Gemeinde Niedergesteln
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Die Süene

12.1 Ladusüe

Fassung

(Pfr. Jos. Indermitte) Die Ladusüe wird unterhalb des Chiemattbodu am Fuss des Joligletschers gefasst. Etwa 100 m oberhalb der Jolialphütte geht die Ladusüe durch Felsen. Weil die Chännel durch Unwetter und Rüfen oft beschädigt wurden, hat man dort teilweise den Felsen ausgehauen, so dass das kostbare Nass ungehinderter durchfliessen kann.

Gäljinu

(Pfr. Jos. Indermitte) Bei den Gäljinu bekommt die Ladusüe Zuzug aus dem Seetal, man spricht vam innru und vam üssru Wasser. Das Innra soll besser sein zur Bewässerung, weil es Gletscherwasser ist. Der Reub ist tatsächlich blättriger und zu mähen fast wie Salat. Das Üssra aber fördert die Alchu, für die der Mäder eine besondere Wetzi brauche oder den richtigen Zug kennen müsse.

Spielbielboden

(Pfr. Jos. Indermitte) Nachdem die Ladusuon ob Mattachru den Rank genommen hat, kommt sie zum Spielbielboden, unterhalb der Alphütte und der Stallung, wo es vor Jahren gegeistert haben soll, bis Pfarrer Weissen seinen frommen Segen auf das nächtliche Poltern wie einen Bannstrahl geworfen hatte. Seither ist es unter den würzigen Lärchen wieder ruhiger geworden. Gemächlich murmelt die Ladusuon und zeigt sich beim Märetschji den Ladnern in stolzer Pracht.

Cheer

(Pfr. Jos. Indermitte) Der Cheer ist genau eingeteilt. In 12 Tagen ist der Cheer um und es kann wieder angefangen werden. Im Ganzen gibt es 10 – 14 Cheere, bis der Sommer aus ist. Die Schattenberger necken dann etwa die von der Sonnenseite und sagen, diese hören mit dem Wässern am Sylvester auf und fangen an Neujahr wieder an. Das ist natürlich eine masslose und ungeheuerliche Übertreibung. In Laden ist auch der Härpfilcheer an der Tagesordnung. Er kann 1-3 Tage dauern. Wenn einer heute den 9. Cheer hat, kann er denselben erst nach den 1-3 Tagen weiter führen. Man sagt dann, der Cheer oder das Wasser habe sich gelängst. Das gleiche gilt in Hohtenn auch für den Räbucheer. Sowohl das Härpfilwässern wie das von den Reben muss verstanden sein. Es muss zart hineingeschlagen werden, wenn man nicht will, dass der halbe Berg weggeschwemmt wird.

12.2 Tatz- und Gieschsüe

Wasserrecht

Das Wasserrecht gehört zu 10/27 Hohtenn und zu 17/27 Niedergesteln. Die Suon verläuft vom Jolibach nach Westen.

Fassung

Die Tatz- / Gieschsüe wird nicht weit von der Alphütte im Jolibach gefasst. Direkt oberhalb der Jolialphütte geht sie ruhig dahin, deckt dem Alppersonal den Bedarf, und dient den damals 36 gerandeten Kühen samt Stier zur willkommenen Tränke.

1793 Unglück

Im Jahr 1793 verunglückten bei Sanierungsarbeiten Hans Bregy und Johann Josef Bregy tödlich. Im Felsen ist ein Kreuz und die Jahrzahl eingetragen.

Prag

(Pfr. Jos. Indermitte) Besonders wenn das Vieh von Prag zurückkommt, wo zwar saftiges Gras ist, aber kein Wasser, ist es sehr durstig, und säuft die halbe Wasserleitung aus, aber für Nachschub ist gesorgt. Prag war eine Zeitlang zwischen den beiden Gemeinden Raron und Niedergesteln strittig. Eine eingesetzte Kommission hat dann gemarcht und die Angelegenheit soll in Ordnung gebracht worden sein. Prag ist überhaupt ein wunderbarer Ausblickspunkt, wo man früher gefunkt hat von dort bis in den Rohrberg ob Gamsen und Westen bis Leuk und Siders.

Bewässerung

(Pfr. Jos. Indermitte) Die Tatzsüe wird von den zum Teil hübschen Matten in Tatz mit offenen Armen aufgenommen und rinnt dann zär Wänd das Tobel hinunter bis ins Giesch, wo sie von ihrem Überfluss den dortigen Wiesen liebevoll mitteilt.

Gieschsüe

(Pfr. Jos. Indermitte) Die Gieschsüe, ursprünglich Tatzsüe, hat dort eine vielfältige Aufgabe, sie begiesst das ehemalige Gut des Priors von Niedergesteln, das heute noch den Namen „auf der Herrschaft“ hat.

Sanierung 2003

Der Verteiler der Tatz- / Gieschsüe, die Gieschsüe entlang dem Luegilchin, die Fassung der Brägjieru und das Teilstück Hohtenn wurden im Jahr 2003 saniert. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 180'000.-. Die Aufwendungen wurden vom Kanton Wallis, dem Bund, dem Fonds Landschaft Schweiz und den Gemeinden Hohtenn und Niedergesteln übernommen.

12.3 Stägeru oder Stägärraz

Die Stägeru, auch Stägärraz genannt, wurde bereits 1572 erwähnt. Die Suon verläuft vom Jolibach nach Westen.

Vor dieser Zeit war die Altnerusuon in Betrieb für die Güter am Gestelberg. Sie geht zurück auf das Jahr 1000 und wurde an der Lonza beim Fahracher gefasst.

 

Wasserrecht

Das Wasserrecht gehört zu 8/17 Hohtenn und zu 9/17 Niedergesteln.

Fassung

Die Fassung der Stägeru und der Lüegjeru ist 400 m ob dem Gestelndorf aus dem urzeitlich anmutenden Jolibach. Im Jahr 2001 musste die Fassung neu in den Fels gesprengt werden, da sie vom wilden Jolibach weggerissen wurde.

Stollen

Von der Fassung fliesst das Wasser durch einen in den Fels gehauenen 50 m langen Stollen, der eine Höhe von ca. 2,5 m hat. Er dient auch als Zugang zur Fassung. Nach dem Stollen wird das Wasser getrennt in die Stägeru und die Lüegjeru.

Lauf bis zur Lüegjeru

(Pfr. Jos. Indermitte) Friedlich läuft die Stägeru dem Westen entgegen und begegnet bei der Lüegjeru dem Tobel, das im oberen Mallich und der schönen Chummu den Anfang nimmt, und in gewissen Jahren eine gehörige Lawine loslässt bis hinunter ans Galdi.

Weiter nach Hohtenn

(Pfr. Jos. Indermitte) Unter der Bine bei der Fuchsegge begrüsst die Stägeru die ersten Reben. Die Stägeru muss jetzt hier bei der Ladenstrasse vorbei, sie sagt dem Dorf Hohtenn guten Tag und gibt den letzten Gütern am Hohtenner- oder Gestelnberg ihre Visitenkarte ab.

Sanierung 1999

Die Stägeru und die Lüegjeru wurden 1998 total saniert. Die Plastikrohre wurden entfernt, die alten Trockensteinmauerwerke und Tretschborde erneuert und die Entsander neu erstellt. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 180'000.-. Die Aufwendungen wurden vom Kanton Wallis, dem Bund, dem Fonds Landschaft Schweiz und den Gemeinden Hohtenn und Niedergesteln übernommen.

12.4 Lüegjeru

Die Lüegjeru wurde bereits 1522 erwähnt. Im Lüegilchi ist in einem Felsen bei der Suon die Jahrzahl 1684 eingemeisselt. Die Suon verläuft vom Jolibach nach Westen.

 

Wasserrecht

Das Wasserrecht gehört zu 8/17 Hohtenn und zu 9/17 Niedergesteln.

Fassung

Bis ins Jahr 1999 hatte die Lüegjeru eine eigene schwierige Fassung im Jolitobel. Im Jahr 2000 wurde diese aufgegeben. Nun wird die Lüegjeru nach dem Fassungsstollen der Stägeru von dieser gespiesen.

Schutzfunktion

Die Lüegjeru läuft 100m unterhalb der Stägeru. Diese zwei Suonen haben für das Dorf Niedergesteln eine wichtige Schutzfunktion. Einerseits wachsen entlang dieser Suonen zwei grüne Bänder im sonst trockenen Hang und anderseits dienen sie wie Regenrinnen bei starken Niederschlägen.

Lüegjeru

(Pfr. Jos. Indermitte) Bei den Lüegjeru macht sie den ersten Halt, von welchem Gut sie auch den Namen hat. Sie bewässert die wenigen, aber hübschen Wiesen daselbst.

Weiter nach Westen

(Pfr. Jos. Indermitte) Weiter westlich beglückt die Lüegjeru mit ihrem Nass die Gütlein herunter gegen die Leuwinen mit den Namen Stelli, Träbi, Ägärdu, Provinu, Wigarten usw. Einer der letzten Ausläufer dieser Suon ist der Gurru. Am Fusse des Gurru ist ein Gehölz, das dem mannigfachsten Geflügel und Getier Unterschlupf gewährt.

 

Sanierung 1999

Die Stägeru und die Lüegjeru wurden 1998 total saniert. Die Plastikrohre wurden entfernt, die alten Trockensteinmauerwerke und Tretschborde erneuert und die Entsander neu erstellt. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 180'000.-. Die Aufwendungen wurden vom Kanton Wallis, dem Bund, dem Fonds Landschaft Schweiz und den Gemeinden Hohtenn und Niedergesteln übernommen.

12.5 Die Sandwasserleita

Wie es ihr Name sagt, bringt diese Wasserleitung viel Sand auf die Grundgüter von Niedergesteln.

Fassung

Die Sandwasserleita wird am Fusse der Jolischlucht direkt beim Dorf Niedergesteln gefasst.

Wege der Sandwasserleita

Die Suon verläuft einerseits in Rohren durch das Dorf zu den Gütern im Grund und anderseits in Rohren über den Jolibach nach Westen zu den Gütern auf den Sänder.

12.6 Brägjeru- und Thelsüe

Die Brägjeru- und die Thelsüe wurde bereits 1522 erwähnt. Die Suon verläuft vom Jolibach nach Osten.

 

Fassung

Die Brägjeru- und die Thelsüe werden nicht weit unter dem Jolistafel gefasst und laufen unter dem mächtigen Bragrand ihrem Ziele zu.

Verteiler

(Pfr. Jos. Indermitte) Oberhalb des Brägji ist der Verteiler. Für die Thelsüe wurde nur so viel Wasser zugeteilt, als ein Ei auf dem Chännel rollen konnte. So kostbar war das Wasser! Der Verteiler regelte das Quantum für jede Suon, und weil bekanntlich das Hemd näher ist als der Rock, wird die Thelsüe ihren Teil nur mit dem Eimass, das man sonst wohl nirgends findet, bekommen haben. Ob das Eiwasser für den Ritziboden und die Gertschenmatten ob der Rarnerchummu gelangt hat, steht freilich auf einem anderen Blatt.

Sanierung 2000

Die Brägjeru wurde 2000 total saniert, die alten Trockensteinmauerwerke und Tretschborde wurden erneuert, die Plastikrohre entfernt und wieder durch die ursprünglichen Holzkännel ersetzt. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 220'000.-. Die Aufwendungen wurden vom Kanton Wallis, dem Bund, dem Fonds Landschaft Schweiz und der Gemeinde Niedergesteln übernommen.

12.7 Die Grossi

Die Grossi wurde erstmals 1654 erwähnt.

 

Wasserrechte

Die Grossi zählt heute noch 10 Kehre für Niedergesteln und 4 Kehre für Raron. In Raron werden die Kehre nicht mehr genutzt. Sie verläuft vom Jolibach Richtung Osten.

 

Fassung

Die Schepfi der Grossi wird in der Chäla am Jolibach gefasst. Die Fassung wird oft von Geröll und Schutt durch den wilden Jolibach verschüttet.

Chinegga Wanderweg

Auf dem Teilstück Chinegga bis zum Triestbord verläuft auf dem Suonbord der Grossi der bekannte Höhenwanderweg „Lötschberg-Südrampe“. Auf dieser Wanderung erhält man einen Einblick in die Tiefen der wilden Jolischlucht.

Abschlacht

Auf dem Trieschbord kann die Grossi zurück in den Jolibach geschlagen werden. Früher mündete dieser Rücklauf zwischen der Stägeru- und der Lüegjerufassung in den Jolibach, so dass dieses Wasser der Lüegjeru zur Verfügung stand.

Weiter nach Osten

Die Grossi verläuft entlang den Halten bis zu den Wasserleiten. Über den Hochflüerüss nach dem Weiler Wasserleite gelangt das Wasser der Grossi in die Talebene.

Sanierung 2001 - 2002

Die Grossi wurde in den Jahren 2001 und 2002 total saniert. Die alten Trockensteinmauerwerke und Tretschborde wurden erneuert. Die Kosten beliefen sich auf Fr. 200'000.-. Die Aufwendungen wurden vom Kanton Wallis, dem Bund, dem Fonds Landschaft Schweiz und der Gemeinde Niedergesteln übernommen.

 

Querung Jolibach

Das UNESCO-Jahr des Wassers 2003 war der Auslöser, die verborgene Jolischlucht durch eine Hängebrücke zwischen der Grossi-Süe und der Fassung der Stägerusüe zu erschliessen.

Seit 2005 können Wanderer auswählen, ob sie die Südrampe via Wanderweg unter die Füsse nehmen, oder die spannendere Route via Jolischlucht, mit Solarstrom beleuchtetem Stollen und der imposanten Hängebrücke wählen.

Die Querung der Hängebrücke ist nur für Schwindelfreie empfehlenswert.

12.8 Die Spitzbobmeru

Die Spitzbobmeru hatte ihre Fassung unterhalb des Blasbodutunnels der BLS Bahn. Sie führte das Wasser vom Jolibach Richtung Osten.

 

Wasserrechte

Fünf Kehre waren anno dazumal Niedergesteln und acht Kehre Raron zugeteilt. Ein Schiedsspruch vom 16. Januar 1588 über die Kummera aus dem Bietschtal und die Spitzbobmeru zeigt uns, wie wichtig diese Wasserleitungen zum Überleben waren.

 

Ausser Betrieb

Seit den 60er Jahren ist diese Wasserleitung nicht mehr in Betrieb und wurde ihrem Schicksal überlassen. Die Spuren in den Felswänden nach dem Jolibach sind jedoch noch gut sichtbar.

12.9 Die Lufusüe

Fassung

Die Lufusüe ist die einzige Suon von Niedergesteln, welche ihr Wasser nicht vom Jolibach bezieht. Ihr Wasser wird aus dem Milibach entnommen, der zuoberst des Ginals im Gebiet der Gemeinde Unterbäch seinen Ursprung hat. Um die Güter im Lufu, mehrheitlich Gebiet von Niedergesteln, teils Eischoll zu bewässern, wird die Lufusüe unterhalb der Bächi, in der Nähe des Erlti, angeschlagen.

 

Sonnenbescheinung

Im Winter fällt kein Sonnenstrahl auf die Weiden im Lufu; deshalb nennt man dieses Gebiet auch die Schattenseite. Ab dem Monat Mai bis in den Herbst begrüsst die Sonne die Matten jedoch bereits morgens um 05.00 Uhr, so dass im Durchschnitt des Jahres auf der Schattenseite mehr Sonne scheint als auf der Sonnenseite.

Flora

Das Gras ist denn auch saftig und ertragreich. Es finden sich dort sogar wilde Kastanienbäume. Für Aprikosenplantagen eignet sich dieses Gebiet sehr gut, auch im Unterwallis werden diese Bäume meist auf der Schattenseite gepflanzt.

Fauna

In diesem Gebiet fühlen sind auch Hirsche und Rehe sehr wohl. Die Bejagung ist allerdings in dem stark bewaldeten Gebiet nicht einfach. Ein Gebiet heisst Vogilsang, ein Hinweis dafür, dass hier die gefiederten Sänger aller Art wie  die Rotkelchen, die Meisen, Blaumeisen, Haubenmeisen, Stockmeisen, dann die Nachtigallen, Amseln und wohl auch der Kuckuck ihre Morgenkonzerte aufführen.

Kirchweg

Als die Eischler noch in Niedergesteln kirchgängig waren, gingen sie auf dem Kirchweg von Eischoll durchs Lufu nach Niedergesteln.

Nutzung

Der Riedbergwald geht vom Turtig (Milibach) bis zum Territorrium der Gemeinde Turtmann bei der Rhonebrücke Steg/Gampel. Der ganze Riedbergwald liegt auf dem Territorium der Gemeinde Niedergesteln. Der Wald ist in verschiedene Parzellen unterteilt. Eigentümer sind das Priorat Niedergesteln und die Burgschaften von Niedergesteln, Steg, Hohtenn und Eischoll.

Lufubozo

(E. Pfammatter) Lufu ist ein kleiner Weiler mit einigen alten, früher im Winter hie und da bewohnten Häuschen, auf halbem Kirchweg zwischen Eischoll und Gesteln. Da treibt ein merkwürdiger Spukgeist sein Unwesen, der schon manchen erschreckt hat, ohne jemals ernstlich zu schaden. Der Lufubozen erscheint in den verschiedensten Gestalten. Bald sieht man ihn als knurrenden Hund herumtrotten und etwas suchen; bald schleicht er, in weisses Leintuch gehüllt, seufzend um die Gebäulichkeiten von Lufu. Dann wieder einmal hört man ihn unter wütendem Fuchsgeheul vom Gudulwald hinunter ans Lufu und von da zum Reinbord rasen, wo das Geheul allmählich ganz kläglich wird, und sich schliesslich in der Ferne verliert. Was dem Lufubozo eigentlich fehlt, weiss man nicht, da bis jetzt niemand den Mut gehabt hat, ihn anzureden. – So mag er weitergeistern.

 

Leichenzug

Eischoll gehörte früher zur Pfarrei Niedergesteln. Weil der Kirchweg durchs Lufu im Winter oft gefährlich und vereist war, gab es oft Unglücksfälle. So stürzten einmal alle vier Träger samt Leiche und Schlitten zu Tode. Eischoll löste sich im Jahre 1766 von der Pfarrei Niedergesteln ab.