bischof in Niedergesteln

Seite15 Ein grosszügiger Scheck

Seite16 Alti Zitige - alti Ziite

Seite17 Alti Zitige - alti Ziite

Seite18 Alti Zitige - alti Ziite, Ich bi va Geschtillu

Seite19 Ich bi va Geschtillu, Schulfoto Kindergarten 1978

Seite20 Mini Schwiiz, dini Schwiiz in Niedergesteln

Seite21 Lüäge, Lose, Laufe ..., Zu jedem Ende gehört ein Neubeginn ...

Seite22 Fastenkaffee - Ein Projekt der 6H Niedergesteln, Indianertag

Seite23 Indianertag, Putzeta der 3. OS Raron

Seite24 Schulfoto Schuljahr 2019/2020

Seite25 Unentgeltlichkeit der obligatorischen Schule (Schuljahr 2019/2020), Scheefru

Seite26 Geschtjier Fädra

Seite27 Geschtjier Fädra

Seite28 Aus dem Kirchenchor

Seite29 Aus dem Kirchenchor, TPV Gestelnburg, Suppentag 2019

Seite30 Suppentag 2019, Neues aus dem Jugendverein

Seite31 Zum Jubiläum ein Ritterbrot

Seite32 Schtächu, Investitionen erforderlich

Seite33 Investitionen erforderlich, Ritterspiele in Niedergesteln

Seite34 Ritterspiele in Niedergesteln

Seite35 Aktionen Dorfladen

Telefon:
+41 27 934 19 12

Fax:
+41 27 934 29 06

Internet:
www.niedergesteln.ch
www.3942.ch

E-Mail:
info@niedergesteln.ch

Impressum

Herausgeber:
Gemeinde Niedergesteln
Kirchgasse 6
3942 Niedergesteln

Redaktion:
Kommunikationsteam

Gestaltung:
Jonas Kalbermatter

Druck, Layout:
Rhone-Druck AG, Visp

Auflage:
430 Exemplare
Geht an alle Haushaltungen der Gemeinde Niedergesteln.
Abonnement ist auch für Heim- weh-Geschtjier möglich.

Kommunikationsteam:
Fridolin Imboden

Manuela Imstepf
Trudy Kalbermatter

Jvan Bregy
Christian Dini
Jonas Kalbermatter
Madlen Poirier
Fabienne Steiner

Geschtjier-Blatt im Internet
Alle bisherigen Ausgaben des "Geschtjier-Blatts" können auf der Homepage der Gemeinde Nieder- gesteln als farbige PDF-Files auf den Computer geladen werden.

Nächste Ausgabe:
Dezember 2019

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 18. Oktober 2019

Beiträge von Vereinen, Genossen- schaften und Privaten sind herzlich willkommen.

Beiträge an:
Gemeinde Niedergesteln
Geschtjier-Blatt
Gemeindebüro, Kirchgasse 6
CH-3942 Niedergesteln

E-Mail:
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

Gemeinde

Aus der Gemeinde

(entnommen den Sitzungsprotokollen)

Bewilligte Baugesuche

  • Neubau eines Einfamilienhauses auf Parzelle Nr. 131, „Tiefi Mattuwäg 2“, Eigentümer: André Bregy.
  • Aufstellen eines Containers als Pausenraum sowie Gartenhaus als Postempfang auf Parzelle Nr. (K3589), Eigentümer: Valais Prime Food AG.
  • Aufstellen eines Sichtschutzes auf Parzelle 259 beim be|stehen|den Wohn|haus „Ober|dorf|strasse 12“ auf Parzelle Nr. 259, Eigen|tümer: Heidi und Damian Anden|matten
  • Materialaufbereitungsanlage auf Parzelle Nr. 3243, Turtig, Eigen|tümer: Burgergemeinde Nieder|gesteln, Mieter: Hildbrand Otto AG, befristet bis 31. Juli 2023.
  • Abbruch Öltank (Parzelle Nr. 523) sowie Einbau einer Luft|wärme|pumpe (Parzelle Nr. 524) beim bestehenden Wohn|haus „unnär Gesch|strasse 9“. Gesuch|stellerin: Anja Kalbermatter.
  • Aussenschalung in Lärche (Ost-+Westfassade), Erweiterung Vor|platz Nord sowie fixer aus|zieh|barer Seiten|storen Nord-West auf Parzelle Nr. 843 beim bestehenden Ferien|haus in „Tatz“. Eigentümer: Anneliese und Franz Truffer.
  • Ersetzen Geländer sowie Balkon|boden auf Parzelle Nr. 871 beim bestehenden Ferienhaus in „Tatz“, Eigentümerin: Selma Bregy.
  • Gedeckter Gartensitzplatz auf Parzelle Nr. 479, Eigentümer: Walter Lochmatter.

 

Solaranlagen

  • Wohnhaus, Parzelle Nr. 368, Eigentümerin: Esther Labarile-Bregy.

Arbeitsvergaben

  • Lieferung von Pflastersteinen zum Preis von CHF 16‘759.85 inkl. MWST an die Firma Interstein HEK Stein AG.
  • eine Etappe der Sanierung der Pflästerung im alten Dorfteil mit einem Kostendach von ca. CHF 10‘000.00 (CHF 275.00 pro m2) an die Firma Christian Enz Pflä|ster|ungen GmbH.
  • Plättliarbeiten in der Zivil|schutz|anlage zum Preis von CHF 10‘985.40 inkl. MWST, 2 % Skonto an Burgener Platten|beläge.
  • Lieferung von Steinschlagnetzen zum Preis von CHF 105‘180.35 inkl. MWST an die Firma Pfeifer Isofer AG.
  • Erstellen der Steinschlagnetze zum Preis von CHF 209‘200.00 an das Forstrevier Südrampe. Holz|erei|arbeiten werden in Regie ver|rechnet.
  • Sanierung der Berieselung beim Sportplatz zum Preis von CHF 5‘532.45 inkl. MWST an die Firma Bregy Haustechnik AG.
  • Sanierung/Erneuerung der Be|leuchtung auf der Feschti zum Preis von CHF 10‘860.35 netto an die Firma Ecom Elektro.
  • Für die Ingenieurarbeiten „Ersatz der Trinkwasserleitung Abschnitt Gesch-Wannumoos“ zum Preis von CHF 16‘044.55 inkl. MWST an das Ingenieurbüro Teysseire & Candolfi AG.
  • Montieren eines Geländers bei der Mauer „Obergeschstrasse“ zum Preis von CHF 7‘911.10 inkl. MWST an die Firma Heinrich Brenner AG.
  • Sanierung der Dachkonstruktion des Jugendlokals zum Preis von CHF 16‘394.45 inkl. MWST an die Firma Holzbau Noll AG.

Schuldirektor Armin in Pension

Auf Ende des Schuljahres 2018/2019 ging Armin Zurbriggen nach 38 Dienstjahren als Lehrer in Pension. Armin war seit 2001 Schuldirektor in Raron und wurde ab Schuljahr 2015/2016 Direktor der Schulregion Raron. Wir wün|schen Armin im wohl|ver|dien|ten Ruhestand alles Gute und danken ihm für seine Dienste.

Foto: Armin Zurbriggen.
Foto: Armin Zurbriggen.

Beiträge

Der Gemeinderat hat folgende Beiträge gesprochen:

  • Dem Tourismusverein Lötsch|berg Region einen Jahres|beitrag von CHF 2‘000.00 sowie einen ein|maligen Fusionsbeitrag von CHF 1'000.00.

Trinkwasserversorgung in Tatz

Seit Herbst 2018 wird das Trink|wasser für die Versorgung des Weilers Tatz mit einer Ultra|filtra|tions|anlage auf|bereitet. Diese Massnahme drängte sich auf, weil das bisherige Trinkwasser quali|tativ nicht mehr den Vor|schrif|ten entsprach. Die Lei|stung der Ultra|filtra|tions|an|lage be|trägt 2 Liter pro Se|kunde. Dies genügt, um genügend Trink|wasser für die Ver|sorgung der Be|wohner in Tatz bereit zu halten und auch eine Brandl|ösch|reserve von 50 Kubik|metern zu gewähr|leisten.

Da es zu Versorgungsengpässen kam, weil mit dem Trinkwasser Wiesen berieselt wurden, hat der Gemeinderat entschieden:

  • Das Berieseln von Wiesen und Weiden mit Trinkwasser ab Hy|dranten, Hausanschlüssen und Brunnen ist verboten;
  • Private Brunnen vor den Häusern sind abzustellen, wenn kein Was|ser benötigt wird;
  • Das Berieseln von Rasen und Gärten hat sparsam und aus|schliess|lich in den Morgen|stunden zu erfolgen (siehe auch Geschtjierblatt 1/2019).

Die Bewohner in Tatz wurden im Juni 2019 mit einem Schreiben auf diese Massnahmen aufmerksam gemacht.

Sanierung Kapelle Tatz

Im Juni 2019 wurde die Mauer und der Vorplatz der Kapelle saniert. Zudem wurden erste Re|para|tur|arbeiten an der Kapelle vor|ge|nommen.

Foto: Sanierte Mauer der Kapelle Tatz.
Foto: Sanierte Mauer der Kapelle Tatz.
Foto: Mit neuen Bänken.
Foto: Mit neuen Bänken.

Neubau der 380 V-Leitung Chippis-Mörel

Die Gemeinde hat fristgerecht eine Einsprache beim ESTI (Eidg. Starkstrominspektorat) hinterlegt und dabei auf folgende Punkte hingewiesen:

  • Abbruch der bestehenden 220 kV-Leitung sowie der dazu|ge|hören|den Infrastruktur (Masten usw.) nach dem Neubau der 380 kV-Leitung.
  • Einbindung der 65 kV-Leitung auf dem rechtsufrigen Talgrund der Rhone in die 380-kV-Leitung.
  • Ausführung des Projekts „Wieder|herstellung Weiden und Wiesen Lufu“. 
  • Ausbau des bestehenden Lufuwägs für Bauarbeiten im Bereich „Blattacher“-„Lufu“.
    Diese Strasse soll anschliessend für die Umsetzung des Projekts „Wiederherstellung Weiden und Wiesen Lufu“ bestehen bleiben (kein Rückbau der Strasse) und landwirtschaftlichen Zwecken dienen.
  • Angemessene Entschädigung des beanspruchten Bodens (definitiv oder temporär) sowohl von Gemeinde, Priorat, Burger|ge|meinde als auch von priva|ten Eigen|tümern.
  • Der „Chilchwäg“ von Eischoll nach Niedergesteln wird ins Wanderwegnetz aufgenommen. Die Maste Nr. 50 „touchiert“ den Weg. Die Sicherheit der Wan|derer muss jederzeit garantiert sein. Eine allfällig nötige Verlegung dieses Weg|ab|schnitts darf nicht zu Lasten der Ein|wohner|gemeinde gehen.

Der Einwohnergemeinde dürfen zu keinem Zeitpunkt Kosten ent|stehen. Sie lehnt jede Ver|ant|wortung, die durch den Bau bzw. die Installation der Leitung entsteht, ab. Dies gilt auch im Falle von Erdrutschen, Steinschlägen usw.

Serafe AG

Die neue Abgabe für Radio und Fernsehen ist seit dem 1. Januar 2019 gültig und beträgt 365 Franken pro Jahr für Privat|haus|halte. Die Abgabepflicht ist un|ab|hängig vom Besitz eines Em|pfangs|gerät.

Bezüger/innen von AHV- oder IV-Ergänzungsleistungen sind von der Pflicht befreit. Eine rück|wir|kende Befreiung ist auf Gesuch hin während 5 Jahren möglich.

Die Reihenfolge der auf der Rechnung aufgeführten Personen erfolgt nach Alter. Die dem Durchschnittsalter der Schweizer Bevölkerung am nächsten ste|hen|de Person erscheint zuerst im Adressblock. Bis zu drei Personen pro Haushalt können im Adressblock angeschrieben wer|den. Gibt es mehr als drei Haushaltsmitglieder, erscheint eine Person im Adressblock und auf die übrigen wird im Rechnungstext verwiesen. Auf der Rechnung sind sämtliche volljährigen Mitglieder des Haushaltes bzw. der Wohnung gemäss EWID (Eidg. Wohnungs|iden|tifikator) erwähnt.

Für alle Fragen ist die Serafe AG zuständig, die bei Unstimmigkeiten mit der Gemeinde Kontakt auf|neh|men wird.

 

Der neue Lehrer in Niedergesteln stellt sich vor:

Name: Oliver Andereggen 
Geboren am: 21.08.1989
Wohnhaft in: St. German

 „Ich habe nach meiner obli|gato|rischen Schulzeit eine KV-Lehre absolviert. Anschliessend habe ich die Berufsmatura (Gesundheit und Soziales) in Visp besucht. Von dort bin ich nach Brig in die Passerelle gekommen und anschliessend direkt an die Pädagogische Hoch|schule in Brig, welche ich im Jahr 2014 erfolgreich ab|ge|schlos|sen habe.

Nach der Ausbildungszeit habe ich 3 Jahre an der OS in Zermatt als Fachlehrer gearbeitet. Seit Herbst 2017 studiere ich an der Hesso in Siders Soziale Arbeit. Ich habe ein Freisemester eingegeben, (Früh|jahr 2019) um Andrea Furrer zu ersetzen. Nächstes Jahr (2020) werde ich meine Ausbildung in Siders abschliessen.“

Wahlen bzw. Abstimmungen

Nichterhalt oder Verlust des Stimmmaterials

Wer kein Stimmmaterial erhalten oder es irrtümlich der Alt|papier|sam|mlung mitgegeben hat, kann auf der Gemeinde ein Doppel verlangen. Dieses darf jedoch nur persönlich und gegen Em|pfangs|bestätigung abgegeben wer|den. Der Antragsteller muss persönlich auf der Gemeinde vor|sprechen. Das Stimmmaterial darf nicht versandt werden. Das Rück|sende|blatt ist in diesem Fall immer mit der Bezeichnung „Dop|pel“ bzw. „Duplikat“ versehen.

So stimmte Niedergesteln am 19. Mai 2019

544 Stimmberechtigte und eine Stimmbeteiligung von 36.58 %.

Eidg. Abstimmungen

Umsetzung einer Änderung der EU-Waffenrichtlinie

217 eingegangene Stimmzettel, davon 2 leer, 120 Ja, 97 Nein.

Steuerreform und AHV-Finan|zierung

219 eingegangene Stimmzettel, davon 1 leer, 150 Ja, 69 Nein.

Kant. Abstimmung

Teilrevision der Kan|tons|ver|fassung

199 eingegangene Stimmzettel, davon 6 leer, 161 Ja, 38 Nein.

 

Lüegjerusüe

Text/Foto: Pascal Dini (Gemeinderat)

In der Lüegjerusüe waren auf einer Strecke von ca. 150 Meter Betonrohre verbaut. Bei starken Regenfällen wurden die Rohre durch Äste und Laub verstopft. Die alten Rohre konnten nur schlecht gereinigt werden. Dies führte immer wieder zu Über|schwem|mungen der da|runter|liegen|den Parzellen. Im Früh|ling 2019 wur|den die alten Beton|rohre durch die Forst|gruppe ent|fernt und die Süe neu durch offene Holz|rinnen ge|führt. Entlang der Lüeg|jeru- und der Stägerusüe mit Start bei der Hänge|brücke in der Jolischlucht lädt ein attraktiver Weg besonders im Herbst zu Spaziergängen ein.

Foto: Holzrinnen in der Lüegjeru.
Foto: Holzrinnen in der Lüegjeru.
 

Neue Bänke

Text/Foto: Pascal Dini (Gemeinderat)

Die etwas in die Jahre ge|kom|menen Holzbänke beim Kreuz am Utterliwäg, so wie beim Triescht|bord bei der Grossisüe wurden durch neue ersetzt. Die Forst|gruppe Südrampe wurde be|auf|tragt, aus Lärchenholz neue Bänke herzustellen und zu mon|tieren. Die Bänke sind mit Messing|tafeln mit der Gravur „Lötsch|berg-Region“ beschildert. Die Tou|ris|mus|region an der Süd|rampe, der auch Nieder|gesteln ange|hört, beteiligt sich an den Kosten der Bänke.

Foto: Neuer Bank beim Utterliweg.
Foto: Neuer Bank beim Utterliweg.

Über die Geschtjier Unterwelt

Text/Foto: Isidor Burkhardt (Gemeinderat)
Grafik: Betriebsbericht 2018 ARA Radet

grafikARA

Grafik: Schmutzwasseranfall der Gemeinde Niedergesteln in der ARA Radet.

Duschen, WC spülen, Geschirr spülen und so weiter. Alles geschieht mit Trinkwasser, das nach den genannten Ver|wen|dungs|zwecken zu Schmutz|wasser wird. Die Gemein|de Niedergesteln unterhält zum Ab|trans|port des Schmutz|wassers mehrere Kilo|meter Kana|lisa|tions|lei|tungen. Das in der Gemeinde an|fall|ende Schmutz|wasser gelangt in eine Sammel|leitung und fliesst schliess|lich zur regio|nalen Abwasser|reini|gungs|anlage (ARA) Radet, die westlich von Getwing liegt.

Niedergesteln, als eine der kleineren Talgemeinden trägt übers Jahr gesehen zwischen 2,5 und 7% zum Schmutzwasser bei, welches in der ARA Radet geklärt und aufbereitet wird.

Zu hoher Sauberwasseranteil

Ein Problem bei der Wasser|reinigung in der ARA ist der zu hohe Sauberwasseranteil. Dieser soll gesenkt werden indem das Abwasser separiert wird. So wurde früher die Entwässerung einer asphaltierten Strasse in die Kana|lisation geleitet. Ebenso das Dach|wasser bei Hoch|bauten. Dies geschah nicht einfach so, sondern weil die Gesetz|gebung dies so ver|langte. Heute hin|gegen wird ange|strebt, das an|fallende saubere Ab|wasser nicht mehr in die Klär|an|lage zu leiten, sondern dieses in Bäche zu leiten oder ver|sickern zu lassen. Dies be|dingt ein Trenn|system. Die Gemeinde Nieder|gesteln wird bei der Um|setzung der gene|rellen Ent|wässerungs|planung (GEP) auch dieser Forder|ung nach ge|tren|nten Ab|wasser|leitungen nach|kommen müssen, auch wenn es nicht billig sein wird.

Werterhaltung der Kanalisation

Das einwandfreie Funktionieren des Leitungssystems der Kana|lisa|tion be|dingt auch Unter|halt. In diesem Früh|jahr wurden 24 schad|hafte Schächte einer gene|rellen Instand|setzung durch eine spezia|lisierte Firma unter|zogen. Weiter werden die Lei|tungen periodisch mit Hoch|druck ge|reinigt und mittels Kanal|fern|sehen auf schad|hafte Stellen überprüft.

Blick in einen Kanalisationsschacht

Interessant, wenn auch optisch und olfaktorisch (riechen) nicht besonders angenehm, ist der Blick in einen Sammelschacht der Kana|lisation in Nieder|gesteln. Neben Fest|stoffen, die für die Kana|lisation be|stimmt sind, be|finden sich viele Papier|hand|tücher, Papier von Haus|halt|rollen und auch Watte|stäb|chen in der Kana|lisation. Diese Abfälle gehören nicht ins WC. Mit grossem mecha|nischem Auf|wand muss das Pa|pier in der ARA sepa|riert, ge|trocknet und anschlies|send in die Keh|richt|ver|bren|nung ge|bracht werden. In Nieder|gesteln muss an gewis|sen tief|gelegenen Stel|len das Ab|wasser in höher gelegene Schächte ge|pumpt werden, da das Ge|fälle einiger Leitun|gen nicht aus|reicht. Oft kommt es zu Be|schädi|gungen der Instal|lationen, wenn Weg|werf|windeln und andere Fest|stoffe in die Pump|an|lagen ge|langen.

Foto: Blick in einen sanierten Sammelschacht mit Papierabfall.
Foto: Blick in einen sanierten Sammelschacht mit Papierabfall.
 

Was gehört in die Kanalisation?

Abwässer aus dem Haushalt (WC, Bad, Dusche, Küche, Waschküche) gelangen in die Kanalisation und nachher in die ARA. Werden diese Abwässer mit Abfällen oder sogar Giftstoffen angereichert, wird der Reinigungsprozess behindert oder sogar verhindert.

 

Was gehört nicht ins Lavabo oder in die WC Schüssel?

  • Alle Feststoffe (ausser Fä|kalien);
  • Tierische Fäkalien;
  • Katzensand;
  • Wegwerfwindeln, Haushaltpapier;
  • Medikamente;
  • Farben, Verdünner;
  • Altöl, Fritier- und Speiseöl;
  • Generell, jegliche wasser|gefähr|denden Stoffe.
 

Entsorgung von fast Allem geregelt

Für beinahe alle anfallenden Ab|fall|stoffe gibt es einen Ent|sorgungs|weg. Für Chemi|kalien, Far|ben, usw, die nicht bei einer Stel|le zurück|gegeben werden können, organi|siert die Ge|meinde jährlich eine für die Ein|wohner kosten|lose Ent|sorgung. Das Datum wird mit einem Flug|blatt mit|ge|teilt.

 

Geschtjier Agenda

aus dem Veranstaltungskalender

12. September 2019
Mittagstisch f. Junggebliebene

14. September 2019
SN-Schau

26. September 2019
GV Jassclub Castellione

28. September 2019
Ausflug FMG

10. Oktober 2019
Mittagstisch f. Junggebliebene

12. Oktober 2019 -
27. Oktober 2019
Herbstferien

20. Oktober 2019
National- und Ständeratswahlen

25. Oktober 2019
GV TPV

26. Oktober 2019
Herbstübung Feuerwehr

30. Oktober 2019
ganzer Tag Schule

11. November 2019
Martinsumzug FMG

12. November 2019
GV FMG

14. November 2019
Mittagstisch f. Junggebliebene

15. November 2019
GV Kirchenchor

17. November 2019
Elisabethenbouillon

28. November 2019
Weihnachtsübung Samariter

30. November 2019
Bolschjass

05. Dezember 2019
Roratemesse

05. Dezember 2019
Urversammlung Budget

07. Dezember 2019
Telethon

11. Dezember 2019
Burgerversammlung Budget

12. Dezember 2019
Mittagstisch f. Junggebliebene

13. Dezember 2019
Schülertheater

14. Dezember 2019
Cupjass

15. Dezember 2019
Schülertheater

 

Stipendien und Ausbildungsdarlehen 2019-2020

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde)
Quelle: Mitteilung des Kantons Wallis

Die Finanzierung einer Ausbildung obliegt an erster Stelle den Eltern, subsidiär den anderen gesetz|lichen Verant|wortlichen und dem Gesuchsteller selber. Wenn die finanziellen Mittel der vorer|wähnten Personen nicht aus|reichen, werden durch den Staat Aus|bildungs|beiträge ge|währt.

Virtueller Schalter

Die Gesuche für Stipendien und Aus|bil|dungs|dar|lehen können On|line am virtuellen Schalter "eBourse" der Sek|tion Stipendien und Aus|bil|dungs|darlehen gestellt werden. 

Der virtuelle Schalter bietet folgende Leistungen:
Für Gesuche um finanzielle Unter|stützung:

  • Online-Übermittlung des Ge|suchs (nur das Validierungs|doku|ment mit den Unterschriften muss in Papier|form über|mittelt werden);
  • Abrufung des Gesuchsstatus steht immer zur Verfügung;
  • Antrag/Übermittlung der Doku|mente und Zusatz|informationen;
  • Kommunizieren der Entscheide und des Berechnungsdetails.

Für Personen, die Aus|bil|dungs|darlehen bezogen haben:

    • Einsichtnahme des aktuellen Konto|standes;
    • Einsichtnahme des aktuellen Ver|tra|ges (offene Jahresrate);
    • Einsichtnahme der Rechnung be|tref|fend Jahresrate (Mahnung, Zahlungsbefehl, Raten|zahlungs|plan);
    • Einsichtnahme der Steuer|be|scheinigung;
    • Einsichtnahme der Zins|rech|nung;
    • Einsichtnahme der Studien|abschlussrechnung. 

Einreichung der Gesuche

Die Gesuche müssen innert fol|gen|den Fristen eingereicht wer|den:

- bis zum 30. November 2019 für das gesamte Schuljahr oder fürs Herbstsemester;
- bis zum 31. März 2020 für das Frühlingssemester.

Die Gesuche müssen jedes Jahr erneuert werden!

Departement für Volkswirtschaft und Bildung
Sektion Stipendien und Aus|bil|dungs|darl|ehen
Planta 1
Postfach 376
1951 Sitten

Telefon: 027 606 40 85
E-mail:
bourses-formations@admin.vs.ch
Internet: www.vs.ch/stipendien 

Schalteröffnungszeiten und per|ma|nenter Telefondienst:
Montag bis Freitag, 08:30 – 11:30 Uhr

 

Zahlenspiel Geschtjier-Blatt

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion)

Genau in diesem Moment halten Sie die 50ste Ausgabe des Geschtjierblattes in den Händen. Doch was steckt dahinter. Hierzu haben wir einige Eckzahlen zusammengestellt.

  • Im Mai 2002 erschien die erste Ausgabe unserer Dorfzeitung mit einer Auflage von 300 Ex|em|pla|ren.
Foto: 1. Ausgabe 2002.
Foto: 1. Ausgabe 2002.
  • 2006, im Juni brachte man eine Schülerzeitung, intergiert im Geschtjier-Blatt mit einer Auflage von 420 Stück heraus.
  • Ab März 2008 erstrahlte das Geschtjier-Blatt mit einem neuen Logo.
  • Im Dezember 2015 wurde das Infoblatt zum ersten Mal voll|ständig in Farbe gedruckt.
  • Die 50. Ausgabe hat eine Auflage von 430 Exemplaren und 36 Seiten.
  • 20'280! So viele Exemplare wur|den bis heute ins|ge|samt ge|druckt.
  • Wer jede der 50. Ausgaben Zuhause beiseitegelegt hat, ist stolzer Besitzer von 1'476 Seiten Papier mit einem Gesamtgewicht von 4.3 kg, was dem durch|schnitt|lichen Gewicht einer Hauskatze entspricht.

Wir, das Redaktionsteam, möchten uns bei unserer treuen Leserschaft bedanken. Ebenfalls möchten wir diese Gelegenheit nutzen, uns bei allen Vereinen, Genossenschaften, Stiftungen, der Gemeinde, der Burgergemeinde, der Pfarrei und der Schule für die redaktionellen Beiträge herzlich zu bedanken. Beiträge jeglicher Art sind stets willkommen!

Foto: 50. Ausgabe 2019.
Foto: 50. Ausgabe 2019.

Hast auch du Freude am Schrei|ben und möchtest an unserer Dorfzeitschrift mitwirken? Dann melde dich doch bei einem der Redaktionsmitglieder oder unter
geschtjier-blatt@niedergesteln.ch

 

Der Name "Geschtjier-Blatt"

Text: Jvan Bregy (Redaktion)

Woher kommt der Name unserer Dorfzeitung? Es ist keine Einzel|person, aber auch nicht der Gemein|derat, der den Namen für

Gemeinde
unsere Dorfzeitung bestimmte. Vorgängig zur Kommunikations-Team Sitzung vom Oktober 2001 mit allen Vereinsverantwortlichen von Niedergesteln, konnten alle Vereine und Genossenschaften Namensvorschläge beim KK-Team einreichen. Folgende Vorschläge kamen zur Diskussion: 
 
  • Geschtjier-Blatt
  • Geschtjiär-Blatt
  • Geschtjier-News
  • Geschtjier-Ziitig
  • Iischi-Ziitig
  • Burgziitig
  • Feschti-Ziitig
  • Feschti-News
  • Castellione-Blatt
  • Castellione-News
  • Feschti-Poscht
  • Joli-News
  • Chöüff-Blatt
Schlussendlich waren im Finale die zwei Varianten Geschtjier-Blatt oder Geschtjiär-Blatt. An der KK-Sitzung entschied man sich definitiv für die Variante mit dem "E", Geschtjier-Blatt.
 

"Was seisch zum Geschtjier-Blatt?"

Text: Antworten der befragten Leser und Leserinnen

Zur 50. Ausgabe des Gesch|tjier|blattes haben wir unsere Leser und Leser|innen um eine spon|tane Kurz|ant|wort auf die Frage: "Was seisch zum Geschtjier-Blatt?" gestellt. Hier die Ant|worten. 

"Lese das Geschtjier-Blatt immer sehr gerne. Es ist eine gute und interessante Dorfzeitung." 

"Ich bin immer gespannt auf die nächste Ausgabe und lese gerne nach, was alles so im Dorf gelaufen ist. Die Geschtjier Fädra gefällt mir, ich kann so die Leute im Dorf besser kennen lernen."

„Bin in Kürze über das Geschehen im Dorf informiert.“

„Ich finnu z Geschtjier Blatt än super Sach. Mu weiss immär was gluffu isch und äs gkehrt eifach mitlerwilu zu ischum Derfji där|züä. Mu cha schi öi mäldu fer nöiji Sachä, wenns mal eppis nöis im Derfji git. Und natirli isch das super, dass so jungi Liit wiä iär da mit|machet.“

„Ich blättere immer durch und die Artikel lese ich, wenn der Titel interessant ist. Solange meine Kinder noch hier zur Schule gingen, habe ich das Gesch|tjier-Blatt intensiver ange|schaut und gelesen.“

„Es liefert Infos übers Dorf, so ist man der alten Heimat etwas näher, auch wenn ich schon lange nicht mehr alle Personen kenne.“

„Es ist interessant mitzukriegen, was im Dorf so läuft.“

„Supär, mega geil.“

„Ah… die bauen… also die Bau|gesuche lese ich.“

„Habe das Geschtjierblatt auf meinem Nachttisch und lese es komplett durch.“

„Interessant und von allem etwas, weiter so.“

„Z Geschtjier-Blatt isch super gstaltut und sehr güät uber|sichtlich, wiär si zfridu und läse sus immer in einer Freid.“

„Ich lese das Geschtjierblatt immer gerne und finde, dass in unserem kleinen Dorf, doch immer etwas geht. Es wird viel gemacht, um die Dorfbewohner über das Gesche|hen in der Gemeinde zu infor|mieren.“

„Z Geschtjierblatt: di bescht Mö|glich|keit, alles ubär z Dorf z er|fahro.“

„Ich finnus ä güäti Sach, da mu immer informiärt wird, was iner letschtu Ziit so gluffu isch im Dorf.“

„Als Auswärtiger ist für mich immer interessant, was im Dorf so los war, es wäre schade, wenn es nicht mehr kommen würde.“

„Ich warte schon immer gespannt auf die nächste Ausgabe. Mit spezieller Freude lese ich, was unsere Sprösslinge in der Schule so erleben. Die Infos aus der Gemeindeverwaltung überfliege ich meistens schnell. Ich finde es ist ein gut gemachtes Blatt."

„Ich mag, nebst den Texten, auch die Fotos, vor allem die alten Fotos.“

„Vorallem die  runden Geburtstage interessieren mich; auch die Nach|rufe und die Mämmini.“

„Ich findus super. Es isch ver jung und alt. Ihär bringet fa politischum, uber News allgemein, uber alti Bilder, vanner Schüäl eifach alles dri. Äs isch sehr informativ und interessant. Läsus immerwieder gäru.“

„Fotos und Sachen von früher, also die Rubrik „Alts Geschtillu“ inte|res|siert mich.“

„Ich bin eine Heimweh-Geschtjierin und bleibe so mit meinem Dorf verbunden. Ich lese es immer vom Anfang bis zum Schluss durch und nehme es auch mehrmals wieder zur Hand. Es ist interessant zu lesen und man ist über die Entwicklung im Dorf informiert.“

Burgergemeinde/Pfarrei

Neuburger 2019

Text: Christian Dini (Redaktion)
Foto: Pascal Dini (Gemeinderat)

ef853790-02e5-464d-8c6d-ac0af293cc5d

Foto vlnr.: Pascal Dini, Jvan Amacker, Ronja Amacker, Rahel Amacker, Lara Amacker und Heinz Amacker.

Am 24. Mai 2019 fand zur Feier von gleich mehreren Neuburgern ein gemeinsames Apéro in der Bur|ger|stube statt. Die neu einge|burgerten Geschtjierinnen und Geschtjier wurden gebührend empfangen. Heinz Amacker mit Tochter Lara, Jvan Amacker mit Töchtern Rahel und Ronja und Pascal Dini wurden in die Burgerschaft willkommen ge|heis|sen. Den An|we|senden hat man ein gross|zügiges Abendessen im Sinne des Walliser Brauchtums offeriert.

Die Gäste schienen sehr angetan von dem Angebot an Hauswurst, Trockenfleisch, Käse, Hamma und weiteren kalten Gerichten. In der Burgerstube ergänzen nun zwei zusätzliche Familienwappen die Reihe an den Wänden. Auf dem Wappen der Familie Amacker ist ein goldener Löwe auf blauem Hintergrund dargestellt. Er steht auf einem grünen Hügel und hat die rechte Pranke erhoben. Darin trägt er eine Art Lanze, die über seine Schulter nach hinten zeigt. Die linke Pranke ruht auf einer Kugel. Dabei wird er von zwei Sternen umringt. Auf dem Wappen der Familie Dini ist ein grüner Baum, der von einem Schild um|schlossen ist, abgebildet. Darüber steht der Schriftzug "Libertas". Dieser kann auf die römische Göttin der Freiheit zurück|geführt werden. Im Hintergrund ist der Kopf eines Ritters zu sehen. Beide Wappen tragen den jeweiligen Familiennamen an der Unterseite. Die Geschtjierinnen und Geschtjier dürfen sich mit den Gefeierten freuen. Herzliche Gratulation an die Neuburger.

 

1. heilige Kommunion 2019

Text: Trudy Kalbermatter (Redaktion)
Foto: Sabin Schaller

DSC_0271

Foto vlnr.: Tim Schröter, Raphael Fux, Loredana Wyer, Livio Kalbermatter, Chiara Wyer, Joel Zumoberhaus, Elena Bregy, Emma Kämpf, Jara Andenmatten und Ayleen Kalbermatter mit Prior James und Katechetin Gabriela Forny-Heinzmann.

Am Sonntag, 28. April 2019 konnten in der Pfarrkirche von Niedergesteln zehn Erst|kom|munikanten die heilige Kom|munion em|pfangen. Das Thema der Erstkommunionfeier war: "Jesus ischi Quella". Gemeinsam mit Prior James und Katechetin Gabriela Forny-Heinzmann konn|ten die Erst|kommuni|on|kin|der sich damit be|schäf|tigen, dass Jesus unsere Quelle ist. 

Pfarrei

Kreuzeinsegnung "äbunde Wäg"

Text/Foto: Rinaldo Steiner (Gemeinderat)

Am Abend des 04. Juni 2019 wurde das neue Kreuz beim "äbunde Wäg" von unserem hochwürdigen Prior James Kachappilly feierlich eingesegnet.

Das Wetter war perfekt. Die ca. 30 anwesenden Personen nahmen bei angenehmen Temperaturen den kurzen Aufstieg in Angriff, verdeckte doch just in diesem Moment eine grosse Wolke die Sonne. Oben angekommen bot sich ein herrlicher Ausblick über unser schönes Dorf und die Leute verharrten in andächtiger Stille. Nach dem gemeinsamen Gebet segnete unser Prior das Kreuz mit Weihwasser und dankte für die Herstellung und den Aufbau. Er fand passende und dankende Worte für die Erbauer und lud die Anwesenden ein, noch einmal den Blick über unsere Heimat schweifen zu lassen und sich dankbar zu zeigen, für das, was wir haben und wo wir leben dürfen. Er stellte sich auch die Frage, wie viele Menschen beim alten Kreuz vorbeigegangen und durch ein Gebet Kraft und Erhörung in schweren Anliegen erfahren durften. Prior James wünschte sich, dass auch das neue Kreuz für viele Menschen zur Quelle für Kraft und Mut in schweren Zeiten werden solle. Der Anlass wurde würdig vom "Chörli" umrahmt. Die Damen trugen drei wunderschöne Lieder vor, welche ausgezeichnet zu Ort und Anlass passten. Nach der Einsegnung des Kreuzes wurden alle Anwesenden mit einem von Gilbert Steiner offerierten Glas Wein für den Anstieg entlöhnt. Kurz nach Ende der Feier schien dann auch der Himmel das seinige zur Segnung beitragen zu wollen und liess es wenige dicke Som|mer|tropfen regnen. Mehr des kost|baren Nass war es dann aber nicht und die Leute vertieften sich unter Anbetracht unserer Ge|mein|de wieder in ihre Ge|sprä|che. Nach dem Abstieg waren alle Teil|neh|menden einhellig der Mei|nung, dass es ein würdiger und schön umrahmter Anlass war.

Ein besonderer Dank gilt dem Erbauer des Kreuzes Roland Steiner sowie Jvan Amacker und Armin Steiner, welche es auf|ge|richtet haben und natürlich allen oben im Text erwähnten Per|sonen.

 
Kreuzeinsegnung äbunde Wäg

Foto: Die Anwesenden der Kreuzeinsegung lassen den Blick über unsere schöne Heimat schweifen.

Ebenfalls ein grosses Dankeschön an alle teilnehmenden Ein|wohner|innen und Einwohner, welche mit ihrer Unterstützung so zum Dorfleben und der Erhaltung von Gemeinschaft beitragen. Wer noch nie da war, sei eingeladen, den kurzen Weg zum Kreuz auf sich zu nehmen und den Kraftort zu spüren. Ein guter Gedanke, eine kurze Auszeit in der Ruhe, kann manchmal zu einem neuen Blickwinkel verhelfen, neue Kräfte freimachen und eventuell zei|chnen sich auch Lösungen für schwierige Situationen ab!

 

Fronleichnam 2019

Text/Foto: Christian Dini (Redaktion) 

In diesem Jahr liess die Wetterlage die Bevölkerung von Niedergesteln am Fest des Fronleichnams in Unklarheit. Im wahrsten Sinne des Wortes. Das Ritterdorf war der Gefahr ausgesetzt, an diesem Tag von Regen besucht zu werden. Trotzdem machten sich die Leute auf, um an der Feier teilzunehmen. In aller Früh ertönten schon die Stücke des Tambouren- und Pfeifervereins, welcher den Tag traditionell einleitet.

DSCN6517

Foto: Die Prozession auf dem Chöif.

Die Geschtjierinnen und Geschtjier sollten dies aber mittlerweile kennen. Frisch Zugezogene wissen nun zumindest, womit sie am Herrgottstag rechnen müssen. Zu dem Tambouren und Pfeiferverein gesellte sich später die Ehren|kom|panie. Der frisch gegründete Verein trat erstmals in seiner neuen Uniform auf. Diese bleibt Nieder|gesteln treu. Das Wappen des Dorfes macht sich am Kragen hervorragend. Der Jugendverein und die Schülerinnen und Schüler der Primarschule haben auch in diesem Jahr wieder die Fahnen getragen. Während der Prozession waren die Geschtjierinnen und Geschtjier in der Gunst des Petrus.

Vor Nässe musste man sich während dem Marschieren nicht fürchten. Ohne störende Wetter|unter|brech|ung ging der Weg weiter in Richtung Schulareal. Die Messe in der Turnhalle bekam davon wohl wenig mit, doch draussen fielen nach deren Beginn schon die ersten Regentropfen. Davon liess sich die Gesellschaft aber nicht beirren. Planmässig ging man über zur nächsten Station. Vor dem Altar des Pfarreirats zeigte sich die Sonne von ihrer grosszügigen Seite. Wieder auf dem Chöif prasselte schliesslich doch noch eine Ladung Niederschlag vom Himmel. Während einige Schutz vor der Nässe suchten, liess sich die Prozession auch davon nicht aus dem Konzept bringen. Nach der Prozession wurden wie immer die Brotlaibe verteilt. Im Restaurant Gestelnburg wurde zur Mittagszeit Suppe serviert. Sicher haben sich ob der wechselhaften Wetterlage einige gefragt, ob das an|schlies|sende Beisammensein in der Baggilla stattfinden wird. Zum Glück wurde dieses jedoch nicht abgesagt. Eine grosse Zahl an Geschtjierinnen und Geschtjiern hat sich am Ufer des Sees eingefunden, um den Feiertag gebührend abzu|schlies|sen. An dieser Stelle gilt ein Danke|schön an die jeweiligen Verei|ne und Helfer, die diese Feier ermöglicht haben. Der auffällige Fokus auf das diesjährige Wetter erklärt sich dadurch, dass ich mich persönlich nicht daran erinnern kann, wann zum letzten Mal an Fron|leichnam Regen gefallen ist. Fron|leichnam hat uns aber dieses Jahr gezeigt, dass selbst bei schlechtem Wetter die Gesch|tjier|innen und Geschtjier ihrer Tradition nachgehen. Ob jung oder alt, dieses Fest lässt man sich im Ritterdorf nicht entgehen.

 

Das Wort des Bischofs

Text/Übersetzung: Madlen Poirier (Redaktion) 
Foto: Foto Roli Visp

Ein wahrlich spezieller Tag, als am 18. Mai 2019 unseren Kindern die Firmung von Bischof Lovey gespendet wurde. In einem kurzen Gespräch, nach dem feierlichen Gottesdienst, gab der Bischof seiner Freude am schönen Dorfkern Ausdruck und seine Augen erstrahlten ob all den fröhlichen Gesichtern, die er bei uns angetroffen hatte. Zur Erinnerung an den Tag, erhielt er zu einem späteren Zeitpunkt ein paar Fotos der Firmung per mail zugesandt, mit der Bitte uns doch ein paar persönliche Worte für das Geschtjierblatt zu übermitteln. Schon tags darauf antwortete er mit den folgenden sympathischen Zeilen, welche er an die Geschtjier Bevölkerung richtet:

 

Chers amis,

Je profite du journal de votre village pour m’adresser à toutes les personnes que j’ai eu la joie de rencontrer lors de la Confirmation le 18 mai dernier. J’ai vu beaucoup de visages souriants, marqués par une JOIE qui vient sûrement d’ailleurs.

Comme c’est beau et comme ça fait du bien de partager une même cérémonie. Grands et petits, grands-parents, parents, parrains, marraines et puis les confirmands avec les choristes, les musiciens, les prêtres autour de l’autel et tous ceux qui en sont les servants.

Oui, notre Eglise en prière est belle, pleine d’Espérance comme vous l’avez si bien exprimé ! Cette Eglise nous l’aimons tous. Et elle nous rend une joie immense.

En communion et en prière, je demande à Dieu de vous bénir encore.

+Jean-Marie Lovey,crb

 

Liebe Freunde,

Ich nehme die Gelegenheit wahr, um mich an alle Personen zu wenden, welche ich anlässlich der Firmung vom 18. Mai 2019 kennenlernen durfte. Ich sah viele fröhliche Gesichter, ge|kenn|zeich|net von einer FREUDE, welche sicherlich von einer anderen Ebene kam.

Wie schön es ist und wie gut es tut, miteinander eine solche Ze|re|mo|nie feiern zu können. Grosse und Kleine, Grosseltern, Eltern, Pa|tin|nen und Paten, Firmlinge, Chor, Musiker, die Priester mit den Mess|dienern, alle um den Altar ver|eint. Ja, unsere Kirche im Gebet ist schön, sie ist voller Hoffnung wie Ihr alle es bestens ausgedrückt habt. Diese Kirche, so lieben wir sie und erhalten von ihr unendliche Freude zurück.

Bei Kommunion und im Gebet bitte ich unseren Herrn, Euch alle erneut zu segnen.

+Jean-Marie Lovey,crb

 
Foto: Geistliche vlnr.: Prior James Kachappilly, Bischof von Sitten Jean-Marie Lovey, Generalvikar Richard Lehner, Firmlinge vlnr.: Matteo Meister, Jan Schröter, Lena Amacker, Bastian Mazotti, Julian Zumoberhaus, Severin von Euw, Michael Imboden, Isabelle Imboden, Alix Poirier, Sarah Amacker, Lenja Zengaffinen, Lukas Roten, Gian-Luca Wyer, Elena Schaller, Alisha-Marie Kalbermatter, Lukas Rieder, Messdiener vlnr.: Ayleen Kalbermatter, Marc Imboden, verdeckt Luana Ruffiner, Raphael Fux, Andrin Kalbermatter und Tim Schröter.
Foto: Geistliche vlnr.: Prior James Kachappilly, Bischof von Sitten Jean-Marie Lovey, Generalvikar Richard Lehner, Firmlinge vlnr.: Matteo Meister, Jan Schröter, Lena Amacker, Bastian Mazotti, Julian Zumoberhaus, Severin von Euw, Michael Imboden, Isabelle Imboden, Alix Poirier, Sarah Amacker, Lenja Zengaffinen, Lukas Roten, Gian-Luca Wyer, Elena Schaller, Alisha-Marie Kalbermatter, Lukas Rieder, Messdiener vlnr.: Ayleen Kalbermatter, Marc Imboden, verdeckt Luana Ruffiner, Raphael Fux, Andrin Kalbermatter und Tim Schröter.
 

Pastoralbesuch - Der Bischof in Niedergesteln

Ein grosszügiger Scheck

Text: Richard Kalbermatter (Arbeitsgruppe Sanierung Pfarrkirche)
Foto: Manuela Imstepf (Gemeinde)

Zur Finanzierung der Sa|nie|rungs|arbeiten wurde von der UBS Kultur|stiftung ein Scheck von CHF 10'000 gespendet und am 04. April 2019 in Niedergesteln über|geben.

Ein willkommener Schub

„Wir freuen uns über die Unterstützung von CHF 10’000 die von der UBS Kulturstiftung überreicht wurden. Dieser Betrag ist ein willkommener Beitrag zu den dringenden Reno|vier|ungs|arbeiten im Inneren der Kirche St. Maria“, sagte Richard Kalber|matter, Vertreter der Arbeits|gruppe „Sanierung Priorats|kirche“.

„Unser kulturelles Erbe ist ein integraler Bestandteil unserer Geschichte und unserer Werte. Das bestmöglich zu erhalten, ist ein Ziel, das wir unermüdlich verfolgen müssen. Es ist für uns wichtig, die Restaurierung der Denkmalpflege unterstützen zu können, damit auch zukünftige Generationen davon profitieren“, erklärte Iwan Willisch, Re|gional|direk|tor von UBS Wallis, bei der Scheckübergabe. „Deshalb freuen wir uns sehr, dass die UBS Kultur|stiftung dieses Grossprojekt in Niedergesteln hat mit|finan|zieren können“, fügte er hinzu.

Die UBS Kulturstiftung

Das Engagement für die Kultur hat bei UBS eine lange Tradition. In ihrer langen Geschichte setzten sich ihre Vorgängerbanken bereits auf vielerlei Art für die Unter|stützung kultureller, sozialer und gesellschaftlicher Ziele ein. Die UBS Kulturstiftung entstand aus den Jubiläumsstiftungen, die von der Schweizerischen Bank|ge|sell|schaft und dem Schwei|zer|ischen Bank|verein 1962 und 1972 jeweils zu ihrem hundert|jährigen Jubiläum ge|grün|det wurden. Für die Ver|gabe von Fördergeldern ist der Stif|tungs|rat verantwortlich, der aus sechs renommierten Per|sön|lich|keiten aus dem Gebiet der Kultur und der Wissenschaft sowie zwei Vertretern der Bank besteht. Die Zusammensetzung des Stif|tungs|rates ist Ausdruck der Ent|schlos|sen|heit, die Tätigkeit der Stif|tung auf kompetente, ver|ant|wortungs|volle und unab|hän|gige Weise auszuführen.

Die UBS Kulturstiftung erhält in jedem Jahr zwischen 500 und 600 Anträge auf Unterstützung, von denen stets etwa hundert positiv beantwortet werden. Seit mehr als 50 Jahren engagiert sich die UBS Kulturstiftung für die Unter|stütz|ung kulturellen und künst|ler|ischen Schaffens, des Austauschs zwi|schen Künstlern und der Gesell|schaft sowie die Vielfalt künst|ler|ischer Aus|drucks|formen. Sie fördert ins|beson|dere die Schaf|fung, Ver|breit|ung und Über|tra|gung künstlerischer und kulturel|ler Werke.

Foto: Die Scheckübergabe in der sanierten Pfarrkirche von Niedergesteln. Vlnr.: Fridolin Imboden, Gemeindepräsident, Ivan Willisch, Regionaldirektor UBS Wallis, Richard Kalbermatter, Arbeitsgruppe Sanierung Pfarrkirche, Fredy Kalbermatter, Leiter UBS Geschäftsstelle Steg-Gampel und Prior James Kachappilly.
Foto: Die Scheckübergabe in der sanierten Pfarrkirche von Niedergesteln. Vlnr.: Fridolin Imboden, Gemeindepräsident, Ivan Willisch, Regionaldirektor UBS Wallis, Richard Kalbermatter, Arbeitsgruppe Sanierung Pfarrkirche, Fredy Kalbermatter, Leiter UBS Geschäftsstelle Steg-Gampel und Prior James Kachappilly.
Alts Geschtillu

Alti Zitige - alti Ziite

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
entnommen: www.e-newspaperarchives.ch

Wer meint, unser „HWS Chäla / Jolibach“ und die Kosten dazu seien in unserer Gemeinde erst in den jüngerer Zeit ein Thema, wird  bei der Durchsicht der alten Zeitungen eines Besseren belehrt.

Walliser Bote (WB) vom 12. Juli 1902

Hochwasser. Infolge der grossen Schneemassen, die anfangs Juli noch auf den Gebirgen lagerten und des heftigen Gewitters, das am 10. Juli unsern Kanton durchtobte, hatte der Hoch|wasser|stand der Rhone am Freitag den 11. Juli am Morgen beim Wasserstandsmesser in Sitten die noch nie gesehene Höhe von 7.10 m erreicht... Im Oberwallis ist der Iolibach zwischen Niedergesteln und Steg ausgetreten und hat die Ebenen teilweise überschwemmt.

WB vom 18. November 1914

Aus dem Grossen Rate, Sitzung vom 12. November 1914 …. Der Departementsvorsteher teilte dann noch mit, dass die Ge|mein|den Agarn, Niedergesteln, Raron, Ardon und Martinach Burg dringende Wildbachverbauungen begehrt hätten.

Walliser Volksfreund (WVF) vom 26. November 1929

Aus dem Grossen Rat, Sitzung vom 22. November 1929 …. Im Oberwallis sind viele Wildbäche, die bei Unwetter jährlich viel Kultur|schaden anrichten und mit Mühe und Arbeit bebauten Grund und Boden verheeren. Diesem kann und muss durch Ver|bau|ungen Einhalt geboten werden.

Die Gemeinden können die kostspieligen Lasten nicht allein tragen… Die Kosten für den Iolibach bei Niedergesteln sind auf Fr. 142,000.- vorgesehen…. Für den Iolibach sieht das Dekret vor, dass auch die Gemeinden Gampel, Hohtenn und Raron an die Kosten beizutragen haben. Steg haben die Herren, die das Projekt auf|ge|nom|men, nicht angeführt. Hohtenn und Raron schöpfen je eine Wasserleitung, die mit der Korrektion gar nirgends in Ver|bin|dung kommen, und Gampel jenseits der Lonza hat mit dem Iolibach gar nichts zu tun. Herr Schnyder hatte wiederholt auf diese Tatsachen aufmerksam gemacht und namens der Kommission beantragt, dass die drei Gemeinden nicht zu den Kosten herbeigezogen werden können. Herr Staatsrat Cocatrix, der sich im Laufe der Ver|hand|lungen erkundigte, wo denn eigentlich Niedergesteln liege, hielt gleichwohl an dem vorliegenden Text des Dekretes fest und der Grosse Rat hat ihm recht gegeben. Die Kommission hätte an Hand einer Landkarte die Lage erklären sollen, vielleicht (aber nur vielleicht) wäre es ihr dann gelungen, ihren Antrag zur An|nahme zu bringen.

Dass sich die Nachbargemeinden sowie Gampel an den Kosten be|teiligen sollten, warf dann auch in der Presse grosse Wellen:

Die Gampjier wehrten sich:

WB vom 25. Januar 1930

Gampel - Im Dekret betreffend die Korrektion des Iolibaches lesen wir unter Art. 5: „Neben der Territorialgemeinde (Nieder|ges|teln) haben die Gemeinden Gampel, Hohtenn und Raron, die durch die Ausführung der pro|je|ktierten Arbeiten einen direk|ten Vor|teil ziehen werden, an den Kosten dieses Unternehmens beizutragen." Lesen wir recht? Gampel wird als beitragspflichtig erklärt. Geographie sehr schwach! Der muss schon ein Pfiffikus sein, der hier einen direkten Vorteil für die Gemeinde Gampel heraus|dividieren kann. Mit gleichem Recht könnte man irgend eine Gemeinde auf dem linken Rot|ten|ufer herbeiziehen….Nach unserm Dafürhalten (es ist die An|sicht eines Laien) liegt hier ein offensichtlicher Irrtum, den das Büro des Grossen Rates richtig|stellen könnte.

Ein Geschtjier gab Paroli:

WB vom 05. Februar 1930

Niedergesteln. Im W.B. stehen verschiedene Äusserungen über die Korrektion des Iollibaches. Der Nr. 9 ist zu entnehmen, dass Hohtenn und Raron nur höchst|wahr|schein|lich einen Nutzen aus einer Verbauung des Baches ziehen. Ich möchte nun hier kurz die Vorteile, die die Gemeinden Hohtenn, Raron und Niedergesteln haben, klarlegen. Gegenwärtig gibt es sicher keinen Bach, der so viele Wasserleitungen speist wie der Iollibach. Es führen links und rechts im ganzen acht Wasser|leitungen aus demselben, von denen vier auf Gebiet Hohtenn, und drei auf Gebiet Raron führen, und erst das überflüssige Wasser geht bis zum Dorfe Niedergesteln, und wird von der Sandwasserleite gefasst. Wenn nun Wassermangel ist, so kommt vorerst die Gemeinde Hohtenn mit der Ladensuon. Als zweite kommt die Giesch- oder Tatzsuon, welche im Jahre 1924 vereinigt worden ist. Dann kommt die Brägjera, welche ebenfalls zwei Wasser führt. Diese geht zuerst nach dem Territorium Raron, und erst der Überfluss kommt dem Gebiet Niedergesteln zugute. Der Unterhalt dieser letztern Wasserleitung, der jährlich zwei bis dreihundert Franken kostet, fällt allein zu Lasten der Gemeinde Niedergesteln, und dennoch soll die Gemeinde Raron das Recht haben, die Brägjera so zu fassen, dass kein Tropf mehr durchs Tobel abfliesse. Sollte nun während dieser Wassernot im Dorfe Niedergesteln eine Feuers|brunst entstehen, müsste man bis drei Stunden hinaufgehen, um Wasser ins Dorf zu bringen, eine Zeit, lang genug, dass das Dorf eingeäschert werden könnte. Es steht somit wohl ausser Zweifel, dass die Gemeinden Raron und Hohtenn auch für einen Teil der Kosten herangezogen werden können. Darum Gestler nur ans Werk! Jemand zahlt's !

Auch die Geteilen der Thelsüe meldeten sich in Bezug auf die Brägjera zu Wort:

WB vom 08. Februar 1930

Raron.  …Durch Urkunde vom 3. November 1342 hat Raron von den 3 Gemeinden Niedergesteln, Hoh|tenn u. Steg das für die Be|wäs|ser|ung der obersten Region der Wiesen im Kummenberg nötige Wasser vom Iollibach käuflich und für alle Zeiten erworben, wofür Raron bis gegen die Mitte des letzten Jahrhunderts eine jährliche Pfingstspende von 12 Fischel Korn zu entrichten hatte. Im Jahre 1834 fand dann in Gegenwart der Vertreter der 3 Priorats|gemeinden und der Vertreter der Gemeinde und Thel|wasser|leitung von Raron ein Loskauf statt, wobei Raron als Ersatz der Jahresspende den Betrag von 24 Louisdor zu entrichten hatte. Später, dem 12. November 1848, wurde wegen verschiedenen Streitigkeiten eine zweite Auskaufsschrift verfasst, in der nunmehr die Gemeinde Niedergesteln die Verpflichtung übernahm, gegen eine Ent|schä|digung von 90 Mör|singer|pfund Raron das verkaufte Wasser bis zur Thel|wasser|leitung, zu liefern und zwar für alle Zeiten. Zur Fassung des Wassers für die Thelsuon dient ein Holzkännel, dessen Mass urkundlich fest|gesetzt ist, was in Breite und Tiefe des Hohlraums ungefähr der Breite einer Männer-Hand gleichkommt. Indem der Kännel seitlich und unter dem Niveau des Schwemmladens liegt, kommt es bei ganz kleinem Wasserstand der Brägjera vor, dass wirklich alles Wasser der Thelsuon zufliesst, in diesem Falle aber auch nur mehr zur Tränke, nicht aber zur Bewässerung dien|end. Wenn es dann unter diesen Umständen in Nieder|gesteln brennen sollte, wie der Korrespondent zum Exempel anführt, so läge ja der Vorteil im Zuwachs von Wasser für Nieder|gesteln und der drei|stündige Weg zur Brägjera könnte dann erspart werden. Ein Geteile der Thelsuon.

WVF vom 11. Februar 1930

… Mit der Iollibach Korrektion sind eigentlich zwei Projekte vor|ge|sehen. Erstens soll eine grosse Fläche kostbaren Bodens in der Ebene südwestlich dem Dorfe Nieder|gesteln entsumpft, trocken|gelegt und der Urbar|machung erschlossen und vor Verwüstung bewahrt werden…. Es ist dann ferner eine Staumauer vor|ge|sehen, welche am Berg|ab|hang droben in die Iolli|bach|schlucht eingebaut werden soll. Dieser Mauer fiele die Auf|gabe zu, den Bach zu stauen und dadurch das Ge|schiebe zurück|zu|halten, womit der Iolli|bach bei über|gewöhn|lichem An|schwellen des Wassers die Ebene über|schüttet.

… Bereits 1930 wurde also ein Rückhalt in Form eines Stausees geplant…. 90 Jahre später ist er da, der Geschieberückhalt Chäla, der am 06. September 2019 ein|ge|weiht wurde.

Im Mai 1930 wurde dann im Grossen Rat beschlossen, die Gemeinden Raron, Hohtenn und Gampel aus der Kostenbeteiligung für den Jolibach zu streichen.

WVF vom 08. Juli 1930

Niedergesteln. Am letzten Sonn|tag, den 6. Juli feierte die Ge|mein|de Nieder|gesteln das Ende der Ver|bau|ungs|arbei|ten des Joli|baches, welche seinerzeit im Grossen Rate und in der Presse viel von sich zu reden machte. Der Gemeinde Niedergesteln ist zu diesem Werke aus vollem Herzen zu gratulieren, hat doch der Iolibach der Gemeinde schon viel Sorgen und Schaden verursacht. Nachdem dann am Ende auch noch die Kostenfrage zur all|ge|meinen Zufriedenheit hat gelöst werden können, stand der Aus|führung dieses Werkes nichts mehr im Wege, und diese Arbeiten sind dann auch rasch durch die Unternehmer Schnyder & Schnel|ler zur vollen Zufriedenheit der Gemeinde ausgeführt worden. Präsident Zumoberhaus begrüsste die geladenen Gäste und die erschienenen Bürger von Nieder|gesteln und gab seiner Freude Ausdruck über das Zu|stande|kom|men dieser Ver|bau|ungs|arbeiten… Möge das gute Beispiel der Gemeinde Nieder|gesteln auch andere Gemein|den zu ähnlichen, der All|gemein|heit dienenden Werk anregen.

Der Oberwalliser vom 11. Juli 1930

Niedergesteln. — Die durch die wackern Grächer-Maurer aus|ge|führten Verbau|ungs|arbeiten am Ijollibach bei Nieder|gesteln wur|den am letzten Samstag vollendet. Es lohnt sich, tatsächlich eine Wanderung nach dem wildromantischen Dorfe Nieder|gesteln, wo eine alte Feste am Betrauern ist und nun eine solche Ver|bau|ung das Dorf vor den Toll|heiten dieser sich aus einer engen Schlucht hervorwälzende Baches schirmt. Beim kleinen Feste, das die Gemeinde wegen der Arbeits|vollen|dung veranstaltete, kamen schwer|wiegende Worte vor die kleine Fest|ver|samm|lung. Leider wurden sie nur von wenigen gehört und sind schon ver|stummt. Die gewaltigen Quader|steine aber, die die markigen Grächer-Arbeiter zu sichern Mauer fügten, werden bleiben und sind nicht stumm.

Leider blieb das Dorf auch danach nicht von Schäden durch Hoch|wasser verschont:

WVF vom 13. Juli 1945

Niedergesteln. Unwetter|kata|strophe. Ein Schlagwetter grossen Ausmasses hat am Montag das Dorf Niedergesteln heimgesucht. Ein sindflutartiger Regen ergoss sich auf die steilen Halden oberhalb des Dorfes, welcher in einem kurzen Augenblick zu einem Bache verwandelt wurde und grossen Schaden anrichtete. Mit grossem Geröll, schätzungsweise 300 m3 kam das Wasser ins Dorf, füllte Wohnungen und Keller mit dieser Masse und richtete zu Tausenden von Franken Schaden an. Einige Häuser mussten geräumt werden, welche heute noch unbewohnbar sind. In Kellern sind Lebensmittel vernichtet, da der Zugang von Schutt gesperrt ist. Auch ausserhalb des Dorfes ist mit grossem Schaden zu rechnen. So sind z.B. 7 Wasserleitungen zur Bewässerung der Wiesen, welche vom Iollibach herkommen, stellen|weise mit Schutt gefüllt. Berg|wege sind meist|ens fort|gerissen, Wiesen über|schwem|mt und Reben sind meter|hoch mit Schutt bedeckt. Es ist zu hoffen, dass Bund und Staat sich der schwer|geprüften Be|völker|ung an|nimmt und dazu mithilft, in den Beutel zu greifen, der für unversicherte Ele|men|tar|schäden reserviert ist.

 

Ich bi va Geschtillu

Text/Fotos: Michel Theler (Gemeinderat) 

Wenn ich gefragt werde, woher ich komme, antworte ich mit Stolz: "Ich bi va Geschtillu". Die Reaktion ist dann meist: "Ahh, das ist doch das Dorf mit dem schönen alten Dorfteil". 

Ich bin und war schon immer begeistert, mit welchem Elan und Ehrgeiz alle Bewohner des Dorfes sich für den Erhalt dieses schönen Dorfteils engagieren. Sei es, um in Fronarbeit etwas zu leisten oder in Projektteams mit zu arbeiten. Es wurden in den letzten Jahrzehnten schon viele Massnahmen zum Erhalt oder der Erweiterung dieses Ortbildes realisiert. Viele Private, die Gemeinde, die Bur|ger|gemein|de, die Pfarrei und auch die Pro Castellione tragen einen grossen Teil dazu bei. In meinem Amt als Gemeinderat und den Ressorts Bau, Kultur und Tourismus, bin ich in die meisten dieser Vorhaben involviert. Am meisten bei Bau|gesuchen zu Umbauten oder Neu|bau|ten, aber auch bei Mass|nah|men der Gemein|de oder Pro Castellione.

Im Gemeinderat sind wir uns auch einig, dass der Erhalt von unserem alten Dorfteil von grosser Wich|tig|keit ist.

 

So haben wir zum Beispiel in diesem Jahr mit der Sanierung der Pflästerung im alten Dorfteil begonnen. Diese weist normale Schäden auf, welche mit den Jahren entstehen aber auch unschöne Reparaturstellen. Durch diese Schäden sind Stolperstellen entstanden, welche zu Stürzen oder Fehltritten führen können.

Ein erster Teil wurde in diesem Frühjahr schon erneuert. Dies war der Teil zwischen der Burgerstube und dem Pfarrhaus in der Pfar|rei|gasse. Hier waren die Stolper|stellen und somit die Unfallgefahr am grössten. Die Arbeiten wurden von der Firma Christian Enz Pflästerungen GmbH aus Luzern ausgeführt. Mit ihnen haben wir eine kompetente Firma für diese Arbeiten engagieren können, welche auch schon mehrere Pflästerarbeiten in der Region gemacht hat, wie zum Beispiel den Weg zur Burgkirche in Raron.

Ein weiteres Projekt, welches wir in nächster Zeit in Angriff nehmen werden, wird die Sanierung und der Erhalt des «Roten-Haus» sein. Im Zusammenhang mit diesen Arbeiten möchte man auch das Gemeindebüro umbauen. Dies ist nötig, da zum Beispiel das bar|riere|freie Betreten dieses öffen|tlichen Gebäudes nicht gewähr|leistet ist. Auch die Platz|ver|hält|nisse im Büro und Archiv sind aus|gereizt.

In einer ersten Phase, welche bereits gestartet ist, wird die Firma Schneider - Bregy und Partner AG aus Raron eine Ist-Aufnahme des bestehenden Gebäudes vor|neh|men. Die daraus resul|tierenden Pläne werden als Grund|lage für die Ausarbeitung der Projekte be|nö|tigt. Bis Ende Jahr wird auch eine Arbeitsgruppe zusammen|ge|stellt, welche sich diesem Pro|jekt an|neh|men wird. Sie wird eine Auf|listung vor|neh|men, was in diesem neuen «Gemeinde|zentrum» enthalten sein muss und in Zusammenarbeit mit Planungsbüros erste Entwürfe erstellen.

 

Schulfoto Kindergarten 1978

Foto: Jvan Bregy (Redaktion)

Foto: Vorne vlnr.: Gilbert Kalbermatter, Nadine Roten (Amacker), Chantal Imboden Flükiger, Daniel Amacker, Jvan Bregy. Mitte vlnr.: Ruth Imboden, Medard Bregy, Eveline Meister (Kalbermatter), Hans-Ruedi Imstepf, Raoul Eberhardt, Nicole Mazotti (Zumoberhaus), Beat Imboden. Hinten vlnr.: Ursula Tscherry (Oggier), Carmen Kalbermatter, Nathalie Müller (Imstepf), Patrick Zumoberhaus, Anita Rieder und Fredy Amacker.
Foto: Vorne vlnr.: Gilbert Kalbermatter, Nadine Roten (Amacker), Chantal Imboden Flükiger, Daniel Amacker, Jvan Bregy. Mitte vlnr.: Ruth Imboden, Medard Bregy, Eveline Meister (Kalbermatter), Hans-Ruedi Imstepf, Raoul Eberhardt, Nicole Mazotti (Zumoberhaus), Beat Imboden. Hinten vlnr.: Ursula Tscherry (Oggier), Carmen Kalbermatter, Nathalie Müller (Imstepf), Patrick Zumoberhaus, Anita Rieder und Fredy Amacker.
Stiftung

Mini Schwiiz, dini Schwiiz in Niedergesteln

Text: Christian Kalbermatter (Stiftung) 
Fotos: zVg

Foto Ritterschwur

Foto: Der Ritterschwur. Vlnr.: Richard Kalbermatter (Niedergesteln), Gody Salzmann (Naters), Dominique Russi (Leuk), Sebastian Voide (Saas-Fee) und Anuschka Kummer-Paris (Bellwald).

Die Stiftung Pro Castellione hat, in Zusammenarbeit mit der Ge|mein|de und Vereinen aus Nieder|gesteln, am Format "Mini Schwiiz, dini Schwiiz" von SRF teil|genom|men. Die Gemeinden Naters, Niedergesteln, Bellwald, Leuk und Saas-Fee konnten ihre Dörfer schweizweit präsentieren. In den Bereichen Kultur, Tradition und Kulinarik durfte das Dorf gezeigt werden. Als erste Station "Tra|di|tion" wurde den Mit|strei|tern die Geschichte der Frei|herren von Turn auf dem Ritter|weg und der Burg näher|ge|bracht.

Danach gab es einen Abstecher durch die eindrückliche Eis|zeit|höhle oder unser "Feschtiloch". In der zweiten Station "Freizeit" ging es durch die Burg|schaft, wo in verschiedenen Ecken unsere Ein|wohner sich bei ihrer Freizeit zei|gen konnten. Richard als Dorf|führer, die Tenöre des Kir|chen|chors in der Kirche, die Tam|bou|ren und Pfeifer spielend durch die Gassen und Plätze. In der dritten Station "Kulinarik" ging es ins Wefahüs. Dort wurde die Szene "Zabund und Hängert" mit Wefi (Martha Bregy) und Leni (Marie-Madlene Amacker) gezeigt. Das Rittermahl wurde vorgestellt, serviert wurde dann jedoch eine feine Suppe und ein feines Glas Wein von der Geschtjier-Chuchi. 

Um die Ausstrahlung der Sendung mit allen Mit|wir|kenden zu ge|nies|sen und zu feiern, wurde ein Public Viewing in der Turn|halle von Nieder|gesteln organisiert. An diesem Anlass nahmen um die 100 Per|son|en teil, welche gespannt auf die Präsentation des Dorfes und die Punkteverteilung warteten.
Nieder|gesteln konnte gemeinsam mit Saas-Fee mit 37 von möglichen 40 Punkten dieses Format ge|win|nen. 

An dieser Stelle möchten wir uns nochmals mit allen Mitwirkenden bedanken. Denn ohne Eure Unter|stützung und Engagement wären die Dreharbeiten in diesem Um|fang nicht möglich gewesen.

Was ist Mini Schwiiz, dini Schwiiz?

Mini Schwiiz, dini Schwiiz ist eine Sendung vom Schweizer Fernsehen (SRF) und wird auf dem Sender SRF1 ausgestrahlt. Bei «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» gehen fünf Schweizerinnen und Schweizer auf eine Tour durch ihre Region. Jeder von ihnen präsentiert an einem Tag der Woche seinen Heimatort von einer persönlichen Seite – mit dem Ziel, am meisten zu punkten.

Am Ende jedes Tages bewerten die Gäste ihre Erlebnisse mit Punkten zwischen 0 und 10. Die Bewertungskriterien sind nebst den drei Kategorien die Originalität insgesamt und die persönliche Note des Tages. Dabei stellt sich die Frage: Welcher Gastgeber kann mit seiner Präsentation überzeugen und holt den Wochensieg?

 
Schule

Lüäge, Lose, Laufe...

Text/Foto: Christine Imstepf

IMG_8888

Foto: Die Kinder vom Muggestutz zusammen mit Christoph Bregy von der Polizei.

Besuch von Christoph Bregy von der Kantonspolizei Wallis

Zum 1. Mal hat eine Ver|kehrs|erzie|hung in der Spielgruppe Mugge|stutz statt|ge|funden.
Christoph unterhielt sich zuerst mit den interes|sierten und gespann|ten Kindern von Nieder|gesteln. Danach spazierten wir durch das Dorf und setzten das Gehörte gleich in Taten um. Die Kinder haben ganz toll mitgemacht. Zum Schluss durfte jeder der Spröss|linge voller Stolz im Polizei|auto Platz nehmen.

Nach dem Abschlussfoto erhielten alle Beteiligten einen weissen Raben, der umgehend an die Pausentasche befestigt wurde und ab sofort die Kinder daran erinnern soll, gut auf der Strasse aufzupassen.

Christoph bleibt den Kindern als Freund und Helfer in guter Erinnerung.

Vielen lieben Dank für deinen Besuch!

 

Zu jedem Ende gehört ein Neubeginn...

Text/Foto: Christine Imstepf

IMG_9225

Foto: Die Kinder vom Atelier Kunterbunt.

Ein tolles Jahr mit dem Atelier Kunterbunt ist vorbei. 

Von den einen Kindern musste ich mich verabschieden, denn diese starten im August die 1. Klasse.

Amelie Leuthardt, Anna Karlen, Delia Ruffiner, Elin Kämpf, Jana Bregy, Mael Limacher und Sina Andenmatten wünsche ich viel Freude in der 3H. Ich hoffe, euch ab und zu irgendwo zu sehen. Es war toll mit euch! Danke!

Ich freue mich schon jetzt auf den Herbst und alle Kinder, die weiterhin kommen und auch auf jene, die entweder in der Spiel|gruppe Muggestutz oder im Atelier Kunterbunt neu dazu stossen.

Herzlich grüsst euch, Christine. 

 

Fastenkaffee - Ein Projekt der 6H Niedergesteln

(entnommen der Homepage www.schulregionraron.ch

Fastenkaffee

Foto: Die 6H der Primarschule Niedergesteln beim Fastenkaffee.

Am 17. April 2019 organisierte die 6H der Primarschule Nieder|ges|teln ein Fastenkaffee vor dem Schul|haus. Die Klasse hat in den vor|an|ge|gan|genen Reli|gions|stun|den ein Plakat her|ge|stellt, die Ein|kaufs|liste ge|schrieben, Preise ver|glich|en, Kuchen organisiert. An die|sem Mitt|woch|nach|mit|tag konnten die Schüler viele Eltern, Familien und Dorf|be|woh|ner auf dem Schul|haus|platz be|grüs|sen und ver|köstigen. Der Er|lös, CHF 600.00 geht an das Fasten|opfer.

Grosses Bravo an die Schüler für
ihre Arbeit!

 

Indianertag

Text: Benjamin Theler (Lehrer 7H-8H)  

Viele der Primarschulklassen aus Raron und Niedergesteln setzten sich während des Schuljahres intensiv mit der Thematik „Indianer“ auseinander und konnten viele spannende Dinge über ihre Herkunft, ihr Leben oder ihre Bräuche lernen. Zum Ab|schluss dieses Themas führten die Kinder aus Raron und Nieder|gesteln einen Indianertag durch. Dieser fand an verschie|denen Orten in Nieder|gesteln statt.

Am Morgen versammelten sich die Kinder bei der Schäferhitta zum gemeinsamen Start. Nach einem indianischen Morgentanz mit Sabin und ein paar informativen Worten von Fredy ging es los. Im Vorfeld dieses Tages konnten die Kinder aus verschiedenen Akti|vi|täten wählen, welche sie am meisten interessierten. Von Indi|aner|waffen und -schmuck basteln über Tipi bauen und indianischer Kriegsbemalung bis hin zu einer Schnitzeljagd durch das halbe Dorf war für jeden etwas dabei.

Auch für das kulinarische Wohl war gesorgt. Die Gruppe Indianerküche war für die Zubereitung von leckeren Speisen zuständig. Zum Ende des Nachmittags hin ver|sam|mel|ten sich alle wieder bei der Schäferhitta und liessen den Tag Revue passieren.

Am Abend hatten die 5H – 8H aus Niedergesteln und die 7H / 8H aus Raron vor, auf dem Fussballplatz in Niedergesteln zu zelten. Alles lief grossartig; die Zelte wurden auf|ge|stellt und verschiedene Spiele gespielt. Für das Abend|essen verschoben wir uns zur Baggilla, um zu Grillieren. Kaum bei der Baggilla ange|kom|men, setzte ein so starker Regen ein, dass wir die Über|nach|tung leider absagen mussten.

 

Unterhaltsamer Tag - enttäuschender Abend: der Indianertag

Text: Marlen, Joline und Louis
Foto: Benjamin Theler (Lehrer 7H-8H)

Die Primarschule Raron und Niedergesteln arbeiteten dieses Jahr unterschiedlich an dem Thema Indianer. Als grossen Abschluss war der Indianertag geplant. Am Morgen um 8:00 trafen sich alle Schüler und Lehrpersonen der PH Raron auf dem Schulhausplatz. Als die Lehrer feststellten, dass alle da waren, wanderten wir nach Nieder|gesteln zur Schäferhitta.
Dort angekommen erklärte man uns das Wesentliche und wir machten einen Indianertanz. Danach teilten wir uns auf- jeder zu seinen zugeteilten 3 Posten. Am Mittag kamen wir alle wieder zurück zur Schäferhitta, um den dort fertigen Burrito zu essen, den die Kinder aus der Küche zu|be|reitet haben.

Foto: Feiner Burrito mit selbst ausgewählten Zutaten.
Foto: Feiner Burrito mit selbst ausgewählten Zutaten.

Anschliessend teilten sich alle wieder auf, um zu dem letzten Posten zu wandern. Am Ende des Tages gingen die 1., 2. und 3. Klässler von Raron wieder nach Hause. Zugleich stellte der Rest die Zelte auf dem Rasen auf.  

Die nötigsten Sachen wurden zum Grillieren eingepackt und wir wanderten gemeinsam zur Baggilla, wo wir das Feuer anzündeten. Kaum grillten wir die Cervelats über dem Feuer, fing es heftig an zu regnen. Alle Kinder suchten Schutz unter den Bäumen und nach einiger Zeit rannten alle zurück zu den Zelten. Leider waren nicht alle Zelte wasserdicht und somit waren manche Zelte völlig durchnässt. Bald fing es wieder an zu regnen und alle versammelten sich in der Turnhalle, wo sich die Lehrer berieten, was als nächstes geschah. Als die Lehrer ver|kün|deten, dass alle nach Hause gehen sollten, waren viele enttäuschte Mienen zu sehen. Die Eltern holten die Kinder ab und am nächsten Morgen frühstückten wir ge|mein|sam in Niedergesteln.

Foto: Posten Indianerschnitzeljagd.
Foto: Posten Indianerschnitzeljagd.
Foto: Posten Tipi bauen und Traumfänger.
Foto: Posten Tipi bauen und Traumfänger.
 

Putzeta der 3. OS Raron

Text: Michael Kalbermatter (OS Raron) 
Foto: Jvan Amacker (Gemeinde) 

Putzeta

Foto: Die 3. OS der Schulregion Raron mit Lehrer Michael Kalbermatter, Damian Steiner und Armin Steiner.

Am Mittwochnachmittag 20. Februar 2019 führten Jvan Amacker, Armin Steiner und Damian Steiner zusammen mit der 3. OS der Schulregion Raron eine Putzeta der Baggilla und des Grossbietschikanals durch. Mit reich gefüllten Abfallsäcken konn|ten die SchülerInnen den Nach|mittag abschliessen und sich über den Zustupf für die Klassen|kasse freuen. Die Schüler|Innen haben im März 2019 eine Kultur|reise nach Paris angetreten.

 
Schule

Schulfoto Schuljahr 2019/2020

Foto: Jvan Bregy (Redaktion) 

Der Kindergarten und die Primarschule Niedergesteln im Schuljahr 2019/2020 mit ihren Lehrpersonen Anja Kämpf und Stephanie Oggier (1H und 2H), Nicole Perrig (3H und 4H), Andrea Furrer (5H und 6H) und Benjamin Theler (7H und 8H). 

Schule/Vereine

Unentgeltlichkeit der obligatorischen Schule (Schuljahr 2019/2020)

Text: Trudy Kalbermatter (Gemeinde) 
Quelle: Schulregion Raron

Die Schulregion Raron hat die Eltern der Gemeinden Raron, Niedergesteln, Eischoll und Unterbäch Ende Juni 2019 wie folgt informiert:  

Werte Eltern

Der Staatsrat hat aufgrund des Urteils des Bundesgerichts vom September 2017 die Unent|gelt|lichkeit des Unterrichts während der obligatorischen Schulzeit prä|zi|siert. Das bedeutet, dass alle Kos|ten, die den Unterricht be|tref|fen, die Gemeinden über|neh|men. Eine Ausnahme bil|den die persönliche Ausstattung der Lernenden und die Ver|pfle|gung bei externen Anlässen.
Die Schulregion Raron hat dem Grundsatz der Unentgeltlichkeit bis anhin Rechnung getragen, indem die Kosten für Büchermiete und –kauf, Kopiergeld, Schwimm|unterricht und der Betei|ligung an Exkursionen und Lagern teilweise übernommen wurden. Zusätzlich fallen nun ab dem Schuljahr 2019-2020 sämt|liche Kosten des obli|ga|tor|ischen Unterrichts zu Lasten der Gemeinde.  

Das Schulmaterial wird von der Schuldirektion in Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen beschafft. Sie besorgen das Material und geben dies zu Schulbeginn an die Schulkinder ab. Das Material ge|hört der Gemeinde. Das erhal|tene Material wird teilweise in den Folgejahren weiterverwendet und wird nach Bedarf ergänzt.

Falls ein Schüler oder eine Schü|lerin Material mutwillig beschä|digt oder ver|liert, wird dies den Eltern in Rechnung gestellt.

Folgende Gegenstände zählen zur persönlichen Ausstattung der Lernenden und gehen zu Lasten der gesetzlichen Vertretung:

  • Kleidung/Schuhe
  • Hausschuhe
  • Schultasche/Etui
  • Einfasspapier, Hüllen und Eti|ketten für Bücher und Hefte
  • Sporttasche und Sport|aus|stat|tung/Turn|be|kleidung
  • Dem Schulumfeld und der Jahreszeit angepasste Kleidung und Ausstattung (z.B. Wald, Eislaufen, Schneesporttage, Schwimm|unter|richt, etc.)
  • nicht markierende Turnschuhe
  • Schürze/Hemd für Fächer wie TG, BG oder WAH
  • Becher/Trinkflasche
  • Körperpflege- und Hygieneartikel
Lebensmittel, welche für den Unterricht angeschafft werden, werden auch weiterhin den Eltern in Rechnung gestellt.
 

Die Eltern besorgen für ihr Kind die erwähnten persönlichen Gegen|stände und Aus|stat|tungen vor Schul|jahresbeginn. Die Lehr|per|sonen geben den Eltern je nach Stufe eine entsprechende Mate|rial|liste ab. Was die Schul|kinder bereits besitzen, brin|gen sie am ersten Schultag mit.

Externe Anlässe: Die Schule darf den Schülerinnen und Schülern CHF 16.00 für die auswärtige Verpflegung in Rechnung stellen.

Diese Änderungen treten zu Beginn des Schuljahres 2019-2020 in Kraft.

Bei Unklarheiten stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Schulregion Raron

 

Scheefru

Text/Foto: Pascal Dini (SN-Genossenschaft) 

Erfolgreiche Geschtjier Schwarz|nasen|züchter an der 30. SN- Aus|stel|lung vom 9. und 10. Februar 2019 in Visp sowie dem SN- Widder|markt vom 3. März 2019 in Visp.

SN- Ausstellung.
Kat. 6b: 7. Rang: 
Hans Kalbermatter
Kat. 4a: 9. Rang: 
Helmut & Pascal Dini

Kat. 3:   9. Rang: 
Helmut & Pascal Dini 

Am Widdermarkt wurden rund 400 Widder den Experten vorgeführt. 32 Tiere wurden mit der maxi|malen Note punktiert. 2 von ihnen stammen aus Nieder|gesteln.

Kat. 6a: Maximum 12 Punkte:   

  • Helmut & Pascal Dini
  • Hans Kalbermatter
Foto: Matteo Meister mit seinem Grossvater Hans Kalbermatter sowie Helmut und Pascal Dini mit ihren Maximumtieren der Kat.6a.
Foto: Matteo Meister mit seinem Grossvater Hans Kalbermatter sowie Helmut und Pascal Dini mit ihren Maximumtieren der Kat.6a.
Geschtjier Fädra

Geschtjier Fädra

Text/Foto: Madlen Poirier (Redaktion) 

Jeder kennt Domino, oder? Ein altbekanntes Spiel neu entdeckt für unser Dorf. Nach diesem Prinzip bahnt sich die „Geschtjier Fädra“ den Weg durch die gesamte Dorfbevölkerung. Das Ziel ist, alle Bewohner miteinzubeziehen und im „Geschtjierblatt“ unter der Rubrik „Geschtjier Fädra“ über kurz oder lang (Domino Effekt) mit Foto und ein paar persönlichen Gedanken verewigen zu können.

Das Los entscheidet, welche drei Personen in der aktuellen Ausgabe vorgestellt werden. Um Ab|wechs|lung in die Runde der Inter|view|part|ner zu bringen, starten wir in folgenden drei Alterskategorien:

  • Kindergartenalter bis 20-Jährige
  • 21 bis 60-Jährige
  • ab 61-Jährige

Die glücklich Auserkorenen dürfen nach dem Beantworten von drei Fragen und einer Geschtjier Zu|satz|frage ihrerseits die nächsten Inter|view|partner einer fremden Kate|gorie per Los ziehen.

Die „Geschtjier Fädra“ soll eine positive Dynamik im Dorf aus|lösen, zum Nachdenken an|regen, zum Schmunzeln brin|gen, Sachen in Bewegung brin|gen und immer weiter gehen, wie das Domino Spiel.

Also spiel mit, wenn die „Geschtjier Fädra“ Dich an der Nase kitzelt!

 

Name: Marcel Grob
Geburtsdatum: 29.10.1947

1. Das Geschtjierblatt kann seine 50. Ausgabe feiern. Auf welches Jubiläum kannst Du persönlich stolz sein oder welchem speziellen Anlass blickst Du mit Freude entgegen?

„Als rundes Jubiläum kommt mir der 40. Hochzeitstag in den Sinn, welchen ich mit meiner Gattin im 2016 feiern konnte. Wir haben am 17. September 1976 einen Tag vor dem Eidgenössischen Buss- und Bettag im Standesamt von Mün|chen|buchsee geheiratet. Ein anderes rundes Jubiläum (20jäh|riges Firmenjubiläum) haben wir knapp verfehlt. Wir hatten eine eigene Transportfirma von 1996 bis Ende 2015, also „nur“ 19 Jahre.“

Name: Florian Lauber
Geburtsdatum: 29.03.1973

1. Das Geschtjierblatt kann seine 50. Ausgabe feiern. Auf welches Jubiläum kannst Du persönlich stolz sein oder welchem speziellen Anlass blickst Du mit Freude entgegen?

„Ein eigentliches Jubiläum ist schwierig anzugeben, aber ich bin leidenschaftlicher Jäger seit 1996. Vor ziemlich genau 10 Jahren an einem Dezembertag habe ich bei der Jagd in Brandenburg, Deutsch|land meinen ersten frei|leben|den Damhirsch erlegt. Der Treffer gelang mir erst nach einigen Anläufen über mehrere Tage und das machte es schon zu einem sehr speziellen Anlass für mich.“

Name: Lara Amacker
Geburtsdatum: 15.11.2011

1. Das Geschtjierblatt kann seine 50. Ausgabe feiern. Auf welches Jubiläum kannst Du persönlich stolz sein oder welchem speziellen Anlass blickst Du mit Freude entgegen?

„Ich bin jetzt schon seit dem Kindergarten als Plakatträgerin beim Tambouren- und Pfeiferverein Gestelnburg mit dabei und habe seitdem einige Oberwalliser- und Bezirksfeste des TPV miterleben dürfen. Also ich freue mich schon jetzt riesig auf das nächste Bezirksfest im September in Bürchen.“

 

Marcel Grob

2. Wenn Du das Wort „erfolgreich“ hörst, wer kommt Dir da in den Sinn?

„Ich habe in früheren Jahren meinem Namensvetter Karl Grob nachgeeifert. Er war langjähriger und legendärer Torhüter beim FC Zürich. Ich selbst habe auch Fussball gespielt und hütete zur selben Zeit mit grossem Eifer das Tor vom FC Bern. Einen weiteren Menschen, welchen ich sehr bewundere ist Bruno, unser Ge|schäfts|partner während der Zeit, als wir unsere Transportfirma führten. Er hat sich beim Verkauf der Firma sehr um das weitere Wohl|er|gehen der Mitarbeiter enga|giert. Ein super Mensch.“

3. Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spass?

„Als Lastwagen-Chauffeur schätzte ich den Kontakt zu den Kunden. Ich war in der ganzen Schweiz unter|wegs und liebte dieses Gefühl von Freiheit, als ich mit einem LKW unterwegs war. Danach als ich in Rente ging, habe ich fast mehr gearbeitet, als in den Berufsjahren zuvor. Unser Heim in Niedergesteln habe ich in Eigen|arbeit umgebaut und nun ist’s eigentlich ruhiger geworden. Irgendäswänn längets öppe denn.“

 

Geschtjier Frage: Wer ist für Dich der bzw. die humorvollste / lustigste Geschtjier(in)?

„Wir haben schon einige nette Dorfbewohner kennengelernt. Mit unserem Nachbarn dem Öigi (August Seiler) haben wir schon manchen Spass gehabt. Zwar setzen die Lacher teils verspätet ein, denn trotz all den Jahren, welche wir in Niedergesteln woh|nen, muss ich bei seinem Walliser Dialekt immer noch sehr gut hinhören, um alles zu ver|stehen.“

 

Florian Lauber

2. Wenn Du das Wort „erfolgreich“ hörst, wer kommt Dir da in den Sinn?

„Meine Ehefrau Mayya. Wir sind schon eine Weile zusammen und hegten den Wunsch, eine Familie zu gründen. Aus ärztlicher Sicht hiess es jedoch, dass unser Kinderwunsch unerfüllt bleiben werde. Wir haben dies so akzep|tiert und entgegen aller Erwar|tungen ist sie 15 Jahre später schwanger geworden und hat unseren Sohn Lenis zur Welt gebracht. Er ist jetzt 7 Jahre alt und unser Sonnenschein.“

3. Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spass?

„Ich habe grosses Glück und die Gelegenheit erhalten, meinen Traum zu verwirklichen. Momen|tan befinde ich mich in der Aus|bil|dung zum Lokführer bei der SBB. Der erste Teil der Ausbildung wird per Ende Dezember dieses Jahres abgeschlossen, danach werde ich zwei Jahre Berufs|erfah|rung sammeln und den zweiten Teil der Ausbildung in An|griff nehmen. Ich arbeite bei der Abteilung Cargo / Rangierbahnhof und vor allem die Dimensionen beeindrucken mich sehr. Wir rangieren mit Wagen von 2‘500 Tonnen.“

Geschtjier Frage: Wer ist für Dich der bzw. die humorvollste / lustigste Geschtjier(in)?

„Fabian Bregy usär Bixuschtrass (lacht). Eine langjährige Freund|schaft verbindet uns und wir  begeistern uns für das gleiche Hobby. Als Jagdkollegen sind wir oft zusammen unterwegs und auf Aus|lands|reisen teilten wir uns auch schon dasselbe Bett. Er ist ein flotter Kumpel und wir hatten schon manchen lustigen Moment zusammen.“

 

Lara Amacker

2. Wenn Du das Wort „erfolgreich“ hörst, wer kommt Dir da in den Sinn?

„Helene Fischer finde ich einfach cool. Sie macht so schöne Lieder und singt und tanzt einfach toll. Mein absolutes Lieblingslied ist „Atemlos durch die Nacht“. Ich wünschte mir, dass Papa mal mit mir an ein Helene Fischer Konzert geht, anstatt ans Rammstein Konzert zu fahren.“

3. Was macht Dir an Deinem Job (Schule) am meisten Spass?

„die Freizeit“ (wie aus der Kanone geschossen). Ich gehe gerne in die Religionsstunden von Gabriela. Mathe mache ich auch gerne, das gefällt mir recht gut. Turnen gefällt mir auch sehr. Aber die Pausen sind schon auch schön, wenn man mit den andern Kindern spielen kann.“

Geschtjier Frage: Wer ist für Dich der bzw. die humorvollste / lustigste Geschtjier(in)?

„Där Papa! Er nimmt mich überall hin mit und an den Tambouren- und Pfeifer-Festen haben wir es immer sehr lustig. Oder kann ich auch den Grosspapa Walti nen|nen? Er lässt sich immer so schön von mir frisieren und einmal habe ich ihn angerufen, um zu sagen, dass wir sicher einen toten Marder vor dem Haus haben. Da ist er schnell gekommen um zu schauen und ich rief ihm entgegen „verwitscht, April, April… da hat auch er gelacht.“

Vereine

Aus dem Kirchenchor

Text: Isidor Burkhardt, Efrem Kuonen (Kirchenchor) 
Foto: zVg

1

Foto: Die Jubilarinnen Marie-Madlen Amacker und Hildi Kalbermatter mit Prior James Kachappilly, Dirigent Manfred Bregy und dem Vorstand.

Am Josefstag durfte der Kirchen|chor zwei Jubiläen feiern. Hildi Kalbermatter ist 1963 in den Kirchenchor eingetreten und seit|her ununterbrochen dabei. Sie singt in der Alt Stimme mit und gehört zu jenen, die fast jedes Jahr 100 Prozent Probenbesuch er|rei|chen. Natürlich war die Jubilarin in den 55 Jahren als aktive Sängerin auch mehrere Jahre im Vorstand und hat wäh|rend die|ser Zeit das Amt als Kas|sierin gewis|senhaft er|le|digt. Als junge Sängerin im Chor, hat sie auch ih|ren zu|künf|ti|gen Mann in den Ve|rein mit|ge|nom|men. Mit so viel Jah|ren als Sän|gerin hat die Jubi|larin die offi|ziel|len Aus|zeich|nungen schon lan|ge er|hal|ten. Des|halb gab es Blu|men und einen herz|lichen App|laus.

Marie-Madlen Amacker ist 1993 in den Kirchenchor eingetreten. Sie war während 6 Jahren Vereins|präsi|dentin und gehört ebenfalls meistens zu den 100 Prozent Probenbesucherinnen. Für sie ist der Kirchenchor ein Glück|lich|macher, weil, wie sie sagt, das Singen Glückshormone her|vor|ruft. Marie-Madlen gehört zu jenen, die immer gut gelaunt sind. Vor 5 Jahren wurde sie zum Ehren- Aktivmitglied ernannt. Am Josefs|tag 2019 stand ein weiterer Schritt an. Marie-Madlen wurde für 25 Jahre als aktive Sängerin und damit für ihre aktive Mitarbeit im kirchlichen Leben, mit der Theo|duls|medaille des Bischofs von Sitten geehrt. Der Kirchenchor Niedergesteln gratuliert den bei|den Jubilarinnen noch einmal und hofft, dass sie uns noch lange treu bleiben.

Cäcilienfest des Dekanats West|lich Raron in Steg

"Heute ist unser Herz voll Musik"

Das war das Motto des dies|jährigen Cäcilienfestes des De|ka|nats Westlich Raron, das am 05. Mai 2019 in unserem Nach|bar|ort Steg stattfand. Der Kir|chen|chor Steg hat alles unter|nommen, den Chören des Deka|nats ein wunderbares Fest zu orga|nisieren.

Der Höhepunkt jedes Cä|cilien|festes ist die musikalische Um|rah|mung des Fest|gottes|dien|stes. Wenn hunderte Stim|men ge|mein|sam singen, ist das ein erhe|bendes Gefühl. Das ist der Lohn für die intensive Proben|arbeit während des Jahres. Mit der Auswahl der Festmesse hatte der Tagungs|dirigent, Rudi Ruppen, ein feines Händ|chen. Die an Negro Spirituals angelehnten vier|stim|migen Sätze liessen Er|innerun|gen an die Jugendzeit aufkommen. Manch einer und manch eine erinnerte sich noch an die gelben Negro-Spiritual-Büch|lein aus der Schulzeit oder aus der Jungwacht– und Blau|ring|zeit. Das intensive Proben während des Jahres hatte sich gelohnt. Danke Manfred für deine Hartnäckigkeit ;-). Am dies|jährigen Fron|leich|nams|gottes|dienst in der Turnhalle hat der Chor zum erste Mal Teile dieser Cäcilienmesse in Nieder|gesteln gesungen.

Nach der Messe verschob sich die Sängerschar zur Turnhalle von Steg, wo nach dem Apéro ein schmack|haftes Mittag|essen ser|viert wurde. Der Nach|mittag war dann ganz dem weltlichen Gesang gewidmet. In mehreren Konzert|blöcken unter|hielten die Chöre einzeln, aber auch in Chor|gruppen das Publikum. 

Der Kirchenchor Niedergesteln trat mit dem Lied "Abendstille in den Bergen" von Scellino Pecuniotti solo auf und auch mit der Chorgruppe des Priorats Nieder|gesteln-Steg-Hohtenn mit dem Gassenhauer "Auf das Leben" der Dorf|rocker konnten wir die Zu|hören|den bestens unterhalten.

3

Foto: Der Kirchenchor bei ihrem Soloauftritt.

Die heilige Cäcilia, Patronin der Kirchenmusik, wird nun bis zum nächsten Dekanatsfest in zwei Jahren in Unterbäch die Kirche von Steg schmücken.
Wenn nun jemand nach dem Lesen dieses Artikels den Wunsch verspürt, da möchte ich in zwei Jahren auch dabei sein – zögert nicht – die Verantwortlichen des Kirchenchors Niedergesteln, Man|fred Bregy, Isidor Burkhardt, Iris Bregy und Efrem Kuonen haben immer ein offenes Ohr für mögliche Neumitglieder. Zögert wirklich nicht – ihr seid bei uns willkommen!

 

TPV Gestelnburg

Text/Fotos: Sabrina Kummer (TPV) 

Oberwalliser Tambouren und Pfeiferfest in Erschmatt.

Vom 14.-16. Juni 2019 wurde in Erschmatt das 78. Oberwalliser Tam|bouren und Pfeiferfest durch|geführt. Die erfreulichsten Resul|tate an den Wettspielen er|ziel|ten Julian Zumoberhaus mit dem ausgezeichneten 2. Platz und Matteo Meister mit dem erfolg|reich|en 10. Platz. Beide haben einen Lor|beer|kranz e|rhal|ten. Sie starteten in der Kate|gorie Jung|tam|bouren T3J.

Die anderen Teilnehmer er|reich|ten folgende Resultate:

SoloDuo:
16. Rang: Hannah Imboden, Petra Kalbermatter, Leon Bayard

Jungtambouren T3J:
2. Rang: Julian Zumoberhaus
10. Rang: Matteo Meister
13. Rang: Lukas Rieder

Pfeifergruppen GN1:
32. Rang: High 5

Foto: Julian Zumoberhaus.
Foto: Julian Zumoberhaus.

Tambouren Gruppen GT:
10. Rang: Geschtilu 1
15. Rang: Geschtilu 3
19. Rang: Geschtilu 2

Allen Teilnehmern nochmals herz|liche Gratulation!

Am Sonntag stand neben dem Festakt ein weiterer Höhepunkt für unseren Verein auf dem Pro|gramm. Die Veteranenehrung: Fredy Amacker konnte die Veteranenmedaille für 30 Jahre in Empfang nehmen.

Foto: Matteo Meister.
Foto: Matteo Meister.
 

Suppentag 2019

Text/Fotos: Thomas Kalbermatter (Geschtjier-Chuchi) 

Am 17. März 2019 organisierte die Geschtjier-Chuchi bereits zum zwei|ten Mal erfolgreich den Sup|pen|tag in unserem Dorf. Unge|fähr 120 Dorfbewohner folgten der Einladung. Freiwillige Helfer der Kochgruppe 3 und 4, berei|teten eine wunderbare „Minäschtra“ zu. Der Frauen- und Mütterverein war wiederum für den Service und die Kantine zu|stän|dig. Merci.

Foto: Am Vorabend des Suppentages wurde gerüstet, was das Zeug hält.
Foto: Am Vorabend des Suppentages wurde gerüstet, was das Zeug hält.

Der Dank geht auch an alle, die einen Kuchen gebacken haben, an das Abwartsteam, an Migros Wallis für den Warengutschein, an un|se|ren Weinlieferanten der er|neut den Wein „gesponsert“ hat und vor allem natürlich an euch, liebe Geschtjierinnen und Gesch|tjier, für die grosszügigen Spen|den. Wir konnten einen Rein|erlös von CHF 3'000.00 erzielen. Dieser wurde hälftig der Stiftung „Nachbar in Not“ und „Tandem 91“ überwiesen. Die Geschtjier-Chuchi ist bestrebt, den Reinerlös an karitative oder zivile Orga|nisa|tionen zu spenden, welche mit möglichst wenig Ver|wal|tungs|aufwand auskommen und das Geld fast voll|um|fänglich den Hilfs|bedürftigen zu Gute kommt.

Foto: Schön gedeckte Turnhalle wartet auf die Geschtjierinnen und Geschtjier.
Foto: Schön gedeckte Turnhalle wartet auf die Geschtjierinnen und Geschtjier.
 

Neues aus dem Jugend|verein

Text: Christian Dini (Redaktion)
Foto: Daniela Dini

WhatsApp Image 2019-06-10 at 12.58.06

Foto vlnr.: Katharina Kalbermatter, Melissa Liechti, Ana Macedo und Svenja Kalbermatter.

Am 10. Juni 2019 fand der alljährliche Pfingstbrunch des Jugendvereines statt. Zur Unterhaltung der jün|geren Gäste hat die Gemeinde ein Karussell und eine Hüpfburg bereitgestellt. Trotz schlechter Wit|terung ist der Pfingstbrunch in diesem Jahr von einer grossen Zahl an Geschtjierinnen und Gescht|jiern besucht worden. Der Jugend|verein konnte viele freiwillige Helfer mobilisieren, um der Geschtjier Bevölkerung einen ange|neh|men Brunch zu bereiten. Wie immer musste für Speisen kein Geld ausgegeben werden.

Diese wurden kostenlos ange|boten. Einzig der Alkohol musste bezahlt werden. Den Gesch|tjierinnen und Geschtjiern stand es frei, den Jugendverein mit|tels Kollekte zu unterstützen. Der Jugendverein zeigt sich positiv überrascht bezüglich der Be|sucher|zahlen. Wegen der schlechten Witterung habe man nicht mit so vielen Besuchern gerechnet. Dies zeigt, dass die Bevölkerung von Niedergesteln den Pfingstbrunch noch immer schätzt und gerne unterstützt. Man habe im Vorfeld wohl zu viel eingekauft, so der Präsident Andrea Burkard. Überschüssige Speisen und Getränke wurden auf die Mitglieder des Jugendvereines und die restlichen Besucher verteilt. Der Jugendverein konnte sich über unzählige positive Rückmeldungen der Gesch|tjierinnen und Geschtjier freuen. An dieser Stelle ist ein grosses "Danke!" angebracht. Sowohl für den Jugendverein, als auch für die Besucher.

Neben dieser positiven Nachricht hat sich vor einigen Monaten leider ein weniger erfreuliches Ereignis bemerkbar gemacht. Im Jugend|lokal hat sich das Problem als Hiobs|botschaft seit geraumer Zeit ange|kündigt. Aufgrund eines ge|bro|chenen Deckenbinders hängt die Decke quasi durch. Zunächst hatte man provisorische Stützen unter der Decke postiert, um eine Katastrophe zu ver|hin|dern. Da dies auf lange Sicht nicht ausreicht, um einem Einsturz ent|gegen|zu|wirken, musste das Jugendlokal bis auf weiteres ge|schlos|sen werden. An der Eingangstür wurden ent|sprech|ende Warn|hin|weise ange|schlagen. An dieser Stelle gehört eine allgemeine Warnung: Im Jugendlokal herrscht absolutes Betretungsverbot! Die verant|wort|lichen Stellen sind informiert worden. Momentan lässt sich kein genaues Öffnungs|datum fest|le|gen. Sicher ist aber, dass das Jugend|lokal bis mindestens Herbst 2019 ge|schlos|sen bleibt.

 

Zum Jubiläum ein Ritterbrot

Text/Fotos: Jvan Bregy (Redaktion)

1

Foto: IG - Geschtjier-Holzofubrot.

Am Samstag, 13. April 2019 roch es im geschichtsträchtigen alten Dorf|teil im Ritterdorf nach frisch|em Brot. Das Team IG-Gesch|tjier-Holz|ofu|brot und drei Bäcker|lehr|linge haben zum Jubi|läums|back|tag geladen. Der tradi|tio|nelle Backtag in Nieder|gesteln konnte in diesem Jahr in der 10. Auflage durch|ge|führt werden. Backen wie anno dazu|mal, ohne die Hilfsmittel von Masch|inen und Strom, war wie|der|um das Motto der IG. Der alte noch funk|tions|tüch|tige Back|ofen im Wefa-Hüs wurde vom Feuer|mei|ster bereits drei Tage zu|vor an|ge|heizt und erwärmt. In vier Back|gän|gen back|ten die 18 Mit|glie|der der IG und die drei Bäcker|lehr|linge am Samstag die 120 Gesch|tjier-Holz|ofu|brote und 60 Ritter|brote.

Extra für die Jubiläumsausgabe und zugleich für eine VA (Vertiefungsarbeit zum Ab|schluss|lehr|jahr) rezeptierten die drei Bäcker|lehr|linge, Yannic Bregy von der Bäckerei Zuber in Stalden und IG Mitglied, Chiara Schorner von der Bäckerei Biner in Zermatt und Loris Simone von der Bäckerei Moreillon in Siders, das Ritterbrot. Die Bevölkerung von und um Niedergesteln hatten vor dem Backtag die Möglichkeit, die selbst|gemach|ten Brotlaibe im Dorf|laden zu bestellen. Und es herrschte sehr grosse Nachfrage: sämtliche Brote waren bereits im Vor|verkauf reserviert worden.

 

Foto vlnr.: Loris Simone, Chiara Schorner und Yannic Bregy.
Foto vlnr.: Loris Simone, Chiara Schorner und Yannic Bregy.

Mit einem feinen Mittagessen, das auf der Trächa in der alten Wefa-Hüs Küche zubereitet wurde, sowie nach getaner Arbeit der Ausklangsabusitz, stimmte das Team für das Weitermachen einer alten Tradition in Niedergesteln wiederum zu. Somit geht es im nächsten Jahr in die nächste Runde.

Der Verantwortliche der IG Gesch|tjier-Holzofubrot, Thomas Kalber|matter (1973) war mit dem Ablauf und der Teilnahme der Interes|sierten sehr zufrieden. Stolz war er auch auf die gelungenen innovativen Ritterbrote von den drei Lehrlingen. Diese Zusammen|arbeit hat wiederum ge|zeigt, dass diese alte Tradition für den Bäcker|beruf und für das Dorf|leben sehr inte|res|sant sein kann.

Die IG – Geschtjier-Holzofubrot

Im Backofen vom Wefa-Hüs wurden schon vor der Gründung der IG mehrmals an speziellen Anlässen wie Dorffeste, Kultur|tage Roggenbrote ge|back|en. Da die Brote im Dorf auf ein sehr grosses Echo stiessen, kam die Idee auf, mehr Brote im Wefa-Hüs zu backen. Am 17. November 2009 wurde die IG Gesch|tjier-Holz|ofu|brot von der dama|ligen Kultur|kom|mission ins Leben ge|rufen. Der erste Backtag der IG fand im April 2010 statt. Der heutige Präsident Thomas Kal|ber|matter (1973) übernahm vor 10 Jahren als erster Präsident das Präsidium. Das IG-Team besteht aus 15 – 20 inte|res|sierten Mitgliedern. Ziel ist es, einmal im Jahr Holz|ofu|brote im Backofen vom Wefa-Hüs nach alter Tradition her|zu|stellen.

Schtächu

Text: Manuela Imstepf (Redaktion)
Foto: zVg

Am 07. April 2019 erreichte „Tina“ von Manuela und Peter Imstepf beim Ringkuhkampf im Goler in der Kategorie 2 den 2. Rang.

Foto: Tina - Peter und Manuela Imstepf.
Foto: Tina - Peter und Manuela Imstepf.

Am Vifra-Stechfest vom 22. April 2019 holte sich „Candice“ von Simon Karlen den 7. Rang bei den Zweitmelken.

Foto: Candice - Simon, Laura, Saskia und Anna Karlen.
Foto: Candice - Simon, Laura, Saskia und Anna Karlen.

„Marissa“ von Simon Karlen erkämpfte sich beim Nationalen Finale vom 05. Mai 2019 in Aproz den 7. Rang in der 2. Kategorie.

Foto: Marissa - Pascal Karlen, Simon Karlen, Saskia Karlen und Sandro Hartmann.
Foto: Marissa - Pascal Karlen, Simon Karlen, Saskia Karlen und Sandro Hartmann.
 

Investitionen erforderlich

Text/Foto: Martin Kalbermatter (Haus der Generationen)

Gampel-Bratsch: Am 1. Mai 2019 hielt der Verein Haus der Gene|ra|tio|nen St. Anna in der Bur|ger|stube in Gam|pel die dies|jäh|rige GV ab. In|ves|titio|nen in Boden|käufe, Auf|stock|ung des West-/|Ost|trak|tes und ein An|bau im Nor|den sind in den kom|men|den Jah|ren not|wen|dig.

Neben dem Präfekten des Zehn|den West|lich Raron, ver|schie|denen Be|hör|den|mit|glie|dern der Gemein|den Raron, Nieder|gesteln, Steg-Hohtenn und Gampel-Bratsch sowie den Mitar|bei|tenden nah|men auch zahl|reiche Inte|res|sierte aus der Region teil.

Der Bereich APH und derjenige der Kita waren und sind gut belegt. Phasenweise waren es 19 Betagte aus den Gründergemeinden und 10 Betagte aus dem restlichen Oberwallis, die nicht auf|ge|nom|men werden konnten. Diese Situa|tion ist für Betagte und ihre Familien schwer zu ertragen und erfordert neue Lösungen. Wohn|raum für betreu|tes Wohnen und für die Tages|betreu|ung ist dringend notwendig. 72 betagte Mitmenschen, davon 51 aus den Gründergemeinden und 21 aus dem restlichen Oberwallis wurden in den Lang|zeit|bet|ten betreut. Zu|sätz|lich waren 11 Personen Kurz|zeit|auf|ent|halter. 2 Personen be|nütz|ten das be|steh|ende An|ge|bot für die Tages|be|treu|ung. Die durch|schnitt|liche Auf|ent|halts|dauer betrug 3 Jahre und 45 Tage. Die Zahl der betreuten Kinder in der familien|ergän|zenden Kinder|betreu|ung während des Jahres 2018 betrug in der Abteilung Säug|lings|krippe (22), Kinder|krippe /Klein|kinder (51), Vor- und Nach|schul|be|treu|ung (20), Mittag|tisch in Steg (18) und in Raron (20).

Bauliche Investitionen:

Bedürfnissen für zusätzliche Räum|lich|keiten sind un|be|dingt nach|zu|kommen. Es handelt sich um 7 Einzel|zimmer für die Lang|zeit|pflege. Diese ersetzen beste|hende Doppel|zimmer. Letz|tere werden in Einzel|zimmer um|funk|tioniert. Weiter braucht es Wohn|raum für das betreute Wohnen. Dieser kommt unter anderem Personen zu|gute, die noch über eine grosse Auto|nomie verfügen (BESA 1 und 2). Das Angebot für die Tages|betreu|ung soll wesentlich erweitert werden. 6 Arbeits|zimmer für das Personal, Lager|räume und zusätz|lichen Raum|bedarf für die Lingerie sind ebenfalls er|forder|lich. Die planer|ische Um|setzung und die Finan|zierung wird zur|zeit ge|prüft und sollte früh|estens an der GV 2020 vor|ge|legt werden.

Strategische Ziele: Der Ve|reins|vorstand hat sich fünf strate|gische Ziele gesetzt:

  • Aufstockung, Anbau und Erwerb zusätzlicher Bauparzellen. Lei|tung Konrad Martig, Vize|präsi|dent Haus der Gene|ratio|nen St. Anna.
  • Zufriedenheitsabklärung bei Be|woh|nern, Angehörigen und El|tern der Kita Kin|der. Leitung Michaela Schnyder, Bereichs|lei|terin Finanzen und Ad|mini|stra|tion.
  • Mitarbeitergespräche zur Füh|rung und Personal|ent|wick|lung. Leitung Edith Schwery, Be|reichs|lei|terin Betreu|ung und Pflege.
  • Informatisierung der ver|bind|lichen Rechts|mittel. Leitung Martin Kalbermatter, Direk|tor.
  • Behandlung der verbindlichen Rechts|mittel mit den Mit|ar|bei|tenden. Leitung Daniela Im|boden, Bereichsleiterin Kita.

Die diesbezüglichen Arbeiten sind in vollem Gange. Der Vorstand wird periodisch über den Verlauf informiert und validiert die verschiedenen Etappen.

Der Präfekt des Bezirkes Westlich Raron Beda Theler lobte die Arbeit, die im Hause der Generationen geleistet wurde. Er erwähnte die wertvolle Idee, dass in dieser Institution am Lonzastrand ver|schie|dene Alterskategorien be|treut werden. Er unterstrich die Bedeutung des Hauses der Gene|ratio|nen St. Anna, fernab von den grossen Zentren. In seinem Schlusswort dankte der Gemeinde|präsident von Gampel-Bratsch, German Gruber dem Verein und insbesondere den Mit|arbeitenden für die vorzügliche Arbeit. Zudem stellte er wichtige Investitionen der Gemeinde Gampel-Bratsch für die kom|men|den Jahre vor und nach|haltige Marken|zeichen der Gast|geber|gemeinde.

Foto: Martin Kalbermatter (Direktor) und Fridolin Imboden (Vorstandsmitglied)
Foto: Martin Kalbermatter (Direktor) und Fridolin Imboden (Vorstandsmitglied)
 

Ritterspiele in Niedergesteln

Text/Fotos: Esther Labarile (Damenturnverein) 

Am 25. Mai 2019 organisierten wir vom Damenturnverein Nieder|gesteln den diesjährigen Jugend|plausch|tag unter dem Motto: „RITTERSPIELE“. Trotz sehr schlechter Wetterprognosen war uns Petrus gut gesinnt und nur 2 x wurden wir ganz kurz mit einem kleinen Schauer „gesegnet“, dies hat aber unsere gute Laune nicht getrübt. 350 Kinder und Jugend|liche der Turnvereine von PolySport Wallis sowie Mitglieder des Behindertensport Oberwallis haben sich angemeldet und daran teil|genom|men. In 6 verschiedenen Kate|gorien wurden bei 11 Posten um Punkte gekämpft. Die zahlreichen HelferInnen in den Ritter|kleidern erklärten immer wieder die Spiele und haben an diesem Tag tolle Arbeit geleistet. Sie mussten die Punkte beim Ritter|schatz zusammenzählen, Zeit stoppen, ab und zu motivieren und als Schiedsrichter immer fair bleiben. Unter dem Namen „Ritter|kelch“ wurde Wasser von einem Kelch zum nächsten gekippt, um so den Eimer möglichst voll zu bekommen. 

Foto: Spiel "Ritterkelch".
Foto: Spiel "Ritterkelch".

Beim Spiel „Ritterrüstung“ sollten die Teilnehmer „zu Pferde“ in kurzer Zeit alle Kleidungsstücke holen und anziehen. Im Pfarrei|garten wurden die kor|rek|ten Antworten beim Ritter|quiz mit Punkten belohnt. Je 5 Pokerchips durfte jede(r) beim Riedi|platz aus dem Sack fischen und somit wieder Punkte auf sein Konto schreiben lassen. Dann galt es beim Bogen|schies|sen (oder Dart) genau die Mitte zu treffen, auch beim Ritter|glück sollten die Huf|eisen in den Reifen mit der höch|sten Punkt|zahl landen, ebenso war eine gute Treffer|quote beim Ritter|wurf (Büchsen|werfen) gefragt. Socken auf|hängen, Slalom laufen, Sack|hüpfen und über die Wippe balan|cieren gehörten ebenso zum Reper|toire, wie der Auf|stieg auf die Burg. Hier konnten Extra-Ritter|punkte geholt werden und wer beim Sugus-Ziehen Glück hatte, erhielt zusätz|lich noch einen Spezial|preis. Hätten wir an diesem Tag ein Dreh|kreuz bei der Burg montiert, wären am Abend sicher fast 500 Zähler notiert ge|wesen. 

Foto: Dance-Fever-Event.
Foto: Dance-Fever-Event.

Sabin hat mit ihrem Flash|mob, der erstmals um 11.00 Uhr und dann zu jeder vollen Stunde durch|geführt wurde, sofort die Herzen der Kinder er|obert und bald waren viele vom Tanz|fieber infiziert und be|weg|ten sich wie sie zur Musik. Wir hatten auch einen Mas|seur vor Ort. Angelo massierte je nach Wunsch Rücken, Arme und - oder Beine. Beim Dance-Fever-Event, der um 15.00 statt|fand, tanz|ten dann 8 Grup|pen (73 Mädchen und Buben) und die Zu|schauer sahen diverse Tanz|stile, von Jazz über Hip-Hop bis Break|dance war alles dabei. 

Foto: Der Speakertisch.
Foto: Der Speakertisch.

Kurz nach 16.00 Uhr führten wir dann die Preisverteilung durch und bei jeder Kategorie konnten sich die ersten 3 Gruppen die Medaillen auf dem Podest ab|holen. Zudem erhielt jeder Teil|nehmer eine Tasche mit Inhalt als Erin|nerung. Fotos und Rang|listen unter "www.polysport-wallis.ch". 

Foto: Spiel "Ritterrüstung".
Foto: Spiel "Ritterrüstung".

Die kochen|den Männer hatten den ganzen Tag alle Hände voll zu tun und bis 15:00 Uhr 590 Mahl|zeiten ge|kocht und serviert. Dank der Hilfe von zahl|reichen Frauen aus dem Dorf war das Kuchen|buffet mit vielen verschie|denen schmack|haften Back|waren reich be|stückt. Auch den zahl|reichen Helfern in der Kantine wurde es nie langweilig. Einen herz|lichen Dank allen Spon|soren, der Gemein|de für die Loka|litäten, den Mit|gliedern des Sama|riter|vereins, allen Helfern bei den Spielen und in der Kantine, am Glace|stand, den kochen|den Männern, Kuchen|bäckerInnen, Flash|mob-Sabin, den Her|ren vom Park|dienst, der Stif|tung Castel|lione für die Kleider, dem Masseur, unserem Gemeinde|arbeiter Jvan, allen die am Freitag beim Auf|stel|len und am Samstag nach 17:00 Uhr beim Auf- bzw. Ab|räumen gehol|fen haben. Natürlich auch meinen Kolle|gin|nen vom Poly|Sport-Vorstand, die mir immer mit Rat und Tat zur Seite standen, der Ehren|präsi|dentin Esther Schwester|mann, sowie den Frauen vom Rechnungs|büro, Info|stand und Bar|bara für die vielen tollen Fotos. Viele Kompli|mente haben auch die beiden Speaker|innen erhal|ten. Sie haben ihren Job bravourös gemeistert. MERCI meinen Frauen vom OK, Eveline, Christine, Hedy, Sandra, Daniela und Annamarie, die alle im Vorfeld schon sehr viel Arbeit er|ledigt haben und auch an diesen beiden Tagen voll im Ein|satz waren. Unser Ziel war es, den Teil|nehm|ern einen schönen Tag mit tollen Spie|len zu bieten und unser schmuckes Dorf zu präsen|tieren. Viele der Anwe|senden waren vor diesem Anlass wohl noch nie auf der Burg, dem Riedi|platz oder im Pfarrei|garten von Nieder|gesteln. Ich hoffe sehr, dass wir dies erreicht haben. Unten eine Mail, die ich im Anschluss an die Spiele erhalten habe und so gerne an alle Betei|ligten weiter|geben möchte.

Foto: Die Preisverleihung.
Foto: Die Preisverleihung.

Esther Labarile-Bregy, OK-Präsi|dentin Jugend|plauschtag 2019

Danke Esther, Unsere Kinder hatten riesen Spass. Die Spiele waren super toll. Vor allem der Posten auf der Burg war spitze (tolle Idee). Bei uns haben sich alle be|dankt und es hat allen ge|fal|len. Die Organi|sation war perfekt. Nirgends musste man lange anstehen, obwohl sich die Betreuer sehr viel Zeit genom|men haben, alles gut zu erklären und sogar etwas zu "pläuscheln" mit den Kindern. Gib doch noch ein GROS|SES DANKE an deine OK Kolle|gen und alle Helfer weiter. Vielen Dank Sabine und die gan|zen Termer, Gross und Klein. 

Dorfladen

Aktionen Dorfladen

Donnerstag 05. September bis Samstag 07. September 2019

(nur solange Vorrat!)

IMG_1895

Cardinal + Feldschlösschen Bier

10 x 33 cl

CHF 9.95
statt CHF 13.50

IMG_1903

Voll- und Drinkmilch

1 l

CHF 1.25
statt CHF 1.55

IMG_1901

Coca-Cola

Six Pack 1.5 l

CHF 8.95
statt CHF 14.40

 
IMG_1897

Feinkristallzucker

1 kg

CHF 1.00
statt CHF 1.30

P1000645

Fontal Schweiz

1 kg

CHF 10.50
statt CHF 14.50

P1000641

Incarom

2x 275 g

CHF 9.95
statt CHF 13.50

 
imagesC60NERBH

IMG_1899

Findus Fish Sticks

15er Pack

CHF 4.95
statt CHF 6.50

Jeden Mittwoch ab 10:00 Uhr Hauslieferdienst in Nieder|ges|teln. 
Bestellungen werden bis 10:00 Uhr entgegengenommen unter Tel.-Nr. 027 934 26 18. 

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten

Gemeindebüro

Tel.: 027 934 19 12
Fax: 027 934 29 06
E-Mail: info@niedergesteln.ch
Internet: www.niedergesteln.ch
Montag bis Donnerstag: von 09.00 - 11.30 Uhr
Donnerstag: von 14.00 - 18.00 Uhr

Registerhalterbüro

Mittwoch: von 09.00 - 11.30 Uhr
jeden zweiten Donnerstag von 14.00 - 18.00 Uhr

Dorfladen Niedergesteln

Tel.: 027 934 26 18
Fax: 027 934 33 40

Montag / Donnerstag:
08.00 - 12.00 Uhr

Dienstag, Mittwoch und Freitag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 18.00 Uhr

Samstag:
8.00 - 12.00 / 14.00 - 16.00 Uhr

 

Post

Postbüro Raron-Niedergesteln

Tel.: 058 454 26 12
Fax: 058 667 37 22
E-Mail: 394200@post.ch
Internet: www.post.ch

Montag- Freitag:
8.15 - 11.00 / 14.30 - 18.00 Uhr
Samstag:
8.15 - 10.30 Uhr
Schalterschluss vor Feiertag 16.00 Uhr

Tourismus

Lötschberg-Region
Postfach 4, Bahnhofstrasse 16
CH-3942 Raron

Tel.: 027 934 31 00
E-Mail: info@loetschberg-region.ch
Internet: www.loetschberg-region.ch

Büro-Öffnungszeiten
Montag     08.30 – 11.30 / 14.00 – 16.00 Uhr 
Dienstag bis Freitag
08.30 – 11.30 Uhr (Juni – Oktober)